Bei SEO-Software scheiden sich gern die Geister. Die eine Fraktion schwört auf Tool A, den anderen kommt außer Tool B nichts anderes in die Tüte und wieder andere können ohne Tool C nicht leben. Doch ganz gleich, welche SEO-Software man nun am Laufen hat: Wichtig ist, dass sie gute Arbeit leistet, damit der SEO-Alltag leichter und besser wird. Mit Xovi präsentiert sich ein bekannter Anbieter von SEO-Software seit Mitte März im neuen Gewand – und mit vielen verbesserten Funktionen. Neue Features sind ebenfalls dazugekommen, insgesamt also ein guter Zeitpunkt, um die aktuelle Version des Tools zu testen. Das habe ich getan und möchte euch den Bericht dazu natürlich nicht vorenthalten. Vorab sei schon gesagt: Die lange Wartezeit hat sich gelohnt, denn Xovi hat mit der dritten Version einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht.

Xovi V3: SEO-Software mit gelungener Frischzellenkur

Aufgeräumt und übersichtlich

Schon beim Start der neuen SEO-Software von Xovi fällt das übersichtliche Dashboard mit Navigationsliste in der linken Sidebar auf. Im Vergleich zur vorherigen Version meiner Ansicht nach ein deutlicher Schritt in eine sinnvolle Richtung. Dieser Eindruck verstärkt sich durch die strukturierte Ansicht der wichtigsten Kennzahlen.

Im Vergleich zur früheren Version sieht man sofort und auf einen Blick, was sich „an der Front“ getan hat. Das ist vorteilhaft, weil man schnell überblicken kann, wie der aktuelle Stand ist. Übersichtliche Graphen zeigen den Ovi an, den Verlauf der Rankings, die Rankingverteilung, Gewinner und Verlierer bei den Keywords und, wenn man die Seite bis nach unten scrollt, auch die wichtigsten Kennzahlen bezüglich des Linkprofils einer Seite.

Die linke Sidebar der SEO-Software von Xovi öffnet dann die Türen für detaillierte Ansichten zu einzelnen Unterbereichen. Dazu zählt natürlich die Entwicklung der Keywords, aber auch die der Links und der Social Signals. Bereiche wie „Web Analytics“ ermöglichen die Verknüpfung mit einem Google Analytics Account, um so noch besser messen zu können, welche Veränderungen sich wie ausgewirkt haben. Auch Affiliates und SEA-Fans kommen mit der neuen SEO-Software viel mehr auf ihre Kosten, als das bisher der Fall war.

Xovi V3: SEO-Software mit gelungener Frischzellenkur

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Mehr als eine SEO-Software

Bei Xovi handelt es sich um eine SEO-Software – doch das ist nur die halbe Wahrheit. Das Tool bezeichnet sich selbst als „Suite“ und mit der Masse an Features, die für den vergleichsweise günstigen Preis bereitgestellt werden, kann Xovi meiner Ansicht nach im Preis-Leistungsverhältnis überzeugen. Dazu trägt nicht zuletzt das Modul für die Überprüfung der OnPage-Faktoren einer Website erheblich bei.

Tools für halbautomatische OnPage-Optimierungen von Websites gibt es noch nicht viele am Markt. Umso erfreulicher, wenn ein Anbieter dann ein solches Tool mit vielen anderen nützlichen Features verbindet, die man von klassischen SEO-Tools kennt. Und auch wenn die Meinungen über die Qualität verschiedener Tools am Markt auseinandergehen mögen: Auch hier kann Xovi meiner Ansicht nach überzeugen – und das nicht nur beim Preis.

Das Dashboard der OnPage-Analyse von Xovi zeigt viele wichtige Kennzahlen auf einen Blick und sorgt für einen ersten Durchblick. Auf Basis dieser Werte kann man sich nun durch die Analyse ackern und prüfen, welche Fehler man selbst gemacht hat und welche man schleunigst ausbügeln sollte. Eine technisch sauber aufgestellt Seite ist heutzutage Pflicht und mit seiner neuen Version hilft Xovi, hier sehr viel Licht ins Dunkel zu bringen.

Xovi V3: SEO-Software mit gelungener Frischzellenkur

Hilfe beim Linkaufbau

Keine SEO-Software ohne den intensiven Blick auf alle vorhandenen Links, sofern sie gefunden werden. Hier muss man fairerweise sagen: Ich habe noch kein SEO-Tool erlebt, das zuverlässig wirklich alle Links findet, die auf eine bestimmte Website verweisen. Manche finden mehr, manche weniger – und einige finden sogar welche, die es schon lange nicht mehr gib. Insofern sind diese Daten mit Vorsicht zu genießen, auch bei Xovi.

