Chatbots sind immer noch neu und angesagt. Wie aber kannst du sie so für dich arbeiten lassen, dass sie dir dabei helfen, Geld zu verdienen? Ist es überhaupt möglich, durch die Hilfe eines Chatbots Verkäufe zu generieren? Diese Fragen hast du dir vielleicht schon gestellt, weil du selbst einen Chatbot hast oder mit dem Gedanken spielst, einen für dein Business zu nutzen. Fest steht: ganz egal, ob du als Alleinunternehmer arbeitest, in einem Unternehmen tätig bist oder deine eigene Firma leitest: die Monetarisierung sollte für dich immer eine Rolle spielen – unabhängig davon, was dein Unternehmensziel ist. Der folgende Artikel zeigt dir, was du tun kannst, damit sich dein Chatbot für dich lohnt…

6 nützliche Tipps zur Monetarisierung (d)eines Chatbots

6 nützliche Tipps zur Monetarisierung (d)eines Chatbots | Bild: Santypan, Adobe Stock

Chatbots sind keine Selbstläufer

Dank der Tatsache, dass es vergleichsweise einfach ist, Chatbots zu entwickeln, werden sie immer beliebter und von immer mehr Unternehmen eingesetzt. Für diese Entwicklung sind unter anderem auch die großen Konzerne verantwortlich, allen voran Facebook. Dort wird der hauseigene Messenger schon jetzt massiv gepusht und mit WhatsApp wird das in Kürze auch passieren.

Die Frage nach der Monetarisierung steht aber auch bei den Konzernen im Raum. Es braucht definitiv zufriedene und wiederkehrende Kunden, um in diesem Bereich erfolgreich zu sein und kontinuierlich zu wachsen. Dein Chatbot sollte als ein Instrument gesehen werden, das einem traditionellen Geschäftsmodell ähnelt und das dazu in der Lage ist, entweder indirekt oder sofort für eine Monetarisierung zu sorgen.

Nur dann werden sich Chatbots weiter durchsetzen. Das weiß man auch bei Facebook und sorgt dafür, dass sich mit Chatbots so gut wie jede Idee sinnvoll umsetzen lässt. Natürlich ist es letztendlich die Frage, wie gut du selbst oder dein/e Entwickler in der Lage sind, einen Chatbot zu bauen, der sich auch direkt oder zumindest indirekt monetarisieren lässt.

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1. Tipp: tauch in die Psyche deiner User ein

Wenn du deinen Chatbot monetarisieren willst, dann musst du die Bedürfnisse deiner Nutzer kennen. Du musst seine Erwartungen erfüllen, denn immerhin hat er aus einem bestimmten Grund auf den Chatbot geklickt. Kunden entscheidet sich immer dann für deine Produkte, wenn du ihnen den versprochenen Mehrwert auch wirklich bietest.

Einsatz von Chatbots für die Beantwortung medizinischer Fragen

Einsatz von Chatbots für die Beantwortung medizinischer Fragen | Quelle

Wenn du zum Beispiel einen Chatbot für Urlaub und Reisen hast, dann wird sich kein Kunde weiter für dein Unternehmen interessieren, wenn du ihn nicht von Anfang an mit nützlichen und hilfreichen Inhalten zum Thema versorgst. Die Wahrscheinlichkeit, dass dein Chatbot dann mehr genutzt wird und dein Unternehmen auf diesem Weg zusätzliche Reisen verkauft, ist dann viel höher.

2. Tipp: nutze deinen Chatbot als Landing Page

Letztendlich unterscheiden sich ein Chatbot und eine Landingpage nicht wirklich voneinander. Wenn dein (potenzieller) Kunde aber nicht mit einer konkreten Handlungsaufforderung in Form eines „Call to Action“-Buttons konfrontiert wird, dann wird es schwierig, die Landing (oder eben den Chatbot) zu monetarisieren.

Der Nutzen vieler Chatbots geht oft leider verloren, weil sie nicht aussagekräftig und klar gestaltet sind. Daher ist es wichtig, den virtuellen Besucher möglichst sofort auf deiner Seite mit dem Hinweis auf ein passendes Angebot zu versorgen.

