Facebook Marketing: 12 wertvolle Tipps für garantierten Erfolg

Wie wichtig ist Facebook Marketing für deinen persönlichen Marketing-Mix? Die Frage ist berechtigt, schließlich entdecken auch heute noch immer mehr Marketer den Vorteil von Facebook. Dabei steht die Reichweite, die man mit Facebook generieren kann, für viele an erster Stelle. Erst auf den zweiten Blick scheinen Faktoren mit Brand Building, Kundenbindung oder Reputationssteigerung wichtig zu sein. Die Wahrheit ist: Für all diese Dinge lässt sich Facebook hervorragend einsetzen, denn das weltweit größte soziale Netzwerk bietet diverse Mechanismen, um für sich selbst oder mit der eigenen Firma im Internet dauerhaft erfolgreich zu sein – wenn man weiß, wie es funktioniert und sich dafür intelligente Maßnahmen einfallen lässt. Aus diesem Grund habe ich 12 wertvolle Techniken für garantiert dauerhaften Erfolg mit nachhaltigem Facebook Marketing ermittelt und sie auch gleich erläutert…

Facebook Marketing: 12 wertvolle Tipps für garantierten Erfolg

Inhaltsverzeichnis

1. Facebook Page als integralen Bestandteil im Online Marketing behandeln
2. Potenziellen Fans triftigen Grund bieten, damit sie echte Fans werden
3. Immer optimalen Zeitpunkt für Veröffentlichungen auf Facebook nutzen
4. Inhalte auf der eigenen Website zur besseren Verbreitung optimieren
5. Dauerhaft professionelle Betreuung der Facebook Page sicherstellen
6. Facebook Page als „Hotline“ definieren und einsetzen
7. Schnell, präzise und mit Mehrwert auf Anfragen antworten
8. Facebook Fans in Entscheidungsprozesse einbinden
9. Facebook Page auf die Bedürfnisse der User abstimmen
10. Sonderaktionen sparsam und überlegt einsetzen
11. Alle wichtigen Facebook-Kennzahlen berücksichtigen und auswerten
12. Facebook Page nicht zum Zentrum des Online Marketings machen

1. Facebook Page als integralen Bestandteil im Online Marketing behandeln

Facebook Marketing folgt, ähnlich wie andere Disziplinen im Online Marketing auch, gewissen Regeln. Setzt man diese Regeln, Tipps, Tricks oder Techniken (wie auch immer man das nennen will) sinnvoll und überlegt ein, dann steht dem Erfolg nichts im Wege.

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Aus diesem Grund muss aber ganz zu Anfang das „initiale Mindset“ stimmen. Damit meine ich, dass man sich darüber im Klaren sein muss, dass eine Facebook Page fester Bestandteil des eigenen Online Marketings sein muss.

Wer sich dessen nicht bewusst ist und eine Facebook Page nur einrichtet, weil das jetzt alle machen oder weil es zum guten Ton gehört, hat schon verloren. Eine solche Strategie wird nicht in erfolgreichem Facebook Marketing münden.

Viel wahrscheinlicher wird das Gegenteil eintreten: Mangels sich einstellender Erfolge kommt es schnell zu Frustration und der Kanal an sich wird in Frage gestellt. Facebook Marketing bedeutet, sich darauf für eine lange Zeit einzulassen und es mit Nachdruck zu betreiben.

Nur so ist man letztendlich in der Lage, um aus Facebook als Kanal auch das herauszuholen, was man sich ursprünglich vorgenommen hat. Die Entwicklung einer passenden Strategie ist zwingend notwendig und darf auf keinen Fall verschlafen werden: Ohne Strategie wird man nicht erfolgreich sein und höchstwahrscheinlich planlos hinter den eigenen Möglichkeiten zurückbleiben.

2. Potenziellen Fans triftigen Grund bieten, damit sie echte Fans werden

Wer sich also mit dem Gedanken angefreundet hat, dass man es für erfolgreiches Facebook Marketing mit Facebook auch wirklich ernst meinen muss, kann sich um neue Fans kümmern. Die Anzahl der Fans ist nicht das einzige Kriterium für eine erfolgreiche Facebook Page (dazu später mehr), aber ohne Fans lässt sich auch keine Reichweite erzeugen.

Ganz wichtig: Im Internet werden die User heutzutage an jeder Ecke mit Content überflutet und viele Marketer geben sich keine Mühe. Auch gibt es schon unzählige Facebook Pages, die irgendwie gleiche Themen und auch ähnliche Inhalte präsentieren.

Wer neu auf Facebook ist und hier erfolgreich werden will, sollte sein Facebook Marketing sofort auf einem hohen Level ausrichten, denn nur so ist es überhaupt möglich, viele Fans für sich zu begeistern. Dafür muss man aus der Masse hervorstechen und den Leuten etwas bieten, was sie auf anderen Facebook Pages nicht bekommen.

Facebook Marketing steht und fällt mit dem Vorteil, den man seinen Fans bieten kann. Wenn man die gleiche Strategie wie die Konkurrenz verfolgt, wird man sich auf Dauer nicht positiv absetzen können.

Wenn das der Fall ist, dann sehen potenzielle Fans keine wirklichen Vorteile darin, auch echte Fans einer Fanpage zu werden. Folge: Das Wachstum stagniert oder geht sogar zurück – schafft man es aber, sein Facebook Marketing inhaltlich so auszurichten, dass man potenziellen Usern einen echten Mehrwert bietet, dann werden die Fan-Zahlen steigen.

Ein solcher Mehrwert können zum Beispiel exklusive Inhalte sein, die so nur auf Facebook veröffentlicht werden – und definitiv nirgendwo anders. Die Botschaft an potenzielle Fans ist klar: Man hat besonders hochwertige Inhalte im Angebot, publiziert sie aber nur auf einem ganz bestimmten Kanal – nämlich Facebook.

