5 hartnäckige Social Media Mythen und Halbwahrheiten

Welche Mythen und Halbwahrheiten zum Thema Social Media tauchen bei dir immer wieder auf? Fakt ist: Manche Dinge halten sich ewig und sind nicht totzukriegen. Einige dieser Mythen und Halbwahrheiten sind bestenfalls amüsant, andere können sich aber auch negativ auf dein gesamtes Marketing auswirken. Problem: Oft werden diese Mythen und Halbwahrheiten ungeprüft weitergegeben und geteilt. Das ist übrigens kein Problem des Internets und war schon immer so, allerdings ist es heutzutage deutlich einfacher, jeden Mist als Wahrheit zu verkaufen. Damit du künftig nicht mehr auf unsachlichen Content hereinfällst, habe ich dir einige Mythen und Halbwahrheiten mitgebracht und demontiere sie in dieser Folge meines Social Media Marketing Podcasts…

hartnäckige Social Media Mythen und Halbwahrheiten

5 hartnäckige Social Media Mythen und Halbwahrheiten

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Lies hier das Transkript zu dieser Folge…

Hey, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Social-Media-Marketing Podcasts. Ich bin Björn Tantau und bei mir geht’s heute um das Thema: 5 hartnäckige Social Media Mythen und Halbwahrheiten. Und bevor wir uns diesem schönen Thema widmen, geht es kurz zum Feedback zur letzten Folge. Da ging’s um das Thema: Wieso dein Social-Media-Marketing ohne Webseite nicht funktioniert. Wie zu erwarten kam dort einiges Feedback von der Fraktion: Natürlich, du brauchst eine Webseite. Und die andere Fraktion: Du brauchst natürlich keine. Ich möchte das nicht weiter ausbreiten jetzt. Ich habe in der letzten Folge Pro und Contra ausgiebig beleuchtet. Wichtig ist, dass du einen Platz hast da draußen, wo du dich voll und ganz ausbreiten und wo du voll und ganz Gestaltungsfreiheit hast. Und das hast du leider in manchen sozialen Netzwerken nicht. Du kannst leider nicht überall so schalten und walten, wie du möchtest.

Auf deiner eigenen Webseite geht das, dort kannst du auch Leute einsammeln über Facebook Pixel, du kannst Tracking machen, insofern du es DSGVO-konform machst. Und du kannst dort eigene Möglichkeiten anwenden, um vielleicht dein Marketing noch besser zu machen, als es ohnehin schon ist, oder du findest Möglichkeiten, um entsprechend weiter erfolgreich oder noch erfolgreicher zu sein. Das ist ein wichtiger Faktor, den man nicht unterschätzen darf, definitiv. Mir ging's halt darum, klarzumachen, dass es durchaus möglich ist, Social-Media-Marketing logischerweise ohne Webseite zu machen. Aber mit einer Webseite funktioniert‘s deutlich besser, weil du einfach mehr Methoden hast, weil du einfach mehr Möglichkeiten hast, weil du einfach mehr Chancen hast, darauf positiv einzuwirken. Darum geht es ja letztendlich, und nichts anderes wollte ich mit dieser Folge ausdrücken. Schön, dass wir das geklärt haben, an alle Pros und alle Kontras, beide Fraktionen. Wahrscheinlich habt ihr alle recht und wir treffen uns irgendwo in der Mitte. Das wollte ich noch mal gerne loswerden.

Die heutige Folge, zu der wir jetzt kommen, ist mir ein besonderes Vergnügen, denn es ist auch so eine Episode, wo natürlich wieder wahrscheinlich jede Menge Diskussionsstoff entstehen wird, und zwar habe ich 5 hartnäckige Social Media Mythen und Halbwahrheiten mitgebracht. Allein aus dem Grund, weil es immer wieder auftaucht. Also Social Media Mythen und Halbwahrheiten, ich habe das mal zusammengefasst, weil letztendlich beides Ursprünge hat, die nicht so ganz richtig sind und erstaunlicherweise das Ganze niemals komplett aufgelöst wird. Das heißt, es gibt so Mythen, die, seit ich denken kann, seit ich mich mit Social-Media-Marketing befasse, und das ist schon sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lange, immer noch da sind. Ich kenne es aus dem Bereich Suchmaschinenoptimierung, SEO, da ist es so ähnlich. Möglicherweise ist es in jedem Bereich so, das kann ich nicht beurteilen, aber in Social Media haben wir auch ein paar Sachen, die ständig bleiben. Und 5 davon habe ich heute mal exemplarisch für dich mitgebracht und werde die mal mit dir demystifizieren.

