Der Instagram Algorithmus: Wie du ihn jetzt schlagen kannst

Der Instagram Algorithmus ist der beste Freund und gleichzeitig Erzfeind eines jeden Social Media Managers und Content Creators. Aber was kannst du den Änderungen des Instagram Algorithmus wirklich anlasten? Wirkt er sich auf das Engagement, die Reichweite oder die Anzahl der Aufrufe deiner Beiträge aus?

Der Algorithmus wird immer bestimmen, wie Instagram seine Nutzerinnen und Nutzer mit Inhalten versorgt und er wird mit Sicherheit Inhalte einschränken, wenn sie für die Plattform ungeeignet sind. Aber was nun im Detail in den Feeds der Nutzerinnen und Nutzer auftaucht, ist nicht immer auf eine Änderung des Algorithmus zurückzuführen, sondern in sehr vielen Fällen auf ihre persönlichen Aktivitäten.

Wie kannst du also den Instagram Algorithmus „austricksen“ und sicherstellen, dass deine Inhalte von so vielen Menschen wie möglich gesehen und beachtet werden? In diesem Artikel erfährst du, was du tun kannst…

Wie du jetzt den Instagram Algorithmus schlagen kannst

Der Instagram Algorithmus: Wie du ihn jetzt schlagen kannst

Inhaltsverzeichnis: Der Instagram Algorithmus und wie du ihn jetzt schlagen kannst

Wie sieht der Instagram Algorithmus im Jahr 2022 aus?
Der Instagram Algorithmus mag Videoinhalte und Karussells
Likes sind nicht alles
Fang mit Reels an
Der gute alte Hashtag beim Instagram Algorithmus
Interaktionen forcieren und Gespräche führen
Bewirb deine Inhalte auf mehreren Kanälen
Regelmäßig abliefern, dranbleiben, durchhalten
Untersuche deine Erfolge (und Misserfolge)
Fazit zum Instagram Algorithmus

Wie sieht der Instagram Algorithmus im Jahr 2022 aus?

Um den Instagram Algorithmus zu schlagen und die Reichweite deiner Inhalte zu erhöhen, musst du ihn verstehen. Wie sieht also der Instagram Algorithmus im Jahr 2022 aus? Der Instagram Algorithmus ist eine Reihe von Regeln, die für die organische Reichweite von Inhalten auf der Plattform verantwortlich sind. Mit anderen Worten: Er entscheidet, welche Inhalte gesehen werden und welche nicht.

Es gibt mehrere Bereiche, auf die er Einfluss nimmt:

– Newsfeed
– Explore Page
– Reels
– Stories

Wenn du dich mit dem Instagram Algorithmus beschäftigst, dann musst du bedenken, dass er kein statisches Objekt ist. Wie die meisten Empfehlungsalgorithmen entwickelt er sich mit jedem Update weiter. Wenn du ein langjähriger Instagram User bist, dann weißt du genau, wovon die Rede ist.

Der Instagram Algorithmus zeigte die Beiträge im Newsfeed früher in umgekehrter chronologischer Reihenfolge an (die ältesten Beiträge zuerst). Und obwohl das auf den ersten Blick Sinn machte, rechtfertigte Instagram folgende Updates für die benutzerdefinierte Reihenfolge der Newsfeeds damit, dass die Nutzerinnen und Nutzer vorher 70% der Beiträge und 50% der Beiträge ihrer Freunde verpasst hatten.

Facebook bewies 2012 Weitsicht und kaufte Instagram

Facebook bewies 2012 Weitsicht und kaufte Instagram | Quelle

Wie dieses Beispiel zeigt, ist der Instagram Algorithmus immer wieder großen Umwälzungen unterworfen. Diese großen Umwälzungen sind jedoch nichts im Vergleich zu den kleineren (aber immer noch bedeutenden) Anpassungen, die Instagram regelmäßig vornimmt (wie das andere soziale Netzwerke übrigens auch machen).

Wichtig für dich zu wissen ist: Der Algorithmus ändert sich, und wenn du ihn schlagen willst, brauchst du aktuelle Informationen darüber, wie er funktioniert. Schauen wir uns also kurzerhand die Rankingfaktoren an, die für den Instagram Algorithmus wichtig sind. Im Allgemeinen werden diese in drei Kategorien unterteilt:

Beziehungssignale

Der Instagram Algorithmus ist sehr gut darauf eingestellt, Beziehungen zu bewerten und Beziehungsdaten in sein Ranking einfließen zu lassen. Die zugrundeliegende Annahme ist, dass zwei Accounts umso interessierter an den Inhalten des jeweils anderen sind, je „näher“ sie sich stehen. Der Algorithmus kann zwar nicht wirklich feststellen, wie „nahe“ sich zwei Accounts tatsächlich stehen, aber er ist durchaus in der Lage, es zu schätzen und daraus Schlussfolgerungen abzuleiten.