Das sorgt für Druck und zwingt potenzielle User dazu, Fan der Facebook Page zu werden, denn wenn sie es nicht werden, verpassen sie diese Inhalte und können davon nicht profitieren. Exklusive Inhalte, die natürlich zusätzlich extrem hochwertig sein müssen, sind also ein hervorragendes Mittel zur Generierung und Bindung von Fans – perfekt für erfolgreiches Facebook Marketing.

3. Immer optimalen Zeitpunkt für Veröffentlichungen auf Facebook nutzen

Social Timing

Quelle

Hochwertige und exklusive Inhalte können nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie auch ein gewisses Maß an Reichweite haben. Besonders bei noch jungen Facebook Pages kann es passieren, dass diese Reichweite schlicht und ergreifend noch nicht da ist.

Folge: Selbst wenn man diese Inhalte anbietet, werden keine neuen Fans angezogen. Die Lösung für dieses Problem klingt hart, funktioniert aber – denn mehr als Ausdauer und Durchhaltevermögen braucht es nicht.

Solche Inhalte sprechen sich herum, online und offline. Zudem kann man sich nach Multiplikatoren umsehen oder Freunde und Bekannte (vielleicht kennt man sogar einige Multiplikatoren und/oder Influencer) fragen, ob sie bestimmte Inhalte initial teilen wollen.

Auch etwas Werbung direkt via Facebook kann nicht schaden, um das eigene Facebook Marketing zu pushen. Gleiches gilt für jeden anderen Reichweiten-Kanal, den man zur Verfügung hat – es ist legitim, dort ein paar Mal auf den neuen Facebook-Kanal aufmerksam zu machen.

Ganz unabhängig davon ist immer der Zeitpunkt wichtig, wann genau Inhalte veröffentlicht werden. Man darf als Publisher nicht davon ausgehen, dass die User das schon irgendwann lesen – so funktioniert Facebook Marketing nicht.

Im Idealfall passt man den Zeitpunkt ab, zu dem die meisten User auf der eigenen Zielgruppe auf Facebook online sind. Das kann morgens um 9 Uhr 20 oder auch sonntags um 21 Uhr sein, in sehr vielen Branchen und thematischen Bereichen variiert dieser Zeitpunkt.

Um ihn herauszufinden, muss man Inhalte veröffentlichen und analysieren, wann es die größten Effekte für Traffic und Reichweite gab. Mit den Statistik- und Analyse-Tools von Facebook lässt sich das gut ermitteln, viele externe Dienstleister bieten ebenfalls Lösungen an.

Wenn die optimalen Zeiten ermittelt wurden, kann man sein eigenes Verhalten bei der Veröffentlichung von Inhalten daran ausrichten. Auf diesem Weg schafft man es, mit seinen Inhalten viel mehr User zu erreichen, als wenn man im Blindflug unterwegs ist – und dann wird auch das eigene Facebook Marketing deutlich besser.

4. Inhalte auf der eigenen Website zur besseren Verbreitung optimieren

Es ist eine Möglichkeit, den eigenen Content direkt auf Facebook zu publizieren und ihn dann von seinen Fans verbreiten zu lassen. Noch besser ist es jedoch, wenn interessante Inhalte von der eigenen Website ohne eigenes Zutun geteilt werden.

Das passiert in der Regel immer dann, wenn man ein entsprechendes Plug-In zum Teilen der eigenen Artikel anbietet. Facebook hat dafür den „Share“-Button, der auch hervorragend funktioniert.

Dieser Button kann seinen Dienst aber nur dann optimal tun, wenn der Content auf der zu teilenden Website entsprechend angepasst ist. Facebook verwendet zum Beispiel das „OpenGraphProtocol“, welches Inhalte so darstellen kann, dass sie beim Teilen ein informatives Snippet produzieren – was zu besseren Klickraten führt.

Damit das funktioniert, kann man mit den den „OG-Tags“ dafür sorgen, dass Usern auf Facebook bei geteilten Inhalten genau der Content-Ausschnitt gezeigt wird, den sie sehen sollen. So lässt sich die Klickrate positiv beeinflussen und der geteilte Inhalt erreicht mehr Aufmerksamkeit, was letztendlich auch zu mehr Reichweite und Traffic führt, wenn der Content zum Beispiel von der eigenen Website geteilt wurde.

Der Einsatz von OG-Tags versetzt Webmaster also in die Lage, die Art und Weise, wie Inhalte geteilt werden, zu kontrollieren. Wer das nicht tut lässt wertvolles Potenzial liegen, denn gut geteilte Inhalte sorgen nicht nur für viel mehr Traffic – sie tragen auch zur Verbesserung der Markenbekanntheit bei und steigern das Vertrauen der User in künftige Inhalte.

Technisch gesehen ist der Aufwand zur Verwendung von OG-Tags auf der eigenen Website minimal und in wenigen Minuten erledigt. Wer ein CMS wie WordPress nutzt, kann sich zudem darauf verlassen, dass bereits heute diverse Plug-Ins für diesen Zweck im Umlauf sind.

5. Dauerhaft professionelle Betreuung der Facebook Page sicherstellen

Wirklich erfolgreiches Facebook Marketing steht und fällt fast immer mit der Performance der eigenen Facebook Page. Es gibt auch andere Möglichkeiten, Facebook sinnvoll für die eigenen Zwecke einzusetzen, wie zum Beispiel über eine Gruppe.

Grundsätzlich aber bietet eine Facebook Page am meisten Möglichkeiten, um mit bestehenden Fans zu kommunizieren und um potenzielle Fans auf sich aufmerksam zu machen. Genau aus diesem Grund darf die Betreuung einer Facebook Page auch nicht in unzuverlässige oder unerfahrene Hände gelegt werden, denn dann leidet das Facebook Marketing.