Social Media Mythen können nerven

Und warum diese Mythen und Halbwahrheiten völliger Quatsch sind und warum es für dich wichtig ist, wenn du letztendlich dich an die Dinge hältst, die vielleicht auf den zweiten Blick etwas besser erscheinen und nicht immer gleich auf den ersten Blick allem glaubst. Also ein bisschen weiter in die Materie reingehen, ein bisschen weiter recherchieren, ein bisschen gucken, nicht nur bei Mythen und Halbwahrheiten, auch bei Dienstleistungen, bei Angeboten und so weiter. Der zweite Blick ist oft ganz gut und kann dafür sorgen, dass du dir jede Menge Ärger ersparst. Deswegen heute mal 5 exemplarische Social Media Mythen. Und der erste Mythos ist: Social-Media-Marketing ist kostenlos. Bitte glaubt mir, dem ist nicht so. Denn, wenn du in Social Media eine richtige Strategie hast und wenn du in Social Media richtige Ziele verfolgst, auch Ziele, die auf deinen Unternehmenserfolg oder auf deinen persönlichen Erfolg einzahlen sollen, weil du möglicherweise selbstständig bist und als One-Man-Show unterwegs bist oder One-Woman-Show unterwegs bist, dann ist das nicht kostenlos.

Selbst wenn du keine Werbung schaltest, weil für Werbung musst du halt bezahlen, für organische Reichweite nicht unbedingt, dann ist es natürlich nicht kostenlos, weil das, was du an Zeit reinsteckst, das ist ja auch ein Kostenfaktor. Anders ausgedrückt: Ich zum Beispiel, wenn jetzt Herbst ist und bei mir im Garten sich das Laub gen Boden senkt, dann nehme ich dieses Laub nicht mehr selber auf, ich bestelle dafür meinen Gärtner. Das mache ich nicht, weil ich irgendwie ein abgehobener Snob bin, das mache ich einfach, weil ich weiß, wenn ich das nicht mache, dann muss ich und meine Familie das ganze Wochenende im Garten herumstehen und das Laub aufsammeln. Und diese Zeit, die wir da verdödeln, die können wir entsprechend nicht nutzen für schöne Freizeitaktivitäten am Wochenende, auch in Zeiten von Corona.

Aufnahmedatum heute, 2. Dezember, wir sind mittendrin. Trotzdem kann man ja unterwegs sein, man kann spazieren gehen, man kann einfach den eigenen Garten auch im Winter genießen. Was kann man noch machen? Einkaufen gehen kann man immer noch im Einkaufszentrum, sofern man da entsprechend reinkommt. Das heißt, diese Zeit, die man verwendet, um sein Social-Media-Marketing vielleicht sogar alleine zu machen, oder wenn du das alleine machst für dich, dann ist das natürlich ein Kostenfaktor und dann musst du auch rechnen, dass das Ganze sich für dich lohnen soll. Das heißt, wenn du Social-Media-Marketing machst für dich selber, dann bitte mit einer richtigen Strategie, mit den richtigen Methoden, sodass du auch weißt, da kommt wirklich was bei rum. Denn kostenlos ist es nicht, es sei denn, du sagst, deine Zeit ist superbillig. Klar, okay, mag sein. Wenn du acht Stunden am Tag Zeit hast, weil du keine Kunden hast als Anbieter oder Dienstleister, dann kannst du entsprechend acht Stunden am Tag vor der Flimmerkiste sitzen, vorm Monitor, und entsprechend bei Facebook kommentieren. Dann findest du wahrscheinlich auch keine Kunden, aber hast halt viel Zeit und dein Marketing ist kostenlos.