Hier sind einige Kriterien, die der Instagram Algorithmus verwendet:

– Habt ihr euch gegenseitig in euren Beiträgen getaggt?
– Folgt ihr euch gegenseitig?
– Habt ihr nach dem Namen des jeweils anderen gesucht?
– Schreibt ihr euch gegenseitig Nachrichten?
– Kommentiert ihr die Beiträge des jeweils anderen?

Jeder der oben genannten Punkte stellt eine mögliche Verbindung zwischen zwei Konten dar. Je mehr solche Verbindungen du zu einem anderen Account hast, desto wahrscheinlicher ist es, dass deine Inhalte ihn erreichen (und umgekehrt). Das bedeutet, dass die Interaktion mit deinen Followern ein wichtiger Aspekt ist, um deine organische Reichweite auf Instagram zu erhöhen.

Präferenzsignale

Die wichtigste Aufgabe des Instagram Algorithmus (zumindest aus der Sicht von Instagram) ist es, den Nutzerinnen und Nutzern der Plattform immer wieder ansprechende Inhalte zu liefern. Dazu verfolgt er das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer wie Likes, Kommentare, oder Speicherungen und nutzt diese Daten, um ein sich ständig weiterentwickelndes Präferenzprofil zu erstellen. Dieses Präferenzprofil ist mit den Metadaten eines Nutzers verknüpft, so dass der Algorithmus leicht Inhalte empfehlen kann, die zu diesem Profil passen (die Relevanz ist als entscheidend).

Das ist ein sehr komplexer Prozess, über den gern mehr bekannt sein dürfte, aber natürlich lässt sich Instagram nicht in die Karten schauen. Ich kann aber nach vielen Tests und aus meinen Erfahrungen sagen, dass es darum geht, die Nutzerinnen und Nutzer mit Inhalten aus verschiedenen Themengebieten zusammenzubringen, die ihnen in der Vergangenheit besonders gut gefallen haben.

Wenn einem Nutzer z. Bsp. häufig Beiträge eines bestimmten Food Bloggers gefallen, dann werden ihm in Zukunft wahrscheinlich aufgrund des Instagram Algorithmus mehr Content zu dem Themen Food und/oder Restaurant/Gastronomie angezeigt. Wenn du deine organische Reichweite auf Instagram erhöhen willst, dann ist es immer noch die effektivste Methode, Inhalte zu erstellen, mit denen sich die Leute tatsächlich beschäftigen wollen. Wenn du jemanden dazu bringst, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Beitrag zu speichern, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit extrem, dass deine Inhalte ihn und andere auch in Zukunft erreichen.

Zeit- und Datumssignale

Der Instagram Algorithmus hat sich seit den Tagen des Newsfeeds in umgekehrter chronologischer Reihenfolge (so wie das früher war) um fast 180 Grad gedreht. Heute geht der Algorithmus davon aus, dass sich die Nutzerinnen und Nutzer am meisten für neuere Beiträge interessieren und ordnet die Beiträge in der Regel entsprechend an. Auch wenn es Ausnahmen von dieser Regel gibt, ist es wichtig, dass du sie im Hinterkopf behältst.

Instagram Nutzer:innen mögen klare Profile, also mag das auch der Algorithmus

Instagram Nutzer:innen mögen klare Profile, also mag das auch der Algorithmus | Quelle

Um den Instagram Algorithmus positiv für dich zu beeinflussen, musst du auf das Timing deiner Beiträge achten. Wenn du deine Reichweite maximieren willst, musst du dann posten, wenn dein Publikum tatsächlich aktiv ist. Auf diese Weise kannst du sicher sein, dass deine Beiträge in den Newsfeeds der Nutzer ganz oben stehen.

Publikumssignale

Bei den bisher behandelten Ranking Signalen ging es um Dinge, auf die du Einfluss hast, weil du den Content erstellst. Es gibt aber auch Ranking Faktoren, die ganz in den Händen deiner Follower liegen. Nach Angaben von Instagram gibt es drei Hauptfaktoren, die die Reichweite deiner Beiträge erhöhen oder verringern…

Nutzungshäufigkeit

Wie oft Nutzerinnen und Nutzer Instagram öffnen, hat einen großen Einfluss auf die Reichweite deiner Beiträge. Jemand, der Instagram zweimal in der Woche öffnet, wird wahrscheinlich nicht mit allen geposteten Inhalten Schritt halten können. Das führt zu vielen ungesehenen Inhalten (also weniger Reichweite für dich). Jemand, der die App zweimal am Tag öffnet, hat dieses Problem nicht.

