So geht’s: Pinterest aussperren

Pinterest ist derzeit in aller Munde. Gleich nach Facebook und deutlich vor Google Plus macht dieses „Netzwerk der Bilder“ aktuell extrem von sich reden. Und das kommt nicht von ungefähr: In den USA erlebt Pinterest jetzt einen Mega-Hype, der in den letzten Wochen auch bei uns in Deutschland angekommen ist. Wie bei jeder neuen Sache ist aber auch bei Pinterest nicht alles Gold was glänzt. Rein urheberschutztechnisch gibt es ganz offensichtliche Probleme, die besonders bei Bildern teuer werden können – zumindest für den, der Bilder, an denen er selbst keine Rechte hat, online stellt und diese dann via Pinterest auffindbar sein können. Eine Möglichkeit, das zu verhindern: Pinterest aussperren.

Das ist möglich und technisch recht simpel. Und es bietet Vorteile für jeden, der seine Bilder schützen will. Konsequenterweise müsste man seine Bilder dann übrigens auch vor dem Googlebot und allen anderen (Bild-)Suchmaschinen verbergen. Wer das tut kann ziemlich sicher sein, dass seine Bilder nicht an anderer Stelle unbefugt verbreitet werden (zumindest wurden die Hürden für das absichtliche Kopieren von Bildern dann deutlich erhöht).

Allerdings, und das gilt für Suchmaschinen ebenso wie für das Thema „Pinterest aussperren“: Nutzt man die technischen Möglichkeiten zum Verbot, eigene Bilder verbreiten zu lassen, dann lässt man sich vermutlich jede Menge Traffic entgehen. Das aber nur als Hinweis Wer Pinterest aussperren will, der kann einen neuen Wert innerhalb der Meta-Tag nutzen, um dem Bildernetzwerk die Tür vor der Nase zuzuschlagen:

Pinterest aussperren

Mit diesem einfachen Code bei den Meta-Tags im Head-Bereich einer Website kann man Pinterest aussperren. Tut man das, dann können Dritte, die Bilder von einer Website z. B. via Browser-Plugin bei Pinterest einstellen wollen, das nicht mehr tun. Statt dessen gibt es eine unbequeme Fehlermeldung:

So geht's: Pinterest aussperren

Wie gesagt: Es können jetzt keine Bilder von der eigenen Website mehr bei Pinterest eingestellt werden – zumindest auf den ersten Blick. Es steht zu vemuten, dass es irgendwann irgendeinen Workaround geben wird. Das ist aber nicht Thema dieses Artikels – wer grundsätzlich zunächst auf Nummer sicher gehen will, der sollte von dem Code-Schnipsel Gebrauch machen und Pinterest aussperren.

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Björn Tantau

Unternehmensberater, Keynote Speaker, Coach und Autor

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7 Kommentare zu „So geht’s: Pinterest aussperren“

  1. Danke für den Tipp. Ich bin gerade zu faul, um es an meinem Desktop-Rechner oder Laptop nachzugucken, aber zumindest auf meinem iPad wird das von dir vorgestellte Meta-Element nicht im Artikeltext angezeigt. Ich hab es mir jetzt im Quelltext angesehen. Vielleicht solltest du den Meta-Tag im Artikel zwischen entsprechende Code-Tags oder ähnliches packen, damit der Browser den Code als Code anzeigt und nicht als Meta-Html-Befehl interpretiert 😉

  2. Ich finde es grundsätzlich bedenklich, wenn man um seine Rechte wahren zu wollen, aktiv werden muss. Andersrum fände ich ok – nichts wird gepinnt, es sei denn der Rechteinhaber gibt seinen Content frei. Und dabei denke ich nicht mal an meine eigene Webseite, sondern an meine Kunden wie bsp. Fotografen …

  3. Social Media Roundup (KW 8) | larsbudde.de

    […] das “pinnen” von Bildern auf der eigenen Website blockieren. Björn Tantau erklärt in diesem Artikel, wo ihr welchen Code-Schnipsel einfügen müsst, um die ungewollte Verbreitung auf Pinterest zu […]

  4. Hält sich Pinterest nicht auch eventuell an robots.txt? Ich werde da wohl mal dringend recherchieren ob man da nicht auf normaler Ebene aktiv werden kann. Wer weiß wie voll der Seitenquellcode mit der Zeit sonst noch wird, wenn noch mehr solcher Seiten wachsen.

  5. Ich finde Pinterest völlig sinnlos!!Schon wenn ich nur Bilder auf Pinterest anschauen möchte,muss ich mich schon registrieren,das nervt bei der Suche auf Google!!
    Wer seine Biler bei Pinterest veröffentlicht,ist selber schuld,wenn die dann von jemandem anderen geklaut werden!!Ich nehme an, ein Pinterest Konto kann man auch wieder löschen!!!

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