Bestimmte Social Media Mythen halten sich hartnäckig

Es bringt dann auch nichts das Marketing, aber es ist kostenlos. Ja okay, dann ja. Aber wenn es sich lohnen soll, dann ist es nicht kostenlos. Das ist der erste Mythos, das ist die erste Halbwahrheit, die immer gerne ausgebreitet wird. Nummer 2: Das macht mein Enkel nebenbei. Stellvertretend, das habe ich heute bei mir in der Gruppe gelesen, weil ich aufgerufen habe, mal aufzuschreiben, was die Leute so an Mythen in Social Media nicht mehr hören können. Da habe ich mich auch ein bisschen inspirieren lassen. An dieser Stelle vielen Dank für all die, die gepostet haben. Das macht mein Enkel kostenlos nebenbei. Du kannst da das Wort Enkel durch Sohn, durch Freundin, durch Freund, durch Frau, Praktikantin, Praktikant und so weiter ersetzen. Social-Media-Marketing macht man nicht nebenbei, die Zeiten sind vorbei. Das gab es vielleicht mal so 2008, 2009 oder so, damals eigentlich auch schon nicht mehr. Aber Social-Media-Marketing machst du nicht nebenbei.

Wenn das richtig funktionieren soll, musst du voll einsteigen beziehungsweise dir jemanden holen, der sich damit auskennt und das möglicherweise für dich erledigt beziehungsweise dich schult, dich in die Lage versetzt, dass du schneller vorankommst, weil du entsprechend Bescheid weißt, wie das Ganze funktioniert. Das ist ja der Vorteil, den ich auch entsprechend mit vielen meiner Kunden immer rausarbeite, dass ich den Leuten zeige, mit welchen Strategien und welchen Methoden sie schneller ans Ziel kommen. Das ist ja ein ganz wichtiger Faktor. Wenn du das mal eben so nebenbei machst neben dem Tagesgeschäft, dann wird das nicht funktionieren. Also das ist kein Nebenjob. Social Media ist auch nicht etwas, was man in einem großen Konzern irgendwo an die PR-Abteilung anklatscht, weil die irgendwie seit 50 Jahren schon Pressemitteilungen rausschicken und dann denken: Ja geil, wir machen unsere Pressemitteilung jetzt bei Facebook. He-he-he. Das funktioniert nicht. Genauso wie Fernseh-/TV-Werbespots nicht funktionieren auf YouTube. Wenn du ein Video auf YouTube postest, was eigentlich ein TV-Werbespot war, dann klappt das vielleicht, wenn du Edeka bist oder Lidl von mir aus oder Aldi.

Ich weiß gar nicht genau, ich glaube, die machen auch angepasste Sachen. Aber dann ist das eventuell möglich, weil dann die Brand schon da ist, die Marke schon da ist. Für dich als durchschnittlicher, normal sterblicher Social-Media-Publisher klappt das Ganze nicht mal eben so, deswegen haut es nebenbei nicht hin. Du musst da schon voll einsteigen und dir bewusst sein, dass das auch Früchte trägt, wenn du die richtige Strategie hast, wenn du weißt, welche Methoden du umsetzen musst individuell für dich, und wenn du dranbleibst. Jegliches Marketing ist kein Sprint, jegliches Marketing ist immer Marathon. Suchmaschinenoptimierung Marathon, Content Marketing Marathon, Social-Media-Marketing Marathon. Falls du nicht genau wusstest, wie das Wort in Silben aufgeteilt ist, jetzt weißt du es. Kleiner Spaß am Rande. Also: Nebenbei funktioniert nicht. Parke das auch nicht irgendwie bei dir im Unternehmen so: Ja, wir haben hier eine neue Praktikantin, die macht das mal eben so, die ist ja irgendwie erst 18, die kann das. Hat nichts mit dem Alter zu tun.