Sitzungsdauer

Dieser Faktor ist ähnlich wie der oben genannte. Nutzerinnen und Nutzer, die täglich viel Zeit auf Instagram verbringen, sind wahrscheinlich in der Lage, mit der Menge neuer Inhalte in ihren Newsfeeds mitzuhalten. Nutzerinnen und Nutzer, die Instagram nur ab und zu für ein paar Minuten nutzen, verpassen dagegen vermutlich den Großteil der Inhalte, die gepostet werden.

Followerliste

Die Anzahl der Konten, denen ein Nutzer folgt, wirkt sich auf die Anzahl der Beiträge aus, die sich um einen Platz in seinem Newsfeed streiten werden. Wenn einer deiner Follower insgesamt nur 10 Konten folgt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er die meisten deiner Posts mitbekommt. Wenn sie 1.000 Konten folgen eher nicht.

Du siehst, der Instagram Algorithmus eine komplexe Sache, auf die du in vielen Fällen keinen Einfluss hast. Das heißt aber nicht, dass es unmöglich ist, trotzdem von ihm zu profitieren. Und so schlägst du den Instagram Algorithmus…

Der Instagram Algorithmus mag Videoinhalte und Karussells

Das Hauptziel von Instagram ist es, die eigenen Nutzerinnen und Nutzer aktiv auf der eigenen Plattform zu halten. Je mehr Zeit sie also mit dem Konsum von Inhalten auf der Plattform verbringen, desto besser. Statische Bilder lassen sich leicht überfliegen, aber Videos haben eine bessere Chance, deine Follower zum Verweilen zu bewegen – und es ist nicht so, als wüsste Instagram das nicht.

Daher ist es wahrscheinlich, dass deine Videoinhalte im Durchschnitt und aus Sicht des Instagram Algorithmus besser abschneiden. Die Leute verbringen mehr Zeit mit Videos, besonders wenn sie einen guten Aufhänger haben, also sorge dafür, dass die ersten 5 Sekunden zählen. Ziehe deine bestehenden (und potenziell neuen) Follower von Anfang an in deinen Bann, damit sie dich durch deine Inhalte kennenlernen, mit dir interagieren oder dein Profil besuchen.

Ein weiteres großartiges Format, das die Nutzerinnen und Nutzer dazu bringt, mehr Zeit mit deinem Feed zu verbringen, sind Karussells. Auch hier gilt, dass deine Follower mehr Zeit für Inhalte aufwenden, die eine Geschichte erzählen und längere Verweildauern erzeugen. Karussell Slides sind eine tolle Möglichkeit, deine Botschaft zu vermitteln, eine Geschichte zu erzählen oder deine Follower über etwas zu informieren, das nur du kennst.

Mit Videos rennst du beim Instagram Algorithmus offene Türen ein

Mit Videos rennst du beim Instagram Algorithmus offene Türen ein | Quelle

Je mehr du etwas Einzigartiges auf Instagram anbietest, desto wahrscheinlicher ist es, dass du ein Like oder einen Kommentar erhältst, wodurch deine Inhalte mehr Nutzer erreichen (und das merkt sich der Instagram Algorithmus natürlich auch). Mit Karussells kannst du diesen „Aufhänger“ in deinem ersten Bild schaffen und die Verweildauer der Nutzerinnen und Nutzer auf deinen Beiträgen mit jedem weiteren Bild erhöhen.

Likes sind nicht alles

Es ist zu simpel, sich ausschließlich auf Likes zu konzentrieren. Als die Diskussionen um den Instagram Algorithmus begannen, drehte sich das meiste darum, dass sich das Verhältnis von Likes zu Followern verändert hat und dass die Likes im Vergleich zum früheren Interaktionsaufkommen abgenommen haben.

Aber Likes sind nicht das Nonplusultra und sollten auch nicht im Mittelpunkt deiner Strategie stehen, wenn du den Instagram Algorithmus besiegen willst. Es gibt wichtigere Kennzahlen, die zeigen, ob deine Inhalte bei den Menschen ankommen oder nicht- und eine Kennzahl, die oft übersehen wird, aber wahrscheinlich der beste Indikator für gute Inhalte ist, sind die „Saves“.

