Die 11 wichtigsten Merkmale eines perfekten Backlinks

Backlinks, im Volksmund gern auch einfach nur „Links“ und von Wikipedia „Rückverweise“ genannt, sind auch dieses Jahr das Salz in der SEO-Suppe. Problem: Die „richtigen“ Backlinks werden immer seltener und somit schwerer zu bekommen. Schuld daran ist Google, das mit immer neuen Updates und Aufdeckungen von Linknetzwerken dafür sorgt, dass bisher erfolgreiche Maßnahmen nicht mehr ohne weiteres funktionieren. Was also tun? Linkaufbau einstellen und nur noch Social Signals generieren? Das kann nicht die Lösung sein. Linkaufbau ist natürlich weiter wichtig, denn Google giert nach Backlinks – es müssen nur eben „die richtigen Backlinks“ sein. Doch was ist „richtig“? Das bestimmt Google. Allerdings, und das ist die gute Nachricht, gibt es einige Merkmale an denen man einen perfekten Backlink erkennt. Mann muss sie nur zu deuten wissen…

Die 11 wichtigsten Merkmale eines perfekten Backlinks

Bild: © James Thew, fotolia.com

1. Linkgebende Seite wird im Google-Index gelistet

In Zeiten massenhafter Deindexierungen vermeintlicher Spam-Projekte einen ersten Blick definitiv wert: Ist die Seite, von der man einen Backlink haben will, überhaupt noch im Google-Index? Wenn nein, Finger weg. Ein solcher Backlink bringt nichts – außer Ärger, denn Google hat auch deindexierte Seiten immer noch auf dem Schirm. Genau aus diesem Grund muss man auch einst aufgebaute Backlinks entfernen, wenn sich diese Backlinks auf einer deindexierten Seite befinden.

2. Google sieht linkgebende Seite als Authority an

Ganz anders das Gegenbeispiel: Wenn Google eine Seite richtig gut findet, dann wird das auch nach außen deutlich. Hinweise können das Vorhandensein von Sitelinks in den Suchergebnissen sein. Ein deutliches Zeichen dafür, dass Google eine Seite als „Authority“ ansieht und den darauf bereitgestellten Inhalten vertraut. Von einer solchen „Autoritäts-Seite“ möchte man auf jeden Fall einen Backlink haben.

3. Verlinkende Seite hat selbst viele hochwertige Rankings

Der Blick in die Suchergebnisse verrät auch, ob eine Seite selbst viele Rankings hat. Wichtiger ist allerdings, wie gut diese Rankings sind. Die Suchergebnisse können da in der Regel schon viel verraten, auch ein Ausflug in das persönlich bevorzugte SEO-Tool kann Erkenntnisse bringen. Ist die Sichtbarkeit hoch, dann existieren in der Regel auch zahlreiche gute Rankings. Ein ganz klares Zeichen also für die Güte einer Seite, die sich für den Aufbau von Backlinks eignet.

4. Wenig ausgehende Links auf linkgebender Seite

Schöner Nebeneffekt: Die Seite, auf der ein Backlink entstehen soll, verlinkt selbst wenig auf andere Seiten. Weniger Konkurrenz führt dazu, dass der einzelne Backlink mehr Stärke hat. SEO-Experten sprechen auch gern von „Linkjuice“, der dann viel heftiger fließt. Bedauerlicherweise führte diese Einstellung in der Vergangenheit oft auch zum häufig kritisierten „Linkgeiz“. Ganz objektiv betrachtet ist es für den eigenen Backlink aber natürlich besser, wenn er möglichst viel „Linkjuice“ bekommt.

