Podcast Promotion: So vermarktest du deinen Podcast richtig in Social Media

Ein Gastbeitrag von Gordon Schönwälder

„Reicht es denn nicht, wenn mein Podcast in meinem Podcast-Feed erscheint?“, fragte mich mal einer meiner Klienten. Die Antwort darauf: „Doch. Aber dann erreichst du nur die, die wissen, dass du existierst… alle anderen nicht.“

Was im ersten Moment wie eine vergleichsweise naive Frage daherkommt, zeigt das genaue Problem an der Sache. Wir Podcaster haben das Gefühl, dass unsere Episoden bei Spotify, Apple Podcasts und Co. liegen und damit irgendwie außerhalb unserer Reichweite. Irgendwo da draußen ist der Podcast und irgendwo anders sind unsere potentiellen Hörer in den Social Media verteilt.

Dazu kommt, dass Audio und Social Media im ersten Moment nicht gut kompatibel wirken. In Social Media geht es schnell zu. Wer soll denn da Zeit haben, sich einige Minuten auf reines Audio zu konzentrieren?! Deswegen dürfen wir Podcaster aus unserer Komfortzone rauskommen und unsere Episoden ganz gezielt und mit den Regeln der jeweiligen Netzwerke vermarkten. Wir dürfen kreativ sein und das Medium Audio ganz bewusst verlassen.

In diesem Beitrag zeige ich dir einige Tipps und Tricks in Sachen Podcast Promotion in Social Media, wie du es dir leichter machen und vor allem direkt umsetzen kannst. Betrachte dies als Marktplatz und nimm dir die Impulse mit, die du haben möchtest und alles, was du heute nicht brauchst, lässt du einfach da… viel Spaß dabei!

Podcast Promotion: So vermarktest du deinen Podcast richtig in Social Media

Podcast Promotion: So vermarktest du deinen Podcast richtig in Social Media

Finde ich deinen Podcast in den Beschreibungen?

In so ziemlich jedem sozialen Netzwerk dieser Welt gibt es die Möglichkeit, dass man etwas über sich schreibt. Natürlich macht es da Sinn, den Link zur eigenen Podcast Promotion in Social Media (ja, Singular, den Link, doch dazu komme ich gleich) in die Beschreibungen zu setzen. Das klingt vergleichsweise banal, aber ich selber habe den Link nur in den für mich relevanten Plattformen recht weit vorne hinterlegt.

Auch abseits von Social Media dürfen wir schauen, dass an allen relevanten Berührungspunkten, die wir mit unseren potentiellen Zuhören haben, der Podcast auch präsent ist, denn das hilft dir bei deiner Podcast Promotion. Also auch im Footer und der Signatur von E-Mails, als QR-Code auf Visitenkarten und dergleichen mehr. Prüfe also deine Kanäle danach, ob in allen Beschreibungen und Beschreibungstexten nicht nur etwas zu dir steht, sondern eben auch etwas zu deinem Podcast.

Bei Instagram ist es natürlich etwas schwieriger, weil wir da in der Bio nur einen Link (ggfs. für die direkte Podcast Promotion) haben. Aber dafür kann man sich auf seiner Website eine Seite erstellen mit allen relevanten Links und es gibt auch Services wie Linktree, die eine entsprechende Sammelseite in der Bio ermöglichen.

Nutze eine Landingpage für deinen Podcast

Ich habe gerade von EINEM Link für deine Podcast Promotion in Social Media gesprochen und nicht von den Links zu all deinen Plattformen, wo der Podcast zu finden ist. Stattdessen solltest du es dir einfach machen und nur einen Link angeben.

Und nein, ich meine damit nicht iTunes. Wenngleich iTunes einer der wichtigsten Plattformen für uns Podcaster ist, gibt es draußen noch Unmengen an Android-Nutzern, die du außen vor lässt, wenn du nur den iTunes Link anbietest.

Als Podcaster sollte uns Barrierefreiheit wichtig sein, weil wir ein Medium nutzen, das abseits von Bildschirmen quasi überall zu konsumieren ist. Allein aus diesem Grund sollten wir es allen Nutzern ermöglichen, unsere Episoden zu konsumieren.

Eine Landing Page für deinen Podcast ist extrem sinnvoll

Eine Landing Page für deinen Podcast ist extrem sinnvoll

Damit wir in Social Media nicht die Links zu allen Plattformen posten müssen, macht es Sinn, eine Landingpage für deine Podcast Promotion zu haben. Eine Podcast-Landingpage ist wie eine Verkaufsseite. Und sie darf genauso aussehen, als würdest du ein Produkt verkaufen.

Das sind die Vorteile einer Landingpage für deinen Podcast:

1. Du kannst sie immer wieder benutzen. Egal wo du für deinen Podcast Promotion machen willst – du hast genau einen Link, den du immer und immer wieder teilen kannst. Egal ob sich dein Podcast-Feed ändert ob du einen zweiten Podcast startest. Vollkommen egal, denn diese eine Seite ist für immer gültig.

2. Konsumenten sind es gewohnt, auf Landingpages unterwegs zu sein. Hier werden sie zudem noch überrascht sein, dass du dir für ein kostenfreies Produkt eine solche Mühe machst, potentielle Zuhörende von deinem Podcast zu begeistern.

Was sollte deine Landingpage beinhalten?

Zum einen darfst du bei deiner Podcast Promotion in Social Media den Leuten klarmachen, was der Nutzen für sie ist. Dabei meine ich noch nicht mal, dass man den Podcast unterwegs hören kann und dass er super authentisch ist.

Es geht darum, ein Bild vom Zustand des Zuhörenden zu machen, der gerade deine Episode gehört hat und total begeistert bist. Einen Satz anzufangen mit „Nach diesem Podcast wirst du…“ ist schon mal eine gute Idee.

Dann darf auch der direkte Nutzen des Podcasts allgemein darin vorkommen. Und da geht es nicht um den reinen Inhalt, sondern um das Format selber. Du kannst also beschreiben, dass man den Podcast auch im Auto hören kann oder in Zeiten, in denen man keine Lust auf einen Bildschirm hat.

Das Ganze garnierst du mit etwas „Social Proof“.

Was bedeutet das?

Anstatt über dich selbst zu sprechen und dich über den grünen Klee zu loben, könntest du Screenshots von Testimonials oder Rezensionen deines Podcasts in die Landingpage rein packen. Das macht immer eine gute Figur. Wenn du noch keine hast, dann frag mal in deinem direkten Umfeld, ob da nicht jemand etwas beisteuern kann.

Wenn dein Podcast gute Bewertungen bekommen hat, dann zeig sie auch

Wenn dein Podcast gute Bewertungen bekommen hat, dann zeig sie auch

Viele Klienten fragen mich, ob man da nicht einen Player mit allen verfügbaren Folgen rein bauen kann. Auch wenn ich weiß, dass Verweildauer wichtig ist, möchte ich die Leute, die sich für den Podcast interessieren, möglichst schnell zur Abo-Möglichkeit bringen.

Ich würde also allenfalls einen kurzen Teaser für deine Podcast Promotion in Social Media einbauen, aber keine komplette Folge.

Falls du dich fragst, womit du gute Landingpages bauen kannst, auch wenn du keine Ahnung von Design hast, empfehle ich dir das WordPress Plugin Thrive Architect oder einen Anbieter wie Leadpages. Ich habe meine Landingpage mit Thrive Architect gebaut. Wenn du sie sehen möchtest, dann schau einfach hier rein.

Nutze Videos, um Audio in Szene zu setzen

Audio ist nicht besonders gut geeignet, um in Social Media zu punkten. Ja, ich habe gesehen, dass man nun in Twitter auch Sprachmitteilungen verschicken kann. Ich bin aber davon überzeugt, dass das keine große Zukunft haben wird.

Warum? Die mittlerweile von Spotify aufgekaufte und recht bekannte Podcasting-Plattform Anchor startete als Social Media-Plattform für Audio-Nachrichten. Für mich als Podcaster war das natürlich total cool, aber schnell habe ich gemerkt, dass man nach einigen Sprachmitteilungen als Kommentar-Antworten doch recht schnell den Überblick verliert.

Du kennst das vielleicht, wenn du eine Reihe von Sprachnachrichten über WhatsApp bekommst und du Mühe hast dir mehrere Minuten Audio zu merken und danach zu beantworten.

Lange Rede kurzer Sinn: Wenn du deinen Podcast als Audiospur zeigen möchtest, dann solltest du bewegte Elemente hinein bringen und das ist in der Regel ein Video.

Mit Tools wie Wavve oder Headliner kannst du sehr schnell und einfach aus deinen Audios Videos machen, die sogar noch in deinem persönlichen Branding anpassbar sind und Untertitel beinhalten können – das kann sich für deine Podcast Promotion lohnen.

Untertitel in Videos machen gerade dort natürlich Sinn, weil es keine interessanten visuellen Reize gibt. Damit die Leute trotzdem hängen bleiben, auch wenn sie Social Media ohne Ton benutzen (so wie ich), kannst du sie mit Untertiteln zum Verweilen einladen.

Mit Headliner werden Videos aus Audio super einfach gemacht

Mit Headliner werden Videos aus Audio super einfach gemacht

Ich persönlich finde die Möglichkeiten von Headliner ziemlich cool. Vor allem weil man dort auch komplette Episoden bis maximal 2 Stunden hochladen und entsprechend transkribieren kann. Die Transcriptions-Funktion ist im Übrigen erstaunlich gut und man muss nur wenig anpassen.

Dennoch mache ich nicht so viel mit dem Tool, sondern erstelle lieber ein Selfie-Video von mir, in dem ich den besten Tipp aus dem Podcast schon preisgebe und auf einen Link verweise (dreimal darfst du raten auf welchen).

Ich habe es noch nicht abschließend evaluiert, aber ich habe den Eindruck, dass diese Selfie-Videos mehr Reaktionen bei der Podcast Promotion in Social Media hervorrufen, als Videos mit Oszillogramm und Untertiteln.

Nutze Fotos, um deinen Podcast zu dokumentieren und zu zeigen

Fotos sind natürlich der Klassiker auf Social Media und auch das dürfen wir als Podcaster nutzen. Du hast aber keine Ahnung, wie man gute Bilder macht und den Podcast in Szene setzt? Kein Problem!

Mach doch einfach einen Screenshot von deinem Podcast-Player, während die aktuelle Episode läuft. Natalia Wiechowski macht das mit ihrem Podcast sehr häufig auf LinkedIn und zeigt damit, wie einfach es sein kann. Aber auch bei Interviews kann ein Foto während der Aufnahme schon dafür sorgen, dass du genug Stoff für Social Media hast.

Mach einfach ein Foto von dir und deinem Gast, während ihr in einer Zoom-Sitzung seid. Wichtig ist dabei, dass du dir im Vorfeld des Fotos die Erlaubnis einholst, einen Screenshot oder ein Foto mit deinem Smartphone machen zu dürfen. Sonst gibt es später vielleicht böses Blut mit deinem Interviewpartner und das möchtest du nicht.

Ich habe aber auch festgestellt, dass Bilder von einem selber mit Mikrofon für die Podcast Promotion in Social Media und generell mit Podcast-Technik gut geklickt und kommentiert werden. Also kannst du dich selber beim Aufnehmen einer Folge fotografieren und dieses Bild dazu nutzen, um im Vorfeld der Veröffentlichung schon auf diese Episode hinzuweisen.

Nach der Veröffentlichung kannst du dann ein reguläres Bild posten, um deine Podcast Promotion weiter zu befeuern.

Um auch als Design-Laie einigermaßen gute Bilder für Social Media zu machen, empfehle ich dir den Klassiker Canva oder meine persönliche Wahl Adobe Spark Post.

Dort hast du Zugriff auf eine Reihe von Vorlagen, die du für deine Zwecke nutzen kannst.

Gib deinen besten Tipp einfach vorher weg

Jetzt habe ich ja oben geschrieben, dass du in einem Selfie-Video schon den besten Tipp aus einer Episode frei heraus geben kannst. Nicht selten sorgt diese Empfehlung bei meinen Klienten für Stirnrunzeln.

Die Frage ist natürlich: Warum sollte ein Zuhörer die Episode noch konsumieren, wenn er doch schon den besten Tipp bekommen hat? Die Antwort ist relativ einfach: Sie wollen den Zusammenhang und wollen wiederum in diesem Zusammenhang deine persönlichen Hintergründe für deine Aussage herausfinden.

Du kannst dir also sicher sein, dass die Menschen, mit denen du dich wirklich verbinden möchtest, auch deine Episoden hören. Selbst dann, wenn du einen dicken Tipp im Vorfeld für deine Podcast Promotion in Social Media losgeworden bist.

In der Regel hören Podcast-Hörer nicht nur, weil sie Wissen konsumieren möchten. Sie wollen insgeheim das Gefühl von Nähe, Vertrauen und einem gewissen Unterhaltungswert mit einem Menschen, den sie mögen und dem sie vertrauen.

Nutze die Macht der Storys

Mit Sicherheit wird es eine Art von Aufbau oder Spannungsbogen in deiner aktuellen Episode geben oder?

Wenn ja, dann kannst du diesen roten Faden oder Spannungsbogen auch innerhalb einer Story für deine Podcast Promotion nutzen. Meist starten wir Episoden mit einem sogenannten Teaser, indem wir eine Vorschau und einen Cliff­han­ger für die Episode bauen. Danach kommt der Inhalt, der meistens aus Wissen und einem Lösungsansatz besteht.

Episoden aus Spotify in Instagram Live veröffentlichen

Episoden aus Spotify in Instagram Live veröffentlichen

Es ist also ein logischer Aufbau vom Problem zur Lösung. Und genauso kann man auch gute Storys in Social Media aufbauen. Die Grundlage dafür hast du ja bereits mit deinem Podcast geschaffen. Jetzt brauchst du diesen Aufbau für deine Podcast Promotion nur noch in ein Vertikal-Format zu bringen. Auch dafür gibt es Vorlagen bei Canva oder Adobe Spark Post.

Am Ende verweist du für deine Podcast Promotion in Social Media natürlich auf deine Bio, Beschreibung oder machst du es besonders smart, wenn dein Podcast auch auf Spotify zu hören ist.

Du kannst nämlich aus Spotify heraus deinen Podcast in der Story teilen und mit einem animierten Pfeil auf Spotify verweisen. Beim Schreiben dieser letzten Sätze ist mir bewusst geworden, wie verwirrend das sein kann. Deswegen findest du hier eine Schritt für Schritt-Anleitung in meinem Blog.

Nutze das, was Interviewgäste auf dem Silbertablett liefern

Du machst Interviews in deinem Podcast? Super!

Dann bringt dein Gast schon einiges mit, was du für die Podcast Promotion in Social Media nutzen kannst. Im Laufe der Episode wird dein Gast mit Sicherheit den einen oder anderen markigen Spruch oder Wissens-Nugget liefern.

Diese Aussage deines Gastes, garniert mit einem Bild von ihm oder ihr, ist ein Aufmerksamkeitsbooster. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass dein Gast einen solchen Post von dir teilt, als wenn es nur ein Link auf die Landingpage ist.

Als Gast ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man die Podcast-Folge teilt. Aber wenn der Gast selber viel eigenes Material postet, findet man geteilte Interview-Folgen nicht unbedingt in der Primetime.

In jedem von uns steckt aber genug Narzisst, dass wir Bilder von uns mit unseren schlauen Sätzen sehr gerne teilen und uns damit schmücken.

Das sorgt natürlich für noch mehr Reichweite bei deiner Podcast Promotion und dafür, dass du aus deiner Filterblase heraus kommst.

Besonders smart ist es, wenn du deinem Gast eine Art Pressemappe für deine Podcast Promotion in Social Media nach der Veröffentlichung der Folge gibst. In dieser Pressemappe könnten ein paar Social Media Texte und Hashtags zu finden sein, die er oder sie nutzen könnte.

Und nur um es gesagt zu haben, mit Pressemappe meine ich ein stinknormales PDF!

Binde die Community in die Entwicklung deines Podcast ein

Nicht nur Podcast-Gäste und deine Personen sollten deine Podcast-Episoden teilen, sondern auch deine Fans und Follower. Mit steigender Bekanntheit passiert das fast von alleine, aber wir Normalsterblichen können nicht erwarten, dass wir für die Verbreitung nichts mehr tun müssen.

Stattdessen sollten wir aktiv auf unsere Community zugehen und sie einladen, Teil des Podcasts und dessen Entwicklung zu werden. Wer an etwas beteiligt ist, hat einen größeren und stärkeren Bezug dazu.

Wie kann aber jetzt die Interaktion im Vorfeld der Episode mit der Community aussehen?

– Du könntest regelmäßig Folgen veröffentlichen, die auf konkreten Fragen aus der Community basieren. Dafür könntest du dir beispielsweise mit Google ein Formular erstellen, um die eingehenden Fragen zu systematisieren und zu speichern.

– Du könntest für die Podcast Promotion in Social Media Umfragen auf Facebook machen. Da kannst du deine vorausgewählten Themen-Ideen präsentieren und holst dir dann von der Community aktiv eine Entscheidung, welche Episoden die nächsten werden. Wenn du dich dann daran hältst, werden die Leute mitbekommen, dass sie aktiven Einfluss auf die Entwicklung deiner Show haben und das erhöht sukzessive die Interaktionsbereitschaft. Die brauchst du für eine noch bessere Podcast Promotion.

Und das sind nur zwei von vielen Möglichkeiten. Da ich aber den Rahmen nicht sprengen möchte, beschränke ich mich auf diese beiden guten Tipps.

Automatisiere, was sich automatisieren lässt

Der Erfolg und die Sichtbarkeit Podcast Promotion Social Media hängt massiv davon ab, wie regelmäßig du mit neuen Posts rausgehst.

Ich darf da selbstkritisch sein und sagen, dass ich nicht wirklich erfolgreich damit war, regelmäßig zu posten. Bis zu einem Punkt in der vorletzten Woche.

Nutze Buffer für smarte Automatisierung in Social Media

Nutze Buffer für smarte Automatisierung in Social Media

Da habe ich wieder das Tool Buffer für meine Podcast Promotion in Social Media ausgegraben, einfach ein wenig experimentiert und vor allem deutlich mehr veröffentlicht – bei weniger Arbeit.

Mit einem Tool wie Buffer kannst du Social Media-Postings ganz bequem vorausplanen und in den gängigen Plattformen wie Twitter, Facebook, Instagram und LinkedIn veröffentlichen lassen.

Bei Facebook sowohl in Gruppen als auch auf Seiten, bei LinkedIn in den Feed und ebenfalls auf den Seiten. Das macht Buffer für mich total attraktiv.

Wenn du also möchtest, dass die Leute mit dir kommunizieren, dann braucht es Regelmäßigkeit und diese Regelmäßigkeit schaffen unter anderem Apps wie Buffer.

Content Recycling für deine Podcast Promotion in Social Media

Du weißt nicht, was du in Social Media posten sollst? So abseits von dem typischen Post, dass eine Folge draußen ist?

Kein Problem, denn dafür gibt es Content Recycling (eignet sich sehr gut für deine Podcast Promotion)

Was ist Content Recycling?

Darunter versteht man die Möglichkeit, aus einem Stück Content direkt noch viele weitere Stücke zu machen. Der Klassiker ist, dass ein bestehender Blog-Artikel noch mal eingesprochen und so zu einer Podcast-Episode gemacht wird.

Auch mit Umfragen kannst du deinen Content recyceln

Auch mit Umfragen kannst du deinen Content recyceln

Ich möchte dir hier mal exemplarisch einen Redaktionsplan für fünf Werktage zur Podcast Promotion in Social Media mitgeben, die du als Inspirationsquelle sehen darfst. Ich halte es nämlich für fraglich, wenn man jeden Tag etwas Werbliches oder Content-pushendes veröffentlicht.

– Montag: Hier könntest du deine neue Folge mit einem Zitat-Bild oder einem Video mit Standbild in den Kanälen veröffentlichen und als CTA auf deine Podcast-Landingpage verweisen.

– Dienstag: Du erstellst Storys mit einem elementaren Teil deiner Argumentationskette aus der Episode. Am Ende mit dem Verweis auf die Landingpage, die Bio oder direkt zu Spotify.

– Mittwoch: Ein Live-Stream mit dem wichtigsten Learning aus der Episode und natürlich auch hier der Hinweis auf deine Landingpage.

– Donnerstag: Einwandbehandlung zu deiner Episode, denn vielleicht gibt es auch Gegenrede oder eine andere Sichtweise. Wenn du also A in deiner Episode postulierst und B wäre auch möglich, dann könntest du direkt damit starten, warum du B nicht für sinnvoll/richtig/authentisch/passend/whatever hältst. Die Wahl des Social Media-Auftritts (Stream, Bild mit Aussage, Selfie-Video) ist dabei vollkommen dir überlassen, es muss halt zu dir und deiner Podcast Promotion passen.

– Freitag: Du teilst den Content-Mix zu diesem Thema entweder in deinem Blog und/oder mit deinen Newsletter-Abonnenten. Das gibt einen guten Überblick über deine Content-Woche und die Leute können sich den Schnipsel ihrer Wahl aussuchen.

Die Königsdisziplin der Podcast Promotion: Live-Stream und Recording einer Episode

Wo wir also gerade bei Content Recycling wären – hier direkt noch ein Tipp für die, die vor dem Mikro eine gewisse Routine haben.

Anstatt ein Audio für Social Media und Video vorzubereiten, könnte der Start der Episode ein Live-Stream auf Facebook oder Instagram sein. Dadurch hast du nicht nur innerhalb kürzester Zeit Social Media bespielt, sondern auch deine Fans und Follower aktiv mit einbezogen.

Und parallel hast du deine Episode aufgenommen.

Wie sieht das nun aus?

1. Du planst einen Live-Stream zur Podcast Promotion in Social Media auf Facebook oder Instagram und kündigst im Vorfeld den Titel bzw. das Thema des Streams an. Und natürlich auch den Zeitpunkt, denn dann können sich deine Fans und Follower darauf einstellen, live dabei zu sein.

2. Am Aufnahmetag gehst du live und nimmst dich mit einem guten Mikrofon parallel auf – sofern das technisch oder örtlich funktioniert. Es ist überhaupt kein Problem, am Laptop deine normale Aufnahme-Software im Hintergrund mitlaufen zu lassen, während deine Stimme über das Mikrofon das Live bedient. Um Interaktion zu schaffen fragst du aktiv nach, welche Fragen deine Leute zu einem Thema haben und lädst sie dazu ein, zwischendurch Ergänzungen zu machen und/oder Fragen zu stellen.

3. Nach dem Live sicherst du das Video und erstellst daraus einen Social Media-Beitrag. Somit hast du einen Live-Stream gehabt und einen regulären Beitrag. Und wie im Vorbeigehen hast du noch ein Video für deinen YouTube-Kanal erstellt. Wenn du die Zeit hast, dann ersetze die Tonspur aus dem Live-Video mit der vermutlich besseren aus deinem Aufnahmeprogramm und dein Video ist noch besser.

4. Die mit deiner regulären Software aufgenommenen Audiospur machst du einfach zu deiner Podcast-Episode.

5. Dann kannst du aus dem Audio eine Zusammenfassung erstellen oder ein Transkript anfertigen lassen, welches dann überarbeitet und zum Blog-Artikel wird.

Mit diesem System hast du sehr viel Material für die Podcast Promotion:

– Social Media per Live-Stream bespielt,
– einen Post davon im Nachgang veröffentlicht,
– ein Video erstellt (bitte vergiss das Speichern nicht),
– eine gute Audiospur parallel aufgenommen und
– aus dem Audio noch einen Blog-Beitrag gemacht, sowie
– deine Fans und Follower aktiv in die Entwicklung deines Podcasts mit einbezogen.

Ein kurzes Fazit nach einem langen Beitrag

Du siehst, dass du sehr viele Möglichkeiten für deine Podcast Promotion in Social Media hast. Wichtig ist, dass du die Spielregeln der jeweiligen Plattform beachtest und die Medien-Wahl der Plattform anpasst. Audio allein mit einem Standbild-Video ist auf Dauer etwas langweilig und fördert nicht zwingend die Interaktion mit deinen Fans und Followern. Doch genau diese Menschen sind deine Multiplikatoren und deswegen darfst du da einen Mix an Marketingmaßnahmen ausprobieren. Am Ende gibt es nicht DIE Strategie für deine Podcast Promotion in Social Media, sondern nur die Menge der Stellschrauben, an denen wir drehen und dann Feedback bekommen…

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Björn Tantau

Unternehmensberater, Keynote Speaker, Coach und Autor

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