Warum deine Social Media Reichweite im Keller ist

Ohne Social Media Reichweite geht’s auch? Nein, nicht wirklich. Wer immer dir das weismachen will, lügt dich an. Es müssen nicht extrem große Reichweiten sein, aber deine Zielgruppe muss wissen, dass es dich überhaupt gibt. Problem: Viele soziale Netzwerke haben die Reichweite „beschnitten“ – was aber nur die halbe Wahrheit ist. Tatsächlich hast du vieles in der Hand. Wir alles haben es in der Hand, aber die meisten tun nicht die richtigen Dinge, um die passenden Ergebnisse zu produzieren. Und genau das ist der Punkt, an dem die Sache frustrierend wird. Deswegen befasse ich mich in dieser Folge meines Podcasts mit den Gründen, warum deine Social Media Reichweite im Keller ist – und was du dagegen tun kannst…

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Warum deine Social Media Reichweite im Keller ist

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Lies hier die Zusammenfassung zu dieser Folge…

Warum deine Social Media Reichweite im Keller ist

Organische Social Media Reichweite in ist bedauerlicherweise leider nicht mehr so einfach zu bekommen wie noch vor ein paar Jahren. Viele behaupten, dass es bei TikTok noch ganz leicht ist, aber das war es bei Facebook und LinkedIn auch mal. Das Problem ist, dass die Social Media Reichweite mehr sinkt, je größer die sozialen Netzwerke werden. Das liegt unter anderem daran, dass sich immer mehr Leute für Social Media interessieren und mehr Content veröffentlicht wird, die “Fläche” aber gleich bleibt.

Soziale Netzwerke haben einen kleinen Nachteil im Gegensatz zu anderen Systemen wie zum Beispiel Google. An dem Thema Werbung lässt sich das einfach erklären: Wenn du Facebook Werbung machst und es gibt einen Werbe- oder Suchbegriff, der entsprechend populär ist, erhöhen sich bei Google die Preise, weil mehr Leute auf den gleichen Suchbegriff bieten.

Gleichzeitig ist die Zielgruppe quasi identisch. Bei einem neuen Suchwort ändern sich auch die Zielgruppen, weil dann entsprechend mehr Platz ist (also ein klarer Vorteil für Google, weil immer neue Suchbegriffkombinationen für die Werbung gebucht werden können).

In den sozialen Netzwerken ist das anders. Hier muss sich die Werbung, egal zu welchem Thema, den Platz mit anderer Werbung teilen. Denn Netzwerke wie Facebook, LinkedIn, Instagram oder TikTok können nur darüber skalieren, was an “Platz” vorhanden ist. Irgendwann ist dieser Platz zu Ende, wie das auch auf einer Litfasssäule ist. Auf einer Litfasssäule hast du Platz für X Plakate, aber wenn die Säule voll ist, dann ist sie voll und du kannst auf der gleichen Fläche nicht noch mehr Werbung platzieren.

Mit der Social Media Reichweite ist das ähnlich. Wenn mehr Content von mehr Leuten reinfließt, sei es durch Werbung oder organisch, dann steigt die Nachfrage, aber der Platz bleibt begrenzt, weil auch in einem Newsfeed nur endlich Platz ist. Es gibt mehr Inhalte, die um die Aufmerksamkeit der User buhlen. Deshalb wird es schwieriger, solche Inhalte nach “oben” zu bekommen.

Schlechter Content erzeugt keine Reichweite

Mehr Leute, mehr Content, gleiche Fläche. Das ist auch der Grund, warum manche Inhalte primär nicht mehr so gut angezeigt werden wie andere. Das liegt daran, dass es andere Inhalte gibt, die ähnlich, besser oder auch interessanter sind. Wenn deine Social Media Reichweite im Keller ist, dann liegt es fast nie an deinem Thema.

Es liegt auch nicht am Netzwerk. Es liegt meistens, dass du keinen Content baust, der diesen Kampf um die Plätze gewinnen kann. Ähnlich wie beim Autorennen. Es kann nur einer Erster werden.

Ein ganz normales Einordungssystem wie bei einem Wettkampf, welches auch bei der Social Media Reichweite stattfindet. Bedeutet: Wenn dein Content jetzt nicht so viel Reichweite bekommt wie du eigentlich denkst, dass er bekommen müsste, dann hast du ein Problem, denn dann liegt es an deinem Content. Fast jedes Thema funktioniert.

In Deutschland haben wir monatlich 30 Millionen aktive Nutzer bei Facebook, 21 Millionen bei Instagram, bei LinkedIn sind es 17 Millionen und TikTok ca. 9 Millionen… Deine Zielgruppen sind also da! Und wenn so viele Menschen da sind, dann gibt es da auch die Nachfrage zu vielen Themen (und sicher auch zu deinem).

Auch wenn Social Media mittlerweile überwiegend Werbekanal ist, spielt dein organischer Content nach wie vor eine wichtige Rolle. Ein soziales Netzwerk hat keinen eigenen Content und ist darauf angewiesen, dass die User dort Content reinkippen, den das Netzwerk dann anderen Usern zeigen kann. Demnach kannst du mit deinem Content aktiv mitgestalten, aber natürlich nur, wenn dieser auch gut ist, denn: Dein Content muss Aufmerksamkeit erregen, dann bekommst du auch deine Social Media Reichweite wieder!

Aus der Masse herausstechen und auffallen

Nehmen wir als Beispiel ein OpenAir Konzert mit Helene Fischer. Sie erreicht mit ihrem Auftritt (also ihrem Content) das komplette Stadion, weil sie für Aufmerksamkeit sorgt. So in der Art musst du das auch hinbekommen und in dieser großen Menge von Leuten Aufmerksamkeit bekommen. Die bekommst du aber nicht durch den 753. Motivationsspruch, den du schon auf jeder anderen x-beliebigen Seite gesehen hast.

Damit lockst du niemanden mehr an. Du musst Aufmerksamkeit erzeugen, indem du Themen anbietest, die deine Zielgruppe ansprechen, in welcher Form auch immer. Das kann etwas lustiges oder interessantes sein. Etwas, wo die Leute sagen “Wow”, oder “das löst mein Problem”. Hier kommt es immer auf deine Nische an.

Du musst dir Gedanken darüber machen, was die Leute weiterbringt und wie du ihnen bei einem Problem weiterhelfen kannst. Deswegen sind Trends und News meistens nur ein paar Tage aktuell, ehe sie dann von etwas anderem überholt werden. Besser ist es wirklich, wenn du Lösungen für die Probleme deiner Zielgruppe präsentierst.

Du belohnst deren Aufmerksamkeit mit einem gewissen Output bzw. Mehrwert und wertschätzt das Vertrauen, welches in dich gesetzt wird. Es bringt überhaupt nichts und ärgert die User nur, wenn deine Überschrift nicht mit dem veröffentlichten Content zusammenpasst.

Sorge dafür, dass du und deine Dienstleistungen oder deine Produkte einen Expertenstatus bekommen, denn dadurch wirst du interessant für die Leute und für die Algorithmen der Netzwerke. Die beobachten nämlich, wie dein Content funktioniert und wenn es darum geht, den Leuten in Social Media Content zu empfehlen, wird der Algorithmus bei einer Auswahl zwischen interessantem und langweiligem Content immer (!) bevorzugt den interessanten Content anzeigen.

Wenn dein Content für das Netzwerk und die Leute also nicht interessant ist, wird er auch nicht anderen Leute empfohlen. Und so bekommst du auch keine Social Media Reichweite.

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Björn Tantau

Unternehmensberater, Keynote Speaker, Coach und Autor

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