Was dürfen Facebook Ads kosten?

Facebook Ads kosten Geld, das wird dich jetzt nicht überraschen. Die Frage ist halt, wie hoch deine Ausgaben im Detail sein sollten – und ob es dafür überhaupt etwas wie eine Faustregel gibt oder geben kann.

Fakt ist: Wenn deine Facebook Ads Kosten zu hoch sind, dann lohnen sich deine Werbekampagnen nicht. Vor allem bei Produkten und Dienstleistungen mit kleineren Margen solltest du dir also exakt überlegen, wieviel deine Facebook Ads kosten dürfen, damit du profitabel bist.

In diesem Artikel verrate ich dir, worauf du achten musst, damit deine Facebook Werbung sich für dich lohnt…

Was dürfen Facebook Ads kosten?

Was dürfen Facebook Ads kosten?

Inhaltsverzeichnis: Was dürfen Facebook Ads kosten?

Wieso ist die Marge wichtig?
Warum es hilft, wenn du organisch gut positioniert bist
Was du beachten musst, BEVOR du Werbung schaltest
Es dauert, bis du deine tatsächlichen Facebook Ads Kosten kennst
Auf welchen Kennzahlen musst du achten?
Wie du deine Facebook Ads Kosten dauerhaft senkst
Fazit: Was dürfen Facebook Ads kosten?

Wieso ist die Marge wichtig?

Wenn es um deine Facebook Ads Kosten geht, dann musst du natürlich wissen, mit welchen Umsätzen und Gewinnen du rechnen kannst. Verkaufst du zum Beispiel ein Produkt, das nur 10 Euro kostet, dann ist deine Marge entsprechend klein.

Verkaufst du aber Produkte (oder auch Dienstleistungen), die 500 Euro kosten, dann fällt deine Marge höher aus – und somit auch dein Gewinn. Genau das ist wichtig, wenn es um deine Facebook Ads Kosten geht.

Denn Facebook selbst kümmert sich in erster Linie erstmal nicht darum, was DU an Gewinn machen kannst.

Facebook schaut sich deine Werbeanzeige an und prüft dann, wieviel Engagement es unmittelbar nach dem Start und im weiteren Verlauf bei deiner Anzeige gibt.

Da sind die Algorithmen aller sozialen Netzwerke ähnlich gestrickt: Wenn du es schaffst, viele Interaktionen zu provozieren, dann wird dein Content (ob nun organisch oder bezahlt), als relevanter gegenüber anderen eingestuft.

Diese höhere Relevanz ist dann der Grund, warum dein Content überdurchschnittlich vielen Leuten gezeigt wird. Deine Facebook Ads Kosten sind davon also direkt betroffen, weil die Preise sinken, wenn du bei deiner Werbung mehr Engagement bekommst.

Warum es hilft, wenn du organisch gut positioniert bist

Ok, mit mehr Engagement kannst du deine Facebook Ads Kosten also senken. Aber hast du damit schon gewonnen?

Es kann helfen, wenn du als Person, Marke oder Unternehmen nicht nur mit bezahlter Werbung in Erscheinung trittst, sondern auch organisch was zu bieten hast.

Heißt im Klartext: Wenn jemand deine Werbung sieht und das vielleicht sogar interessant ist, dann versuchen viele Leute zusätzlich, sich anhand öffentlicher Informationen „abzusichern“.

Das bedeutet, dass sich jemand eventuell sehr für dein Produkt interessiert, sich aber von dir (zum Beispiel als Hersteller) kein Bild machen kann und deswegen zögert. In diesem Fall schaut sich diese Person deine Werbeanzeige an, klickt vielleicht auch auf die Werbung und landet dann sogar auf deiner Landing Page.

Weil er (oder sie) sich aber kein konkretes Bild von dir machen kann (eben weil dieses „organische“ Bild fehlt) kommt es dann doch nicht zum Kauf und deine Facebook Ads kosten dann zu viel, einfach weil sie sich nicht lohnen.

Die klassischen Platzierungen für Facebook Ads

Die klassischen Platzierungen für Facebook Ads

Exakt dieses Szenario gilt es zu vermeiden. Wenn du also deine Facebook Ads Kosten senken willst, dann mach 100% der Arbeit und nicht nur die Hälfte. Deine Landing Page muss stimmen – und ja, du selbst musst auch „stimmen“!