Beachte in diesem Zusammenhang diese Punkte:

– der Name deines Chatbots sollte kurz und leicht zu merken sein
– zusätzlich sollte sich der Name auf dein Produkt beziehen
– nimm auf jeden Fall ein aussagekräftiges und/oder auffallendes Icon
– erstelle einen kurzen aber interessanten Text ohne Füllwörter
– stell unbedingt sicher, dass dein Chatbot immer schnell reagiert

3. Tipp: nutze die Kundenservice Strategie von Facebook

Speziell interessant für alle Arten von Kundenservice: nutze deinen Chatbot via Facebook und dort natürlich den Messenger. Somit ist sichergestellt, dass deine Kunden schnell und vor allem direkt betreut werden können, ohne dass sie Facebook verlassen müssen. Ein idealer Weg also, um die Verbindung zwischen dir und deiner Zielgruppe zu stärken.

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Und bitte glaub mir: die User nutzen Facebook, um sich direkt an Firmen und Unternehmen zu wenden. Sie erwarten mittlerweile ganz konkret Kundenservice via Facebook – und hier natürlich über den Messenger. Wenn du entsprechende Möglichkeiten anbietest, dann kannst du auf diesem Weg deinen Chatbot monetarisieren.

4. Tipp: Messenger Marketing mit „Native Advertising“

„Native Advertising“ ist nach wie vor ein angesagter Trend. Falls du es nicht kennst: letztendlich geht es darum, dass du deinen eigenen Content auf idealerweise vielen deutlich größeren Kanälen publizierst, um auf diese Weise deine Reichweite zu erhöhen. Natürlich musst du dafür zahlen, aber die Vorteile (nicht nur die höhere Reichweite, auch und vor allem die Einbettung deiner Inhalte in redaktionellen Content) in Sachen Chatbots liegen auf der Hand.

Mit deinen Inhalten kannst du nämlich auf dich und deinen Chatbot aufmerksam machen. Wenn du zum Beispiel deinen Online Shop per Chatbot unterstützt und über diesen Kanal Dinge wie eine Einkaufsberatung anbietest oder sogar den kompletten Einkaufsprozess automatisch durchführen lässt, dann kannst du auf diese Weise deinen Chatbot monetarisieren.

5. Tipp: teste neue Möglichkeiten der Kundengewinnung

Geschäftsmodelle, die sich mit den Möglichkeiten der Kundengewinnung befassen, haben verständlicherweise immer Hochkonjunktur. Da wundert es nicht, dass auch der Einsatz von Chatbots in diesem Zusammenhang eine immer größere Rolle spielt. Immerhin bieten Chatbots die Möglichkeit, deinen Besuchern Antworten auf Fragen zu liefern.

Im Anschluss können Daten, die im Zuge der Generierung von neuen Leads (also klassischen Neukundenkontakten) entstehen, an Unternehmen weitergeleitet werden. Das kannst du für dich selbst und/oder dein Unternehmen mit einem Chatbot machen oder einen entsprechenden Service bauen, der das für Kunden macht – natürlich gegen Bezahlung. Ein weiterer Weg, wie du Chatbots monetarisieren kannst.

6. Tipp: arbeite mit anderen Unternehmen zusammen

Wenn du ein Produkt ins Leben gerufen hast, das du nicht direkt monetarisieren kannst, dann ist die Kooperation mit einem Unternehmen möglich, das Einfluss auf die Marketingstrategie deines Chatbots hat. In diesem Fall profitierst du davon, dass deine eigene Marke bekannter wird – dank der Kooperation ist dein Risiko aber deutlich kleiner, weil zum Beispiel nicht selbst für den Aufbau eines Vertriebs sorgen musst.

Dadurch sparst du Kosten und kannst dich komplett auf die Entwicklung deines Produkts konzentrieren. Und natürlich würde das auch zum Beispiel dann funktionieren, wenn du dir einen Partner suchst, der den Vertrieb via E-Mail für dich ankurbelt.

Und genau darum geht’s: es gibt sehr viele Möglichkeiten, die funktionieren, wenn du (d)einen Chatbot monetarisieren willst – und vieles davon ist nicht komplett neu, sondern bereits vorhanden, du musst es nur neu denken. Überlege dir einfach, was in anderen Bereichen schon funktionierst und wende das dann auf Chatbots und Messenger Marketing an.