SEO ist kompliziert, komplex und alles ändert sich ständig. Daran kann man schnell glauben, wenn man sich die Updates von Google in den letzten Jahren anschaut. Allerdings hat sich eine Sache überhaupt nicht geändert: Die Notwendigkeit einer fundamental gut suchmaschinenoptimierten Website. „Fundamental“ deswegen, weil das „Fundament“ hochwertig sein muss – man baut ja auch kein Haus auf Sand. Rand Fishkin höchstpersönlich hat sich dem Thema der „perfekt suchmaschinenoptimierten Website“ kürzlich persönlich angenommen und dazu eine sehr simple, dafür aber gut verständliche Infografik gebastelt oder basteln lassen. Und diese Infografik zeigt, worauf es ankommt, wenn man sich mit einer Website die besten Voraussetzungen für viel Sichtbarkeit und Reichweite in den Suchergebnissen sichern will. Und weil mir die Infografik selbst sehr gut gefällt und sie so wertvoll ist, möchte ich sie an dieser Stelle präsentieren.

Die perfekt suchmaschinenoptimierte Website: So sieht sie aus!

Quelle

Technische Voraussetzungen optimieren

Worauf kommt es bei einer perfekt suchmaschinenoptimierten Website also an? Es ist sinnvoll, sich zunächst mit technischen Aspekten zu befassen. In diesen Bereich fällt zum Beispiel das Thema „Crawlability“.

Diese „Crawlability“ bezeichnet den Vorgang, es dem Googlebot und seinen Crawler-Kollegen möglichst leicht zu machen, alle Inhalte auf der Website schnell und einfach zu erfassen. Sie Seite muss uneingeschränkt erreichbar sein, die interne Verlinkung muss stimmen und so weiter.

Jeden Stein, den man den Crawlern in den Weg legt, kann dafür sorgen, dass sie unzufrieden sind und dann nicht jeden Inhalt schnell genug erfassen. In der weiteren Einordnung der Website zur Bereitstellung in den Suchergebnissen kann das zu Nachteilen führen.

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Beim Content nicht pfuschen

Ganz und gar nicht einfach gestaltet sollte dagegen der Content bei einer perfekt suchmaschinenoptimierten Website sein. Der Inhalt ist das höchste Gut und muss sich an den Bedürfnissen der Besucher einer Website orientieren.

User wollen immer einen persönlichen Vorteil. Selbst wenn das nur unbewusst geschieht, merken sie sehr schnell, ob eine Website nützlich ist oder nicht. Taugt sie nichts, dann sind sie schnell wieder weg und suchen sich andere Inhalte, die das Informationsbedürfnis befriedigen.

Es zahlt sich aus, seinen Content so zu gestalten, dass er auf der einen Seite hochwertig ist, dabei aber nicht in zu extreme Komplexität abdriftet. Ist der Content so anspruchsvoll, dass die Besucher ihn nicht verstehen, dann wird man ebenfalls Probleme bekommen.

Teilen von Inhalten vereinfachen

Hochwertige Inhalte werden auch mehr auf sozialen Netzwerken geteilt, weil sich damit nicht nur die Reichweite erhöhen lässt, sondern auch soziale Signale generiert werden können. Diese sozialen Signale sind bekanntlich schon heute wichtig für das Ranking bei Google (und anderen Suchmaschinen, wie zum Beispiel Bing in den USA) und werden immer wichtiger.

Die perfekt suchmaschinenoptimierte Website bietet deshalb besonders gut gestaltete Möglichkeiten, Inhalte zu teilen. Facebook, Google+ und Twitter sind Pflicht, weitere Netzwerke können je nach Nische sinnvoll sein (etwa Pinterest oder LinkedIn).

Wichtig ist, den Besuchen das Teilen von Inhalten so leicht wie möglich zu machen. Laut Infografik bietet sich dafür ein Platz im oberen rechten Bereich der Website an. Andere Orte, wie zum Beispiel unter dem Text, können auch funktionieren. In diesem Punkt sollte man nach meiner Erfahrung testen und ausprobieren, wo die Social Buttons zum Teilen am besten funktionieren. Auch die Größe der Buttons kann übrigens dazu beitragen, dass mehr geteilt wird.

Themenrelevanz und Kontext beachten

Verwandt mit dem Thema Content ist die Frage, wo wichtige Keywords innerhalb des Inhalts platziert werden sollen. Grundsätzlich müssen solche Begriffe an prominenten Stellen auftauchen. Der Titel der Website oder Überschriften sind solche Positionen.

