E-Mail Marketing ist fast so alt wie das Internet selbst. Kein Wunder also, dass sich die User daran gewöhnt haben, per E-Mail auch „Angebote“ zu bekommen. Kennst du das nicht auch? Immer wieder Post aus Afrika und anderen exotischen Gegenden… immer will dir ein Prinz oder ein Scheich Geld geben, dass auf deinem Konto geparkt werden muss. Ja, diese Art von E-Mail Marketing kennen wir leider alle – und damit bin ich auch schon beim Thema, denn diese Art von E-Mail Marketing ist natürlich nicht das, was du machen solltest. Besonders wichtig: Du musst zu deinen potenziellen Kunden überhaupt erst durchdringen! Doch wie schaffst du das, ohne gleich vom Spam Filter weggeputzt werden?

Diese Wörter zerstören dein E-Mail Marketing

Diese Wörter zerstören dein E-Mail Marketing | Quelle

E-Mail Marketing ohne Spam

Spam Filter haben sich in den letzten 20 Jahren analog zum E-Mail Marketing weiterentwickelt. Natürlich ist noch Luft nach oben – aber schon heute arbeiten viele Spam Filter zuverlässig… allen voran zum Beispiel der von Gmail. Das verwundert nicht, schließlich kommt Gmail aus dem Hause Google und dort sitzen einige der klügsten Köpfe überhaupt.

Über Spam Filter könnte ich ganze Bücher schreiben, für diesen Beitrag und die obige Infografik beschränke ich mich auf ein paar grundlegende Faktoren. Letztendlich scheitern die meisten E-Mails am Spam Filter, wenn sie bestimmte Wörter beinhalten. Das ist auch logisch, denn der Text ist meistens der Hauptbestandteil einer E-Mail.

Einen Spam Filter nun so einzustellen, dass bestimmte Wörter als „toxisch“ erkannt werden, ist keine Raketenwissenschaft, sondern nachvollziehbare Logik. Was ist also die hohe Schule des E-Mail Marketings? Ganz einfach: Zielsicher mindestens die Wörter weglassen, bei denen auf jeden Fall alle Spam Filter anspringen!

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Bestimmte Themen besonders toxisch

Klar, jeder Spam Filter funktioniert ein bisschen anders und es gibt unterschiedliche Prioritäten. Bei den Wörtern, die in der obigen Infografik auftauchen, ist es aber mehr als wahrscheinlich, dass du durch deren Verwendung leckeres Futter für jeden Spam Filter erzeugst. Und die Infografik ist in der Tat recht hilfreich, denn sie unterscheidet sogar nach unterschiedlichen Kategorien.

Besonders gelungen finde ich aber die Aufmachung, die an Monopoly angelehnt ist. Grundidee: Wenn du dieses oder jene Wort in deinen E-Mails (insbesondere im Betreff) nutzt, dann wird deine E-Mail gar nicht erst zugestellt, weil sie eben im Spam Filter (oder besser – wie bei Monopoly – im Knast) landet. Das ist unschön: Nimm dir also etwas Zeit und schau dir die Infografik genau an.

Die ganz großen Themen im Internet sind nach wie vor Geld, Gesundheit und Liebe und alles, was damit zusammenhängt. Entsprechend viele E-Mails gibt es zu diesen Themen. Über Geld hab ich in der Einleitung schon gesprochen (die Sache mit dem Geld aus Afrika, dass du auf deinem Konto parken sollst). Wenn es um die Liebe geht, dann ist das Aufkommen von Spam besonders zu Beginn jedes neuen Jahres große – neues Jahr, neue Liebe?

Der Teufel steckt im Detail

Genau darauf spekulieren Spammer – und es ist ja leider nicht so, dass überhaupt kein Spam durchkommt. Trotz der Spam Filter erreichen vermutlich auch dich pro Tag Werbebotschaften, auf die du lieber verzichten möchtest. Umso wichtiger für dich zu wissen, wie seriöses E-Mail Marketing funktioniert – denn du willst ganz sicher nicht selbst als Spammer gelten und gebrandmarkt werden.

Wenn du also nicht möchtest, dass dein E-Mail Marketing wenig Erfolgsaussichten hat, dann musst du deine Texte sehr genau planen und darauf achten, dass bestimmte Wörter eben nicht vorkommen. Allerdings ist das gar nicht so einfach – klar, es gibt Begriffe, bei denen geht uns allen ein Licht auf, dass es damit nicht klappen kann. Doch wie üblich steckt der Teufel im Detail…

Du musst kein Genie sein, um zu wissen, dass Wörter wie „Viagra“, „Kredit“ oder „Singles“ Wörter sind, die von Spammern genutzt werden – und auf die die meisten Spam Filter anspringen. Das liegt ganz einfach daran, dass sich mit diesen Themen sehr viel Geld verdienen lässt und dass Spammer Millionen von E-Mails verschicken, von denen ein geringer Prozentsatz trotz aller Spam Filter durchkommt – und deswegen klingelt bei diesen Spammern auch die Kasse.

Spam Filter sicher umgehen

So willst du aber dein E-Mail Marketing nicht aufstellen, denn bei seriösen Themen wirst du damit keinen Erfolg haben. Und tatsächlich sind es nicht nur die offensichtlichen Wörter, die Probleme bereiten – es gibt auch jede Menge Begriffe, die du vermutlich nicht auf dem Zettel hattest, bevor du diesen Artikel entdeckt hast. Wörter wie „Belohnung“ zum Beispiel oder auch „Ausdauer“, „einfach“, „Schonkost“ oder „bestellen“.

Die komplette Liste ist ziemlich lang und darüber hinaus gibt es viele weitere Wörter, die dein E-Mail Marketing vielleicht nicht zerstören, aber mindestens gefährden. Die Infografik bietet dir schon einen sehr guten Überblick – schau einfach mal in den Bereich, in dem du hauptsächlich tätig bist und guck genau nach, welche Wörter bei dir in Zukunft aus deinen E-Mails gestrichen werden müssen.

Denn selbst wenn schlechtes E-Mail Marketing mit den falschen Wörtern sich nicht sofort negativ auswirkt – je mehr User auf den Button zur Markierung von Spam in ihrem E-Mail Client klicken, desto schlechter ist das für dich. Mit der Zeit wird deine E-Mail Adresse dann automatisch als Spam erkannt und gar nicht mehr zugestellt oder direkt im Spam Ordner abgelegt. Wenn das passiert, hast du nur noch wenig Chancen, um mit deiner Botschaft zu deinen Usern durchzudringen.