Social Media ist kein Sprint, sondern ein Marathon

Ich kenne Leute, die sind 55 und machen saugeiles Social-Media-Marketing. Ich kenn Leute, die sind 23 und verkacken das voll. Muss man ganz klar so sagen. Das hat nichts mit dem Alter zu tun. Ich möchte jetzt an dieser Stelle Arnold Schwarzenegger zitieren: Age is just a number, also Alter ist nur eine Zahl. Oder die anderen Kalendersprüche wie: Man ist so alt, wie man sich fühlt. Hat letztendlich ein bisschen was damit zu tun. Im Kern geht es darum: Nebenbei funktioniert nicht. Ich glaube, das habe ich jetzt relativ deutlich herausgearbeitet. Darum geht’s auch beim nächsten Mythos, nächste Halbwahrheit: So ein Social-Media-Post ist doch mal eben in 5 Minuten erstellt. Ja, na klar, das kannst du so machen, aber dann ist es natürlich kacke. Um diesen alten Spruch mal zu bemühen. Bitte nicht missverstehen. Es geht mir nicht darum, und das erkläre ich auch meinen Kunden und das zeige ich auch meinen Kunden, dich dazu zu bringen mit dieser Episode, mit diesem Mythos, dass du jetzt jeden Tag dich verausgabst.

Dass du jeden Tag das Mega-Posting machst bei Instagram, bei Facebook, bei LinkedIn, dass du jeden Tag viel, viel Zeit darin investierst, deinen Content zu kreieren. Ganz im Gegenteil, ich erarbeite mit meinen Kunden regelmäßig Strategien und Methoden, wie sie ihre Inhalte schnell und einfach, aber trotzdem effizient und vor allem effektiv herstellen. Weil Zeit ist kostbar und wenn das Tagesgeschäft läuft, kommt man entsprechend mit der Zeit eh schon nicht zu Rande. Dass die Leute eben nicht jeden Tag zwei, drei, vier Stunden sich mit Content Marketing beschäftigen müssen, sondern vielleicht jeden Tag nur eine halbe Stunde. Aber eine halbe Stunde sind halt nicht 5 Minuten. Und wenn du so einen Social-Media-Postes mal eben in 5 Minuten erstellen willst, dann sieht das auch meistens so aus. Es gibt natürlich Ausnahmen, auch wieder hier, nicht vergessen. Wenn du irgendwelche großen Publisher siehst, die irgendwas posten und dann geht’s voll ab, auch das kannst du nicht unbedingt auf dich selber als Person, als kleines Unternehmen, als Selbstständiger, als Selbstständige herunterbrechen.

Denn die Leute haben einfach mehr Methoden und mehr Möglichkeiten. Ich erinnere immer wieder Gary Vaynerchuk, der ja auch sagt, Content hier, Content da, ich schätze Gary Vaynerchuk sehr, ich habe ihn ja mal bei OMR vor zwei Jahren, oder vor drei Jahren sogar schon, persönlich getroffen. Supertyp, extrem geil, und man kann schon sagen, bewundernswert, was der Mann auf die Beine gestellt hat, aber er hat eine Heerschar von Leuten, die hinter ihm her latschen, die ihn aufnehmen, die ihn filmen, die Bilder machen. Und dann ist es relativ einfach, so einen Content Output zu haben, Snack Content. Wenn es aber darum geht, dass du allein unterwegs bist für dich selber oder ihr seid ein kleines Team mit drei, vier, fünf Leuten, dann ist es deutlich schwieriger, mal eben hochwertigen Content zu bauen. Das geht in einer halben Stunde, das geht auch in einer Viertelstunde, aber 15 Minuten, das ist schon ziemlich hart. Und vor allem diese Aussage, so ein Social-Media-Post ist doch mal eben schnell in 5 Minuten erstellt, das ist original aus meiner Facebook-Gruppe, findest du übrigens unter fragdentantau.com, dann wirst du auf die Seite weitergeleitet, das ist entsprechend genau das Thema, was ich meine.

Du kannst nicht erwarten, dass es in 5 Minuten erstellt ist und dann professionell und vor allem auf die Unternehmensziele, auf deine Ziele einwirkend aussieht. Das funktioniert nicht. Das kannst du vergessen. Es sei denn, du bist jetzt, keine Ahnung, so geübt, dass du wirklich virtuos bist in Photoshop, dass du virtuos bist in der Recherche und so weiter. Das heißt, das alles haut in 5 Minuten nicht hin, und vor allem, ist doch schnell mal eben, dieses Wortkonstrukt in diesem Satz, das zeigt schon die Respektlosigkeit gegenüber Social-Media-Marketing. Wer solche Sätze sagt, der hat auch letztendlich keine Ahnung von Social Media, oder die. Und der oder die sollte auch vielleicht überlegen, ob er oder sie dort gar nicht aktiv wird. Denn auch das gibt es natürlich, dass du oder dein Unternehmen einfach für Social Media nicht geschaffen seid. Das gibt es durchaus.

