Nutzt du Instagram? Wenn ja, dann befindest du dich bei mehr als 200 Millionen Nutzerinnen und Nutzern in bester Gesellschaft. Wenn nicht, dann fang sofort damit an! 55 Millionen Fotos werden durchschnittlich pro Tag hochgeladen (Stand: Dezember 2013) und es werden von Monat zu Monat mehr. Instagram ist ein extremes Phänomen. Das stellte 2012 auch Mark Zuckerberg fest und riss sich das Foto-Netzwerk unter den Nagel. Seitdem ist Instagram ein Bestandteil von Facebook, wird aber eigenständig fortgeführt – und genau diese Vorgehensweise hat sich bewährt. Ähnlich wie bei der Übernahme von WhatsApp war es klug von Facebook, Instagram nicht komplett zu schlucken und zu keinem integralen Bestandteil von Facebook zu machen. So kann Instagram als inhaltlich eigenständiges Netzwerk weiter wachsen – und das Potenzial ist unglaublich. Was aber muss man tun, um auf Instagram erfolgreich zu sein, wie setzt man es ein, um für die User einen Mehrwert zu bieten?

Wie du Instagram erfolgreich einsetzt

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Alle großen Marken sind auf Instagram

93 Prozent aller großen Marken sind auf Facebook vertreten. Wer selbst keine große Marke ist, sollte sich von solchen Werten aber nicht einschüchtern lassen. Im Gegenteil: Es zeigt nur, wie beliebt Instagram ist und das wiederum bedeutet, dass das Konzept des Netzwerks nach wie vor aufzugehen scheint.

Das ideale Umfeld also, um selbst mehr auf sich, die eigene Firma oder das eigene Produkt aufmerksam zu machen. Hast du gewusst, dass Instagram das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk überhaupt ist? Die Interaktionsraten sind 15-mal so hoch wie auf Facebook und es gibt 40-mal mehr User als auf Twitter.

Zahlen, die beeindrucken. Doch wie schafft man es, diese unglaubliche Reichweite auch für eigene Zwecke einzusetzen. Gleich vorweg: Auch auf Instagram kommt man an einer wichtigen Zutat nicht vorbei und das ist qualitativ hochwertiger – also optisch höchst ansehnlicher – Content. Bilder stehen bei Instagram im Mittelpunkt. Videos kann man auch drehen, aber deren Stellenwert ist längst nicht so groß wie der von hervorragenden Bildern.

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Menschen lieben Bilder

Warum sind Bilder so wichtig? Der Mensch ist schon seit der Steinzeit ein visuelles Wesen. Wer das nicht glaubt, der schaue sich bitte die Höhlen von Steinzeitmenschen an. Was findet man dort? Schriften? Nein, Bilder – und auch schon damals haben es nur die schönsten an die Wand geschafft.

Wir haben das Bild als Informationsträger also schon seit Jahrtausenden in unser Herz geschlossen. Warum sollte das also im Internet nicht möglich sein? Instagram zeigt, wie es geht. 60 Prozent der Konsumenten sind eher bereit, mit einer Firma in Kontakt zu treten, wenn zum Beispiel in der lokalen Suche auch passende Bilder auftauchen.

Lokale Suche, das hat jetzt nicht direkt etwas mit Instagram zu tun. Die lokale Suche unterstützt aber die These, dass Bilder wichtig sind und funktionieren, wenn sie hochwertig sind. Deswegen sind vermutlich auch 67 Prozent aller Konsumenten der Meinung, dass die Qualität eines Bildes für die letztendliche Kaufentscheidung sehr wichtig ist.

Alles steht und fällt mit dem Content

Für Instagram gibt es ein paar todsichere Vorgehensweisen, die garantiert dafür sorgen, dass die eigenen Fotos mehr Interaktionen und Reichweite bekommen. Dazu braucht man natürlich etwas Reichweite – die kommt aber, wenn man konsequent und konstant hohe Qualität liefert.

Fotos, auf denen Gesichter zu sehen sind, erhalten 38 Prozent mehr Likes und 32 Prozent mehr Comments. Wer auf dunkle Bilder steht, sollte für Instagram umdenken, denn insgesamt hellere Bilder erhalten 24 Prozent mehr Likes im Vergleich zu dunklen Bildern.

Wer als Unternehmen oder Firma für eine Dienstleistung am Start ist, sollte sich Gedanken darüber machen, ob es nicht klug wäre, echte Kunden mit einem Produkt abzulichten und auf Instagram zu veröffentlichen, denn solche Bilder erhalten im Schnitt 30 Prozent mehr Interaktionen.

Warum Blau besser als Rot ist

Tatsächlich gehen auch Fotos und Bilder auf Instagram besser, als das bei Videos der Fall ist. Wer trotzdem auf Videos setzt, muss mit 26 Prozent weniger Interaktionen rechnen. Und scheinbar ist die Farbe Blau bei den Usern deutlich beliebter als Rot. Bilder, auf denen Blau dominiert, bekommen 24 Prozent mehr Interaktionen als Bilder, die überwiegend rot eingefärbt sind.

Um auf Instagram noch besser abzuschneiden, hilft eine regelmäßige Posting-Frequenz. Ich muss hier nicht erwähnen, dass man seinen Followern auf Instagram immer wieder neue Bilder und Fotos präsentieren sollte.

Instagram ist das Premium-Portal für Bilder, deswegen geht der unique und hochwertige Content zuerst hier rein. 28 Prozent der Top 100 Brands auf Instagram posten mindestens fünfmal pro Woche, 57 Prozent immerhin einmal pro Woche. Auch die genaue Uhrzeit spielt eine Rolle. Wer genau weiß, wann die eigenen Follower online sind und dann postet, erreicht mehr User und erzielt bessere Interaktionsraten.