Damit ist nicht gemeint, dass du oder dein Unternehmen jeden Tag in Social Media präsent sein müssen. Es hilft aber, wenn sich interessierte Menschen von dir (oder deinem Unternehmen) auch abseits deiner Werbeanzeige ein Bild machen können, das ihnen bei Ihrer Kaufentscheidung hilft.

Was du beachten musst, BEVOR du Werbung schaltest

Das hab ich dir jetzt schon teilweise erklärt, aber natürlich musst du noch mehr tun. Und es wird dir auch nichts bringen, wenn du strategisch falsch an die Sache herangehst.

Wenn du deine Facebook Ads Kosten wirklich dauerhaft reduzieren oder zumindest so arbeiten willst, dass sie profitabel werden, dann ist es extrem wichtig, dass du dir VORHER überlegst, welches Ziel du erreichen willst – und nicht erst dann, wenn die Anzeige schon läuft.

Facebook bietet nämlich ein paar mögliche Ziele an, die du erreichen kannst. Das Problem: Sehr viele Menschen gehen bei ihren Werbeanzeigen nicht strategisch vor und verbrennen damit ihr Geld und treiben die Facebook Ads Kosten in die Höhe.

Tatsächlich ist es ganz einfach: BEVOR du eine Werbekampagne schaltest, denkst du über dein Ziel nach und handelst dann entsprechend.

Dabei geht es um Ziele wie: Will ich einfach nur Traffic? Oder sollen die Leute auf meiner Landing Page auch gleich konvertieren (etwas kaufen oder sich für etwas eintragen, zum Beispiel für einen Newsletter)? Will ich mehr Follower für meine Facebook Seite oder mehr Interaktionen für meine Instagram Beiträge?

Solche Fragen sind relevant, denn du bekommst von Facebook immer genau die Menschen, von denen Facebook weiß, wie sie reagieren. Willst du also Conversions haben, bietest aber auf Traffic, dann werden deine Facebook Ads Kosten steigen, einfach weil du das falsche Ziel ausgewählt hast und Facebook dir die „falschen“ Leute schickt.

Es dauert, bis du deine tatsächlichen Facebook Ads Kosten kennst

Das mit dem falschen Ziel ist ein schwerer Fehler, den du nicht machen darfst, ansonsten gehen deine Facebook Ads Kosten hoch. Ein weiterer Fehler, der sehr oft gemacht wird, hat mit fehlender Geduld zu tun. Warum?

Facebook kennt seine Nutzerinnen und Nutzer gut und kann deswegen bis zu einem gewissen Punkt abschätzen, wie sie reagieren werden. Heißt aber auch, dass du dem für deine Facebook Anzeigen verantwortlichen Algorithmus erstmal etwas Zeit geben musst, damit die Anzeigen auch richtig gut laufen.

Und genau diese Zeit geben die meisten ihren Kampagnen nicht. Da werden Anzeigen gestartet und wenn nach einem Tag keine guten Ergebnisse kommen, dann wird wieder abgeschaltet. So funktioniert das nicht und so wirst du deine Facebook Ads Kosten niemals effektiv senken.

Stattdessen musst du schon ein paar Tage Geduld haben und prüfen, wie sich deine Kampagne entwickelt. Wenn deine Facebook Ads Kosten nach ein paar Tagen zu hoch sind, dann kannst reagieren, entweder durch Anpassung oder durch Deaktivierung.

Je besser du wählst, desto geringer deine Facebook Ads Kosten

Je besser du wählst, desto geringer deine Facebook Ads Kosten

Du wirst aber niemals günstige Facebook Ads Kosten realisieren, wenn du diese wichtige Regel missachtest. Wie lange du nun warten willst, darfst du natürlich selbst entscheiden und du solltest auch wissen, dass eine Facebook Werbekampagne nicht wie von Zauberhand plötzlich besser wird, wenn sie eine Woche lang schlecht gelaufen ist.

Da musst du Fingerspitzengefühl beweisen oder dir einfach von einer Person Hilfe holen, die sich damit auskennt.

Auf welchen Kennzahlen musst du achten?