Social Media aus Überzeugung, nicht auf Zwang

Es gibt Unternehmen, die kriegen es einfach nicht auf die Kette, weil sie sich so anstellen, so komisch anstellen, dass alles, was sie tun in Social Media, total seltsam aussieht, total komisch sich anfühlt und total weird daher kommt. Um mal diesen Anglizismus zu bemühen. Du weißt ja, ich habe es nicht so mit Anglizismen oder ich bin ein Fan davon, die Sachen auf Deutsch zu übersetzen, damit es für jeden verständlich ist. Aber in dem Fall, weird, habe ich auch keine wirkliche deutsche Übersetzung. Also das gibt es natürlich auch und dann bin ich auch niemand, der jetzt sagt: Du kannst das zwar nicht, du hast keine Ahnung, du willst es auch nicht lernen, du bist auch gar nicht geschaffen für Social-Media-Marketing, aber mach’s mal trotzdem. Kriegen wir hin. Nein. Da gibt es Fälle, wo ich sage: Okay, pass auf! Bei dir, lass mal lieber, vielleicht bist du mit Suchmaschinenoptimierung, vielleicht bist du mit Flyer verteilen, vielleicht bist du mit, keine Ahnung, Fachartikel veröffentlichen in irgendwelchen Zeitschriften besser angesagt, oder mit TV-Werbung, als mit Social-Media-Marketing.

Weil es auch Menschen / Unternehmen gibt, die auch überhaupt keinen Bock haben auf diesen ganzen Hassle, dass sie entsprechend dort sagen: Ich muss jetzt darauf reagieren. Ich muss gucken, was ist passiert. Und so weiter. Für die ist das auch vielleicht nichts. Und von denen kommt dann auch vielleicht so ein Spruch: Ah, Social Media ist doch mal eben schnell erstellt. Die denken aber auch, dass man das eben mal so nebenbei machen kann, vom Enkel oder von der Praktikantin oder von was weiß ich wem, oder vom Praktikanten oder vom Werkstudenten, der dann irgendwie nach drei Monaten wieder geht und das Know-how entsprechend auch wieder mitnimmt. Also das haut nicht hin. Insofern, wenn du sowas liest, dann spitze die Ohren und denke an diese Podcast-Episode, an diese Podcast-Folge, und überlege dir: Hm, kann das wirklich funktionieren, wenn ich Qualität abliefern möchte, die auf meine Unternehmensziele einzahlen soll? Meine Antwort ganz klar: Nein. Ich wünsche dir viel Spaß dabei, es selber rauszufinden, aber ich kann dir nur empfehlen, orientiere dich an meiner Aussage. Nummer 4, auch einer meiner Lieblingsklassiker: Facebook ist tot.

Höre ich eigentlich schon, seit es Facebook gibt. Facebook gibt es ja seit 2004, wenn ich gerade nicht Erinnerungslücken habe. Ich selber bin seit 2008 am Start auf Facebook, also seit 12 Jahren, und seitdem höre ich quasi immer: Facebook ist tot. Und auch ganz geil: Die Jugendlichen laufen weg. Fakt ist: Die Zielgruppen verändern sich, die Demografie verändert sich. Klar, wer vor 12 Jahren auf Facebook angefangen hat und damals irgendwie 25 war als Student, der ist natürlich jetzt 37, oder die. Das heißt, dass vielleicht dann, wenn der jetzt schon Kinder hat, die irgendwie 15 sind, kann ja sein, dass die Kinder möglicherweise nicht mehr auf Facebook sind, sondern auf TikTok. Aber Facebook ist nicht tot. Mit Facebook erreichst du ungefähr 3 Milliarden Menschen auf der Erde, auf der Welt, auf unserem schönen Planeten. Und in Deutschland sind es über 30 Millionen. Und mit Erreichen meine ich, die Monthly Active Users, also die monatlich aktiven Nutzerinnen und Nutzer. Und diese Zahl ergibt sich folgendermaßen. Ein MAU, Monthly Active User, also ein monatlich aktiver Nutzer, wird so definiert:

