Social Shares sind wichtig. Dein Content kann noch so gut sein – wenn niemand oder nur wenige Leute davon Kenntnis bekommen, dann wird es sich nicht verbreiten. Und das ist schlecht, denn du hast in deinen Content viel Arbeit gesteckt. Wer Inhalte für die eigene Website produziert, der will auch, dass sie von anderen konsumiert werden – ganz egal, ob es sich um einzelne Autoren oder Corporate Blogs handelt. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich die Menge der Social Shares auf so gut wie jeder Website mindestens verdoppeln. Wie das funktioniert, zeige ich dir im folgenden Artikel…

5 Tricks für doppelt so viele Social Shares

5 Tricks für doppelt so viele Social Shares | Bild: Ruslan Guzov, shutterstock.com

1. Arbeite mit emotionalen Inhalten

Social Shares haben einen großen Vorteil: Wenn sie „passieren“, dann sorgen sie für viel mehr Reichweite. Wäre da nicht das Problem, dass dein Publikum deinen Content nicht einfach so teilt, weil es dich so toll findet – du musst den Leuten schon etwas bieten! Das Teilen von Inhalten passiert immer dann, wenn du bei deinen Konsumenten etwas auslöst – und am besten klappt das immer noch mit Emotionen.

Buzzfeed ist umstritten, punktet aber immer wieder mit emotionalen Inhalten

Buzzfeed ist umstritten, punktet aber immer wieder mit emotionalen Inhalten | Quelle

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Das mit den Emotionen wurde bereits in vielen Studien ausgiebig untersucht, dabei musst du kein Professor sein, sondern einfach nur deinen gesunden Menschenverstand nutzen. Schau dich mal um in der Welt: Über welche Dinge sprichst du am meisten? Klar, man unterhält sich auch über Dinge, die nicht so gut laufen – aber Sachen, die dich richtig begeistern, die erzählst du sofort weiter.

Dementsprechend gehören auch Emotionen wie Staunen, Hoffnung oder Freude zu den Emotionen, die für die meisten Social Shares sorgen. Emotionen wie Trauer dagegen eignen sich dagegen nicht so gut. Anders ausgedrückt: Auch wenn es viel Negatives in der Welt geben mag… lustige Dinge, die fröhlich machen, Menschen zum Staunen bringen, das Herz berühren oder einfach nur für ein großes „Wow!“ sorgen, schneiden immer noch deutlich besser ab.

2. Sag deinem Publikum, was es tun soll

Du bist ein netter Mensch und willst niemanden zwingen, etwas zu tun? Das finde ich gut! Manchmal kann es aber nicht schaden, wenn du ein bisschen nachhilfst. Natürlich verlange ich nicht von dir, deinem Publikum etwas vorzuschreiben, doch je deutlicher du dich ausdrückst, desto mehr Social Shares wirst du bekommen…

Klare Ansagen sorgen fast immer für bessere Ergebnisse

Klare Ansagen sorgen fast immer für bessere Ergebnisse

Handlungsaufforderungen, oft gern auch „Call To Action“ genannt, sind wichtige Elemente auf jeder Landing Page und du hast garantiert schon viele Handlungsaufforderungen gesehen. Meistens tauchen sie in Online Shops oder auf Seiten auf, wo du aktiv werden musst, um etwas zu bekommen – und natürlich klappt dieses Prinzip auch auf jeder anderen Website.

Beim Content Marketing wird zum Beispiel das Prinzip „Click To Tweet“ gern angewendet. Dabei stellst du als Publisher einen kleinen Teil deines Contents zur Verfügung, der dann direkt aus dem Text heraus getwittert werden kann. Noch effektive ist die Verwendung von Zitaten aus deinem Content, die direkt auf Facebook geteilt werden können – Facebook hat in Deutschland die eindeutig höhere Reichweite und ist deshalb zu bevorzugen. Dafür gibt es ein Plug-in von Facebook: Deine User markieren einen Teil deines Contents mit der rechten Maustaste und können dann genau dieses Zitat direkt auf Facebook teilen.

3. Mach deinen Content interaktiv

Wenn es nicht gerade um einen wissenschaftlichen Text geht, willst du dein Publikum nicht nur informieren – du willst es auch unterhalten. Das ist wichtig, denn sonst verlieren die Leute schnell die Lust, deinen Content zu konsumieren. Bei Texten zum Beispiel muss deswegen eine gute Struktur vorhanden sein, die das Erfassen der Inhalte möglichst einfach macht.

Mit einem Quiz wird deine Website interaktiver

Mit einem Quiz wird deine Website interaktiver | Quelle

Interaktive Elemente können Videos oder auch Bilder sein – diese Elemente sind zwar nicht „interaktiv“ im genauen Wortsinn, sie sorgen aber dafür, dass sich dein Publikum intensiver mit deinen Inhalten beschäftigst. Wenn daraus dann Social Shares entstehen, ist das letztendlich eine direkte Folge von Interaktivität – richtig spannende wird es aber erst dann, wenn du deinem Publikum explizite Interaktionselemente bietest!

Das kann zum Beispiel ein themenrelevantes Quiz sein oder auch eine Infografik. Wirklich interaktive Infografiken gibt es noch nicht so viele, aber es gibt einen ganz klaren Trend, der in diese Richtung geht. Spezielle Charts oder auch Rechner sind ebenfalls möglich – letztendlich kommt es auch nicht darauf an, für welches Element du dich entscheidest. Wichtig ist, dass du deinem Publikum aus dieser „Palette“ Dinge bietest, die es inhaltlich so nur bei dir gibt, denn das macht deinen Content dann einzigartig und du wirst deutlich mehr Social Shares generieren.

4. Biete spezielle Inhalte für eine Gegenleistung an

Es gibt ständig neue Entwicklungen und gefühlt vergeht kein Tag, an dem nicht eine neue Methode veröffentlicht wird, damit Inhalte „viral gehen“. Problem: Viele dieser Methoden müssen sich entweder noch beweisen oder funktionieren nicht richtig. Bitte nicht falsch verstehen, natürlich teste ich selbst auch immer wieder, was klappt und was nicht.

Für außergewöhnlichen Content kannst du eine Gegenleistung verlangen

Für außergewöhnlichen Content kannst du eine Gegenleistung verlangen

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann ist es allerdings besser, wenn du dich an bewährten Vorgehensweisen orientierst – die garantiert mehr Social Shares generieren und bei denen du sicher sein kannst, dass bestimmte Inhalte viel mehr geteilt werden. Und einer dieser Methoden ist das Anbieten von kostenlosen, aber trotzdem hochwertigen Inhalten – die es aber nur für einen Gegenleistung gibt.

Ein Werkzeug für das Einfordern einer solchen Gegenleistung ist „SocialLocker“. Dabei handelt es sich um eine Art Layer, hinter dem der eigentliche Inhalt „versteckt“ ist. An diesen Inhalt kommt dein Publikum erst ran, wenn eine Gegenleistung erbracht wird – wie zum Beispiel ein Share auf Facebook. Das Tool lässt sich so einstellen, dass der versteckte Content wirklich nur dann sichtbar ist, wenn eine Handlung vollzogen wurde (klappt übrigens nicht nur mit Social Shares für Facebook, sondern auch mit Twitter, Google+ oder LinkedIn). Diese Methode ist zugegebenermaßen offensiv, aber wenn du zum Beispiel extrem hochwertigen Bonus Content auf diese Weise herausgibst, dann ist der Share als „Bezahlung“ meiner Ansicht nach durchaus gerechtfertigt.

5. Sei provokant und/oder polarisiere

Du kannst dir sicher sein, dass du viele Social Shares bekommst, wenn du ein Thema anschneidest, das besonders provokant diskutiert werden kann. Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA hat im Herbst 2016 zum Beispiel gezeigt, wie hohe Wellen provokante Themen schlagen können. Nicht nur Politiker wie Donald Trump wissen das für sich zu nutzen, auch „ganz normale“ Publisher machen das immer wieder.

Donald Trump punktet seit jeher mit Provokationen und Polarisierungen

Donald Trump punktet seit jeher mit Provokationen und Polarisierungen | Quelle

Grundsätzlich ist daran nichts auszusetzen, wenn du dich an die Fakten hältst zu einer sachlichen Auseinandersetzung bereit bist. Unsachliche Kritik oder gar das typische Verhalten von Trollen sind tabu! Wenn du es im Rahmen des digitalen Zusammenlebens aber schaffst, dich an ein paar Regeln zu halten, dann kannst du natürlich provokante Themen auf die Tagesordnung bringen und dazu Content produzieren.

Letztendlich verhält es sich mit provokanten oder polarisierenden Inhalten ähnlich wie mit stark emotionalen Inhalten: Dinge, die die Leute beschäftigen, sie aufwühlen oder nachdenklich machen, bekommen tendenziell mehr Social Shares als andere Inhalte. Dieses Prinzip kannst du nutzen, um im Rahmen deines eigenen Themenbereichs mehr Reichweite zu erzeugen. Wie gesagt, denk immer daran, dass du auch einstecken können musst, wenn du austeilst – falls du auf provokante und polarisierende Inhalte setzen willst, dann sei auf ein entsprechendes Echo gefasst.

Fazit

Mehr Social Shares bedeuten fast immer auch mehr Reichweite und mit den 5 hier genannten Tipps wirst du mehr Social Shares bekommen. Dabei ist es bei der richtigen Themenwahl und einer optimalen Aufmachung auch möglich, deutlich mehr als doppelt so viele Shares zu generieren. Entscheidend für deinen Erfolg ist letztendlich neben der eigentlichen Herangehensweise auch die Wahl deiner Themen, denn es gibt natürlich Themen, die werden grundsätzlich mehr geteilt als andere. Aus diesem Grund ist es auch nicht sinnvoll, wenn du die Reichweite deiner Website und die Anzahl deiner Social Shares mit anderen Quellen vergleichst, die ein ganz anderes Thema als du bespielen. Sorg einfach dafür, dass du im Laufe der Zeit immer mehr Social Shares erzeugst – denn dann kannst du dir sicher sein, dass deine Strategie wirklich funktioniert.