Warum bloggst du? Der Grund ist letztendlich egal, denn Bloggen macht am meisten Spaß, wenn deine Inhalte oft und zahlreich geteilt werden. Nur auf diese Weise kannst du deine Reichweite vergrößern und nur so ist es möglich, dass du auf lange Sicht wächst. Wachstum ist wichtig, denn nichts in frustrierender, als wenn du auf der Stelle trittst. Wird dein Blogartikel aber 1.319 Mal geteilt, dann passiert das nicht, zumindest nicht auf den Artikel bezogen. Mit diesem Report will ich dir zeigen, wie genau das funktioniert: Wie schreibst du einen Blogpost, der 1.319 Mal geteilt wird und viel wichtiger – wie kannst du das Prinzip immer wieder anwenden, damit alle deine Artikel so gut laufen?

Wie du einen Blogartikel schreibst, der 1.319 Mal geteilt wird

Konkretes Erfolgsbeispiel statt theoretischer Abhandlungen

Vorab ein paar grundsätzliche Infos zu dem Artikel, den ich hier unter die Lupe genommen habe. Praktischerweise handelt es sich um einen Artikel von mir, das macht es leichter, an Zahlen und Fakten zu kommen.

Graue Theorie kann jeder und Spekulationen, wie eine solch hohe Verbreitung funktioniert, gibt es haufenweise zu lesen. Genau aus diesem Grund beschreibe ich den Vorgang ganz klar und eindeutig als „Best Practice“.

So kannst du selbst am besten von meiner Vorgehensweise lernen und es dann auch schaffen, selbst eine so hohe Verbreitungsrate zu erzielen. Dafür erkläre ich Schritt für Schritt, wie ich das mit meinem Artikel „Facebook Marketing: 12 wertvolle Tipps für garantierten Erfolg“ gemacht habe!

Wähle einen Titel, der viel Aufmerksamkeit erzeugt

[BONUS] Gratis PDF eBook und Checkliste: Lade dir das gratis eBook "10 Internet Marketing Tipps, mit denen du deine Website sofort verbesserst" jetzt runter und mach deine Website in wenigen Schritten erfolgreicher. Klick hier auf diesen Link und starte den Download deines kostenlosen eBooks!

Der Titel eines Artikels ist immer der Anfang, denn er greift das eigentliche Thema auf, über das geschrieben werden soll. Es kann auch ein Arbeitstitel sein, der sich am Ende noch verändert.

Wichtig ist, dass es ein klares Thema gibt und dass der Titel des Artikels im Grundsatz steht: Auch wenn es nur ein Arbeitstitel ist, der zum Schluss erst final wird – der Titel muss dafür sorgen, dass sofort viel Aufmerksamkeit auf das Thema gezogen wird.

Schauen wir uns das an meinem Beispiel an:

Facebook Marketing: 12 wertvolle Tipps für garantierten Erfolg“

Der Titel beginnt mit dem Thema. Wer sich für Facebook Marketing generell interessiert, wird vom Titel angesprochen sein, das ist ganz natürlich.

Als Beispiel dient einer meiner eigenen Artikel

Als Beispiel dient einer meiner eigenen Artikel

Im weiteren Verlauf biete ich Tipps an und mal ganz ehrlich: Wer verzichtet denn schon gern auf einen guten Tipp? Außerdem beschreibe ich nicht nur einen, sondern gleich ein Dutzend Tipps (Zahlen funktionieren in Titel immer gut), die dazu auch noch „wertvoll“ sind.

Und wer bis jetzt nicht aufmerksam geworden ist, bekommt zusätzlich noch ein weiteres Versprechen, nämlich das des „garantierten Erfolgs“. Ein solcher Titel sorgt definitiv für Aufmerksamkeit – es ist schwer, dich dem zu entziehen, wenn du dich für das Thema interessierst.

Genau aber das muss das Ziel sein: Du musst deine Leserinnen und Leser schon mit dem Titel abholen und dafür sorgen, dass sie nur schwer davon lassen können, den Artikel zu lesen. Gleichzeitig aber gehst du ein Risiko ein, denn du machst diverse Versprechen – und diese Versprechen musst du einhalten, sonst hast du ein extremes Problem.

Ein guter Titel funktioniert immer dann, wenn er sehr viel Aufmerksamkeit erzeugt, gleichzeitig aber auch immer hält, was er verspricht. Und einen solchen Titel schüttelst du nicht einfach so aus dem Ärmel – übe einfach ein bisschen und schreib 20 mögliche Titel, aus denen du dann letztendlich auswählen kannst.