Und dann ist da noch die Sache mit den Kennzahlen. Im Englischen nennt man sie „KPI“, das steht für „Key Performance Indicator“ (bzw. die Mehrzahl davon). Wenn du deine Facebook Ads Kosten senken oder zumindest optimieren willst, dann musst du wissen, welche dieser Kennzahlen für dich denn überhaupt wichtig sind.

Auch da gibt es Unterschiede, denn wie schon oben erwähnt… es ist nicht dasselbe, ob du nun einfach nur Traffic auf (d)eine Website haben willst oder ob du auch gleich eine Conversion provozieren möchtest (also dass sich zum Beispiel jemand in dein Kontaktformular einträgt oder etwas bei dir kauft).

EINE Kennzahl ist der „CPC“. Das steht für „Cost per Click“ und verrät dir, wieviel du bezahlen musst, wenn jemand auf deine Anzeige klickt. Diese Kennzahl ist für dich wichtig, wenn du einfach nur Traffic aus deiner Facebook Werbeanzeige ziehen willst.

Du weißt dann also, dass du 100 Besucherinnen und Besucher auf deine Seite lockst, wenn du pro Aufruf deiner Landing Page 0,10 Euro bezahlst (10 Cent). In diesem Fall hast du mit 10 Euro Werbebudget 100 Websitebesucher:innen generiert und kennst deine Facebook Ads Kosten.

Schwieriger wird das bei einer Conversion Ad, denn hier ist der CPC nicht zwingend entscheidend. Wichtiger für deine Facebook Ads Kosten sind hier die „Kosten pro Ergebnis“ (also pro Kauf oder pro Lead).

Und ja – ein geringer CPC sorgt natürlich für mehr Traffic, AUCH bei einer Anzeige, bei der es um Conversion geht. All die Klicks nützen dir aber nichts, wenn niemand auf deiner Landing Page kauft oder sich einträgt. Du kannst also hervorragende Werte bei deinen Klicks haben, aber miserable Ergebnisse bei deine „Kosten pro Ergebnis“.

Genau in so einem Fall ist deine Kampagne faktisch gescheitert und du hast sehr hohe Facebook Ads Kosten – und exakt deswegen ist es so wichtig, dass du weißt, WELCHE Kennzahl/en für dich relevant ist/sind.

Wie du deine Facebook Ads Kosten dauerhaft senkst

Achtung, das Thema ist mit Vorsicht zu genießen! Ja, natürlich klingt das erstmal super. Günstige Facebook Ads, was soll daran schlecht sein? Im Prinzip nichts, ABER: „Günstige“ Werbung muss nicht zwingend für hohen Umsatz sorgen, denn wenn du mit deiner günstigen Facebook Werbung die falschen Leute anziehst, dann bringt dir das nichts.

Deine Facebook Ads Kosten können noch so niedrig sein – wenn nur Leute davon angezogen werden, die NICHT bei dir kaufen, dann hast du ein Problem. Die eigentliche Kunst ist es also, deine Facebook Ads Kosten dauerhaft so zu senken, dass du möglichst wenig bezahlt, das aber in Relation mit deinem zu erwartenden Ergebnis.

Mit anderen Worten: Wenn du Produkte oder Dienstleistungen verkaufst, die teuer sind, dann kann auch deine Facebook Werbung mehr kosten, weil deine Marge höher ist (hier schließt sich der Kreis dieses Artikels). Deine Facebook Ads Kosten sind also dann dauerhaft niedrig, wenn das Verhältnis stimmt und die Leute auch wirklich bei dir kaufen.

Der Relevance Score: Eine Kennzahl, die es heute so nicht mehr gibt

Der Relevance Score: Eine Kennzahl, die es heute so nicht mehr gibt

Das ist eine einfache Rechenaufgabe: Wenn du 100 Menschen mit deiner Facebook Werbung erreichst und jeder Klick auf die Landing Page kostet dich 100 Euro, dann gibst du 10.000 Euro aus

Wenn von diesen 100 Menschen jetzt 10 dein Produkt für jeweils 2.000 Euro kaufen, dann verdienst du 20.000 Euro. Deine Facebook Ads Kosten wirken also im ersten Moment sehr hoch, trotzdem ist deine Kampagne aber rentabel, weil du eine hohe Marge hast. Das ist nur ein Beispiel, was aber sehr gut zeigt, welche Fehler immer wieder gern gemacht werden – „günstige“ Facebook Ads müssen also nicht immer auch „erfolgreich“ sein!

