Hast du beim Aufbau deiner E-Mail Liste manchmal das Gefühl, einen Schritt vorwärts und zwei zurückzumachen? Jedes Unternehmen kämpft mit diesem Problem: Bei jedem Newsletter kann der Empfänger auf den Abmeldelink drücken. Ein Klick und er ist weg. Doch wie lässt sich verhindern, dass sich die Leute aus deiner Newsletter Liste austragen? In diesem Artikel gebe ich dir 8 Tipps, mit denen du die Anzahl der Abmeldungen reduzieren kannst. Wenn du dich daran hältst, wird deine E-Mail Liste sowohl deinem Unternehmen als auch deinen Abonnenten mehr Nutzen als vorher bieten und du verlierst weniger Leute, die deinen Newsletter sonst abbestellen würden…

Risiko Opt-Out? Mit diesen 8 Tipps verhinderst du die Abbestellung deines Newsletters

Risiko Opt-Out? Mit diesen 8 Tipps verhinderst du die Abbestellung deines Newsletters | Bild: Adobe Stock

1. Gib deinen Abonnenten die Chance zur Neuanmeldung

Manchmal wird ein Abo für einen Newsletter versehentlich gekündigt. Mach es deinem Abonnenten leicht, sich dann wieder anzumelden. Wenn jemand dafür extra deine Website aufsuchen muss, dann kann dieser Aufwand für schon zu viel sein. Biete ihm alternativ die Option zur erneuten Anmeldung direkt bei der Bestätigung seiner Abmeldung auf dem gleichen Bildschirm.

Alternativ präsentierst du die Möglichkeit zur erneuten Anmeldung in der E-Mail, mit der du seine Abmeldung bestätigst. Damit kannst du einen Teil deiner Abonnenten zurückgewinnen, weil manche Abmeldungen tatsächlich unabsichtlich passieren. Diese Methode funktioniert gut und du kannst die Rate der Opt-Outs damit senken.

2. Erlaube deinen Abonnenten, die Häufigkeit der Kontaktaufnahme zu bestimmen

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Jeder hat eine andere Toleranzgrenze für die Menge an E-Mails, die er von einem Unternehmen empfangen möchte. Zwei Nachrichten pro Woche können für den einen vollkommen in Ordnung sein, ein anderer fühlt sich möglicherweise zugespammt und meldet sich ab. Lass deinen bisherigen Abonnenten mit der Bestätigung der Abmeldung ein kurzes Formular zukommen.

Biete ihm deswegen die Möglichkeit, deinen Newsletter weiterhin zu erhalten, aber seltener kontaktiert zu werden. Entscheidet er sich dafür, dabei zu bleiben und weniger E-Mails zu erhalten, dann setz ihn auf eine eigens dafür eingerichtete Liste.

3. Verschicke deinen Newsletter regelmäßig

Ich kann nicht oft genug betonen, wie wichtig es ist, dass du mit deinen Abonnenten regelmäßig in Kontakt bleibst. In einer Studie sagten die meisten Befragten, dass sie mindestens einmal pro Monat eine werbliche E-Mail von Unternehmen erhalten möchten, für deren Produkte und/oder Dienstleistungen sie sich interessieren.

Die Anzahl versendeter E-Mails steigt seit Jahren kontinuierlich

Die Anzahl versendeter E-Mails steigt seit Jahren kontinuierlich | Quelle

Regelmäßiger Kontakt verhindert außerdem, dass deine Abonnenten vergessen, wer du eigentlich bist und welche Dienstleistung oder Produkte du anbietest. Versende deinen E-Mail Newsletter regelmäßig, deine Abonnenten gewöhnen sich daran, an einem bestimmten Wochentag von dir zu hören. Allerdings darf das Versenden eines Newsletters kein reiner Selbstzweck sein: Deine E-Mail muss auf jeden Fall Mehrwert liefern!

4. Biete immer konkreten Mehrwert

Wo wir beim Thema „Mehrwert“ sind: Niemand lässt sich gern etwas aufschwatzen. Das gilt auch für den Verkauf per E-Mail. Wenn du in jeder deiner Nachrichten nur darauf aus bist, etwas zu verkaufen, werden deine Abonnenten schnell genervt sein und sich abmelden. Überlege, warum sie sich in deine Liste eingetragen haben. Aller Wahrscheinlichkeit nach finden Sie dich oder deine Produkte und Dienstleistungen nützlich oder hilfreich.

Riskiere nicht, das Vertrauen deiner Newsletter Abonnenten zu verlieren, indem du sie ständig mit E-Mails bombardierst, mit denen du etwas verkaufen willst. Du kannst aber auch nicht ausschließlich investieren, du brauchst also einen positiven Return on Investment (ROI). Entscheide dich also für ein sinnvolles Verhältnis von E-Mails, die Mehrwert bieten, und E-Mails, die verkaufen sollen. Oft empfohlen wird ein Verhältnis von 2:1, abhängig von der jeweiligen Branche und dem Preis.