Dass Social Media eine sinnvolle Vollzeitbeschäftigung für Praktikanten ist, davon sind mittlerweile zum Glück die meisten Entscheider abgerückt. Bis vor wenigen Monaten sah das anders aus, denn oft wird Facebook als weiterer Kanal angesehen, um Pressemitteilungen zu verschicken.

Auch das automatische Einspielen von Twitter-ähnlichen Links war lange Zeit sehr beliebt, Tools wie „RSS-Graffiti“ sorgten dafür, dass neu veröffentlichte Artikel in Echtzeit angeteasert auch auf Facebook landeten. Wie man das eben von RSS-Feeds kennt, was die Aufmachung betrifft.

So kann Facebook Marketing nicht funktionieren. Die eigene Facebook Page muss in kompetente Hände gelegt werden, weil sie einen direkten Bezugspunkt zu den eigenen Fans und bestehenden sowie potenziellen Kunden darstellt.

Eine professionelle Betreuung stellt sicher, dass neue Inhalte zeitnah eingepflegt werden und Anfragen und Kommentare beantwortet werden. Der direkte Kanal zu den eigenen Fans ist einer der ganz großen Vorteile von Facebook – und diesen Vorteil sollte man sich nicht entgehen lassen.

Das Problem: Selbst wenn man hochwertige Inhalte anbietet und diese auch konsumiert werden, lässt das Interesse der Community ganz schnell nach, wenn sie feststellt, dass vom eigentlichen Urheber der Inhalte kein Feedback kommt. Manche User reagieren sogar mit Frustration und offener Aggression, wenn man sich nicht um sie kümmert.

Solche Schwierigkeiten lassen sich vermeiden, wenn Facebook Marketing ernsthaft betrieben wird und wenn man ein Gefühl dafür hat, wann es sinnvoll ist, eine Diskussion zu unterstützen und/oder zu lenken. Doch Vorsicht: Nicht immer muss man sich einmischen – es gibt auch Situationen, in denen man sich lieber (ganz wie im „analogen“ Leben übrigens) in vornehmer Zurückhaltung übt.

6. Facebook Page als „Hotline“ definieren und einsetzen

Eine Facebook Page dient immer der Vermarktung von Inhalten, weswegen der Begriff „Facebook Marketing“ grundsätzlich auch zutrifft. Inhalte können aber auch vermarket werden, indem man nicht den Inhalt selbst vermarktet, sondern ihn als Steigbügel nutzt.

Das mag verwirrend klingen, folgt aber einer logischen Erklärung. Erst der Inhalt macht es überhaupt möglich, dass User eine Facebook Page finden und sich dann für sie (und ihren Urheber) interessieren.

Oft treten dann aber Fragen auf, manche User wenden sich auch grundsätzlich an eine Facebook Page, weil sie durch die bisherigen Inhalte den Eindruck gewonnen haben, dass dort qualitativ hochwertiger Content verbreitet wird.

So wird Vertrauen aufgebaut, User schätzen eine Facebook Page und beginnen, sich mit ihr zu identifizieren. Dieser große Bonus beim Facebook Marketing kann sich aber auch ganz schnell wieder in Luft auflösen, wenn man es nicht schafft, diese Fans korrekt zu behandeln.

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Die Community muss beim Facebook Marketing oberste Priorität haben, denn mit ihrer Qualität und ihrem Engagement steht und fällt das ganze Projekt. Wer sich also mit Feedback in Form von Fragen konfrontiert sieht, der muss darin seine Chance als Anbieter einer Facebook Page sehen – und nutzen!

Eine Facebook Page kann auf jeden Fall als „Hotline“ dienen, man hat einen sehr direkten Draht zu potenziellen und bestehenden Kunden und bekommt Feedback aus erster Hand – oft sehr schnell und ungeschminkt. Was zunächst wie eine Bedrohung wirkt, ist in Wahrheit eine extrem große Chance, eigene Dienstleistungen und Produkte zu verbessern.

Früher wurde gern mit Pressemitteilungen gearbeitet, auf die es dann nur mit Verzögerungen Feedback gab. Heute kann man neue Produkte und Dienstleistungen sofort „testen“, zumindest kann man sich sofort Feedback einholen. Ist dieses Feedback positiv, lassen sich diese Erkenntnisse im besten Fall unmittelbar bei eigenen Produkten ein- und umsetzen.

Die Facebook Page als schnelle und unkomplizierte Schnittstelle zu Fans, Kunden und interessierten Usern darf im Rahmen eines sinnvollen Facebook Marketings also nicht fehlen.

7. Schnell, präzise und mit Mehrwert auf Anfragen antworten

Facebook ist zwar auch nur eine Maschine, aber Facebook ist trotzdem nicht dumm. Genau wie Google werden Daten gesammelt, um das Verhalten der User genau zu studieren – und selbstverständlich schaut sich Facebook auch genau an, wie eine Facebook Page mit ihren Fans umgeht.

Gutes Facebook Marketing stellt den Fan in den Mittelpunkt. Es geht schlicht und ergreifend immer nur darum, die Dinge so zu erledigen, dass die eigenen Fans von den zur Verfügung gestellten Inhalten konkrete Vorteile haben.

Ein solcher Vorteil kann die effektive Lösung eines Problems sein. Um hier zu verstehen, wie Facebook Marketing ablaufen muss, ist es notwendig, sich Beispiele aus dem „analogen“ Leben anzuschauen.

Wenn man also im ganz normalen Alltag ein konkretes Problem hat und an einem bestimmten Punkt nicht weiterkommt, dann möchte man, dass dieses Problem möglichst schnell gelöst wird. Auf Facebook ist es nicht anders, auch hier will man für sich selbst einen Fortschritt erreichen – und wenn dieser Fortschritt in der Lösung eines Problems besteht, dann geht es konkret ganz genau um das Erreichen dieser Lösung.