Fazit: Was dürfen Facebook Ads kosten?

Das Beispiel zeigt, dass du strategisch an die Sache herangehen musst. Es reicht nicht, einfach nur „nach Bauchgefühl“ zu arbeiten. Du musst es auch nicht übertreiben, aber ETWAS Vorbereitung und Strategie sollte nicht fehlen, damit du mit deinen Facebook Ads Kosten zufrieden bist.

Denn auch wenn 10.000 Euro wie schon gesagt sehr hoch wirken, ist es doch deutlich besser, als wenn du nur 100 Euro für deine Werbung ausgibst – und niemand kauft!

Mach also nicht den Fehler und lass dich von Oberflächlichkeiten ablenken. Überlege dir genau, wie du an deine Facebook Werbung rangehst und denk VORHER darüber nach, ob du zum Beispiel mit direkten Verkäufen überhaupt rentabel sein kannst.

Vielleicht ist es für dich besser, wenn du nicht direkt über Facebook (oder Instagram) verkaufst, sondern in Social Media Leads für dich generierst, also Neukundenkontakte. Bei solchen Leads kennst du deine Facebook Ads Kosten zwar nicht in Bezug auf das Endergebnis, aber du kannst dir so wertvolle eigene Assets wie einen E-Mail Verteiler aufbauen.

Dort hast du dann Personen, die vielleicht schon Kunden von dir sind oder es aber noch werden. Ich kann dir aus eigener Erfahrung versichern, dass die Kombination von Social Media und E-Mail Marketing sehr mächtig ist, weil du dann nicht den Algorithmen von Facebook und Co. ausgeliefert bist.

Und für deine Facebook Ads Kosten kann sich das radikal positiv auswirken, weil du eventuell nur einmal für einen neuen Lead bezahlst, diese Person aber dann mehr als einmal bei dir kauft. Auch das ein wichtiger Aspekt, denn du bei deinen Facebook Ads Kosten beachten solltest.

Wenn deine Facebook Werbung nicht profitabel ist und du nach einer Möglichkeit suchst, das zu ändern, dann klick jetzt hier und sichere dir einen Termin für ein kostenloses Beratungsgespräch mit mir. In diesem 60-minütigen Beratungsgespräch erstelle ich mit dir eine individuelle Strategie, mit der du Schritt für Schritt deine Facebook Ads Kosten senkst und deine Ziele mit Social Media Marketing schneller und mit weniger Aufwand erreichst…

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Björn Tantau

Unternehmensberater, Keynote Speaker, Coach und Autor

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2 Kommentare zu „Was dürfen Facebook Ads kosten?“

  1. Sehr informativer Artikel und spannendes Thema. Ich nutze selbst Social Media Advertising und hinsichtlich der Ausgaben ist Facebook Ads immer noch wie ein Buch mit sieben Siegeln. Ein Beispiel ist die Lead Generierung über die Ausrichtung Conversion, die man bei Anzeigengruppen mit speziellen Custom Conversion oder den Zielvorhaben aus den Standardvorlagen nommt. Gebotsstrategien kann man beim Aufsetzen nicht richtig steuern wie bei Traffic Ausrichtung. Das bedeutet, dass ich auf gut Glück die Kampagne steuere und die Daumen drücke, dass alles reibungslos funktioniert. Dann ändert Facebook auf einmal die Einstlelungen zu den Look A Like Audiences neben der Änderung von Facebook Business Suite zu Meta Business Suite. Und dann kommt noch die Einstellung mit der ioS Geschichte hinzu. Kurz gesagt: Würde ich heute was über die Meta Business Suite schreiben, wäre es morgend wieder Käse von vorgestern. Aber ich hoffe, dass eine gewisse Beständigkeit mal einpendelt.

    1. Björn Tantau

      Hallo Khoa,

      eigentlich ist das gar nicht so schwierig, weil das Prinzip letztlich immer denselben Grundsätzen folgt.

      Sofern du das einmal verstanden hast, wirst du immer Werbeanzeigen schalten können, die funktionieren.

      Gruß
      Björn

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