Schreib besonders ausführlich und detailliert

Es ist kein Geheimnis, dass ausführliche und detaillierte Artikel von Mensch und Maschine bevorzugt werden. Kein Witz: Google findet alles toll, was detailliert ist (sofern es nicht nur Gelaber ist) und auch die User neigen dazu, einen längeren Artikel in der Regel öfter zu teilen, dazu gibt es auch diverse Studien.

Lange Inhalte werden mehr geteilt

Lange Inhalte werden mehr geteilt (Quelle)

Dein Artikel muss höchstwahrscheinlich allein schon deswegen extrem ausführlich und detailliert sein, weil du dein Versprechen aus deinem Titel halten muss. Bei meinem Beispiel ist der Artikel ziemlich lang (mehr als 4.000 Wörter), weil 12 Tipps abgearbeitet werden müssen.

Allerdings darfst du deinen Artikel auch nicht sinnlos aufpumpen. Langweile deine Leserinnen und Leser nicht, denn das finden sie überhaupt nicht witzig.

„So viel wie nötig und so wenig wie möglich!“, sagte ein alter Deutschlehrer von mir immer. Da ist was dran, denn wenn es viele Fakten gibt, dann musst du viel schreiben – du darfst es aber nicht übertreiben und wenn du nichts mehr zu sagen hast, dann beende deinen Artikel.

Halte dein Versprechen und stell den Mehrwert in deinem Artikel hervor. Gern kannst du dein Publikum auch ein bisschen unterhalten, der Fokus muss aber auf der Vermittlung von Wissen sowie praktischen und nützlichen Fakten zur gewinnbringenden Anwendung liegen.

Achte auf hervorragende optische Optimierung

Ich schreibe gern, was mir den Job als Blogger erleichtert. Nur Text allein reicht aber nicht, denn er kann auch schnell dazu führen, dass dein Artikel als Buchstabenwüste endet.

Aus diesem Grund musst du auch mit optischen Faktoren arbeiten: Füge an passenden Stellen Bilder und Grafiken hinzu, die das Geschriebene zusätzlich erklären, erläutern oder untermauern. Auf diese Weise sorgst du dafür, dass dein Text aufgelockert, nur so bleiben deine User am Ball – und nur dann wird dein Artikel am Schluss auch geteilt.

Bis zu diesem Ende musst du deine User aber erst führen und das klappt nicht, wenn nach 500 Wörter schon die Augen beim Publikum zuklappen. Und was für Bilder und Grafiken gilt, das gilt auch für Aufzählungen, Listen und so weiter.

Solange alle diese Elemente deinen eigentlichen Text faktisch und inhaltlich unterstützen, bist du auf der sicheren Seite. Deine Leserinnen und Leser werden das honorieren und wenn du dein Versprechen aus dem Titel erfüllt hast, dann wirst du mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch empfohlen.

Die so entstehenden Shares sorgen dafür, dass dein Content sehr weit verbreitet wird. Genau das zahlt dann letztendlich auf deine Reichweite ein.

Strukturiere deinen Text mit einem Inhaltsverzeichnis

Struktur ist wichtig und kann dir eine Menge Zeit sparen – und auch Google steht auf Struktur. Bei der Gelegenheit mal die Frage, ob du dich eigentlich wunderst, warum ich hier immer wieder von Google spreche… es geht doch um das Teilen von Inhalten und nicht darum, bei Google zu ranken?

Ein Inhaltsverzeichnis erfreut User und Google gleichermaßen

Ein Inhaltsverzeichnis erfreut User und Google gleichermaßen

Falsch, ein gutes Ranking bei Google sorgt natürlich dafür, dass dein Content auch mehr geteilt wird! Bleiben wir wieder bei meinem Beispiel: Für das Suchwort „Facebook Marketing“ bin ich auf Platz zwei bei der deutschsprachigen Google-Suche.

Diese Platzierung bringt mir täglich Traffic und sorgt so dafür, dass der Artikel immer und immer wieder geteilt wird – auch wenn ich ihn gar nicht aktiv promote! Ich komme auf das Thema „Suchmaschinenoptimierung“ noch zu sprechen, bis zu dieser Stelle musst du nur wissen, dass es wichtig ist, auch bei Google gut zu performen, um mehr Shares zu bekommen.