Eine Facebook Page wird von ihren Fans fast immer als eines der digitalen Sprachrohre ihres Herausgebers betrachtet. Wer also Fan einer Facebook Page ist erwartet, dass es dort in irgendeiner Form Vorteile (oder zumindest informelle Mehrwerte) gibt.

Eine schnelle Antwort, die dazu noch präzise ist und sich ganz eindeutig darauf fokussiert, dass konkrete Problem zu beheben, durch das die Frage überhaupt erst entstanden ist, wird als sehr positiv empfunden. Ein solcher „Kundendienst“ wirkt wie ein Verstärker und bindet bestehende Fans.

Der gute „Service“ spricht sich herum und sorgt dafür, dass mehr User auf die Facebook Page aufmerksam werden. Das alles klappt in Kombination mit anderen Faktoren, wie dem Content.

So muss Facebook Marketing funktionieren. Es ist nicht damit getan, nur eine Sache wirklich gut zu machen: Wer ausschließlich hochwertigen Content anbietet, sich aber nie darum kümmert, ob dieser Content auch ansehnlich aufbereitet ist, wird es sehr wahrscheinlich nicht so leicht haben, neue User dauerhaft für sich zu begeistern.

8. Facebook Fans in Entscheidungsprozesse einbinden

Diese Form der Fan-Bindung durch die eigene Facebook Page wird sich im Laufe der Zeit als extremer Pluspunkt entpuppen. Wer als Fan mit einer Facebook Page hochzufrieden ist, der ist auch eher bereit sich „einzubringen“.

Facebook Marketing bedeutet, die eigenen Projekte und Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das kann aber nur funktionieren, wenn man weiß, an welchen Stellen Probleme auftreten – und wie man diese Probleme beheben kann!

Seien wir ehrlich: Das Tagesgeschäft sorgt oft dafür, dass man bestimmte Dinge schlicht und ergreifend nicht wahrnimmt. Sei es nun aus Zeitmangel, aus Desinteresse oder aus Gründen der Priorisierung.

Die eigenen Facebook Fans lassen sich als „Warn- und Verbesserungssystem“ einsetzen. Dafür reicht es, ab und zu im Stil einer Umfrage zu ermitteln, welche Dinge von den Fans auf der Facebook Page als sinnvoll und gut erachtet werden – und welche nicht.

Basierend auf diesen Erkenntnissen lässt sich das eigene Facebook Marketing dann kontinuierlich verbessern. Die Einbindung der Fans sorgt für eine engere Bindung, die Community fühlt sich so als echter Teil des Projekts – und das gilt nicht nur für Fanpages kleiner und mittlerer Unternehmen, denn auch große Unternehmen und Konzerne können genau dieses Prinzip erfolgreich für das eigene Marketing auf Facebook einsetzen.

Im Idealfall spart man letztendlich Kosten, weil man keine aufwendigen Prozesse starten muss, um Informationen über gute und schlechte Bestandteile auf der eigenen Facebook Page zu bekommen. Die Community übernimmt diesen Part – im „schlimmsten“ Fall hat man lediglich zu viele Vorschläge und muss sich durch diese Daten ackern.

9. Facebook Page auf die Bedürfnisse der User abstimmen

Weil der Fan im Mittelpunkt des Facebook Marketings steht, muss auch die Facebook Page einzig und allein auf diesen Zweck ausgerichtet sein. Für alle Anbieter von Inhalten auf Facebook bedeutet das: Nur Inhalte mit echtem Mehrwert und einem konkreten Vorteil sind wirklich sinnvoll.

Alles andere ist Ballast. Um die eigenen Fans bei Laune zu halten, ist es nicht wichtig, jeden Tag mehrfach Inhalte zu veröffentlichen. Es bringt auch nicht viel, zum Beispiel möglichst viele News zu veröffentlichen.

Viele der im Internet veröffentlichten Inhalte haben eine geringe Halbwertzeit. Man kennt es von früher: Niemand interessiert sich für die Nachrichten aus der Zeitung vom Vortag.

„Evergreen“-Content kommt bei den meisten Usern dagegen sehr gut an: Zeitlose Inhalte, die heute und auch noch in ein paar Monaten oder sogar vielleicht Jahren einen Mehrwert darstellen. Mit Nachrichten zum aktuellen Weltgeschehen klappt das nur sehr kurzfristig.

„Immergrüne“ Inhalte bieten nicht nur einen dauerhaften Mehrwert, sie können auch öfter verwendet werden. Mit einer aktuellen Nachrichten-Meldung ist das nicht der Fall, denn schon nach kurzer Zeit gibt es in der Regel ein neues Thema, dass das vorherige ablöst.

Wenn man keine Facebook Page für ein Nachrichten-Magazin oder einen TV-Sender für News verantwortet, dann sollte man Inhalte produzieren, die einen enzyklopädischen Charakter haben. Content also, der Dinge erklärt, vermittelt und dafür sorgt, dass die Fans einen dauerhaften Wissensvorsprung erlagen.

Und was für wissenswerten Content gilt, hat auch für alle anderen Inhalte auf einer Facebook Page zu gelten. Seriöses Facebook Marketing nervt die Fans nicht mit überflüssigen und sinnlosen Elementen – nur die wirklich notwendigen Dinge sollten es am Ende auf die Facebook Page schaffen.

Zum Glück bieten Facebook grundsätzlich nur wenige Möglichkeiten, um eine Fanpage zu überfrachten. Bei Websites sieht das schon anders aus – leider muss ich das erwähnen, denn oft werden vor allem die Websites von Firmen und Konzernen mit überflüssigen Inhalten übersäht.

Grundsätzlich muss gelten: Was für den Fan (oder den User) keinen direkten Nutzen hat, was keinen konkreten Zweck erfüllt und was schlicht und ergreifend nicht gebraucht wird, muss weg. Daraus folgen oft sehr schlanke Websites – und natürlich auch Facebook Pages, die sich wirklich ausschließlich auf den Fan fokussieren.

10. Sonderaktionen sparsam und überlegt einsetzen

Facebook Gewinnspiele

Quelle

Wer sich um seine Fans kümmert, der will ihnen möglicherweise von Zeit zu Zeit auch „etwas Gutes“ tun. Und in der Tat spricht überhaupt nichts dagegen, sich zum Beispiel für die treue der eigenen Fans zu bedanken.

Viele Betreiber von Facebook Pages kommen dann immer auf die Idee, ein Gewinnspiel durchzuführen. Ich will Gewinnspiele im Rahmen einer Strategie zum Facebook Marketing nicht grundsätzlich ausschließen, allerdings gibt es dabei letztendlich immer ein großes Problem.

Gewinnspiele auf Facebook sorgen oft für sehr viel Aufmerksamkeit, sie tragen aber wenig zur tatsächlichen Fan- und/oder Kundenbindung bei. Der Grund liegt auf der Hand: Wenn ich einen Preis gewinnen will, warum sollte ich dann länger als bis zum Schluss des Gewinnspiels Fan einer Facebook Page sein?

Gewinnspiele und andere Sonderaktionen müssen deswegen sparsam und überlegt eingesetzt werden. Wer es damit übertreibt, sammelt letztendlich nur einen großen Haufen Gewinnspiel-Touristen ein, derer man sich später im Zweifel nur sehr schwer wieder entledigen kann.

Diese Fans tragen nicht zur Interaktion auf einer Facebook Page bei, wenn das Gewinnspiel beendet ist. Im schlimmsten Fall handelt es sich nur um Zweit- oder Fake-Accounts, die komplett wertlos sind.

All das lässt sich vermeiden, wenn man sich vorab genau überlegt, welche Sonderaktionen für das eigene Facebook Marketing besonders sinnvoll sind. Keine Frage: Wenn man ein Produkt zu verkaufen hat, dann können sich Rabatt-Aktionen mit Sicherheit lohnen.

Doch auch hier muss mit Bedacht gehandelt werden. Wer es mit solchen Aktionen übertreibt, riskiert schnell die Glaubwürdigkeit seiner Facebook Page, denn noch immer wird Facebook von den meisten Nutzerinnen und Nutzern überhaupt nicht als Kanal angesehen, den man zum Verkauf einsetzen kann.

11. Alle wichtigen Facebook-Kennzahlen berücksichtigen und auswerten

Wie viele Fans hat eine Fanpage? Und welche hat mehr? Fragen, die man immer wieder hört und es geht die Legende, dass schon Bonus-Gehälter an Social Media Manager gezahlt wurden, die an das Erreichen einer bestimmten Zahl von Fans gekoppelt waren.

Solche Benchmarks sind kompletter Schwachsinn. Es stimmt: Viele Fans sind zwar oft besser als wenige – aber eben nicht immer.

Letztendlich ist es nicht wichtig, wie viele User Fans einer Facebook Page geworden sind, sondern wie stark sich diese Fans auf einer Facebook engagieren, wie hoch also die Interaktionsrate ist. Was bringen 100.000 Fans, wenn es zu keinem Posting nennenswerte Reaktionen gibt?

Facebook liefert zahlreiche Kennzahlen, auch „KPIs“ genannt. Anhand dieser Kennzahlen lässt sich der Erfolg einer Facebook Page deutlich besser bestimmen, als wenn man sich nur die Fan-Zahlen anschaut.

Die eigentliche Interaktionsrate ist eine der wichtigeren Kennzahlen: Wie viele Fans haben in einem bestimmten Zeitraum mit Inhalten auf der Facebook Page interagiert oder sind Fan geworden?

Mit der Interaktionsrate lassen sich Facebook Pages innerhalb von Branchen untereinander vergleichen, man kann Schlüsse ziehen und daraus ableiten, was man selbst besser machen muss. Auch externe Tools liefern diese Erkenntnisse, weil sie ebenfalls die Statistiken und Analysen von Facebook anzapfen.

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Auch die Zeitspanne, in der eine Facebook Page auf Anfragen antwortet, ist eine Kennzahl, gleiches gilt für die Anzahl neuer Postings in einem bestimmten Zeitraum. Wie oft wurde geliked, wie viele Kommentare gibt es?

Aus all diesen Werten lässt sich ableiten, wie erfolgreich eine Facebook Seite ist. Wer diese Informationen hat, kann sein Facebook Marketing anpassen, optimieren und verbessern – ohne diese KPIs wird das allerdings schwierig.

12. Facebook Page nicht zum Zentrum des Online Marketings machen

Facebook ist (und bleibt vorerst ganz sicher auch) das größte und einflussreichste soziale Netzwerk der Welt. Wer für seine Website, sein Unternehmen oder auch für bestimmte Produkte und Dienstleistungen Reichweite generieren will, kommt um Facebook also nicht herum.

Facebook Marketing kann sich extrem lohnen, wenn man die in diesem Artikel erklärten Techniken beachtet und anwendet. Letztendlich muss man aber bei all seinen Tätigkeiten auf Facebook immer im Hinterkopf behalten, dass die Reichweite dort nur geliehen ist.

Facebook ist ein fremdbestimmtes System und auf keinen Fall sollte man sein Business komplett auf Facebook aufbauen. Bei unvorhergesehenen Änderungen der Spielregeln kann die mühsam aufgebaute Reichweite von heute auf morgen weg sein.