5. Erkennung sauberer Optimierungs-Methoden auf verlinkender Seite

Wenn ein Backlink seine volle Wirkung entfalten soll, dann muss die Seite, von der dieser Backlink kommt, sauber sein. Manipulative Maßnahmen sind tabu, ein Blick in den Quellcode der Seite kann schon erste Erkenntnisse bringen, ob die Seite vernünftig optimiert wurde oder nicht. Google selbst kann viele manipulative Maßnahmen vor allem im Onpage-Sektor mittlerweile sehr gut erkennen. Wer also durch seinen Backlink mit solchen Maßnahmen in Verbindung gebracht wird, muss unter Umständen mit Nachteilen rechnen.

6. Linkgebende Seite bietet einzigartigen und hochwertigen Content

Hochwertige Inhalte, die nützlich sind und einen echten Mehrwert bieten, sind am besten – das sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass eine linkgebende Seite, die inhaltlich entsprechend aufgestellt ist, einen ganz klaren Vorteil für die Platzierung eines Backlinks bietet. Man erkennt einen guten Backlink also auch daran, ob er sich auf einer solchen Seite befindet – oder ob er auf einer Seite auftaucht, die es mit der inhaltlichen Qualität nicht so genau nimmt oder im schlimmsten Fall sogar kopierten Content anbietet.

7. Verlinkende Seite hat selbst viele hochwertige Backlinks

Was für die eigene Website gilt ist selbstverständlich auch für linkgebende Seiten enorm wichtig. Ein Internet-Projekt, das selbst zahlreich und qualitativ hochwertig verlinkt ist, stellt eine optimale Umgebung auch für den eigenen Backlink dar. Auf der anderen Seite ist ein Backlink nicht oder nur wenig wertvoll, wenn er von einer schwach verlinkten Seite kommt.

8. Kein Einsatz von nofollow oder anderen Attributen

Augen auf beim Linkaufbau! Manche Websites „entwerten“ Backlinks durch den Einsatz des nofollow-Attributs oder anderen Methoden. Auch per Weiterleitung oder via Javascript lässt sich ein Backlink, der auf den ersten Blick sauber erscheint, faktisch abschalten. Solche Backlinks sind sinnlos, wenn sie komplett entwertet sind. Jedes natürlich gewachsene Linkprofil hat zwar einen bestimmten Anteil an nofollow-Links, wer aktiv Backlinks einsammeln will, wird aber eher nicht an solchen Links interessiert sein.

9. Linkgebende Seite hat einen hohen PageRank

Der PageRank hat in den letzten Jahren dramatisch an Bedeutung verloren. War es früher für viele das Maß aller Dinge, ist er heute nur noch ein Faktor von vielen. Trotzdem: Wenn eine Seite auf den ersten Blick hochwertig erscheint, kann ein schwacher PageRank ein Indiz für eine Abstrafung sein. Das vor allem dann, wenn es in der Vergangenheit einen negative Veränderung beim PageRank gegeben hat. Darauf muss man ein Auge haben und im Zweifel auf die Platzierung eines Backlinks verzichten.

10. Nutzung relevanter Linktitel bei allen Backlinks

Qualitativ hochwertige Backlinks haben in der Regel einen thematisch relevanten Linktext. Das ist sinnvoll, weil nur so das passende Signal für Google mitgegeben werden kann. Ein solcher Linktext ist kein Zwang, aber wünschenswert. Ein qualitativ hochwertiger Backlink ist daran zu erkennen, dass auch der Linktext sinnvoll gewählt ist. Auf der anderen Seite erkennt man unpassende Backlinks zum Beispiel daran, dass sie einen Linktext haben, der thematisch überhaupt nicht zu der Seite passt, auf dem er sich befindet.

11. Linkgebende Seite verlinkt aus Fließtext, nicht aus Footer, etc.

Backlinks, die im Footer oder in der Sidebar einer Website stehen und zudem im schlimmsten Fall auch noch isoliert mit wenig Text daherkommen, sind mittlerweile problematisch. Einen guten Backlink erkennt man auch an seiner Position auf einer Seite. Hier gilt nicht nur, dass es besser ist, je weiter oben ein Backlink in einem HTML-Dokument platziert ist (Google unterstellt höhere Relevanz, wenn dem so ist). Wichtig ist auch die Umgebung und hier ist eine Position direkt im Content, also im Fließtext, eindeutig zu bevorzugen. Andere Positionen müssen nicht partout schlecht sein – der Weg direkt in den Content ist aber immer die bessere Wahl.

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Björn Tantau

Unternehmensberater, Keynote Speaker, Coach und Autor

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33 Kommentare zu „Die 11 wichtigsten Merkmale eines perfekten Backlinks“

  1. Ganz offen gesagt, stelle ich Punkt 4 sehr in Frage, zumal ich bei vielen Postings ganz andere Erfahrungen gemacht habe. (Nicht nur aber insbesondere dann, wenn Track- oder Pingbacks generiert wurden). Zudem fehlt mir hier der wichtigste Punkt: Ein richtig guter Link ist der, der auch geklickt wird.

  2. Hallo Frank,

    der Artikel heißt ja „Die wichtigsten 11 Merkmale eines perfekten Backlinks“. Das bedeutet nicht, dass es eventuell noch ein 12., 13. oder 25. Merkmal gibt. Dein Hinweis mit dem Link, der auch geklickt wird, ist absolut richtig. Aber dir muss auch klar sein, dass viele beim Linkaufbau nicht darauf achten, ob ein Link viel geklickt wird, sondern ob Google den Link gut findet. Reichweitentechnisch wünschen wir uns alle Links, die massig Traffic. Doch leider gibt es auch davon nicht sooo viele…

    Gruß
    Björn

  3. Das ist ja das Elend, das du ansprichst. Aber die Vielen, die nicht auf solche Faktoren achten, sind dann gewöhnlich auch jene, die nach der nächsten Algo-Änderung bei dir oder mir auf der Matte stehen, um den Link entfernen zu lassen.

    Und mal ganz abgesehen von der Werbewirkung eines Links, bin ich ganz sicher (kann ich aber natürlich nicht belegen), dass die CTR mittlerweile wieder ein ganz wesentlicher Faktor für SEO ist.

  4. Hallo Frank,

    die CTR ist ganz sicher ein Faktor, die Frage ist nur wie immer, wie stark dieser Faktor gewichtet wird. Das wissen wir ja alle bedauerlicherweise nicht 100%ig genau.

    Gruß
    Björn

  5. Hi Björn,
    ich habe eine Anmerkung zu Punkt 10, will damit aber gar nicht „klugscheißerisch“ wirken, sondern eher deine Meinung hören: Ich meine, dass es nicht nur auf den Linktext ankommt, sondern auch auf die Inhalte der verlinkten Seite. Die Googels werden sich wohl auch fragen: Wieso sollten sich LeserInnen eines Heimwerker-Blogs für die Rezepte nach Apfelkuchen interessieren? (Überspitzt aber ja schon längst Tabu wären z. B. Online Casinos – das hat sich ja aber schon länger rumgesprochen…) Selbst wenn der Linktext „bester Werkzeugkoffer“ lauten würde, wäre es wohl auffällig… Ich muss aber zugeben, dass mich die Linkprofile mancher gut rankender Seiten, trotz dieses augenscheinlichen Zusammenhangs oft eines Besseren belehren…Was meinst du?

    LG Manuel

  6. Hallo Manuel,

    Google ist nur eine Maschine und kann nicht denken wie ein Mensch. Das führt auf der einen Seite auch dazu, dass manche Websites heute noch mit „interessanten“ Linkprofilen gut ranken. In der Regel ist es damit aber vorbei, wenn ein paar Quality Rater auf der Seite waren und entsprechend Meldung machen.

    Grundsätzlich sollte ein Link auf einer Website thematisch passen – nicht nur auf Basis der einzelnen Unterseite, sondern auf Basis der gesamten Domain. Insofern ist es richtig: Der Linktext „Casino“ hat auf einer Website, die sich ausschließlich mit „Backen für Anfänger“ beschäftigt, nichts zu suchen. Das ginge vielleicht dann, wenn der Inhaber der Website Konditor in einem Casino ist 🙂

    Aber Spaß beiseite: Thematische Relevanz ist wichtig und sollte berücksichtigt werden. Themenfremde Links sind von Google leicht zu enttarnen, weil Google solche themenfremden Linktexte sehr wohl erkennt – so intelligent ist die Maschine dann doch. Und grundsätzlich sind „harte“ Linktexte (wie der „beste Werkzugkoffer“) eher riskant und wirken weniger natürlich. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel – in meinem Artikel bin ich aber vom Idealfall ausgegangen und habe diesen auch so beschrieben.

    Gruß
    Björn

  7. Hi Björn,

    danke für deine Antwort. Ich sehe das so wie du. Bin schon gespannt, wie viele „interessante“ Linkprofile (sehr gute Bezeichnung von dir 😉 ) mittelfristig überleben werden. Denke auch, dass die Rater hier einiges abzuarbeiten haben und es hier natürlich zu Verzögerungen kommt. Allerdings glaube ich auch, je mehr sie abarbeiten, desto näher sind sie dran diese Kriterien automatisieren zu können.
    LG Manuel

  8. Wirklich coole Zusammenfassung. Ich denke der große Knall bezüglich der „interessanten Linkprofile“ wird noch kommen. In Punkt 9 finde ich, kann man dies nicht so pauschal sagen. Gerade im Modebereich gibt es so viele richtig gute Blogs mit echten Lesern, da kann man durchaus einen Link platzieren. Auch wenn hier der PR niedrig ist. In dem Fall wäre mir der mögliche Traffic hier wichtiger. Kann ja wieder eine Kettenreaktion auslösen in Form von Traffic -> Verweildauer -> Signal an Google -> meine Seite ist toll -> Seite wird möglichweise weiter verlinkt usw. Muss man natürlich von Fall zu Fall unterscheiden. Entschuldige die Schreibe, das Bett ruft ganz laut. 😀

  9. Die Liste ist definitiv gut und richtig, die frage nur: Wo findet bzw. bekommt man solche Link. In Dein „Beuteschema“ passen leider die wenigsten Domains die gerade Dir oder Deinem Projekt einen Link geben möchte. Klar, wenn man auf „Nummer sicher“ gehen möchte wählt man seine Links so sorgfältig aus. Fakt ist dann aber auch, man bekommt dann eben so gut wie keine neuen Backlinks mehr. Solange man keine Links in irgendwelchen Netzwerken oder so kauft, sollte man eigentlich relaxed sein. Ich freue mich trotzdem über jeden Link, wenn er eben auch nicht alle diese obengenannten Kriterien erfüllt.

  10. Hallo Florian,

    es geht ja grundsätzlich darum, die richtigen Links aufzubauen, wenn man das aktiv betreibt. Dafür ist die Liste eine Art Anleitung, um genau zu wissen, welche Links man überhaupt haben will und welche nicht. Prinzipiell sollte aber dedizierter Linkaufbau nicht das Ziel sein. Das Ziel sollte sein, nur solche Inhalte zu produzieren, die (so abgedroschen das auch klingen mag) von selbst verlinkt werden. In dem Fall kann man das Thema Linkaufbau insofern ausblenden, als das es dann nur noch darum geht, eventuell freiwillig gesetzte Links „nachjustieren“ zu lassen, wenn zum Beispiel mal der Linktext nicht so optimal ist. Aktiver Linkaufbau ist immer auch mit Risiken behaftet und die kann man definitiv vermeiden, wenn man Links ausschließlich auf freiwilliger Basis bekommt.

