Das große Hashtag Paradoxon

Deine Posts bei Instagram oder TikTok werden einfach nicht unter den richtigen Hashtags angezeigt? Bei anderen Accounts funktionieren aber dieselben genutzten Hashtags einwandfrei? Genau das ist das große Hashtag Paradoxon. Ich erkläre dir, warum das so ist und was du tun kannst, damit es künftig auch bei dir klappt.

Hier erfährst du:

– warum manche Hashtags bei anderen, aber nicht bei dir funktionieren
– warum Hashtags kein Allheilmittel sind
– wie du Hashtags strategisch nutzt
– meinen ultimativen Tipp, auf welche Hashtags du dich konzentrieren solltest
– wie du letztendlich neue Kunden generierst

Klingt das interessant für dich? Dann wirst du dich garantiert über diese Hashtag Strategie freuen…

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Das große Hashtag Paradoxon

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Wie viele Hashtags sind eigentlich sinnvoll?

Bei Instagram kannst du bis zu 30 Hashtags verwenden. Hier gehen die Meinungen stark auseinander, wie viele davon du tatsächlich nutzen solltest. Teilweise wird empfohlen, alle 30 zu verwenden. Andere empfehlen wiederum, am besten gar keinen Hashtag zu nutzen oder nur 8 bis 15. Letztendlich gibt es dafür immer wieder neue Empfehlungen. Am besten ist es daher, wenn du die Anzahl immer wieder variierst und selbst testest. Jetzt konzentrieren wir uns aber darauf, warum Hashtags oft einfach nicht funktionieren und wie du es besser machen kannst – wir gehen also dem Hashtag Paradoxon auf den Grund.

Hashtags sind kein Allheilmittel

Schlechter Content wird mit tollen Hashtags nicht besser. Das klingt zwar etwas hart, ist aber die Wahrheit. Das bedeutet, du kannst noch so viel Aufwand in die Hashtagsuche investieren, wirst damit bei schlechtem Content aber keine Ergebnisse erzielen.

Dein Content wird nur erfolgreicher, je mehr Interaktionen er generiert. Wenn das Engagement sehr niedrig ist, bringen dir auch die 30 möglichen Hashtags nichts (allerdings auch nicht 3, 10 oder 15). Sie funktionieren erst dann richtig gut, wenn mit deinem Post interagiert wird. Instagram nimmt somit wahr, dass dein Inhalt relevant für die Zielgruppe ist. Erst dann bekommst du die Chance, mit speziellen Hashtags zu ranken oder auf der Explore-Seite aufzutauchen.

Die Hashtags fungieren nur als Verstärker deines Contents. Gibt es nichts zu verstärken, weil keine Interaktionen kommen, sind die Hashtags leider so gut wie nutzlos und genauso verhält es sich bei TikTok. In Social Media geht es nun mal hauptsächlich darum, Interaktionen zu verursachen – oder besser gesagt: Ohne das Engagement (also die Interaktionen) bekommst du keine Aufmerksamkeit und somit auch keine Reichweite.

Die besondere Ausnahme

Eine Ausnahme dafür sind große Accounts mit konstant viel Engagement, wobei es auch hier ein Hashtag Paradoxon gibt – nur eben ganz anders. Postet eine prominente Person, ist der Content nicht zwingend erstrangig. Daher werden solche Posts auch allein aufgrund guter Interaktionen weit oben unter den Hashtags angezeigt (falls sie welche nutzen). Nehmen wir Dwayne Johnson als Beispiel. Er hat eine enorm große Reichweite und bekommt einfach immer Interaktionen, egal wie sein Content ist. Derartige Promis sind somit absolut nicht auf Hashtags angewiesen im Gegensatz zu kleineren Accounts.