Die eigene Facebook Page darf im Online-Marketing-Mix nicht fehlen, sie darf aber auch nicht das Zentrum in diesem Mix sein. Das Zentrum ist immer die eigene Website, auf die jeglicher Traffic einzahlt – auch der von Facebook.

Zweifellos lässt sich mit einer reichweitenstarken Facebook Page extrem viel Traffic erzeugen. Traffic allein reicht aber nicht, um eine Website, ein Produkt oder eine Dienstleistung dauerhaft erfolgreich zu machen.

Facebook Marketing ist eine Möglichkeit von vielen, die richtige Zielgruppe thematisch passgenau anzusprechen. Nicht viele Plattformen bieten Publishern und Werbetreibenden solch umfangreiche Möglichkeiten, wie das auf Facebook der Fall ist.

Die unglaubliche Reichweite, die sich via Facebook erzeugen lässt, ist der große Vorteil des sozialen Netzwerks – und gleichzeitig der größte Nachteil. In einem ausgewogenen Marketing-Mix allerdings spielt effektives Facebook Marketing eine sehr große Rolle und kann zu großen Erfolgen führen.

Die Reichweite einer vorab erfolgreichen Facebook Page kann wegen einer Änderung des Facebook-Algorithmus innerhalb eines Tages extrem einbrechen. Aus diesem Grund ist es extrem sinnvoll, alternative Traffic-Quellen zu haben.

Bonus: Facebook Marketing Checkliste

Zu diesem Artikel gibt eine kostenlose Checkliste im PDF-Format. Du kannst diese Checkliste downloaden, wenn du diesen Artikel auf Facebook, Twitter oder Google+ teilst.

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Björn Tantau

Unternehmensberater, Keynote Speaker, Coach und Autor

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49 Kommentare zu „Facebook Marketing: 12 wertvolle Tipps für garantierten Erfolg“

  1. Wieder mal richtig viel Mehrwert für deine Leser Björn! Ich betreue KMU`s und hier ist Facebook sehr beliebt. Wenn man aber mit den Leuten redet und etwas in die Tiefe geht und mit ihnen analysiert, wie groß Aufwand und Nutzen sind dann dreht sich die Sichtweise meist recht schnell.
    Ich empfehle daher meist auf eine Fanpage zu verzichten und Postings mit dem Privat Profil zu verbreiten. Warum?
    Einerseits mixt man in der Regel hier sowieso zwischen geschäftliche und privaten Postings damit bekommt man einen schönen Mix hin. Zum anderen ist nicht schlechter, als eine Fanpage zu besitzen die nicht regelmäßig neuen Content produziert und gewartet wird. Bei Kleinunternehmen wirkt es zudem oft vertrauensfördernd wenn der Besitzer als Person Postings schreibt. Das „Helfersyndrom“ von „richtigen“ Freunden ist auch nicht zu unterschätzen, die teilen und Liken solche Postings auch lieber als Fans.
    Wichtigste dabei! Auf keinen Fall übertreiben und die Leute zu spammen! Es gilt immer abzuwäagen, ob eine Info für die Facebook User überhaupt Relevanz hat oder nicht.

  2. Hallo Philipp,

    bei kleinen Firmen und KMUs stimme ich dir zu: Es kann hier wirklich sinnvoll sein, wenn die Facebook-Aktivitäten in einem privaten Profil passieren. Wenn es um den Aufbau einer Reputation für eine Person geht, dann ebenfalls. Aber: Spätestens, wenn es um eine Firma geht, die nicht mehr nur aus einer oder wenigen Personen besteht, kommt man um eine waschechte Facebook Page nicht mehr herum.

    Gruß
    Björn

  3. Doch auch dann (also als mittelgrosses Unternehmen) kann es sich m.E. lohnen, einmal nicht als Page, sondern als User (privates Profil z.B. des Geschäftsführers) einen Beitrag auf der FB-Page zu publizieren. Die kann ja auch einfach per Klick in der Chronik angezeigt werden…

  4. Hi Björn,

    super Beitrag mit verdammt vielen nützlichen Infos. Facebook ist schon eine Welt für sich und hat wie jedes Marketing Instrument seine eigenen Spielregeln.

    Wie stehst du eigentlich zu den Kommentarfeldern von Facebook implementiert auf dem eigenen Blog um die Verbreitung von einzelnen Blog Beiträgen zu unterstützen?

    Liebe Grüße,
    Alina

  5. Hallo Alina,

    das kann sich schon lohnen, aber du hast dann einen weiteren Faktor der Abhängigkeit. Wenn du die Kommentare in Eigenregie hostest, dann hast du sie immer unter Kontrolle – und auch den kompletten Content. Für mich ist das wichtiger, als via Facebook noch mehr Reichweite zu bekommen. Da gibt es andere, bessere Wege.

    Gruß
    Björn

  6. Hallo Patrick,

    sehe ich keinen wirklichen Sinn darin – es sein denn, der Geschäftsführer hat privat so viele Business-Kontakte, dass es sich wieder lohnt. In dem Fall könnte man das machen, ansonsten nicht.

    Gruß
    Björn

  7. Moin Moin,

    ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob FB das wiedergibt, was Sie hier beschrieben. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass FB mehr von Jugendlichen genutzt wird. Die „Erwachsenen“ nutzen FB eher alte Kontakte zu finden, als von Werbung angelockt zu werden.
    Mich nervt es auch langsam, bei jedem 2. Post zu finden: „Gesponsert“.

    Ich finde Xing besser direkt Geschäftskontakte zu finden.

    FB kann man einen weiteren Kanal nutzen, um die Personen auf dem Laufenden zu halten, wie Twitter, Xing, Google+ usw.
    Mehr leider noch nicht.