Ein Inhaltsverzeichnis ist schon ziemlich cool, wenn es darum geht, deinen Artikel zu strukturieren, denn es gibt gleich zwei Vorteile: Deine Leserinnen und Leser können auf einen Blick alle Punkte sehen, die in deinem Artikel abgearbeitet werden – ist einer davon schon bekannt, dann können sie ihn einfach übergehen und zum nächsten, noch nicht bekannten Punkt navigieren.

Du kommst deinen Usern also entgehen und erleichterst ihnen die Arbeit – denn niemand sucht gern unnötig herum, wenn es einen besseren Weg gibt, eine Information zu konsumieren. Diese „Freundlichkeit“ von dir wird man honorieren!

Zweiter Vorteil: Wieder die Sache mit Google – dein Inhaltsverzeichnis wirkt sich positiv auf die „Rich Snippets“ aus und verschafft dir so einen strategischen Vorteil beim Ranking, weil dein Suchergebnis aus der Masse hervorsticht und damit mehr Aufmerksamkeit bekommt.

Rich Snippets erzeugen Aufmerksamkeit in den SERPs

Rich Snippets erzeugen Aufmerksamkeit in den SERPs

Technisch ist ein Inhaltsverzeichnis ganz einfach zu realisieren: Definiere innerhalb deiner HTML-Datei im Quellcode zu jeder Zwischenüberschrift einen Verweis (auch „Anker“ genannt). Darauf wird dann jeweils im Inhaltsverzeichnis verlinkt und so entstehen „Sprungmarken“ innerhalb deines Dokuments.

Dein Artikel muss extrem suchmaschinenfreundlich sein

Ich habe hier bewusst das Wort „suchmaschinenfreundlich“ gewählt – „suchmaschinenoptimiert“ passt eigentlich besser (es hat nur keinen so guten Ruf). Letztendlich ist die Wortwahl nebensächlich, denn du musst dafür sorgen, dass dein Artikel bei Google möglichst weit nach oben wandert – denn sonst bekommst du weniger dauerhaftes Grundrauschen in Sachen Traffic auf deine Artikel.

Versteh mich nicht falsch – das mit der Suchmaschinenoptimierung funktioniert nicht von heute auf morgen und du musst schon ein bisschen etwas dafür tun. Im Rahmen dieses Artikels hier, bei dem es um das „Best Practice“ geht, gebe ich dir ein paar Anhaltspunkte, grundsätzlich empfehle ich dir aber, dich mit dem Thema „Suchmaschinenoptimierung (SEO)“ intensiver zu befassen.

Aber weil du bei mir einen Mehrwert erwartest, sollst du ihn auch bekommen – ansonsten wäre ich ein schlechter Blogger! SEO beginnt ebenfalls fast immer beim Titel: Oder hast du dich nicht auch schon gefragt, warum „Facebook Marketing“ bei meinem Titel ganz am Anfang steht?

Suchergebnis der ersten Google-Seite zum Keyword "Facebook Marketing"

Suchergebnis der ersten Google-Seite zum Keyword „Facebook Marketing“

Es ist nur ein Rankingfaktor von vielen, aber nach meiner Erfahrung ist es ein sehr wichtiger Faktor. Je weiter das Suchwort, für das eine Website ranken soll, am Anfang des Titels steht, desto besser sind die Chancen für gute Rankings.

Und wenn du dir den Artikel weiter anschaust, dann wirst du feststellen, dass das Suchwort „Facebook Marketing“ immer wieder auftaucht. Auch hier bitte nicht falsch verstehen – du sollst kein „Keyword Stuffing“ betreiben, es schadet aber nicht, wenn das Suchwort mehrmals auftaucht.

Nur zwei Faktoren, die dein Ranking bei Google positiv beeinflussen, es gibt noch eine ganze Menge mehr. Um zu verstehen, warum SEO so wichtig ist, damit deine Artikel so oft geteilt werden, ist es aber wichtig, dass du die Notwendigkeit erkennst – das sollte mit diesem Beispiel der Fall sein.

Verlinke deinen Artikel innerhalb deiner Website

Wo wir beim Thema SEO sind: Du hast sicher davon gehört, dass es bestimmte Tricks gibt, mit denen du deine Rankings bei Google verbessern kannst. Diese Tricks haben meistens mit Links zu tun, die von externen Websites auf deine eigene Seite verweisen.

Bevor du nun aber versuchst, diese Tricks anzuwenden (was Google selbst nicht gern sieht), empfehle ich dir, zunächst einen Blick auf deine eigene Website zu werfen. Links sind ein Rankingfaktor bei Google – aber das gilt nicht ausschließlich nur für Links, die von außen kommen!