Die richtige Plattform für Social Media

Eine Person, die in einem Zeitraum von 28 Kalendertagen mindestens einmal sich eingeloggt hat bei Facebook, um dort aktiv etwas zu tun. Also Posten, Kommentieren, Liken, Veranstaltung zusagen, irgendwo auf einen Link klicken. Das ist Aktivität. All die anderen Leute, die Facebook benutzen, um sich da zu berieseln oder die ganzen Fake Accounts oder irgendwas, die gar nicht interaktiv sind, die werden von Facebook schon rausgeputzt. Ich war ja letztes Jahr mal bei Facebook vor Ort, habe da ein Interview geführt für den Podcast, und da wurde uns ja auch erzählt, als mir und dir als Podcast-Hörer entsprechend auch, dass Facebook pro Quartal 4 Milliarden Fake Accounts wegballert, wegpustet. Das ist schon eine ganz krasse Hausnummer. Und da muss man einfach sagen, okay, das ist eine ganze Menge. Die Zahl, die übrigbleibt, diese 32 Millionen in Deutschland oder die 3 Milliarden pro Monat weltweit, die Zahlen sind echt. Also Facebook ist nicht tot, denn bei 32, 33 Millionen Leuten in Deutschland, die da monatlich nachweislich einmal aktiv sind, mindestens einmal, da sind Leute dabei aus deiner Zielgruppe.

Deswegen ist Facebook definitiv nicht tot. Und wer sowas behauptet, hat einfach keine Ahnung. Das muss man mal so ganz klar sagen. Wer behauptet Facebook ist tot, der hat keine Ahnung, oder die. Der oder die kann vielleicht behaupten, okay, Facebook ist für mich tot, weil ich Facebook nicht mag oder weil ich tatsächlich Facebook, diese ganz, ganz spezielle Zielgruppe nicht gefunden habe oder weil meine Facebook Werbung zu schlecht war und nicht gut konvertiert ist, der oder die kann das sagen, aber sonst ist das eine glatte Lüge zu sagen, Facebook ist tot. Facebook ist weit davon entfernt, tot zu sein, und das ist ein Mythos, der sich tatsächlich seit 10 Jahren hält und seit 10 Jahren wächst Facebook und wächst und wächst und wächst. Es wächst nicht mehr so stark wie früher, das ist klar. Wenn du von 8 Milliarden Leuten auf dem Planeten schon mal 3 erreichst, dann ist das schon mal eine Hausnummer mit einem sozialen Netzwerk, definitiv. Da ist noch Luft nach oben, klar.

Aber natürlich wächst es weniger stark, weil logischerweise das Wachstum ja auch endlich ist, beschrieben durch die Leute, die entsprechend überhaupt onlinegehen können auf dem Planeten. Das sind nicht alle 8 Milliarden, es gibt ja immer noch viele Regionen auf der Erde, die kein Internet haben oder nur sehr schwaches Internet, die gibt’s entsprechend auch. Das heißt, es gibt die Leute auf jeden Fall in entwickelten westlichen Industrienationen, wo wir sind in Deutschland, aber auch in Österreich, in der Schweiz, in Polen, in Frankreich, Italien, Türkei, Nordafrika, Ägypten, USA, Mexiko, Brasilien, da überall gibt es viele Facebook User in entwickelten Ländern. Die kannst du ansprechen und dann kannst du nicht sagen, dass Facebook tot ist. Das wäre so, als wenn du sagst, ZDF ist tot, weil ZDF dir nicht gefällt. Mag sein, dass ZDF dir nicht gefällt, aber das ZDF ist nicht tot, denn sie haben immer noch reichlich Einschaltquote. Vielleicht nicht zu dem Programm, was du geil findest, aber so ist es halt. Also: Facebook ist definitiv nicht tot.

