Du bist ein sparsamer Mensch? Gleichzeitig möchtest du aber auch super Ergebnisse bei deinen Facebook Ads? Dann hab ich schlechte Nachrichten: Das kann in die Hose gehen! Wenn du Werbung bei Facebook (gilt übrigens auch für andere soziale Netzwerke) machst und mit deinem Budget zu übervorsichtig agierst, dann stehst du dir selbst im Weg. Fakt ist: Facebook „bevorzugt“ in gewisser Weise Werbetreibende mit einer etwas größeren Brieftasche. Natürlich kannst du auch mit wenig Budget Werbung bei Facebook machen, aber die Ergebnisse lassen dann (auf jeden Fall nach meiner Erfahrung) oft zu wünschen übrig. Genau deswegen verrate ich dir in dieser Folge des Social Media Marketings Podcasts, warum du bei deinem Facebook Ads Budget besser fährst, wenn du deine Spendierhosen anziehst…

Warum deine Facebook Ads mit mickrigen Budgets nicht funktionieren

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Hey, hallo und herzlich willkommen zu dieser Folge des Social Media Marketing Podcasts. Ich bin Björn Tantau und bei mir geht’s heute um ein Thema, was ich so in der Form noch nie hatte, was aber ständig nachgefragt wird: „Warum deine Facebook Ads mit mickrigen Budgets nicht funktionieren“. Ganz wichtig, hier geht’s nicht darum, die Preise für Facebook Werbung zu beurteilen, hier geht’s darum sich mal vor Augen zu führen, warum es sinnvoll ist, bei Facebook ein bisschen mehr Geld auszugeben, unabhängig davon, was du jetzt am Ende dort für einen Preis bei deiner jeweiligen Kennzahl, die für dich wichtig ist, erzielst. Warum diese Folge heute? Diese Frage mit dem Budget wird mir immer wieder gestellt, entweder auf Seminaren oder wenn ich mal wieder auf einer Konferenz bin und dann über ein Social Media Marketing Thema spreche, werde ich oft gefragt: Sag mal, wie ist denn das mit Facebook Ads, welches Budget sollte ich da nehmen? #00:01:00.3#

Ist das zu viel, ist das zu wenig? Welches ist genau richtig? Schwierige Frage, kann man aber in einigen Punkten relativ simpel beantworten. Und genau das werde ich in dieser Folge für dich tun. Bevor ich das mache, komme ich wieder, wie mittlerweile traditionell sehr beliebt: das Feedback zur letzten Folge. Da ging‘s nämlich um die Tipps zum Umgang mit negativen Kommentaren in Social Media, das war Folge 182. Und ja, da habe ich eine sehr interessante Sache bekommen, wo jemand mir schrieb, es sei völlig egal, wer in Social Media was wie kommentiert, Hauptsache Engagement, Hauptsache viele Kommentare, Hauptsache ordentlich was los. Und da muss ich sagen: Nein! Das ist falsch. Das ist falsch, oder ich fange so an, das ist deswegen falsch, weil es zu kurz gedacht ist. Natürlich macht es Sinn, ordentlich viel Engagement reinzubekommen. #00:02:00.1#

Predige ich ja auch immer wieder, Engagement, Engagement, Engagement, Interaktion, Likes, Klicks, Shared Content, Kommentare und so weiter. Das macht auf jeden Fall Sinn, definitiv. Aber ohne Rücksicht auf irgendwelche Qualitätsmaßnahmen da alles reinfließen lassen in den Kommentar-Feed, als unter einem Beitrag, unter einem Posting, unter einem werblichen Posting in Social Media, das kann nicht Sinn der Sache sein, weil man da einfach letztendlich viel zu schnell den Überblick verliert. Und es ist schon einigen Leuten passiert, dass sie sich beispielsweise von Kommentaren im eigenen Thread bei einer Werbung oder beim organischen Posting nicht ausreichend distanziert haben. Und danach wurde den Leuten dann Nähe zu bestimmten Leuten oder Gruppierungen unterstellt, nur weil sie die Kommentare im Thread zugelassen haben. Das heißt, wenn es also hart auf hart kommt und tatsächlich in Social Media jemand bei deinen Kommentaren einfach da die Kommentarfunktion entert und da wirklich vom Leder zieht, irgendwie rassistisch, gewaltverherrlichend, diskriminierend oder was es so alles gibt, dann musst du dagegen irgendwas tun. #00:03:07.8#