Ich spreche von der „internen Verlinkung“. Mit diesem Trick (es ist übrigens ein legaler „Trick“, den Google grundsätzlich nicht bestraft) kannst du die ohnehin schon in deiner Website enthaltene Power nutzen, um einen oder mehrere bestimmte Artikel bei Google nach vorn zu bringen.

Das Prinzip ist einfach und schnell erklärt: Indem du besonders wichtige Artikel intern auf deiner Website öfter und prominenter als andere verlinkst, erhalten diese Artikel eine höhere Gewichtung – und das wertet auch Google so.

Stärkung der internen Verlinkung pusht Rankings

Stärkung der internen Verlinkung pusht Rankings

Was passiert also? Deine häufiger verlinkten Artikel schaffen es bei Google weiter nach oben und bekommen auf diese Weise mehr Traffic.

Das führt letztendlich dazu, dass mehr Besucher auf deine Website kommen und die Chance, dass es mehr Shares gibt, ebenfalls steigt. Bei meinem Beispielartikel mit den 12 Tipps zum Thema Facebook Marketing (und noch bei ein paar anderen) hab ich genau das gemacht.

Resultat: Der Artikel befindet sich seit mehreren Monaten konstant auf dem zweiten Platz bei Google zum Suchwort „Facebook Marketing“. Du kannst sicher nachvollziehen, dass das ein interessantes Suchwort ist, das von den Usern bei Google eingegeben wird.

Weil ich mit dem Artikel auf dem zweiten Platz ranke, bekomme ich jeden Tag Traffic und somit immer neue Besucher auf diese Seite und dementsprechend auch immer neue Shares. Das sorgt für noch mehr Verbreitung – und so weiter!

Einen solchen Prozess kannst du selbst anstoßen, wenn du deine interne Verlinkung optimierst. Kleiner Tipp: Die reine Menge an Verlinkungen reicht nicht aus, stattdessen musst du darauf achten, dass du intern die richtigen Suchwörter oder –phrasen verlinkt hast (übertreiben darfst du es allerdings auch nicht, sonst gibt es leider doch Ärger mit Google).

Biete themenrelevantes Bonus-Material an

Tipps und Tricks sind immer gut, besonders dann, wenn sie gratis (und dabei immer noch wirklich GUT) sind. Das lässt sich allerdings noch kräftig steigern, denn wer mit kostenlosem Qualitäts-Content ohnehin schon punktet, kann auch noch eine Schippe drauflegen – und einen Bonus anbieten.

Genau das mach auch ich in regelmäßigen Abständen und wie du auch bei dem Beispiel-Artikel sehen wirst, gibt es eine Checkliste. Diese Checkliste fasst grundsätzlich die wichtigsten Fakten des Artikels zusammen und präsentiert sie übersichtlich in einem komprimierten PDF-Dokument.

Dieses Dokument lässt sich abspeichern und/oder ausdrucken. Dadurch ist es wie geschaffen für die Weitergabe – auch außerhalb des Internets. Glaub nicht, dass heute schon wirklich alles digital geworden ist, das papierlose Büro ist noch nicht im realen Alltag angekommen und immer noch gibt es viele Leute, die lieber etwas auf Papier Gedrucktes lesen.

Solchen Usern kannst du entgegenkommen und ganz nebenbei dafür sorgen, dass dein Bonus-Material nicht einfach so erhältlich ist. Schau dir an, was ich mache: Ich „verstecke“ das Bonus-Material hinter einem „Social Locker“.

Eine simple Methode: Ich biete einen zusätzlichen Mehrwert, dafür kann ich dann aber auch etwas erwarten. Konkret meine ich damit, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn auch deine User für den Bonus „bezahlen“ müssen.

Diese „Bezahlung“ ist im Prinzip eine Anerkennung deiner Arbeit. Wer deine Arbeit wertschätzt, wird kein Problem damit haben, dir etwas zurückzugeben.

Bonus-Material freigeben, wenn dein Artikel geteilt wurde

Bonus-Material freigeben, wenn dein Artikel geteilt wurde

Und „zurückgeben“ bedeutet natürlich nur eines: Teilen! Deine Leserinnen und Leser wollen dein Bonus-Material haben, also müssen sie den Artikel teilen – genau das klappt mit dem „Social Locker“ Plug-in für WordPress (das kostet dich ein paar Euro, diese Investition solltest du aber machen).