Das Dashboard für die Links bei Xovi ist ebenso übersichtlich gestaltet wie alle anderen Dashboards. Bei den Graphen zu Domain- oder IP-Pop lassen sich einzelne Elemente an- oder abwählen, was übrigens ans vielen Stellen der SEO-Software möglich ist. So lassen sich einzelne Verläufe ganz genau betrachten und man kann seine Schlüsse ziehen.

Interessant für den eigenen Linkaufbau ist der Hubfinder. Mit ihm lassen sich anhand der Eingabe diverser anderer Websites (im Idealfall echte Mitbewerber) neue Linkquellen erschließen, weil man schnell erkennt, wie die Konkurrenz verlinkt ist. Auf diese Weise findet man genau die Websites, die thematisch interessant sein könnten. Selbstverständlich muss man auch hier, wie bei allen Funktionen, letztendlich selbst beurteilen können, wie man anschließend weiter vorgeht. Wie alle anderen SEO-Tools auch nimmt Xovi diese Entscheidungen nicht ab, sondern liefern Daten, auf denen eine Entscheidung basieren kann.

Xovi V3: SEO-Software mit gelungener Frischzellenkur

Keine Analyse ohne Social Signals

Wie auch schon in früheren Version widmet sich Xovi den Social Signals einer Website. Für eine SEO-Software heutzutage nichts mehr ungewöhnlich. Auch wenn Social Signals aktuell noch keine direkten Rankingfaktoren für Google sind, sagt die Menge doch etwas über die Vernetzung einer Website im Social Web aus. Außerdem sorgen Social Signals grundsätzlich für eine gesteigerte Verbreitung einer Website – was sich natürlich auf die Reichweite und somit indirekt immer auch auf das Thema SEO auswirkt.

Wie viele Social Signals hat eine Website und aus welchem sozialen Netzwerk stammen sie? Xovi listet sie auf und zeigt den zeitlichen Verlauf, also wie sich die Zusammenstellung der sozialen Signale im Laufe der Zeit entwickelt hat. Außerdem kann man natürlich sehen, welche URLs einer Website die meisten sozialen Signale abbekommen haben. Das ist insofern interessant, als man auf die Weise ermitteln kann, welche Inhalte besser ankommen und somit auch mehr geteilt werden. Weniger interessante Inhalte werden in der Regel auch nicht so häufig geteilt. Mit den durch Xovi gewonnenen Erkenntnissen lässt sich die eigene Content-Strategie optimieren. Ein bisschen Growth Hacking ist so also ebenfalls möglich.

Bleibt zum Schluss noch zu erwähnen, dass man mit Xovi selbstverständlich im Team arbeiten und auch gewohnt schicke Reportings erstellen kann. Ein internes Projekt-Management ist ebenso am Start wie die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen. Dazu kommen nützliche Feedback-Funktion und andere Kontaktmöglichkeiten. Rein optisch hat Xovi in der neuen Version übrigens ebenfalls zugelegt.

Fazit

Xovi V3 ist auf jeden Fall die bisher beste Version der SEO-Software. Das mag überraschend klingen, aber ich habe auch schon das Gegenteil erlebt: Tools (nicht nur im Bereich SEO), die nach einem Update schlechter waren als vorher. Die neue Xovi Suite bietet eine Vielzahl von Funktionen, die man bei anderen Anbietern teilweise so nicht findet. Die Möglichkeiten für Teamwork innerhalb der Suite haben mich überzeugt.

In meinem digitalen Alltag hat mich Xovi schon in den letzten Jahren unterstützt. Zwar verlasse ich mich nicht auf nur ein Tool, um sinnvolle Analysen anzustellen. Xovi ist aber ein wichtiger Bestandteil und mit der neuen Version gehen SEO-Analysen eindeutig leichter von der Hand. Dafür sorgt allein schon die verbesserte Übersichtlichkeit bei dieser SEO-Software.

Insgesamt gesehen ist Xovi in der dritten Auflage aus meiner Sicht also empfehlenswert. Dabei muss man immer im Hinterkopf behalten, dass eine SEO-Software immer nur Daten liefern und Zusammenhänge visualisieren kann. Rückschlüsse auf mögliche Anwendungen, die dann zu einer Besserung der Rankings bei Google führen, muss man selbst anstellen. Xovi kann dabei jedoch eine große Hilfe sein.