    LG aus Hamburg

    Martin

  8. Hallo Martin,

    doch – Facebook gibt das von mir beschriebene auf jeden Fall wieder.

    Der Einwand, Facebook würde nur von Jugendlichen genutzt werden, ist schon arg abgenutzt. Vor 3 Jahren hätte ich eventuell noch zugestimmt, aber die Zeiten haben sich schon lange geändert.

    Facebook lässt sich auf jeden Fall für viel mehr verwenden, als die Leute nur auf dem Laufenden zu halten. Dafür braucht man allerdings Strategien und auch Kompetenz und Know How – und Durchhaltevermögen.

    Wer das alles nicht hat (oder nicht haben will), sollte von Facebook gleich die Finger lassen oder Profis beauftragen, diese Arbeit zu erledigen.

    Gruß
    Björn

  9. Super Artikel Björn, wird gleich geshart 🙂

    @Martin: Facebook wird 1. Schon lange nicht mehr hauptsächlich von Jugendlichen genutzt und 2. Sind diese – wie ich bei meinen Kids sehe – schon längst primär woanders (Instagramm, diverse Messenger).

  10. Hi Björn,

    danke für diesen interessanten Artikel. Wir stehen in der Tat mit Facebook / Social Media noch relativ weit am Anfang. Es ist nicht leicht, echte Fans zu gewinnen und Sie dazu zu animieren, Posts oder Inhalte von unserer Website zu teilen. Wir haben einen eigenen Blog, wo wir 2 – 3 x im Monat einen neuen, hochwertigen Artikel mit relevanten Inhalt für unsere Zielgruppe posten. Du sprichst in deinem Artikel oben davon, dass es bei FB darum geht, möglichst unique content zu produzieren. Aktuell veröffentlichen wir thematisch passende Themen aus unserem Blog auch in unserem FB Profil, um die Leute auf unsere Webseite zu „locken“. Ist dieses Vorgehen echt ein no go für FB? Was würdest du uns empfehlen, um unsere Dienstleistung und das drum herum besser zu vermarkten?

    Lieben Gruss
    Matthias

  11. Hallo Matthias,

    da musst du mich falsch verstanden haben.

    Es ist kein NoGo, Leute auf deine Website zu locken – ganz im Gegenteil.

    Das mit dem „unique Content“ auf Facebook bezieht sich grundsätzlich eher darauf, dass du vor allem bei denen Snippets und einleitenden Texten auf Facebook kreativ bist.

    Nimm also nicht die gleichen Texte, um auch auf Facebook einen Artikel zu bewerben, wenn du einen Text schon einmal so genutzt hast (nicht den Artikel).

    Gruß
    Björn

  12. Sehr hilfreicher Beitrag, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, der tiefgreifendere Elemente aus der Literatur mit einschließt!
    Meine Frage: Wie hilfreich ist die POST-Methode von Charlene Li und Josh Bernoff, um eine erfolgreiche Facebook-Strategie zu entwickeln?
    Was hälst du davon?

    Habe diese in meiner Bachelorarbeit beschrieben und um sie auf Facebook zu spezialiseren im Punkt der „Strategy“ Facebook-Elemente mit eingebracht wie „richtige Zeit zum Posten“, „Postarten“ etc.

  13. Hallo Daniel,

    ich kannte diese Methode unter der Bezeichnung so bisher nicht.

    Das Prinzip schon, ja – aber eben nicht mit diesem konkreten Etikett 😉

    Grundsätzlich keine schlechte Herangehensweise, wobei es immer die Frage ist, ob solche Rahmenbedingungen nicht auch schnell dazu führen können, dass man nicht genug Freiraum hat, weil man sich auf ein „Gerüst“ versteift.

    Ich denke, da muss es mehr Flexibilität geben, damit man auf individuelle Bedürnisse eingehen und reagieren kann.

    Gruß
    Björn

  14. Hallo Björn,

    ich lese immer wieder gerne deine Artikel.
    Sie sind präzise kurz und knapp auf den Punkt gebracht.
    Eine Bereicherung im täglichen Online-Wahnsinn.

    Gruß Robert

  15. Hallo Herr Tantau,

    ein sehr guter Artikel. Besonders gefallen hat mir der Punkt 11. Die Kennzahlen sind extrem wichtig. Mit einer falschen Analyse kann hier der Erfolg auch mal ausbleiben.

    Das ist für alle wichtig!

    Liebe Grüße vom Stettiner Haff
    Joachim Kaiser

  16. Daniel Hiller

    Hallo Herr Tantau,

    super Artikel. Ich hätte eine Frage hinsichtlich der Gewinnspiele über Facebook. WEshalb ist es für Sie nicht zulässig, Beiträge zu teilen bzw. sich auf einem Bild zu markieren?
    Wir haben öfter über unsere Fanpage Gewinnspiele laufen und gerade die Teilnahme über „Beitrag teilen“ läuft besonders gut.
    Gruß, Daniel

  17. Hallo Daniel,

    ganz einfach: Es verstößt gegen die Richtlinien für Gewinnspiel auf Facebook, wenn du deine Teilnehmer zum Teilen aufforderst.

    Das sind die offiziellen Richtlinien von Facebook.

    Wenn du mit dieser Methode arbeitest und bisher nicht erwischt wurdest, dann hast du einfach nur Glück gehabt.

    Es gibt Fälle, in denen nicht nur die Gewinnspiele von Facebook beendet wurden, sondern auch solche, bei denen dann auch gleich die komplette Fanpage dicht gemacht wurde.

    Als Strafe!

    Du KANNST damit also durchkommen, aber wenn du Pech hast, wird der Verstoß geahndet!

    Gruß
    Björn

  18. Super Artikel, vielen Dank!

    Facebook ist wohl die mächtigste Traffic Quelle die es momentan gibt.

    Ich habe die besten Ergebnisse mit Lead generation erzielt. Dem Benutzer einen wertvollen Mehrwert (Lead Magnet) anbieten im Gegenzug für seine Email adresse 🙂 Das ganze geht auch super mit den Lead Ads im Ads Manager.

    Mit allen anderen Angeboten hatte ich eher weniger Erfolg. Vor allem wenn man dem Benutzer etwas zum Kauf anbietet.

  19. Hallo Daniel,

    ich stimme dir zu, via Facebook lassen sich sehr gut Leads einsammeln.

    Direkt verkaufen geht auch, dann muss aber das Angebot schon sehr gut sein – und natürlich auch die Werbung, denn nur dann kann es funktionieren.

    Gruß
    Björn

  20. Vielen Dank für diesen informativen Artikel! Wir sind aktuell auch dabei eine Facebookseite zu erstellen. Wir werden Ihre Tipps auf jeden Fall beachten.

  21. Hallo Björn,

    ich bin im Digital Marketing für das Social Media Marketing einer großen österreichischen Tourismusdestination verantwortlich (50.000 Fans aktuell).
    Bzgl. Veranstaltungen besteht immer wieder Diskussionsbedarf, ob Veranstaltungen eine eigene Fanseite bekommen sollten, oder die Veranstaltung über den Kalender unserer Seite abgebildet werden sollte.
    Viele externe Veranstalter beharren darauf, dass nur mit extra Fanseiten erfolgreiches Marketing betrieben werden kann.
    Ich hingegen bin eher der Meinung, dass Veranstaltungen den Sinn haben sollten, unsere „Hauptseite“ zu stärken und wir deshalb keine „isolierten Inseln“ anlegen sollte, die dann nur vor und während der Veranstaltung mit Inhalten gefüllt werden.

    Hast du eine Meinung dazu? Würde mir sehr weiterhelfen…

  22. Hallo Hannes,

    ich persönlich würde unterschiedliche Veranstaltungen in eine Hauptseite integrieren, wenn sie denn tatsächlich zusammenhängen.

    Du bist dann in der Lage, viel mehr zu profitieren, weil du zum Beispiel auch die komplette „SEO Power“ schließlich auf einer Domain vereinen kannst.

    Aus Sicht der Veranstalter ist es natürlich fürs Branding besser, wenn die Events jeweils einzeln präsentiert werden.

    Da muss man sich entscheiden, was wichtiger ist: jeweils einzelne Events separat promoten und danach kann die Domain quasi auf den Müll – weil das Event ja vorbei ist – oder eine Hauptseite nehmen und dann für ALLE Events Backlinks und Social Signals mit nehmen, was dann am Ende auf die Hauptseite einzahlt, sie stärker macht und für künftige Events die Chancen auf mehr Sichtbarkeit erhöht…

    Gruß
    Björn

  23. Toller Beitrag! Fand ich sehr interessant und aufschlussreich. Ich werde direkt mal einige Tipps davon umsetzten! Weiter so!

    Grüße
    Jürgen

  24. Facebook scheint gerade einen kleinen Bug zu haben. Wenn man auf die Facebook-Seite eines z.B. Mitbewerbers geht, kann man unter Seiteninfos & Werbung sehen, welche Kampagnen dieser aktiv am laufen hat. Für den ein oder anderen sicherlich ganz interessant.

  25. Hallo Martin,

    das ist kein Bug, das ist Facebooks Transparenzoffensive.

    Du kannst jetzt alle Werbeaktivitäten aller Advertiser einsehen.

    Das hat Facebook gemacht, damit vor allem in politischen Zusammenhängen nicht mehr so stark „manipuliert“ werden kann, bzw. damit jeder sehen kann, welche Werbung von wem gemacht wird und ob es da zu „Manipulationen“ kommt.

    Gruß
    Björn

  26. Hallo Björn,
    Vielen Dank für die überaus wertingen Infos, Du hast wirklich alles richtig gemacht.
    Ich habe Facebook Marketing gegoogelt, um einen kompetenten Anbieter zu finden.
    Und der erste nach den gekauften Anzeigen muss der Beste sein, warum wohl steht er sonst an Nr.1? Alles richtig gemacht, Affenfaust, Inhalte u.s.w.
    Herzlichen Glückwunsch! Wir müssen unbedingt mal sprechen miteinander.
    Lutz Kühn

  27. Hi Björn,
    schön geschrieben, sehr ausführlich, viel Inhalt. Das rankt sicherlich sehr gut, was auch zeigt wie gutes Content Marketing funktioniert.. gibt es dazu auch Inhalte (Content Marketing?)

    Mario von Gollaz

  28. Starker Artikel, Björn. Dankeschön!

    Mir gefällt Punkt 12 sehr gut, um sich nochmal deutlich zu machen nicht „alles auf ein Pferd zu setzen“. Die Online-Marketingwelt ist schnelllebig und da ist es wichtig flexibel und anpassbar zu bleiben.

    Erlaube mir Punkt 13 hinzuzufügen, für mehr Erfolg im Facebook Marketing.
    Ab einem gewissen Punkt sollte man sich überlegen „Facebook Gruppen“ als wichtiges Instrument neben der Facebook Page zu hebeln, um Communities zu bauen und nennenswertere Reichweiten zu erzielen, die hinten raus auf vielen Ebenen der eigenen Brand zugutekommen.

    Kurz zu mir, ich bin Inhaber von Moondrive Digital Media, einer Werbeagentur in Dortmund. Wir helfen KMU, Dienstleistern und Startups dabei an den richtigen Stellen zu wachsen und sichtbarer zu werden durch wirkungsvolle Online-Kampagnen, strategischem Marketing sowie Social Media mit Sogwirkung.

    Gruß
    Florian

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