Nachdem deine User den Artikel in einem sozialen Netzwerk ihrer Wahl geteilt haben (das kannst du vorgeben), kommen sie in den Genuss deines Bonus-Materials. Und hier hast du nun noch weitere Möglichkeiten, die weitere Verbreitung anzukurbeln – darüber aber mehr ein anderes Mal!

Grundsätzlich ist die Sache mit dem Bonus-Material ein extrem guter Hebel, um deine Reichweite zu steigern. Mehr noch: Diese zusätzliche Reichweite ist extrem gut und thematisch genau.

Durch die geteilten Inhalte deiner Leserinnen und Leser werden wieder nur solche User auf den Content aufmerksam, die sich auch tatsächlich dafür interessieren – diese User teilen dann auch wieder und der Kreislauf beginnt erneut.

Mach deinen Content überall teilbar

Je besser, nützlicher und mehrwertiger dein Content ist, desto eher werden deine User ihn auch teilen wollen. Ja, richtig gelesen, sie werden es „wollen“ – nämlich genau dann, wenn sie vom Content so begeistert sind, dass sie gar nicht anders können, als auch ihren Freunden, Bekannten und Kollegen davon zu erzählen.

Und was soll ich dir sagen? Es gibt noch immer viel zu viele Blogs, die es ihren Usern extrem schwer machen, Möglichkeiten zum Teilen in Anspruch zu nehmen.

Sorgt für deutlich mehr Shares: "SumoMe" für WordPress

Sorgt für deutlich mehr Shares: „SumoMe“ für WordPress (Quelle)

Kein Scherz, ich bin eigentlich auch immer der Meinung, dass es heutzutage eigentlich niemanden mehr geben kann, der die Macht des Teilens über soziale Netzwerke oder auch Messenger-Dienste unterschätzt und diese Potenziale einfach liegen lässt.

Doch glaub mir, auch heute gibt es solche Zeitgenossen noch – ich verurteile das nicht, im Gegenteil: Ich versuche mich in Aufklärungsarbeit und besonders mit Artikeln wie diesen will ich verdeutlichen, dass es absolut sinnvoll ist, alles Erdenkliche zu tun, um das Teilen der eigenen Inhalte so einfach wie möglich zu machen.

Simpler erster Schritt: Die Einbindung des Facebook Sharing-Buttons. Nutze nicht den Like-Button, nimm den Sharing-Button!

Der Like-Button ist nett und natürlich ist es cool, wenn jemand deinen Content mag – besser ist es aber, wenn dein Content tatsächlich geteilt wird, denn dann erzeugt er mehr Reichweite.

Diesen ersten Schritt kannst du mit diversen anderen Sharing-Buttons von anderen sozialen Netzwerken wiederholen. Welche du nimmst, das überlasse ich dir, solange Facebook mit dabei ist.

Auf deiner mobilen Website (wenn du noch keine hast, dann solltest du dich sputen und das schleunigst nachholen) kannst du identisch verfahren. Nimm hier aber auf jeden Fall WhatsApp mit rein, denn das wird dazu führen, dass dein Content mehr geteilt wird.

Ich war da zunächst auch skeptisch, mittlerweile weiß ich aber, wie gut WhatsApp auf dem Smartphone funktioniert. Dieses Potenzial solltest du dir nicht entgehen lassen.

Das einfache Einfügen dieser Buttons ist aber nur die halbe Miete. Zusätzlich musst du darauf achten, dass die OpenGraph-Tags auf deiner Website im Quellcode korrekt hinterlegt sind.

Mehr Shares dank "SumoMe": Wofür stehe die grünen und grauen Balken?

Mehr Shares dank „SumoMe“: Wofür stehe die grünen und grauen Balken?

Diese Tags sorgen dafür, dass das von deinen Usern Geteilte auch ansehnlich daherkommt. Die ganzen Shares bringen dir nichts, wenn der Content-Teaser auf Facebook minderwertig aussieht – auf diese Weise wirst du keine zusätzliche Reichweite aufbauen.

Darüber hinaus ist es sinnvoll, nicht nur an einer Stelle Möglichkeiten zum Teilen anzubieten. Du solltest es nicht übertreiben, aber es kann sich bewähren, wenn du die Sharing-Buttons für Facebook und Co. nicht nur jeweils am Ende eines Artikels im Ruhebereich einfügst, sondern zum Beispiel auch am Anfang des Artikels oder am Rand deines Artikels benutzt.