Denk mal kurz drüber nach. Wenn jemand deine Inhalte für später speichert, dann heißt das, dass sie ihm (oder ihr) so gut gefallen, dass er (oder sie) sie sich immer wieder ansehen möchte. Es handelt sich nicht nur um einen Beitrag, der in ihrem Feed auftaucht, sondern um einen Inhalt, der deine Followef anspricht und sie dazu bringt, ihn zu behalten.

Sieh dir deine vergangenen Beiträge an und finde heraus, welche am meisten gespeichert wurde. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um Inhalte, die einen konkreten Nutzen haben… je nachdem, in welcher Nische du unterwegs bist.

Eine weitere wichtige Kennzahl für den Instagram Algorithmus sind die „Shares“, d.h. ob die Leute deine Inhalte teilen. Das geht über die „Saves“ hinaus, denn die Leute geben deinem Beitrag tatsächlich Platz in ihren Direktnachrichten  oder Stories – sie finden ihn so interessant, dass sie wollen, dass andere ihn sehen. Und wenn andere Leute ihn sehen? Das bedeutet nicht nur einen potenziellen Zuwachs an Likes, sondern auch an Kommentaren, Followern und Impressionen.

Fang mit Reels an

Eine Sache, die ich nach den letzten Monaten mit Sicherheit über den Instagram Algorithmus sagen kann, ist, dass er die eigenen neuen Funktionen bevorzugt. Eine Faustregel für jede Instagram Strategie ist es, sicherzustellen, dass du die neuen Inhaltsformate nutzt, die die Plattform einführt. Wenn du zum Beispiel zu den ersten gehörst, die Reels nutzen, wirst du auch zu den ersten gehören, die von den Leute gesehen werden.

Reels sind tatsächlich eine der besten Möglichkeiten, um die Auffindbarkeit auf Instagram zu verbessern und zu steigern. Warum? Weil die Leute dir nicht folgen müssen, um deine Inhalte zu finden. Deine Beiträge werden ihnen ganz natürlich auf der Explore Page von Instagram angezeigt.

Außerdem basieren die Reels, die ihnen vorgeschlagen werden, auf den Videos, die ihnen gefallen oder die sie in der Vergangenheit häufig konsumiert haben. Daher ist es wahrscheinlich, dass du ein gezielteres Publikum erreichst… ein Beispiel dafür, dass der Instagram Algorithmus für dich arbeitet.

Der gute alte Hashtag beim Instagram Algorithmus

Hashtags sind das Mittel im Instagram Algorithmus, um Inhalte zu suchen und zu finden – und daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Eine todsichere Methode, um deine Auffindbarkeit und Reichweite zu erhöhen, ist der strategisch kluge Einsatz von Hashtags. Das bedeutet, dass du Hashtags für deine Beiträge auswählst, die nicht nur zu deinem Inhalt, sondern auch zu deiner aktuellen Anhängerschaft und deinem Engagement passen.

Steht der Instagram Algorithmus nun auf Hashtags oder nicht?

Steht der Instagram Algorithmus nun auf Hashtags oder nicht? | Quelle

Bei Hashtags, die weniger umkämpft sind, ist es wahrscheinlicher, dass du eine gute Platzierung und Performance erzielst. Untersuchungen zeigen, dass es beim Instagram Algorithmus eine starke Korrelation zwischen der Anzahl der verwendeten Hashtags und dem Engagement gibt, das du für deine Beiträge erhältst.

Interaktionen forcieren und Gespräche führen

Oft kannst du die Reichweite deiner Beiträge erhöhen, indem du einfach die Art und Weise änderst, wie du dein Publikum ansprichst und deine Überschriften gestaltest. Wenn du Menschen dazu ermutigst, sich mit deinen Beiträgen auseinanderzusetzen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie darauf reagieren. Bitte deine Follower zum Beispiel, einen Freund zu markieren, dem der Beitrag gefallen könnte, oder stelle ihnen in der Bildunterschrift eine direkte Frage, auf die sie schnell und einfach antworten können.

Eine weitere einfache Möglichkeit, um mehr Interaktionen zu erzeugen, sind nach wie vor Gewinnspiele (oder neudeutsch „Giveaways“) in deinem Feed. Manchmal brauchen deine Nutzerinnen und Nutzer einfach einen zusätzlichen Anreiz, um einen Kommentar abzugeben oder deinen Beitrag zu teilen, also überlege dir, ob du ein Gewinnspiel in einen deiner Beiträge einbindest, das einen Kommentar oder ein Teilen erfordert, um teilzunehmen.

Und auch wenn Gewinnspiele nicht den besten Ruf haben, funktionieren sie. Achte nur bitte darauf, dass du deine Gewinnspiele in einem Kontext machst, der du deinem Thema, deiner Nische oder dir selbst und deinen Produkten und Dienstleistungen passt, weil du sonst lästige Gewinnspieltouristen anlockst. Und die sorgen zwar auch für Interaktionen und Engagement, das aber leider in der Regel minderwertig ist.

Bewirb deine Inhalte auf mehreren Kanälen

Wenn du nach einfachen Möglichkeiten suchst, deine organische Reichweite auf Instagram zu erhöhen, dann ist es sehr sinnvoll, die Methoden zu nutzen, mit denen Instagram seine Inhalte bewirbt – wie zum Beispiel diese hier:

– Beiträge
– Stories
– Reels

Wenn du einen Beitrag veröffentlichst, solltest du ihn über verschiedene Kanäle bekannt machen. So stellst du sicher, dass die Leute auf mehreren Wegen über deine Inhalte stolpern, ohne sich ausschließlich auf dein Ranking in ihren Newsfeeds zu verlassen. Zum Beispiel haben die Leute in der Regel viel weniger Stories als Posts, wenn sie Instagram öffnen. Das heißt, wenn du deinen neuesten Beitrag in deiner Story präsentierst, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass er gesehen wird.

Regelmäßig abliefern, dranbleiben, durchhalten

Instagram belohnt dich, wenn du regelmäßig Beiträge veröffentlichst. Mein letzter Tipp ist deswegen, dass du sicherstellen solltest, regelmäßig neue Inhalte zu veröffentlichen. Es kann schwierig sein, genügend Inhalte zu veröffentlichen, um wirklich jeden Tag zu posten, also stelle sicher, dass du einen Zeitplan aufstellst, den du einhalten kannst. Und wenn du nicht jeden Tag Neuigkeiten veröffentlichen kannst – das ist kein Problem. Auch jeden zweiten oder jeden dritten Tag ist okay, solange du das regelmäßig tust und keine zu großen Lücken entstehen lässt.

Untersuche deine Erfolge (und Misserfolge)

Wenn du versuchst, deinen Instagram-Account zu erweitern, dann ist es unglaublich wichtig, dass du dir erstens klare Ziele setzt und zweitens sinnvolle Kennzahlst misst, die dir zeigen, ob du sie erreicht hast oder nicht. Die erste Anforderung ist ziemlich einfach: Für den Anfang musst du dir nur überlegen, welche Ziele du mit deinem Instagram-Account verfolgst…

Verschrecke den Instagram Algorithmus nicht mit interaktionsschwachen Inhalten

Verschrecke den Instagram Algorithmus nicht mit interaktionsschwachen Inhalten | Quelle

Willst du mehr Besucher auf deine Website locken? Willst du Produkte direkt über Instagram verkaufen? Willst du einfach nur mehr Follower haben? Wenn du dein Ziel ausgewählt hast, dann solltesat du dir ein realistisches Ziel setzen. Das kann etwas so Einfaches sein wie: „Ich möchte die Zahl meiner Follower bis zum Ende des Monats um 10% steigern“.

Danach wählst du einige Kennzahlen aus, die dir helfen, deine Fortschritte in Bezug auf dein Ziel zu verfolgen. Die eingebaute Analysefunktion von Instagram ist ein guter Anfang und natürlich gibt es jede Menge Tools, die dir noch mehr Zahlen liefern. Für den Anfang reichen aber wie gesagt die Bordmittel, die dir Instagram freu Haus liefert. Schau dir die Zahlen also genau an und kontrolliere, ob du deine Ziele erreicht hast oder nicht.

Fazit zum Instagram Algorithmus

Wenn du den Instagram Algorithmus schlagen und für dich arbeiten lassen willst, dann musst du mit der Zeit gehen. Die Nutzung neuer Funktionen wie Reels kann dir helfen, mehr Menschen zu erreichen. Außerdem darfst du dich nicht auf deinen Lorbeeren ausruhen. Der Instagram Algorithmus will ständig neu gefüttert werden, also sorge für regelmäßigen Nachschub mit interessanten und nützlichen Beiträgen, Stories und Reels. Last but not least: Die Interaktion mit deiner Community! Investiere etwas Zeit, um dich mit den Leuten, die dir folgen, zu beschäftigen. Je mehr du das tust, desto enger wird ihre Bindung zu dir und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie deinen Content viel öfter sehen.

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Björn Tantau

Unternehmensberater, Keynote Speaker, Coach und Autor

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2 Kommentare zu „Der Instagram Algorithmus: Wie du ihn jetzt schlagen kannst“

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