Mit thematisch passenden Keywords ist es allerdings nicht getan. Heutzutage können Suchmaschinen zwar noch immer keine Texte „verstehen“. Die Zuordnung zu Themen allerdings ist möglich. Soll heißen: In einem Text zum Thema „Autoreifen“ muss auch eine bestimmte Anzahl anderer Worte aus dem thematischen Kontext auftauchen.

Beim Beispiel „Autoreifen“ wären das Worte wie „Felgen“, „BMW“, „VW“, „Montage“, „Test“, „Geschwindigkeit“, „Werkstatt“, „KFZ“, „Mechaniker“ und so weiter. Suchmaschinen wie Google haben in den letzten 15 Jahren gelernt, welche Worte in welchen Kontext gehören. Deswegen sind auch Techniken wie das Keyword-Stuffing heute nicht mehr erfolgreich.

Website als Besuchserlebnis

Was auch immer gern vergessen wird: Die Usability, gern auch mit „User Experience (UX)“ umschrieben. Im Klartext bedeutet das schlicht und ergreifend, dass Besucher nicht nur die Inhalte einer Website toll finden sollen. Sie sollen auch die Website an sich gut finden, der Besuch muss zu einem Erlebnis werden.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch ein klares Layout, gut sichtbare Bilder, passende Grafiken und sinnvolle Struktur gehören zu einer perfekt suchmaschinenoptimierten Website dazu und wirken auf Besucher hochwertiger.

Je länger sich Besucher auf einer Seite aufhalten und je mehr sie dort tun, desto besser ist das auch für das Ranking bei Suchmaschinen, denn die Verweildauer wird natürlich gemessen und fließt in die Bewertung ein. Wer also auf überflüssigen Schnickschnack verzichtet und seinem Publikum wirklich nur das zeigt, was auf jeden Fall wichtig und von Interesse ist, der wird mit seiner Website Vorteile haben.

Suchmaschinen mögen’s leicht

Meta-Daten sind in vielerlei Hinsicht nicht mehr ausschlaggebend und werden gern belächelt. Klar, dass eine Suchmaschine wie Google sich nicht vorschreiben lässt, mit welchen Keywords eine Website zu ranken hat, ist nachvollziehbar. Insofern ist das Meta-Tag „Keywords“ tatsächlich unsinnig geworden.

Es gibt aber Meta-Daten, die auch heute noch ihre Existenzberechtigung haben, wie der Meta-Tag „Description“. Mit ihm lässt sich die textliche Inhaltsvorschau in Suchmaschinenergebnissen steuern. So kann die Klickrate auf ein Ergebnis verbessert werden, was letztendlich auch zu besseren Rankings führt.

Neue Meta-Daten wie die Auszeichnung von Inhalten mit schema.org oder auch das Authorship Markup von Google sorgen schon heute dafür, dass Suchmaschinen Inhalte besser auswerten und zuordnen können. Allein schon aus diesem Grund müssen solche Elemente bei einer perfekt suchmaschinenoptimierten Website berücksichtigt werden.

Die Website muss sich anpassen

Schließlich müssen auch noch die modernen Zeiten berücksichtigt werden. Heute gibt es Smartphones, Tablets, Smart TVs und andere Geräte, auf denen man Websites anzeigen lassen kann. Dafür muss die Website allerdings entsprechend angepasst werden.

Responsive Design ist die Lösung. Seit Monaten wird es diskutiert und gehört aktuell zu den absoluten Hype-Themen. Das hat seinen Grund, denn Responsive Design ist sinnvoll. Zwar ist der Mehraufwand nicht zu unterschätzen, dafür sorgt man aber dafür, dass die eigene Website dann auch wirklich auf allen Geräten entsprechend gut aussieht und leicht zugänglich ist.

Die perfekt suchmaschinenoptimierte Website erfordert also einiges an Arbeit. Und obwohl die Infografik recht schlicht gehalten wird das mit der Arbeit doch recht schnell klar. Deutlich wird aber auch: Mühe wird belohnt! Wer in erster Linie an seine (potenziellen) Besucher denkt und sich hier richtig gute Sachen einfallen lässt, die zudem auch noch schnell verfügbar sind und Ressourcen schönen, ist auf dem richtigen Weg.