Ich selbst habe dafür „SumoMe“ im Einsatz, ein Plug-in für WordPress, dass genau diesen Job erledigt (Tipp: Damit bekommst du auch ganz einfach einen Button für WhatsApp auf der mobilen Version deiner Website). Ein wirklich empfehlenswertes Plug-in!

Promote deinen Content überall, wo du kannst

Zum Schluss solltest du daran denken, deinen Content ausreichend zu promoten. Auch wenn du auf die vielen User hoffst, die deine Inhalte weitergeben, liegt es initial immer an dir, für eine gute Vorlage zu sorgen.

Das Prinzip ist einfach: Je mehr du deinen Content selbst in die Welt trägst, desto besser sind die Chancen, dass andere User ihn aufnehmen und proaktiv verbreiten. In diesem Zusammenhang kann es sich natürlich auszahlen, wenn du eine Community hast, die für jede Menge Reichweite sorgt.

Das muss aber nicht zwingend eine Facebook Page mit mehreren tausend Fans sein. Grundsätzlich ist zunächst zum Beispiel dein eigener RSS-Feed eine optimale Möglichkeit, um deinen Content zu verbreiten.

Eine populäre Facebook Seite sorgt für mehr Shares in kürzerer Zeit

Eine populäre Facebook Seite sorgt für mehr Shares in kürzerer Zeit

RSS mag als Verbreitungsmedium etwas in Vergessenheit geraten zu sein, aber vor allem große Websites und Blogs haben in der Regel eine üppige Stammleserschaft, die sofort nach Erscheinen eines Artikel via RSS auf den neuen Content aufmerksam werden. So ist eine sofortige Verbreitung garantiert.

Schau dir zusätzlich alle anderen Möglichkeiten an, die du hast, um auf deinen Content hinzuweisen. Hast du eine E-Mail Liste mit einem Newsletter?

Poste deinen Content dort und sorge dafür, dass die Abonnenten auf deine Website kommen, denn dann wird dein neuer Artikel höchstwahrscheinlich auch wieder geteilt. Denk aber auch über alternative Möglichkeiten nach!

So kannst du zum Beispiel ein kurzes Video produzieren und so auf deinen Artikel hinweisen. Dieses Video lädst du direkt auf Facebook hoch und erreichst so potenzielle Leserinnen und Leser mit einem thematisch relevanten Teaser.

Letztendlich ist jede Traffic-Quelle relevant, mit der du genau die User erreichst, die sich für deinen Content interessieren. Wenn du das konsequent durchziehst, dann wirst du dich nicht über mangelnde Reichweite beklagen können!

Fazit

In erster Linie kommt auf die Qualität deines Blogartikels an: Wenn du hier nicht mit wirklichen hochwertigen Inhalten überzeugst, dann werden dir die von mir genannten Tipps nicht helfen.

Ich gehe aber davon aus, dass du ein großes Interesse daran hast, nur solche Inhalte zu veröffentlichen. Alles andere wäre aus meiner Sicht Zeitverschwendung.

Überlege deswegen immer vorab, was du mit deinem Content erreichen willst. Eine klare Strategie und eine sinnvolle Ausrichtung sorgen dafür, dass du nicht am Bedarf deines Publikums vorbei schreibst.

Denn auf diese User kommt es in erster Linie an! Damit deine Inhalte viel und oft geteilt werden, brauchst du vor allem ein loyales Stammpublikum.

Eine Leserschaft, die deine Website und dich selbst wegen der hohen Qualität deiner Beiträge schätzt. Solche User neigen dazu, deine Inhalte grundsätzlich zu teilen.

Zufriedene User fühlen sich einer Website verbunden und sind eher bereit, Inhalte zu teilen

Zufriedene User fühlen sich einer Website verbunden und sind eher bereit, Inhalte zu teilen

Auf Basis dieser Faktoren arbeitest du dann an der konsequenten Ausweitung deiner Reichweite. Das klappt allerdings nicht über Nacht (okay, es kommt vor, aber das sind extreme Ausnahmen).

Richte dich also darauf ein, dass du einen (mehr oder weniger) langen Weg vor dir hast, auch wenn du vielleicht als Blogger schon etabliert bist. Oft ist es schwieriger, den nächsten Schritt zu einer noch größeren Reichweite zu schaffen, auch wenn du und deine Website schon bekannt sind.

Mit den richtigen Inhalten und den von mir genannten Tipps hast du jedoch sehr gut Chancen, dass auch deine Blogartikel viel mehr geteilt werden – und dann gibt es auch viel mehr Reichweite, die du auch monetarisieren kannst, wenn das dein Ziel ist.