Dann musst du irgendwie reagieren, dann kannst du es verbergen, du kannst es löschen, du kannst in den Dialog treten, was immer du willst, aber einfach volllaufen lassen nach dem Motto, nach mir die Sintflut, das wird dir in acht von zehn Fällen Probleme bereiten und es wird dazu führen, dass unter anderem auch dann du selber als Person oder als Publisher von anderen Facebook-Nutzern oder vor anderen Nutzern in Social Media gemeldet wirst, blockiert wirst, als Spam geflagged wirst in dem jeweiligen Netzwerk. Und das kann dazu führen, dass beispielsweise dein Account gesperrt wird, dass dein Werbeanzeigen-Konto gesperrt wird und so weiter und so fort. Soweit solltest du es nicht kommen lassen. Das heißt, achte auf jeden Fall darauf, was bei dir in den Feed reinfließt, achte darauf, was dort kommt und beschäftige dich damit. Einfach Augen zu und durch, das funktioniert manchmal im Leben, in diesem Fall ist es eher kontraproduktiv. #00:04:02.8#

Da empfehle ich dir ganz dringend, eigne dir dort eine Strategie an. Wie das genau geht, erfährst du in Folge 182, die Folge vor dieser Folge, da ist das Ganze entsprechend drin. So. Jetzt zum Thema der heutigen Folge. Wenn du jetzt mitgerechnet hast, weißt du, dass wir bei Folge 183 sind. Wir nähern uns also langsam der 200. Das heißt, ich muss mir wieder überlegen, was ich denn so als Jubiläumsüberraschung mache. Mal gucken, was ich da mir überlege. Ich bin auch gerne bereit, mir Vorschläge von dir anzuhören. Wenn du also sagst, du hast einen coolen Vorschlag für die 200. Folge, die dann ja in ein paar Monaten stattfinden sollte, dann schick mir eine E-Mail an podcast@bjoerntantau.com sag mir einfach, welches Thema du dir wünschst oder welche Aktion du dir wünschst, und dann guck ich mal, ob da was Cooles reinkommt und ob ich daraus dann entsprechend was nehmen kann. So. Aktuelle Folge, Titel: „Warum deine Facebook Ads mit mickrigem Budget nicht funktionieren“. #00:05:01.8#

Das Budget bei Facebook Ads, also was du ausgibst, Tagesbudget, Laufzeitbudget, wieviel pro Tag, wieviel pro Laufzeit, das ist wirklich immer eine der meistgestellten Fragen, die ich so bekomme. Auch in der Beratung mit meinen Kunden, wenn ich Facebook Ads mache, wird darüber relativ frühzeitig gesprochen, weil da vielen einfach so der Maßstab fehlt. Der Maßstab fehlt vielen deswegen, also die Vorstellung des Ganzen, fehlt vielen einfach deswegen, weil sie nicht genau wissen, okay, was ist denn jetzt viel und was ist denn jetzt wenig? Jetzt muss man dazusagen, Facebook hat auch lange Zeit erzählt, ja, du kannst auch mit, keine Ahnung, fünf Euro am Tag schon hervorragende Ergebnisse erzielen. Beziehungsweise sie haben gesagt, nein, das stimmt nicht, das ist falsch, sie haben gesagt: Du kannst mit fünf Euro am Tag Werbeanzeigen schalten. Das stimmt auch. Du kannst sogar mit einem Euro am Tag Werbeanzeigen schalten. Das ist aber nicht wirklich zielführend, denn es gibt ein paar Gründe, die dagegensprechen, dass du ein zu kleines, falls du das Wort mickrig nicht kennst, ein zu kleines Budget darfst du nicht nutzen. #00:06:04.1#