Im Anschluss daran mein 5. und letztes Halbwahrheits-Fundstück zum Thema Social-Media-Mythen: Meine Kunden sind nicht auf Social Media zu finden. Auch das ist eine glatte Lüge. Sagen wir so: Das ist eine glatte Lüge für 98 % aller Zielgruppen in Deutschland. Es mag Sachen geben, die man tatsächlich auch heute nicht findet auf Social Media oder in Social Media, aber diese Behauptung, meine Kunden sind dort nicht zu finden, das ist schon mal ganz konkret auf gut Deutsch gesagt: Bullshit. Das stimmt nicht, weil die Leute sind da, weil alleine schon Facebook so groß ist. Und da musst du noch Instagram dazunehmen, und dann nimmst du noch LinkedIn dazu, dann nimmst du noch mittlerweile TikTok dazu und Snapchat und Twitter und wie sie alle heißen. Das heißt, ich behaupte, dass du fast jeden irgendwo erreichst, zumindest 70 %, 80 % der Bevölkerung.

Messenger als Alternative

Und selbst, wenn sie nicht auf Facebook sind, dann erreichst du die über WhatsApp. Denn WhatsApp gehört ja auch zu Facebook, falls du es nicht gewusst haben solltest. Ist so, gehört dazu, deswegen steht auch immer dran „WhatsApp by Facebook“. Und dort kannst du ja mittlerweile auch Werbung schalten in Form von Unternehmensnachrichten an die User, wenn sie mit dir entsprechend kommuniziert haben. Und das ist ein riesengroßer Markt, den Facebook auch entsprechend gut umgesetzt hat. Facebook hat gesagt: Nein, wir machen nicht irgendwie platte Werbung, irgendwelche Banner oder irgendwelche Storys. Die Storys werden sicherlich auch kommen als Werbemittel bei WhatsApp, aber WhatsApp als Messenger an sich ist allgegenwärtig, hat bei uns die SMS abgelöst, kann man so sagen, muss man so sagen. Obwohl SMS teilweise wieder ein kleines Revival hat. Aber in Gänze geht es darum, dass WhatsApp de facto die SMS abgelöst hat. Das ist einfach der Grund, warum die Leute dort zu finden sind.

Und wenn wir mal Messenger-Marketing entsprechend mit dazu packen, dann kann man schon sagen, dass dort entsprechend die Leute auch dazugehören und darüber erreichbar sind. Das heißt, die Kunden sind definitiv auf Social Media zu finden. Vielleicht hast du in letzter Zeit nicht genau genug nach ihnen gesucht und hast dir nicht genug Mühe gegeben. Oder dir fehlte einfach die Strategie und du wusstest nicht, welche Methoden du anwenden musst / sollst. Das ist natürlich ein Problem, aber dabei kann ich dir definitiv helfen. Das zu den 5 hartnäckigen Social-Media-Mythen, die ich mir jetzt mal so rausgezogen habe. Es gibt noch viel mehr, es gibt noch viel, viel mehr, aber das sind so die 5 Stück, die mir heute und in den letzten Wochen so ins Auge gesprungen sind. Deswegen wollte ich darüber noch mal so eine kleine Aufklärungsfolge präsentieren. Und wenn du sagst, du brauchst Hilfe dabei, dein Social-Media-Marketing so zu optimieren, damit du in Zukunft tatsächlich exakt die Leute in deiner Zielgruppe erreichst, für die deine Produkte und Dienstleistungen perfekt geeignet sind und die auch bereit sind, ganz wichtig, deine Preise zu bezahlen, dann gehe jetzt auf bjoerntantau.com/termin.

Trag dich dort ein für das kostenlose strategische Erstgespräch mit mir und ich kann dir dann genau verraten, wie du für dich die richtigen Social-Media-Marketing Methoden, also individuell, nicht irgendwie aus der Schublade, in dein Geschäft implementierst, damit du als selbstständiger Unternehmer oder Leiter oder Leiterin einer Marketingabteilung schneller und besser skalieren kannst und deine Ziele mit Social-Media-Marketing effizienter und effektiver erreichst. Also bjoerntantau.com/termin, melde dich bei mir, bewirb dich jetzt auf das kostenlose Erstgespräch und wir hören uns dann wieder in der nächsten Folge meines Podcasts oder aber im Gespräch. Bis dahin viel Erfolg! Mach’s gut! Und tschüss!

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Björn Tantau

Unternehmensberater, Keynote Speaker, Coach und Autor

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