    Gruß
    Björn

  11. Zu dem Thema nofollow und Weiterleitungen (sind damit Bitly & Co gemeint?) habe ich eine andere Meinung.

    Links aus Foren sind meist nofollow und vielleicht auch noch über Bitly, weil kürzer. Damit kommen echte Menschen auf den Blog, sehen dass dort guter Content ist und empfehlen dich weiter.

    Bei Facebook sind die Links doch auch nofollow. Ist das dann auch wertlos?

  12. Gute Liste, sehe ich genauso und würde auch nichts mehr hinzufügen wollen, außer … 😉

    Punkt 4: Veraltet. Das Linkjuice Modell gilt meiner Meinung für externe Links nicht (mehr). Unteerscheidungskriterium lautet vielmehr ob die linkgebende Seite:
    a, sehr viele ausgehende Links besitzt, weil sie nur für den Zweck der externen Verlinkung geschaffen wurde oder
    b, weil es viele sinnvolle Querverweise im Internet gibt, die weiterführende Informationen zum Thema bieten.
    Im Falle von b, ist die bloße Anzahl von Links vollkommen egal, solange die Links sinnvoll sind.

    Punkt 12: Zumindest in Zukunft wird es immer wichtiger werden, ob der Link auch geklickt wird und wie sich der User nach Anklicken des Links auf der verlinkten Seite verhält. Google wird immer besser darin werden, Links auszusortieren, die a, gar nicht geklickt oder b, zwar geklickt werden, der Besuch der verlinkten Seite dann aber sehr schnell abgebrochen wird

    Summa Summarum: Linkbuilding wird nicht einfacher werden. Wenn die aufgebauten Links aber nicht mindestens 8 von den genannten 11 Kriterien entsprechen, lohnt es sich einfach nicht mehr diese aufzubauen.

  13. Hallo Robin,

    es geht grundsätzlich ja darum, einen guten Backlink überhaupt erst erkennen zu können – allein daran scheitert es ja oft schon in vielen Fällen.

    Die einzelnen Punkte sind sicherlich teilweise auch diskussionswürdig.

    Im Kern bleibt es aber dabei: Um zu erkennen, was sich wirklich lohnt, muss man diverse Merkmale erkennen und bewerten können.

    Wer das nicht macht, wird meines Erachtens in Zukunft nicht viel Freude beim Linkaufbau haben 😉

    Gruß
    Björn

  14. Hallo Matthias,

    für das Ranking bei Google sind nofollow-Links in der Tat weniger wertvoll als dofollow-Links.

    Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung ist der Aufbau von nofollow-Links daher nur im Rahmen des globalen Link-Mix einer Website sinnvoll.

    Und in der Tat, ja: Wenn es um SEO geht, dann sind Links aus Facebook wertlos.

    Das gilt natürlich nicht für die Erzeugung von Traffic!

    Da lohnen sich Facebook-Links sogar sehr, wie ich aus vielen eigenen Erfahrungen bestätigen kann – aber das Ranking bei Google bleibt davon unbeeinflusst.

    Gruß
    Björn

  15. Danke für die Tipps auf deiner Seite zum Thema Backlinks, es ist schon ermüdent zu Beginn der Internetpräsens ein akzeptables Ergebnis bzw, ausreichenden Traffik zu generieren. Hier hilft immer noch das beste Rezept making by doing, da weiß man wenigstens was man richtig gemacht hat. Der Rest ist nach wie vor Fleissarbeit und aussagekräftiger Kontent in Social Media und Kommentarfunktionen auf werthaltigen Webseiten. mfg Günter Draxler

  16. Hallo Günter,

    vor allem neue Seiten haben es in der Tat schwer.

    Umso wichtiger ist es, von Anfang an eine solide Content-Strategie zu haben, mit der man sein Publikum überzeugen und langfristig binden kann.

    Ohne Fleiß und Arbeit geht es aber natürlich nicht – und der abgekürzte Weg, also das Kaufen von Backlinks, kann sehr gefährlich werden!

