Ich kann mir denken, was jetzt in deinem Kopf vorgeht: Du glaubst nicht, dass es DEN perfekten Blogartikel wirklich gibt – und es mag sogar sein, dass du richtig liegst. Andererseits: Wäre es nicht toll, wenn du dich selbst dem perfekten Blogartikel zumindest so weit wie möglich näherst? Als Pete Cashmore 2005 mit seinem Blog „Mashable“ anfing, war er ganz sicher auch nicht in der Lage, perfekte Blogartikel abzuliefern. Aber schau dir an, was im Laufe der Zeit aus „Mashable“ geworden ist: Eine der größten und wichtigsten Websites überhaupt. Ich könnte auch die „Huffington Post“ oder eine ganze Reihe weiterer „Blogs“ nennen… jede dieser Publikationen hat klein angefangen und immer wieder versucht, DEN perfekten Blogartikel abzuliefern. Durch die ständige Herausforderung wurden sie besser und wuchsen schließlich zu dem, was sie heute sind – und genau das kannst du mit deinem Blog auch erreichen, wenn du weißt, was genau du tun musst. Die folgende Anleitung wird dir auf deinem Weg zum perfekten Blogartikel helfen!

Wie du den perfekten Blogartikel schreibst

In diesem Artikel verrate ich dir, wie du perfekte Blogartikel schreibst (Bild: vgstudio, Shutterstock.com)

Der perfekte Blogartikel gliedert sich in unterschiedliche Bereiche. Um wirklich erfolgreich zu sein, brauchst du diese Elemente:

  • Überschrift
  • Einleitung
  • Titelbild
  • Zwischenüberschriften
  • Haupttext
  • Artikelbilder
  • Zusatzelemente
  • Handlungsaufforderungen
  • Teilungsmechanismen

Überschrift

Wenn du einen perfekten Blogartikel schreiben willst, dann muss deine Überschrift richtig krachen. Die Überschrift ist nicht nur das Element, das beschreibt, worum es in deinem Artikel überhaupt geht. Sie wird auch überall dort angezeigt, wo dein Artikel zum Beispiel geteilt wird – oder auch in den Suchergebnissen von Google!

Deswegen musst du kurz und knapp aber trotzdem spannend beschreiben, was dein Publikum von deinem Artikel erwarten kann. Wichtig: Fokussiere dich bei deiner Überschrift auf die jeweils ersten und letzten drei Worte. Wenn du das tust, dann können alle, die deinen Artikel lesen wollen, die Überschrift sofort erfassen.

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Das zu wissen ist nützlich, denn es ist kein Geheimnis, dass die meisten Leserinnen und Leser tatsächlich die Überschrift nicht wirklich lesen, sondern „scannen“. Und da kommst du dem Verständnis deines Publikums sehr entgegen, wenn du dich an die Regel mit den ersten und den letzten drei Worten hältst. Deine Überschrift muss neugierig machen und sofort dazu animieren, den folgenden Text zu lesen – im Idealfall kann das dazu führen, dass du bis zu 500% mehr Leserinnen und Leser bekommst.

Mit einem Snippet Tool siehst du genau, wie lang dein Titel ist

Mit einem Snippet Tool siehst du genau, wie lang dein Titel ist

Doch nicht nur die Anzahl der Worte ist entscheidend, auch die Anzahl der Zeichen ist wichtig. Google zeigt in seinen Suchergebnissen nur eine begrenzte Anzahl Zeichen an und auch bei Artikelvorschauen, die via Facebook und Co. geteilt werden, musst du sparsam sein – denk allein nur an Twitter oder die mobile Vorschau auf Facebook. Ungefähr 55 Zeichen haben sich als optimal erwiesen, ein paar Zeichen mehr oder weniger sind kein Beinbruch, viel mehr dürfen es aber nicht sein.