Ich nenne es auch immer ab und zu mal gerne Micky Maus Budget, weil die Micky Maus halt so klein und süß ist. Also kleine süße Budgets, von denen musst du dich mittelfristig verabschieden, weil es dich einfach nicht weiterbringt. Und ein Grund dafür ist, dass du zum Beispiel sehr lange warten musst, bis du sinnvolle Ergebnisse bekommst. Das ist ganz einfach. Wenn du jetzt sagst, okay, ich mache jetzt eine Werbeanzeige mit fünf Euro am Tag, Beispiel, und du lässt sie dann laufen, dann dauert es natürlich ein bisschen, weil Facebook sagt, okay, ich habe hier fünf Euro am Tag, für fünf Euro kriegst du soundso viel Reichweite, ist ja ein Auktionsverfahren bei Facebook, und du stellst dich dann mit den fünf Euro relativ weit hinten an. Es sei denn, deine Werbeanzeige ist wirklich so gut, dass du tatsächlich nur 0,00001 Euro zahlst pro Klick. Das kommt gelegentlich vor, aber es ist eher die Ausnahme. #00:06:55.9#

Das weitaus häufigeres Szenario ist, dass du einfach fünf Euro hast und dann musst du erstmal zehn, 12, 15, 20 Tage warten, bis du da auf ein sinnvolles Budget kommst. Wenn du fünf Euro am Tag hast und du wartest 30 Tage, hast du 150 Euro ausgegeben. Und dann hast du möglicherweise ein Ergebnis nach 150 Euro. Das Ding ist einfach, dass Facebook natürlich nur so viel ausspielen kann, wie es das Budget hergibt. Das heißt, die Reichweite, die du mit fünf Euro am Tag erzielst, ist logischerweise geringer als die Reichweite, die du mit 50 Euro am Tag erzielst. Das ist einfach so. Natürlich abhängig von den anderen Kennzahlen wie zum Beispiel, was du für Impressionen bezahlst, wie dein ECPM ist oder auch beispielsweise was du pro Klick bezahlst. Aber das spielt eigentlich keine Rolle, denn diese fünf Euro sorgen dafür, dass du in dieser Werbehierarchie von Facebook nicht so weit vorne rankommst. Das heißt, Facebook sagt sich, ah okay, der gibt nur fünf Euro am Tag aus, wollen wir mal gucken, was da so geht. #00:07:56.4#

Das heißt, es dauert Ewigkeiten und, das ist der nächste Grund, deine Datenbasis ist einfach dann nicht schnell genug, groß genug beziehungsweise sie bleibt sehr lange sehr klein, um gute Entscheidungen treffen zu können. Bei Facebook brauchst du einfach ein bestimmtes Mindestvolumen von Leuten, denen du letztendlich die Werbung von dir gezeigt hast, die du deine Werbung hast sehen lassen. Und dann kannst du irgendwann sagen, okay, jetzt habe ich soundso viele Impressionen generiert, soundso viel Reichweite, jetzt kann ich wirklich was über die Datenbasis sagen. Und wenn du bisher gesagt hast, okay, ich mache jetzt mal fünf Euro am Tag und dann lasse ich das 30 Tage laufen oder irgendwas und dann gucke ich mal rein, dann dauert das viel zu lang. Dann dauert das viel zu lang, um dann tatsächlich wirklich sinnvoll Werbung zu machen. Denn auch bei der Werbung musst du natürlich im Zweifel etwas hurtiger reagieren, du musst ein bisschen Gas geben. Und du kannst im Zweifel nicht einen Monat warten, bis du irgendein valides Ergebnis hast, um eine Entscheidung treffen zu können. #00:08:57.3#