    Gruß
    Björn

  17. Hallo,

    im Großen und Ganzen stimme ich dem zu, bis auf Punkt 9. Den letzten PR-Update hat Google im Dez. 2013 gemacht. Laut M. Cutts wird der auch nicht mehr aktualisiert, sondern einfach so gelassen. Alle SEO-SAAS-Anbieter (Sistrix, Seitwert, XOVI und Co.) wissen darum. Bei einigen längeren Gesprächen mit den Herren von Sistrix kam heraus, dass der eigentlich nur noch angezeigt wird, weil die (unwissenden) Laien den PR sehen wollen. Man kann also so viel Arbeit in den PR stecken, wie man will – bringt alles nix. Ich habe es bei meinem Lieblingsprojekt aufgegeben – das wanderte jahrelang zwischen 4 und 5. und bei letzten Update „kurz“ mal auf 3, wo es immer noch ist. Dieses Absacken kannte ich zur genüge. Immer wenn Google seinen Google-Dance getanzt hat, gab es auch mal für ein paar Tage eine NULL. Ergo: PR komplett ignorieren.

    PS: schöner Artikel ohne viel Bla 😉

  18. Hallo Marco,

    der PR ist als Metrik „aus der Mode gekommen“, da stimme ich dir zu.

    Dennoch: Solange es ihn gibt und er öffentlich angezeigt wird, kann man zumindest einen Blick drauf werfen.

    Und wenn alle anderen Variable gleich sind und bei einer älteren Seite alles passt, nur der PR eben minimal ist, dann kann man schon aufhorchen 😉

    Ob man sich das nun extrem zu Herzen nimmt, sei mal dahingestellt – einen ganz kleinen Blick drauf werfen tut aber nicht weh!

    Gruß
    Björn

  19. Thema Backlinks und PR finde ich schon spannend. zu diesen Themen gibt es mindestens so viele Meinungen, wie es Experten gibt. Finde diese 11 Tipps aber ganz hilfreich und auch gut verständlich. Wenn man sich nicht so gut auskennt, kann man sich in diesem Thema ganz schön verrennen. Das ist echt schon brutal.

  20. Hallo Christoph,

    ich stimme dir zu: Es ist nicht ganz leicht, beim Thema Backlinks den Überblick zu behalten und alles richtig zu machen.

    Genau deswegen schreibe ich ja aber solche Artikel, damit immer wieder Licht ins Dunkel kommt – denn letztendlich gibt es auch beim Linkaufbau ein paar einfache Regeln, mit denen du schon viel erreichst, wenn du sie korrekt anwendest.

    Gruß
    Björn

  21. Hallo,

    ich habe einige kleine Nachfragen zu Ihrer Ausführung.
    – Gibt es vielleicht einen Tool oder eine Seite, die mir sagen, ob die Seiten „nofollow-Attribute“ verwenden oder nicht?
    – Frage zum Pkt. 1: Wie kann ich genau bei Google rausfinden, dass die Seite nicht mehr gelistet ist und welche Handhabe habe ich, wenn ich meinen Link dort entfernen will. Mir geht es hier darum, wenn jemand sich auf meinen Artikel / Infos bezieht ist aber bei Google nicht gelistet.

    vielen Dank

    LG aus Hamburg

    Martin

  22. Hallo Martin,

    da gibt es diverse Addons und Extensions für Firefox und Chrome, eines ist zum Beispiel dieses hier: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/searchstatus/

    Und zur zweiten Frage: Wenn eine Seite bei Google nicht im Index auftaucht, dann bekommst du das raus, indem du die „site:domain.com“-Abfrage bemühst.

    Erscheint die Seite nicht in diesen Suchergebnissen zu der Anfrage, dann ist sie nicht im Index.

