Viele haben es mit Sicherheit bei Twitter schon häufiger gesehen: Die Möglichkeit, einen bestimmten Account zu erkennen – Twitter macht das mittels eines kleinen Symbols rechts neben dem Namen des Accounts. Hintergrund ist die Möglichkeit, dass man seinen Twitter Account verifizieren kann. Eine eigentlich praktische Sache, die dazu führt, dass man echte Accounts auch als solche erkennen kann… oder besser gesagt: Konnte?

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Laut Twitter-Support ist es nämlich nicht mehr möglich, eine Verifizierung zu beantragen. Das behauptet zumindest der offizielle Blog: „Dieses Angebot ist für die Öffentlichkeit momentan geschlossen. Das bedeutet, dass wir keine öffentlichen Anfragen für Verifizierungen annehmen können.“ Keine schöne Sache, wurde die Möglichkeit doch erst vor etwas mehr als zwei Jahren geschaffen. Will man also aktuell als „Otto-Normal-Sufer“ seinen Twitter Account verifizieren, schaut man in die Röhre.

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Dabei ist es besonders bei Twitter in meinen Augen und in vielen Fällen extrem sinnvoll, wenn man einen Twitter Account verifizieren lassen kann. Schließlich ist Twitter wohl der Dienst mit den meisten Fakes überhaupt. Und selbst wenn es gelingt, dass mal unechte Accounts „ausgehoben“ werden, ist es bei Twitter doch oft wie mit der Hydra und es wachsen zwei Fakes nach, wenn man einen schließt.

Bis auf Weiteres sucht sich Twitter derzeit aus, wen man verifiziert: „In der Zwischenzeit verifizieren wir weiterhin einige uns vertraute Quellen, wie Werbeagenturen und Twitter Partner.“ Das macht es für alle anderen eigentlich so gut wie möglich, den eigenen Twitter Account verifizieren zu lassen. Nun könnte man denken, dass nur die ganz Großen in Internet ein Interesse daran haben, sich verifizieren zu lassen. Weit gefehlt, wenn ihr mich fragt! Denn auch für kleine und mittlere Anbieter kann es reputationstechnisch durchaus sinnvoll sein, wenn andere wissen, dass der eigene Account bei Twitter echt ist.