Wohingegen, wenn du mehr ausgibst, dann bekommst du auch mehr Reichweite, mehr Impressionen, und dann kannst du auch zum Beispiel nach zwei, drei Tagen schon herausfinden, okay, diese Kampagne, die funktioniert super, die entwickele ich weiter, die Kampagne funktioniert nicht so prall, die entwickele ich nicht weiter. Das weißt du aber nicht, wenn du Ewigkeiten wartest. Deswegen die dringende Empfehlung: Nicht zu wenig Budget nehmen, denn, und das ist ein weiterer Grund, du kannst nur sehr wenig testen und ausprobieren. Ich meine jetzt mal ganz im Ernst, wenn du sagst, okay, ich will jetzt einen A/B-Test machen und machst eine Kampagne mit einer Anzeigengruppe und beispielsweise fünf Werbemitteln, fünf verschiedenen Bildern, weil du die Bilder testen willst, welche gut funktionieren, was soll denn Facebook da großartig ausspielen bei fünf Bildern, also fünf Werbeanzeigen, die pro Werbeanzeige sich alle die fünf Euro teilen müssen? Was soll denn da groß kommen? Also ganz im Ernst, denk mal logisch drüber nach, was soll denn da groß kommen? Da hat Facebook überhaupt gar keine Chance das Ganze so weit auszuliefern, dass da wirklich sinnvolle Ergebnisse kommen. #00:09:57.0#

Und dann ist auch für dich das Problem, dass du entsprechend gar keine richtigen Ergebnisse, also nicht nur Testergebnisse, du bekommst auch keine wirklichen Ergebnisse, weil es einfach Ewigkeiten lange dauert bis du eine Datenbasis hast, wie eben schon gesagt, die dich in die Lage versetzt, dass du tatsächlich dann eine Entscheidung treffen kannst, wie zum Beispiel Kampagne super, geht weiter, Kampagne schlecht, weg damit. Du kannst nur sehr wenig testen und sehr wenig ausprobieren und da musst du einfach gegen angehen und da musst du einfach sagen, okay, ich, in Anführungszeichen, „riskiere“ jetzt mal für die nächsten zwei, drei Tage ein bisschen mehr Budget und dieses mehr Budget, was du dann drin hast, das kannst du dann nutzen, um entsprechend dort eher darauf zu kommen, dass du wirklich siehst, dass deine Kampagne entweder ein Erfolg war oder ein Misserfolg. Das ist eigentlich so der Hauptgrund. Vom Budget skalieren kannst du nachher immer noch, das kannst du auch machen, wenn du mit kleineren Budgets arbeitest, aber du solltest nicht mit fünf Euro pro Tag oder so ein Laufzeitbudget auf 30 Tage und dann so 100 Euro da reinpacken. #00:11:06.5#

Das ist zu wenig heutzutage. Das ist zu wenig heutzutage, auch wenn du jetzt vielleicht sagst, okay, dann ist Facebook Werbung für mich gestorben, ich habe das Geld einfach nicht, ich habe das Budget nicht. Würde ich nicht so abschreiben. Ich würde dir empfehlen erstmal so ein, zwei, drei kleine Tests zu machen mit einem bisschen mehr Budget und dann erst mal warm zu werden mit dem Ganzen, damit du auch Facebook signalisierst, dass du mal bereit bist, mal was zu testen. Denn das ist ein ganz wichtiger Faktor, den viele unterschätzen. Natürlich beobachtet Facebook dein Werbekonto. Natürlich beobachtet Facebook dein Verhalten als Publisher und als Werbeanzeigen-Schaltender oder -Schaltende. Wenn du da aber sagst, okay, ja, ich mache hier nur, keine Ahnung, fünf Euro am Tag, was sendet das dann für ein Signal? Das sendet das Signal, dass du selber überhaupt nicht an deine Werbung glaubst, dass du selber sagst, okay, ich kann das sowieso nicht, das bringt überhaupt nichts, aber ich mach mal irgendwas, weil irgendwer gesagt hat, so mit fünf Euro am Tag klappt das irgendwie auch. #00:12:04.9#

