Social Media Branding hat ausschließlich mit Markenbildung zu tun. Und Markenbildung ist wichtig. Wer ein „Brand“ ist, hat nicht nur in der Websuche bei Google Vorteile. Rein psychologisch ist es wichtig, selbst eine Marke zu werden. Das gilt nicht nur für Firmen, sondern auch für Personen oder Events. Menschen neigen dazu, großen Marken zu vertrauen und auch wenn es in regelmäßigen Abständen Skandale geben mag, gehen die meisten Leute doch davon aus, dass das Produkt einer großen Marke prinzipiell besser ist. Natürlich muss das nicht so sein, aber das Beispiel vieler eingefleischter Fans einer Automarke macht es deutlich: Gut möglich, dass die Konkurrenz ein besseres Produkt hat. Wechselt man deshalb sofort die Automarke? Eher nicht. Social Media Branding ist also wichtig, weil es entscheidend zur Markenbildung beiträgt. Wie genau das funktioniert steht in diesem Artikel.

Social Media Branding: So wird eine Marke bekannt

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Soziale Netzwerke helfen bei Markenbildung

Obige Infografik zum Thema „Social Media Branding“ ist mir neulich aufgefallen. Sie beschreibt in wenigen Schritten sehr gut, worum es wirklich geht, wenn man soziale Netzwerke für die Markenbildung erfolgreich nutzen will.

Die Zeiten, wo man bei Social Media „einfach mal so mitmacht“, damit man sehen kann „wohin das führt“, sind vorbei. In den letzten Jahren hat sich die Branche vor allem in den USA und Großbritannien massiv professionalisiert und auch bei uns geht es voran.

Es reicht also nicht mehr, nur „ein bisschen“ Social Media zu machen. Man muss voll einsteigen. Wer das nicht kann oder will, sollte lieber Print-Anzeigen drucken lassen. Und wenn es um die Markenbildung in Social Media geht, dann ist ganz am Anfang ein Punkt besonders wichtig: Es geht darum, sein Publikum zu verstehen.

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Zielgruppenkenntnis bringt Vorteile

Dafür bedarf es im Vorfeld einiger Analysen. Wer nicht weiß, wen er da eigentlich erreicht, der kann sich darauf auch nicht einstellen. Insofern sind demografische Kenntnisse der Zielgruppe beim Social Media Branding von großer Bedeutung.

Weiß man, wer das Publikum ist, dann lässt sich herausfinden, wo das Publikum ist. Wer nicht weiß, wo sich seine Zielgruppe genau befindet, der wird ein Problem bekommen. Die Kenntnis über den Tummelplatz der eigenen Zielgruppe ist Voraussetzung für die Auswahl der sozialen Netzwerke, die man für den Markenaufbau nutzen muss.

Das können natürlich Facebook, Twitter und/oder Google+ sein. Es können aber auch Instagram, Vine oder Foursquare sein. Vielleicht auch Xing oder LinkedIn oder eine Kombination aus den genannten Netzwerken. Möglicherweise auch ein ganz anderes, eher unbekanntes soziales Netzwerk, das aber 100%ig zur Zielgruppe passt.

Menschen vertrauen Marken

Um beim Beispiel mit den Autos zu bleiben. Es ist zu vermuten, dass sich viele Fans einer Automarke auf Facebook tummeln, aber… es ist ebenso möglich, dass es diverse große Foren zu dem Thema gibt. Dort ist die Zielgruppe eventuell viel besser anzusprechen.

Gutes Social Media Branding lebt von der genauen Kenntnis über die Zielgruppe. Je mehr bekannt ist, desto einfacher wird es, sie anzusprechen. Und in dem Fall ist es auch viel leichter möglich, eine Marke aufzubauen, der nach und nach immer mehr vertraut wird.

Vertrauen ist wichtig. Nicht nur aus den schon oben genannten Gründen, sondern ganz grundsätzlich. Wer bei den zu erreichenden Personen positive Emotionen erzeugt (wozu Vertrauen ganz klar gehört), wird Vorteile haben. Positive Verbindungen mit einer Marke sorgen dafür, dass die Hemmschwelle für eine bestimmte Tätigkeit (zum Beispiel der Kauf eines Produkts) sinken kann.

Richtiger Zeitpunkt entscheidend

Ein weiterer Punkt, der in Sachen Social Media Branding wichtig ist: Das Social Timing. Über dieses Thema lassen sich ganze Tage mit Vorträgen füllen, ich will an dieser Stelle nur kurz darauf hinweisen und erläutern, warum der richtige Zeitpunkt für Postings in sozialen Netzwerken so wichtig ist.

Auch hier geht es wieder um die Zielgruppe. Es ist nicht nur essentiell zu wissen, wo die eigene Zielgruppe online ist. Man muss auch wissen, wann sie online ist. Hat man diese Kenntnis nicht, dann veröffentlicht man wahrscheinlich an seiner Zielgruppe vorbei und lässt sich zahlreiche Chancen entgehen.

Folge: Man hat guten Content, wird aber nicht wahrgenommen. Und weil Social Timing ein sehr komplexer Bereich ist, reicht es nicht, alles „kurz mal“ zu testen. Für die größtmögliche Reichweite bedarf es ständiger Tests, die man dann im Zuge des Social Media Monitorings auswerten kann und wertvolle Tipps zur Optimierung erhält. Und mit Fleiß und Ausdauer klappt es dann mit dem Social Media Branding auch so gut, dass die eigene Marke immer bekannter wird.