Und was soll in der Überschrift stehen? Ganz einfach, du musst den folgenden Inhalt so beschreiben, dass dein Publikum nicht widerstehen kann, deinen Blogartikel zu lesen. Doch hier fangen die Probleme an: Worte sind gleich Worte und nicht jedes Wort funktioniert gleich gut – doch es gibt Formulieren, mit denen du erfolgreicher bist:

  • Wie du…
  • 10 Gründe, warum…
  • Die 5 besten…
  • In 10 Schritten…

Das waren einige Beispiele, wie du Überschriften einleiten kannst, um potenzielle Leserinnen und Leser neugierig zu machen. Im Idealfall sorgst du mit solchen Überschriften dafür, dass der konkrete Nutzen deines Blogartikels sofort deutlich wird. Mach deinem Publikum also gleich zu Anfang klar, dass dein Artikel nützlich ist, ein konkretes Problem löst, eine lukrative Richtung aufzeigt oder Fehler vermeidet.

Du darfst auch gern Versprechungen machen, wenn dein Content hält, was deine Überschrift verspricht. Tipps und Tricks kommen immer gut an, aber auch ein Tutorial oder eine Anleitung (wie diese hier) sind empfehlenswert. Hintergrund ist immer dein Bestreben, deinem Publikum zu erklären, wie du dich mit deinem Text für sie nützlich machen kannst.

Mit dem Keyword Planner von Google findest du die richtigen Suchbegriffe

Mit dem Keyword Planner von Google findest du die richtigen Suchbegriffe

Wenn du das deutlich vermitteln kannst, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Text wirklich konsumiert wird, sehr hoch – und dann bist du einen großen Schritt weiter auf dem Weg zum perfekten Blogartikel. Vergiss bei all den stilistischen Mittel übrigens nicht, die richtigen Keywords zu nutzen!

Nummern und Adjektive sind empfehlenswert (siehe oben). „10 Gründe…“, „5 Schritte…“ oder die „Die 25 besten…“ machen neugierig und regen zum Lesen deines Blogartikels an – auch wenn du immer wieder hörst, dass solche Formulierungen „ausgelutscht“ sind. Ich kann dir versichern, dass das nicht stimmt – viele erfolgreiche Publikationen (nicht nur im Internet) arbeiten seit Jahrzehnten erfolgreich nach genau diesem Prinzip.

Einleitung

Mit der Einleitung holst du dein Publikum tiefer in deinen Artikel. Wer die Überschrift gelesen hat und neugierig geworden ist, fährt mit der Einleitung fort. Dort musst du dafür sorgen, dass die Neugier nicht „abgewürgt“ wird – versuch also so gut wie möglich, den Spannungsbogen weiterzuführen.

Das funktioniert unter anderem mit Fragen. Wenn du gleich zu Beginn deiner Einleitung eine Frage stellst, dann erzeugst du erneut Neugier und je nachdem, wie interessant deine Frage ist, brennen deine Leserinnen und Leser auf die Antwort – die du dann im Verlaufe deines Blogartikels auch geben solltest, andernfalls bleibt ein fader Beigeschmack.

Storytelling ist ein essentieller Bestandteil des Content Marketings

Storytelling ist ein essentieller Bestandteil des Content Marketings (Quelle)

Ein ebenfalls sehr beliebtes Stilmittel sind kleine Geschichten, die einen Artikel einleiten. Seit einiger Zeit wird das auch gern mit „Storytelling“ betitelt – letztendlich geht es darum, eine kleine Anekdote zu erzählen (gern mit persönlichem Flair) und so wiederum Neugier zu erzeugen (oder zumindest dafür zu sorgen, dass sich dein Publikum gut unterhalten fühlt).

Leserinnen und Leser, die auf diese Weise von dir „eingefangen“ worden sind, verbringen im Schnitt 5 Mal mehr Zeit mit deinem Blogartikel. Das klappt allerdings nur, wenn du ergänzend zu deiner Überschrift auch in deiner Einleitung weitere Informationen zur Verfügung stellst, mit denen sich deine Konsumenten ein noch genaueres Bild von dem machen können, was sie im folgenden Text erwartet. Mit anderen Worten: Mach auch hier den konkreten Nutzen deutlich und erkläre deinen Leserinnen und Lesern, warum ausgerechnet dein Artikel so gut ist, dass er jetzt gleich gelesen werden muss.