Das Signal musst du vermeiden, denn dann bist du für Facebook kein seriöser Kunde. Dann bist du für Facebook irgend so ein Werbeanzeigen-Kunde, der so unter ferner liefen agiert. Und dann kann man wirklich so sagen, Facebook nimmt dich nicht ernst. Und auch LinkedIn nimmt dich nicht ernst und auch alle anderen nehmen dich nicht ernst, weil die natürlich schon sehen wollen, dass die Leute da ein bisschen Geld ausgeben. Die sozialen Netzwerke leben mittlerweile von Werbung alle, und die, die es noch nicht tun, die jetzt gerade anfangen damit, die werden es bald tun und davon leben, und dann wollen die natürlich auch Leute haben als Kunde, die entsprechend ein vernünftiges Budget haben. Ich meine, stell dir mal vor, wie wäre es dann bei dir? Stell dir vor, du hast einen Laden und verkaufst irgendwelche total geilen Sneakers und da kommen ständig Leute rein, die sich irgendwie nur 20 Euro leisten können pro Sneaker-Paar. Und du hast aber da irgendwie die Dinger für 70, 80, 90 Euro stehen. #00:12:58.9#

Dann würdest du auch sagen, okay, das ist die falsche Klientel. Willst du die Leute haben? Natürlich nicht. Also versuchst du etwas, um Leute anzuziehen, die entsprechend mehr Geld haben. Und letztendlich agiert natürlich Facebook genauso. Bei Facebook ist das Problem, sie können halt nicht sagen, okay, du hast jetzt ein Mindestbudget von, keine Ahnung, 30 Euro am Tag. Weil natürlich Facebook weiß, das musst du ganz klar sehen, weil Facebook weiß, dass natürlich viele Leute so ein bisschen Werbung schalten mit kleinen Budgets, um mal zu testen. Und das ist ja auch okay, wenn du ganz am Anfang stehst. Wenn du jetzt wirklich blutiger Facebook-Anfänger bist, dann kannst du das mal machen zu Anfang. Aber nachher solltest du entsprechend dafür sorgen, dass es ein bisschen mehr ist, denn Facebook nimmt dich sonst nicht ernst. Das kannst du dir letztendlich so vorstellen wie Mobilfunktarife. Also bei Facebook bekommst du mit zu wenig Budget einfach nicht diesen Premium Traffic, den Facebook da am Start hat, wo Facebook sagt, okay, richtig guten Publishern, die sollen ja auch bei uns weiterhin Geld ausgeben, denen geben wir jetzt mal richtig guten Traffic und dann kriegen die den auch und dann zahlen die auch entsprechend dafür. #00:14:02.1#

Das ist wie, wenn du einen Mobilfunktarif dir holst. Natürlich sind die Mobilfunktarife von den Discountern deutlich günstiger, aber wenn du dir den Funkmast anguckst, so ein Funkmast hat ja verschiedene Funkzellen eingebaut, so oder so ähnlich funktioniert das, habe ich mir sagen lassen als Recherche zu dieser Folge, und wenn du mehr zahlst, weil du bei Telekom bist, also T-Mobile oder weil du bei hier, wie heißt das, Vodafone bist oder bei dem dritten da, O2 oder irgendwas, dann kriegst du natürlich die besseren Funkzellen, die besser funktionieren, die mehr Power haben. Und wenn du jetzt bei anderen bist, bei anderen Anbietern, die jetzt im Discountbereich unterwegs sind, die ja selber auch das nur über die anderen großen Mobilfunkanbieter regeln, dann kriegst du natürlich etwas weniger gute Funkzellen und dann hast du auch zum Beispiel auf dem platten Land nicht so geilen Empfang wie möglicherweise mit Telekom oder Vodafone. Nur um das Prinzip zu erklären. Und bei Facebook ist das so ähnlich. #00:14:57.1#

