Facebook-Adventskalender erfreuen sich jedes Jahr großer Beliebtheit. Viele User sind zwar von ihnen genervt, es scheint aber dennoch, dass sich die breite Masse der Nutzerinnen und Nutzer auf Facebook immer wieder freut, wenn es neue und inhaltlich hochwertige Facebook-Adventskalender gibt. Das muss jetzt denjenigen, die damit nichts (mehr) anfangen können, keine Kopfschmerzen bereiten. Im realen Leben ist der Adventskalender auch in jedem Jahr eines der Elemente, das für die meisten Menschen zur Vorweihnachtszeit dazugehört. Und weil auf Facebook eben auch Menschen aufeinandertreffen, funktioniert das Prinzip dort ebenso gut. Allerdings kann man sich als Herausgeber eines Adventskalenders auf Facebook das Leben leichter machen, wenn man einige Tipps beherzigt. So sorgt man unter anderem dafür, dass sich der eigene Adventskalender besser verbreitet und so eine sehr viel größere Reichweite erzielt. Weil ich letzte Woche schon über das Thema geschrieben hatte und darauf sehr viel Feedback und Fragen erhielt, folgt heute meine zweite Lieferung mit einem Folgeartikel zum Thema in Form einer 8-Punkte-Checkliste.

Facebook-Adventskalender: Checkliste mit 8 nützlichen Tipps

Bild: Jeanette Dietl, fotolia.com

1. Perfektes Design

Bei einem Facebook-Adventskalender kommt es natürlich auf das Design an, keine Frage. Die Geschmäcker sind zwar verschieden, dennoch muss man als Urheber einer solchen Aktion darauf achten, dass das Motiv weihnachtlich ist oder zumindest auf den ersten Blick mit Weihnachten in Verbindung gebracht werden kann. Ist das nicht der Fall, dann sind potenzielle User verwirrt und erkennen gar nicht, dass es sich um einen Adventskalender handelt.

2. Hochwertige Inhalte

Was für das Design gilt, ist für den Inhalt nicht weniger wichtig. Im Gegenteil: Ein guter Facebook-Adventskalender besticht durch Inhalte, die es im Idealfall so sonst schlicht und ergreifend nicht gibt. Das funktioniert: Wer es als Anbieter schafft, aus der Masse hervorzustechen, wird auch bemerkt. Diese Aufmerksamkeit ist wichtig, um überhaupt erst Ziele wie virale Verbreitung zu erreichen. „Hochwertige Inhalte“ sind natürlich relativ. Hier muss man seine Zielgruppe kennen und sich dann am Geschmack dieser Zielgruppe orientieren.

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3. Mehrfachteilnahme erlauben

Klingt einleuchtend, wird aber gern vergessen: Ein guter Facebook-Adventskalender muss natürlich in der Lage sein, Mehrfachteilnahmen zu akzeptieren. Andernfalls wären potenzielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht in der Lage, auch wirklich öfter teilzunehmen. Das würde das Prinzip eines Adventskalenders selbstverständlich ad absurdum führen und aus diesem Grund muss einfach daran gedacht werden.

4. Effektives Branding

Eine erfolgreicher Facebook-Adventskalender bildet die Corporate Identity des Urhebers ab. Von außen muss ganz klar und sofort ersichtlich sein, dass es sich um einen bestimmten Anbieter handelt. Vorteile hat das gleiche mehrere, denn nur so kann der Anbieter seinen Trust-Faktor ausnutzen, wenn er schon einen hat. Und auch nur auf diese Weise bleibt der Anbieter als Marke in den Köpfen der Nutzerinnen und Nutzer, wenn sich der Adventskalender verbreitet.

5. Virale Verbreitung

Es ist also wichtig, dass sich der Facebook-Adventskalender vom Design, vom Inhalt und vom Branding von der Masse abhebt. Nur dann kann er sich viral verbreiten – wenn das Gesamtpaket stimmt. Und dieses Gesamtpaket ist natürlich auch abhängig davon, wie gut Mechanismen zum Teilen und Verbreiten eingebaut sind. Ein simpler „Share“-Button kann sicher einen guten Dienst verrichtet, besser ist es aber, den Adventskalender an sich so zu gestalten, dass die Mehrheit seiner Nutzerinnen und Nutzer gar nicht anders können, als ihn nach der Teilnahme freiwillig zu teilen. Das kann auch mit einer netten Bitte oder der Aufforderung zum Teilen funktionieren, der freiwillige Impuls ist aber vorzuziehen. Auch an den Open Graph muss bei der viralen Verbreitung dringend gedacht werden.

6. Verschlüsselte Verbindung

Nicht nur aus Sicherheitsgründen ist eine verschlüsselte Verbindung Pflicht. Facebook Apps (und bei einem Facebook-Adventskalender handelt es sich um eine App) funktionieren ohne SSL-Zertifikat ohnehin nicht. Die Erfüllung dieser Voraussetzung steht also gar nicht zur Diskussion. Ganz generell ist der Einsatz einer verschlüsselten Verbindung aber zu empfehlen, denn die Verschlüsselung ist ein Signal, dass man zum Aufbau von Vertrauen bei den Nutzerinnen und Nutzern einsetzen kann.

7. Mobile Funktionalität

Auch hier verhält es sich ähnlich wie mit der Mehrfachteilnahme: Eigentlich logisch, vergessen wird es trotzdem gern. Ein mobil nicht erreichbarer Facebook-Adventskalender ist Ende 2013 eigentlich fast schon als Todsünde zu bezeichnen. Zu viele User nutzen Facebook mittlerweile nur noch mobil, so dass ein passender Workaround hier extrem wichtig ist. Funktioniert der Adventskalender auf einem mobilen Endgerät nicht, dass kann die Aktion fast schon als gescheitert erklärt werden. Insofern ist eine native mobile App als Ergänzung sehr wichtig und darf nicht fehlen.

8. Rechtlich einwandfrei

Man kennt es von der ewigen Diskussion um das Impressum auf sozialen Netzwerken. Ein Adventskalender auch auf Facebook hat natürlich rechtlich einwandfrei zu sein. Dazu gehören korrekte und ausführliche Teilnahmebedingungen ebenso wie eine vollständige Anbieterkennzeichnung und der Hinweis auf datenschutzrechtliche Faktoren. Es entsteht ein Risiko, wenn all das vergessen wird. Wer nicht einzelne Textbausteine in seinem Adventskalender verbauen möchte, muss mindestens dorthin verlinken, wo sich die Inhalte schnell und mit maximal zwei Klicks finden lassen.