Titelbild und Artikelbilder

Absolut überlebenswichtig für deinen perfekten Blogartikel sind Bilder und dazu gehört natürlich auch ein Titelbild. Wir Menschen erinnern uns 6 Mal besser an Bilder als an Text und genau deswegen musst du in deinem Artikel ein paar Bilder oder auch Fotos nutzen – je nachdem, was thematisch passt. Beim Titelbild gelten die gleichen Regeln wie für alle Bilder, doch bei diesem so wichtigen Element (schließlich steht es in deinem Blogartikel ganz oben), musst du besonders gut sein.

Bilder wie diese können positive oder auch negative Aufmerksamkeit erregen

Achtung: Bilder wie diese können positive oder auch negative Aufmerksamkeit erregen! (Quelle: radFX, Shutterstock.com)

Sorg also dafür, dass dein Titelbild das Thema deines Artikels in irgendeiner Weise aufnimmt. Wenn sich das nicht machen lässt, dann arbeiten mit außergewöhnlichen Motiven, die bei deinen Leserinnen und Lesern hängen bleiben. Das Bild eines tropischen Wasserfalls oder einer Gruppe fröhlicher und attraktiver Menschen kann genau diesen Effekt bewirken – oder auch ein Astronaut, der vor einer eindrucksvollen Kulisse schwebt. Lass deiner Fantasie hier freien Lauf und überlege, mit welchen Motiven du Aufmerksamkeit erzeugen kannst.

Auch beim Titelbild für deinen perfekten Blogpost kannst du zum Beispiel Screenshots verwenden, wenn du dich mit Studien oder Umfragen auseinandersetzt. Denk in jedem Fall bitte immer daran, Quellenangaben zu platzieren – und kontaktiere im Zweifel den Betreiber der Website, wo du einen Screenshot machen willst und frag um Erlaubnis.

Damit dein Titelbild gut funktioniert, sollte es…

  • thematisch relevant oder alternativ optisch eindrucksvoll sein
  • auf jeden Fall von hoher Qualität sein
  • kein Logo oder Wasserzeichen haben
  • optional mit einem zusätzlichen beschreibenden Text versehen werden
  • in der Nähe von Überschrift und Einleitung platziert sein
  • sofort einen bleibenden Eindruck hinterlassen

Es gibt eine Faustregel, an die du dich halten kannst: Alle 350 bis 400 Wörter sollte dein Fließtext ein Bild enthalten – das gilt nicht für das Titelbild, aber für die Artikelbilder. Grund für diese Faustregel: Wenn in regelmäßigen Abständen Bilder im Fließtext auftauchen, dann wirkt dein Text abwechslungsreicher und gleichzeitig viel strukturierter.

Auf diese Weise können deine Leserinnen und Leser deinen Blogartikel besser konsumieren und es bleibt auch mehr vom Inhalt hängen. Außerdem werden Blogartikel mit mehreren Bildern in der Regel öfter verlinkt und haben so bessere Chancen für gute Rankings bei Google (gilt ebenfalls für Facebook, denn auch die Zahl der Likes steigt, wenn es mehr Bilder gibt).

Übrigens steht nicht nur Google auf Bilder, auch wenn dein Blogartikel auf Facebook geteilt wird, spielt das Bild eine große Rolle. Je besser und interessanter ein Bild ist, desto eher fällt es im News Feed der Facebook User auf. Das führt zu mehr Klicks auf ein Bild (besonders im mobilen News Feed) und somit auch zu mehr Traffic für deine Website oder mehr Fans für deine Facebook Seite – so oder so: Wenn du dir bei deinen Bildern viel Mühe gibst, hast du gegenüber anderen thematisch ähnlichen Websites immer einen Vorteil.