Die merken halt, okay, du willst nicht so viel Geld ausgeben und deswegen kriegst du einfach nicht den Traffic, den du bekommen könntest. Du kriegst nicht den Traffic, entsprechend die wirklich guten Sachen bekommst. Du kriegst guten Traffic, keine Frage, also ich will hier nicht behaupten, dass Facebook dir schlechten Traffic gibt, aber der super VIP-, Platin-, Premium-Content, der kommt erst später, wenn du ein bisschen mehr Geld ausgibst. Deswegen funktionieren die Ads in der Regel mit mickrigen Budgets nicht so richtig gut. Da musst du entsprechend dafür sorgen, dass du da ein bisschen mehr Geld ausgibst. Dass du einfach sagst, okay Facebook, ich habe verstanden, ich muss mehr Geld ausgeben, damit ich schneller Ergebnisse bekomme, die wirklich valide sind, damit du das Ganze beurteilen kannst und sagen kannst, okay, die und die Werbeanzeige ist gut, die und die Werbeanzeige ist nicht gut. Und du musst ganz klar dir vor Augen führen, dass Facebook natürlich sich die Performance anguckt von deinem Werbeanzeigen-Manager und natürlich da seine Rückschlüsse zieht und sich dann in Zukunft überlegt, okay, welchen Traffic gibt man dir jetzt? #00:16:01.6#

Gibt man dir eher so Traffic aus der High End Performance Area oder gibt man dir eher Traffic, der so im mittleren oder unteren Segment angesiedelt ist? Das musst du alles beachten und da musst du entsprechend auch ein bisschen mit rechnen, dass du natürlich, wenn du jetzt nur ganz minimal agierst, dass du da natürlich nicht das maximale Ergebnis bekommst. Das Minimalprinzip mag gelegentlich funktionieren, bei Werbung für Facebook oder auch generell in Social Media hat es sich in den letzten Jahren gezeigt, dass das Minimalprinzip nicht mehr so gut funktioniert. Natürlich kommt es auch darauf an, was du jetzt erreichen möchtest, aber in der Regel ist es ja so, dass du mit deiner Werbung auch was erreichen willst. Und auch wenn dir jetzt 50 Euro am Tag erstmal als sehr viel erscheinen, also 1.500 pro Monat, um das mal über Daumen zu peilen, wirst du feststellen, dass wenn du das mal durchziehst so zwei, drei, vier Wochen, dass dann tatsächlich sich bei deinen Werbeanzeigen so einiges tun wird, was du vorher so nicht gesehen hast bei diesen kleinen Budgets. #00:17:08.1#

Deswegen empfehle ich dir, nimm mal ein bisschen größere Budgets, damit du entsprechend weißt, wie das Ganze funktioniert. Natürlich, ganz wichtig, bei Facebook Werbung, bei Instagram Werbung, bei LinkedIn Werbung geht es natürlich nicht nur um das Budget. Also ich möchte hier jetzt nicht, dass die Folge so rüberkommt, dass du nur einfach ordentlich Geld ausgeben musst und dann läuft das schon. Nein, da sind natürlich noch sehr viele andere Faktoren drin, wie zum Beispiel Targeting, wie zum Beispiel deine Werbemittel, deine Texte und so weiter, welches Produkt du bewirbst. Also da gibt es sehr viele unterschiedliche Faktoren, das Budget ist ein Faktor davon und den solltest du auf jeden Fall im Blick behalten, damit das bei dir besser läuft, damit du in Social Media letztendlich mehr Erfolg hast. #00:17:55.7#

Und wenn du sagst, das mit den Facebook Ads, das klingt gut, aber ich brauche Hilfe dabei, weil mein Social Media Marketing muss noch optimiert werden, damit du in Zukunft tatsächlich exakt die Leute in deiner Zielgruppe erreichst mit Werbung, auch mit Werbung, für die deine Produkte und Dienstleistungen perfekt geeignet sind und die auch bereit sind, deine Preise zu bezahlen, dann gehe jetzt auf bjoerntantau.com/termin, trag dich dort ein, führe ein kostenloses strategisches Erstgespräch bei mir und ich kann dir genau verraten, wie du die richtigen Social Media Marketing Methoden in deinem Geschäft implementierst, damit du schneller und besser skalieren kannst und damit du deine Ziele mit Social Media Marketing erreichst. Also bjoerntantau.com/termin. Melde dich bei mir, bewirb dich auf das kostenlose Erstgespräch und wir hören uns dann in der nächsten Folge des Podcasts. Bis dahin viel Erfolg! Mach's gut! Ciao!