Warum es das große Hashtag Paradoxon ist

Zusammengefasst kannst du also 30 Hashtags bei Instagram nutzen. Sind deine Inhalte aber schlecht bzw. nicht interessant für deine Zielgruppe, kommen keine Interaktionen. Wird mit deinen Posts nicht interagiert, bringen dir auch die Hashtags nichts. Nutzt du zu große Hashtags, werden deine Beiträge darunter ebenfalls nicht angezeigt.

Größere und bekannte Accounts hingegen können Hashtags nutzen, wie sie möchten. Ihre Beiträge werden grundsätzlich darunter angezeigt. Bei ihnen ist es auch mehr oder weniger egal, wie hochwertig der Content ist, da die Interaktionen trotzdem hoch sind. Jetzt verstehst du sicher, was ich mit „Hashtag Paradoxon“ meine.

Deshalb ist für dich eine gewisse Strategie nötig, damit auch du deine Hashtags erfolgreich einsetzen kannst.

So gehst du mit einem kleineren Account strategisch vor

Bist du kein Promi oder hast noch keinen großen Account besonders großen Account, solltest du strategisch vorgehen. Je kleiner dein Account ist, umso kleiner sollten auch deine Hashtags sein. Mit 2000 Abonnenten bringt es dir leider nichts, einen Hashtag mit Millionen von Beiträgen zu nutzen. Dein Post wird darunter niemals angezeigt. Das gilt sowohl für Instagram als auch für TikTok.

Mit fortschreitender Entwicklung musst du die Hashtags unbedingt auch anpassen und variieren. Das heißt, du nutzt zunächst kleinere Hashtags und tastest dich mit der Zeit auch an etwas Größere heran. Zudem solltest du deine Hashtags immer wieder wechseln, gleichzeitig aber bei einem bestimmten „Set“ bleiben, dass im Kern für dich und deine Arbeit spricht und das passend beschreibt und wiedergibt.

Mein ultimativer Tipp: Geh bei der Hashtag Recherche vom Problem deiner Zielgruppe aus

Im Prinzip solltest du gar nicht überlegen, welche Hashtags deine Nische beschreiben. Geh stattdessen vom Problem deiner Zielgruppe aus. Überlege dir, wonach sie jetzt suchen würden, um ihr Problem zu lösen und auf deinen Beitrag zu stoßen. Dann kommst du sehr schnell auf andere Begriffe, die du vorher vermutlich gar nicht im Kopf hattest.

Vielleicht wird die Reichweite deiner Hashtags dadurch etwas geringer, aber immerhin näherst du dich dem Prinzip, mit Social Media Kunden zu gewinnen. Du gehst absichtlich in diese Nischen, die gar nicht so offensichtlich sind. Dort findest du aber genau die Menschen, die wirklich ein Problem haben und nach diesem Problem gezielt suchen. Gehen wir davon aus, du bist ein Fitness-Coach. Viele Coaches machen den Fehler und halten sich in der falschen Nische auf. Sie treten beispielsweise Facebook Gruppen für Leute bei, die lernen wollen, wie sie noch fitter werden. In dieser Gruppe sind meist aber Menschen, die bereits fit sind und dabei keine Hilfe benötigen. Du möchtest aber eher Menschen ansprechen, die noch nicht fit. Sie können ihr Problem nicht aus eigenen Stücken lösen und kennen die Lösung vielleicht noch gar nicht.

Suche dann also nach Gruppen, in denen sich deine Zielgruppe auch wirklich befindet. Dafür denkst du einfach ein wenig um die Ecke. Genau so solltest du auch mit deiner Hashtag-Recherche umgehen. Nutze keine Hashtags, die das beschreiben, was du anbietest. Nutze Hashtags, die das Problem deiner Zielgruppe beschreiben. Leidest du unter einen zu geringen Instagram-Reichweite, gibst du bei Google ja auch nicht bereits die Lösung ein, sondern dein Problem. Daraufhin liefert dir Google mögliche Lösungen.

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Björn Tantau

Unternehmensberater, Keynote Speaker, Coach und Autor

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