Zwischenüberschriften

Zwischenüberschriften helfen dir, den perfekten Blogartikel zu schreiben. Der Grund dafür ist, dass Zwischenüberschriften dafür sorgen, dass dein Artikel strukturierter ist (ähnlich wie auch Bilder dafür sorgen). Wenn dein Blogartikel mehr Struktur hat, dann fällt es deinen Leserinnen und Lesern viel leichter, ihn zu konsumieren – ohne eine solche Struktur kann es schneller zu einer Ermüdung kommen.

Jeder thematisch neue Abschnitt muss Zwischenüberschriften haben und entsprechend eingeleitet werden. Vorteil: Der folgende Content kann einfacher gelesen werden, eben weil du für die nötige Struktur sorgst. Technisch gesehen unterscheidet sich eine Zwischenüberschrift von der Überschrift, die ganz am Anfang deines Artikel steht – und das gilt auch für Formatierung in Sachen HTML.

Überschriften und andere Elemente werden im Quellcode entsprechend formatiert

Überschriften und andere Elemente werden im Quellcode entsprechend formatiert (Quelle)

Im Quellcode deines Blogartikels sollte die Hauptüberschrift mit dem H1-Tag ausgezeichnet werden. Dadurch merkt auch Google, dass es sich um die eigentliche Überschrift handelt – die dann auch so entsprechend in den Suchergebnissen angezeigt wird. Zwischenüberschriften bekommen im Idealfall das H2-Tag. Hier kannst du auch für den Artikel wichtigen Keywords wiederholen, obwohl es damit nicht übertreiben solltest, denn das kann schnell spammy wirken (nicht nur für Google, sondern auch für deine Leserinnen und Leser).

Haupttext

Das öffentliche Internet hat schon um die 20 Jahre auf dem Buckel. In diesen 20 Jahren wurden massenhaft Inhalte produziert und die Menschen haben mit der Zeit gelernt, wie sie diese Inhalte am liebsten konsumieren. Und in diesen zwei Jahrzehnten wurden auch immer wieder Studien und Untersuchungen gemacht, um genau herauszufinden, wie der ideale Text auszusehen hat.

So wissen wir heute zum Beispiel, dass viele der besonders erfolgreichen Artikel im Internet um die 1.600 Wörter lang sind – ein durchschnittlicher Leser braucht für diese 1.600 Wörter in der Regel ungefähr 7 Minuten. Allerdings – und das musst du im Hinterkopf behalten, werden auch nur etwa 30 Prozent des gesamten Contents wirklich bewusst gelesen!

Die Menge der Inhalte im Internet steigt kontinuierlich

Die Menge der Inhalte im Internet steigt kontinuierlich (Quelle)

Das ist allerdings kein Nachteil, denn für deinen perfekten Blogartikel hast du ja mit diversen Mitteln dafür gesorgt, dass trotzdem der komplette Text zumindest erfasst wird. Die meisten Leserinnen und Leser „scannen“ einen Text, deswegen sind zum Beispiel die Zwischenüberschriften und Bilder so wichtig.

Der Fließtext deines Blogartikels sollte in regelmäßigen Abständen von zusätzlichen Elementen (dazu gleich mehr) „unterbrochen“ werden. Diese „Unterbrechungen“ haben aber nicht die Folge, die du eigentlich kennst (als „Ablenkung“) – im Gegenteil, sie sorgen dafür, dass besonders wichtige Informationen schnell und einfach erfasst werden können, ohne den kompletten Text wirklich lesen zu müssen (das ist übrigens auch der Grund, warum es Absätze gibt)!

Zusatzelemente

Mit zusätzlichen Elementen kannst du deinen Text weiter auflockern. Das sorgt auch wieder für mehr Struktur und der Inhalt lässt sich besser erfassen und aufnehmen. Typische Zusatzelemente sind:

  • Stichpunkte
  • Aufzählungen
  • Infofenster
  • Statistiken
  • Zitate

Auch Handlungsaufforderungen können sich anbieten, einen längeren Text zu strukturieren. Mittlerweile hat es auf manchen Blogs zum Beispiel eingebürgert, in regelmäßigen Abständen kleine Faktenfragmente einzustreuen, die dann direkt aus dem Fließtext heraus getwittert oder auf Facebook geteilt werden können.