    Wenn du einen Link von einer nicht gelisteten Seite auf deine Seite verhindern willst, dann musst du mit dem Seitenbetreiber, der auf dich verlinkt, Kontakt aufnehmen und darum bitten, dass der Link entfernt wird – darauf hast du aber kein offizielles Anrecht, du kannst also niemanden dazu zwingen…

    Gruß
    Björn

  23. Moin,

    wie ist deine Meinung zur Verlinkung von moneykeywords? Ich habe damit die besten Erfolge erzielt. Natürlich in einem gesunden Maß…

  24. Hallo,

    vielen Dank für die tollen Tipps!
    Eine Frage:
    du sagst ja, Links die keine nofollow Attribute aufweisen bzw. Links von trusty Seiten sind gute Links. Was ist dann mit Wikipedia? Die Seite ist sehr trusty aber die links sind alle nofollow.

    Ich freu mich auf deine Antwort!

    VG aus Kassel

    Thomas

  25. Hallo Thomas,

    da gibt es natürlich Ausnahmen.

    NoFollow-Links sind nicht immer schlecht, in einem ausgewogenen Linkprofil müssen sie sogar in einer bestimmten Anzahl vorhanden sein.

    Und ein NoFollow-Link von Wikipedia ist nicht nachteilig, ganz im Gegenteil!

    Allerdings – und das weißt du ja sicher selbst auch – sind die meisten NoFollow-Links schon sinnvollerweise mit „NoFollow“ ausgezeichnet.

    Vor allem in Blogs und dort in den Kommentaren gibt es nach wie vor extrem viel Spam.

    Große Seiten wie Wikipedia sind definitiv Ausnahmen!

    Gruß
    Björn

  26. Hallo Benjamin,

    da kann ich dir keine pauschale Empfehlung geben.

    Die Methode kann funktionieren, aber auch nach hinten losgehen – das kommt drauf an!

    Grundsätzlich brauchst du einen Mix, denn wenn du ausschließlich mit dieser Methode arbeitest, wirst du auf Dauer negativ auffallen und in umkämpften Nischen nicht erfolgreich sein.

    Natürlich ist aber auch die Bezeichnung „umkämpfte Nische“ relativ und unterliegt der subjektiven Betrachtung – deswegen ist es wie gesagt nicht möglich, zu pauschalisieren.

    Gruß
    Björn

  27. Hallo Norbert,

    in der Regel haben organische Linkprofile mehr DoFollow- als NoFollow-Links.

    Eine verlässliche Faustregel gibt es so nicht, du kannst aber davon ausgehen, dass auch Google es unnatürlich findet, wenn du zum Beispiel überhaupt keine oder nur sehr wenige NoFollow-Links hast.

    Ergo würde ich immer ein gesundes Verhältnis anpeilen, beispielsweise 80 zu 20 oder so, zugunsten der DoFollow-Links natürlich…

    Gruß
    Björn

  28. Ich beschäftige mich gerade mit einer „expired Domian“ und deren alten aber sehr guten Backlinks. Wie schaffe ich diese für mich zu nutzen und perfekt umzuleiten – über 301 habe ich es versucht, aber Google lässte sich seit Monaten Zeit – da kommt irgendwie noch nichts. Gibt es dazu auch einen Artikel?

  29. Hallo Chris,

    dazu habe ich so keinen Artikel, aber du wirst ganz sicher bei Google fündig – einfach mal gründlich suchen!

    Was ich dir sagen kann: Wenn du dir eine Expired Domain geholt hast, sie via 301er Redirect weiterleitest und es passiert wirklich nichts… dann ist mit der Domain was nicht in Ordnung.

    Google ist ja nicht doof und erkennt sehr wohl, wenn die Domain „Dreck am Stecken“ hat.

    Dann wird die Domain auch bei der Weiterleitung nicht berücksichtigt.

    Schau also mal, ob die Expired Domain wirklich „gesund“ ist – wenn sie es nämlich nicht ist, dann wird sie deiner eigentlichen Domain vermutlich eher schaden als nutzen.

    Gruß
    Björn

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