Die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs beträgt 9 Sekunden – hast du davon schon gehört? Ich schätze ja und höchstwahrscheinlich in einem ganz bestimmten Zusammenhang. Schon seit Jahren geht die Aufmerksamkeitsspanne vieler Menschen nämlich dramatisch zurück und das soll auch an der veränderten Mediennutzung liegen. 8 Sekunden kurz sei die Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen – und das bezieht sich dann natürlich auch auf User im Internet. Genauer gesagt: Es bezieht sich auf DEIN Publikum! Doch was kannst du dagegen tun? Und wie sorgst du dafür, dass deine Website trotzdem erfolgreich ist, auch wenn die Aufmerksamkeitsspanne so niedrig geworden ist?

Wie du die sinkende Aufmerksamkeitsspanne deiner Besucher bekämpfst

Wie du die sinkende Aufmerksamkeitsspanne deiner Besucher bekämpfst | Quelle

Interessante Fakten erklären das Phänomen

In der Infografik wird ausführlich gezeigt, wo das Problem grundsätzlich liegt. Die menschliche Aufmerksamkeitsspanne ist nicht spontan gesunken, der Wert von 8 Sekunden ist das Resultat einer Entwicklung. Vor allem User im Internet lassen sich heute schneller ablenken als früher – im Vergleich zur Zeit vor 15 Jahren ist die Aufmerksamkeitsspanne um 4 Sekunden gesunken.

Das liegt höchstwahrscheinlich auch daran, dass es einfach extrem große Mengen von Content im Internet gibt – doch nicht jeder Inhalt ist wirklich wertvoll. Gelernte Folge: Als User sortierst du automatisch mehr Content aus, weil du grundsätzlich davon ausgehst, dass viel davon „überflüssig“ sein könnte. Viele Medienschaffende und Publisher sind an dieser Entwicklung selbst Schuld, denn sie haben in den letzten 20 Jahren maßgeblich dafür gesorgt, dass Menschen wie du im Internet mit immer mehr Content überschwemmt wurden – und täglich werden.

Das wirkt sich dann auf die Verweildauer der User vieler Websites aus: 55% der User verbringen wirklich aktiv nur 15 Sekunden auf einer Website und nur 4% kommen auf einen Wert von 10 Minuten. Die kurze Verweildauer sorgt dafür, dass umfangreiche Inhalte weniger oder nur unvollständig konsumiert werden – denn natürlich sind die User ungeduldig geworden, schließlich haben sie gelernt, dass die Dinge im Internet schnell verfügbar sein müssen… lange Ladezeiten von Websites sind also ein echtes Problem.

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Geringe Aufmerksamkeit erschwert Conversions

Nur 28 Prozent der Texte auf einer Website werden im Schnitt auch wirklich gelesen, sagt die Infografik. Und 40 Prozent der User verlassen eine Website, wenn sie nicht innerhalb von 3 Sekunden angezeigt wird, bzw. vollständig geladen ist. Verständlich, dass es auch auf Landing Pages zu deutlich weniger Conversions kommt, wenn knapp die Hälfte der User bei schlechten Ladezeiten sofort wieder verschwinden.

All diese schlechten Nachrichten sind aber kein wirkliches Problem. Wer Inhalte produziert, die perfekt zur richtigen Zielgruppe passen und dazu noch spannend aufbereitet und schnell verfügbar sind, wird keine Schwierigkeiten bekommen, nicht mal mit zu langen Texten. Es gibt nämlich auch sehr viele Beispiele für umfangreiche und detaillierte Texte, die nicht nur intensiv konsumiert werden, sondern auch bei Suchmaschinen wie Google gut ranken oder in sozialen Netzwerken wie Facebook häufig und gern geteilt werden.

Die Infografik von VideoBoost hat 8 gute Tipps auf Lager, wie du selbst dafür sorgen kannst, dass das Publikum sich trotzdem auf deiner Website wohlfühlt. Selbst wenn du nicht alle Tipps umsetzen kannst oder willst – der Einsatz von visuellen Inhalten, eine gute Struktur oder die Verbesserung der Ladezeit sind bereits Faktoren, mit denen du schnell dafür sorgst, dass deine User länger auf deiner Website bleiben und sich intensiver mit ihr beschäftigen.