Tweets mit interessante Fakten aus dem Fließtext lockern den Content auf und steigern die Reichweite

Tweets mit interessante Fakten aus dem Fließtext lockern den Content auf und steigern die Reichweite (Quelle)

Ein solches Vorgehen sorgt nicht nur für mehr Struktur, es erhöht auch die Reichweite deiner Website, denn die Tweets tragen natürlich dazu bei, dass mehr User via Twitter auf deinen Blogartikel aufmerksam werden. Für welche Fragmente du dich entscheidest, bleibt letztendlich dir überlassen.

Beachte aber, dass du immer nur solche Teile aus deinem Blogartikel anbietest, die auch einen direkten Zusammenhang zu besonders wichtigen Aspekten haben. Nur dann kommt es zu einem Rückfluss von Usern aus sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook, die sich auch wirklich für dein Thema interessieren und somit für qualifizierten Traffic sorgen.

Handlungsaufforderungen

Eine Handlungsaufforderung sollte am Ende deines Blogartikels erscheinen. Grund: Dein gesamter Content hat in der Regel ein Ziel und du willst eine bestimmte Reaktion bei deinem Publikum erzeugen. Vor allem bei Landing Pages ist das wichtig, denn hier hast du ein konkretes Interesse daran, dass deine Konsumenten für dich aktiv werden. Ob das nun der Verkauf eines physischen Produkts oder das Abonnement für einen Newsletter ist, spielt keine Rolle.

Wichtig ist, dass dein Blogartikel darauf hinarbeitet, deine Leserinnen und Leser für eine definierte Aktion zu motivieren. Nur dann kannst du die Früchte deiner Arbeit ernten und den Besucherstrom in geordnete Bahnen lenken. Das ist auch der Grund, warum eine Handlungsaufforderung immer am Ende eines Artikels stehen sollte.

Mach also mit deiner Handlungsaufforderungen (oder auch „Call To Action“) deutlich, was du von deinen Leserinnen und Lesern „erwartest“ – ohne aber jemanden zu etwas zu zwingen! Neben der eigentlichen Position einer Handlungsaufforderung sind unter anderem diese Faktoren wichtig:

  • Optik
  • Design
  • Wording
  • Auffälligkeit
  • Relevanz

Es gibt Websites, die erschlagen ihr Publikum mit Handlungsaufforderungen. Zuviel des Guten kann sich negativ auswirken, doch wenn du zu dezent vorgehst, dann wird deine Handlungsaufforderung möglicherweise übersehen und du erreichst dein Ziel nicht.

Besonders bei Landing Pages ist der richtige Call-To-Action wichtig

Besonders bei Landing Pages ist der richtige Call-To-Action wichtig (Quelle)

Für deinen perfekten Blogartikel solltest du das Thema mit den Handlungsaufforderungen immer wieder durchtesten und prüfen, welche Vorgehensweisen sich besonders lohnen. Auf diese Weise wirst du mit der Zeit genau herausfinden, was auf deiner Website und bei deinem Publikum am besten funktioniert.

Teilungsmechanismen

Ich selbst habe mich schon früh mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt und weiß, wie lukrativ gute Rankings bei Google sein können. Wenn du mit deiner Website bei Google zu für dich wichtigen Suchbegriffen ganz oben stehst, dann bekommst du einen steten Strom an Traffic und damit verbunden thematisch für dich relevante Besucher, die auf deinem Blogartikel entsprechend konvertieren können.

In den letzten Jahren hat sich das Internet allerdings grundlegend verändert. Soziale Netzwerke wie Facebook werden von fast allen Usern genutzt und auch Twitter oder Pinterest sind sehr beliebt – doch auch WhatsApp wird immer erfolgreicher und auch die gute alte E-Mail ist nicht totzukriegen.