5. Lass deine Mails nicht wie Spam aussehen

Hast du dir schon mal die E-Mails in deinem Spam Ordner genauer angesehen? Dir fällt bestimmt auf, dass sie sich verblüffend ähneln: Es geht fast immer um Geld, und sie kommen nicht selten aus dem Ausland. Aber auch zu marktschreierische E-Mails werden vom Spam Filter ausgesiebt. Laut einer Studie entscheiden 43% der Befragten anhand des Absenders, ob sie eine E-Mail als Spam einstufen, 69% fällen diese Entscheidung erst nach dem Lesen der Betreffzeile.

E-Mail Spam erkennst du oft an ganz offensichtlichen Faktoren

E-Mail Spam erkennst du oft an ganz offensichtlichen Faktoren

Was kannst du aus diesen Ergebnissen ableiten? Ganz einfach: Spam-Filter funktionieren wie Menschen. Wir wollen nicht ständig etwas verkauft bekommen, und wir empfangen ungern E-Mails von Fremden. Wenn du verhindern willst, dass sich deine Abonnenten abmelden, dann vermeide die Fehler der Spammer. Verwende statt deines Firmennamens besser deinen eigenen Namen und biete Mehrwert, bevor du etwas verkaufst. Das hilft den Empfängern deines Newsletters, dauerhaftes Vertrauen zu dir aufzubauen.

6. Personalisiere deine E-Mails

Wenn du deine E-Mails persönlicher gestaltest, dann haben deine Abonnenten das Gefühl, dass sie wirklich mit dir kommunizieren. Für erfolgreiches E-Mail Marketing ist eine positive Beziehung zu deinen Abonnenten also unverzichtbar. Du kannst deine E-Mails auf vielfältige Weise personalisieren: Achte auf einen Ton, der zu deinem Publikum passt. Sprich mit deinen Abonnenten auf Augenhöhe. Das verhindert, dass du wie ein Verkäufer wirkst, der eigentlich nur Geld verdienen will.

Personalisiere deine Nachrichten zusätzlich, indem du personalisierte Elemente in deiner E-Mail verwendest. Damit kannst du Inhalte einfügen, die für den Empfänger deines Newsletters relevant sind, wie zum Beispiel seine Interessen, wann und wo er sich angemeldet hat oder sein Firmenname. Alles Elemente, die zeigen, dass es sich eben nicht um eine lieblose Massenmail handelt, sondern um eine Nachricht mit persönlichen Inhalten… das schafft Vertrauen.

7. Optimiere deine E-Mails für Smartphones

Beim Gestalten von E-Mails ist es wie beim Gestalten einer Website: Ermögliche deinem Zielpublikum eine positive Erfahrung beim Kontakt mit dir, deiner Marke und deinen Produkten und Dienstleistungen. Die meisten Leute lesen ihre E-Mails mittlerweile auf dem Smartphone und darum sollten sie auch für das Lesen auf dem Smartphone optimiert sein.

Die Personalisierung von E-Mails spielt auch bei der Marketing Automation eine Rolle

Die Personalisierung von E-Mails spielt auch bei der Marketing Automation eine Rolle | Quelle

Wenn du diesen Punkt vernachlässigst, dann schwächst du nicht nur den jeweiligen Versand deines Newsletters, du riskierst vor allem Abmeldungen. Laut Studien tragen sich 15% der mobilen Nutzer aus einer Liste aus, wenn die von ihnen geöffnete E-Mail nicht für das Handy optimiert ist.

8. Erinnere deine Abonnenten daran, warum du ihnen schreibst

Manchmal vergessen Abonnenten, dass sie sich für deinen Newsletter angemeldet haben. Auch das kann zu Abmeldungen führen, insbesondere dann, wenn du dich nicht regelmäßig bei ihnen meldest. Frische die Erinnerung deiner Abonnenten deswegen immer mit einem Hinweis in der Fußzeile deiner E-Mail auf. Einige E-Mail Anbieter integrieren auf Wunsch eine solche Berechtigungserinnerung.

Verwende zum Beispiel den Satz: „Du erhältst diese E-Mail, weil du dich bei unserem Newsletter XYZ angemeldet hast!“ Das verhindert, dass deine Nachrichten als Spam ausgefiltert werden und du zeigst auf diese Weise, dass du dich um deine Newsletter Abonnenten kümmerst, eben weil du ihnen diesen nützlichen Hinweis gibst. Viele Menschen schätzen genau solche Kleinigkeiten sehr.

Fazit

Es geht nicht darum, jeden Abonnenten krampfhaft in deinem Newsletter zu halten. Du wirst es nie schaffen, dass sich nie jemand abmeldet. Manchen Menschen gefällt dein Newsletter einfach irgendwann nicht mehr, das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Wichtig ist, dass du selbst alles dafür tust, es deinen zufriedenen Abonnenten so angenehmen wie möglich zu machen. Die in diesem Artikel genannten Punkte werden dir helfen, genau das zu erreichen und mit einer grundsätzlich sinnvollen E-Mail Marketing Strategie, die ohne hochwertige und themenrelevante Inhalte übrigens nie funktioniert, wirst du erkennen, wie lukrativ ein Newsletter ist.