Vor allem nicht dann, wenn es darum geht, noch mehr Traffic zu generieren als nur mit Google. Genau aus diesem Grund brauchst du für deinen perfekten Blogartikel auch die entsprechenden Teilungsmechanismen – allen voran den „Share“-Button von Facebook!

Bei SumoMe gibt es smarte Sharing Buttons für Desktop, Tablet und Mobile

Bei SumoMe gibt es smarte Sharing Buttons für Desktop, Tablet und Mobile (Quelle)

Viele Betreiber von Websites, Blogs und auch Online Shops machen hier einen großen Fehler, denn sie setzen nur auf den „Like“-Button. Im Vergleich zu einem Share ist ein „Like“ auf Facebook deutlich weniger wert, weil der „Like“ nur das Signal „Gefällt mir“ vermittelt. Auf Facebook wird das lediglich bedingt sichtbar (im „Newsticker“ der rechten Sidebar), aber durch einen „Share“ wird der komplette Blogartikel geteilt – welcher dann auch genau so im News Feed des Teilenden auftaucht, wo ihn alle mit ihm verbundenen Facebook User sehen können. Das führt zu deutlich mehr Traffic und neuen Besuchern, als wenn ein „Like“-Button im Einsatz ist.

Das gleiche Prinzip gilt auch für soziale Netzwerke wie…

  • LinkedIn
  • Pinterest
  • Twitter
  • Xing
  • Google+

und auch für WhatsApp oder wenn es um das Teilen von Content via E-Mail geht. Der Einsatz von WhatsApp eignet sich natürlich am besten bei Inhalten, die mit einem Smartphone konsumiert werden. Es gibt zahlreiche Anbieter, die das ermöglichen – um einen professionellen Eindruck zu machen, solltest du dieses Feature dann auf deiner stationären Website besser deaktivieren.

Per E-Mail werden auch heute noch sehr viele Inhalte geteilt. Im Rahmen einer sinnvollen Strategie für die Erzeugung von mehr Traffic für deinen perfekten Blogartikel darf also auch diese Möglichkeit zum Teilen nicht fehlen. Auch hier gibt es Anbieter, die das ermöglichen, letztendlich kannst du aber auch mit wenig Aufwand und ein bisschen HTML selbst dafür sorgen, dass ein solcher Button zum Teilen via E-Mail in deinem Blogartikel funktioniert. Grundsätzlich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dein Content geteilt wird, um den Faktor 7 (!), wenn du Sharing Buttons verwendest.

Fazit

Mit dieser Anleitung hast du das Rüstzeug für deinen perfekten Blogartikel bekommen und wenn du dich am die genannten Tipps hältst, dann wirst du mehr Besucher von dir und einen Inhalten überzeugen können. Das Wort „perfekt“ ist natürlich immer relativ und wahrscheinlich gibt es DEN perfekten Blogartikel auch nicht.

Allerdings kannst du mit der richtigen Technik und nützlichen Tricks dafür sorgen, das Maximum aus deinem Content herauszuholen. Nur dann kann deine Website auf lange Sicht wachsen und nur so werden sich immer mehr Leserinnen und Leser für deine Inhalte interessieren.

Der perfekte Blogartikel wird dir vermutlich nicht über Nacht gelingen – aber wenn du dich Schritt für Schritt an diesen Idealzustand heranarbeitest, dann wirst du früher oder später erfolgreich sein, davon bin ich überzeugt!

Bonus

Für diesen Artikel gibt es eine Checkliste, die du kostenlos downloaden kannst. Darin sind alle Tipps und Vorgehensweisen enthalten, dich ich in diesem Artikel beschreibe. Teile diesen Artikel bitte auf Facebook oder via Twitter, um den Download zu starten. Sobald du den Artikel geteilt hast, erscheint der Link zum kostenlosen Download: