Wie bereits vor einigen Wochen berichtet, hat das Berufungsgericht in San Fransisco den Antrag von Tyler und Cameron Winklevoss abgelehnt. Die beiden Brüder wollten eine Neuverhandlung des Vergleiches vom Gericht bewilligt bekommen, da sie denken falsche Zahlen damals von Facebook erhalten zu haben, was die Berechnung des Vergleichs verändert hat. Das Gericht lehnte aber ab. Nun hat sich Tyler Winklevoss in einem Interview mit dem „Zeit-Magazin“ zu der Sache geäußert und Beweggründe angegeben.

So ginge es ihm und seinem Bruder bei dem Streit um Facebook nicht nur um das Geld. So wollen sie auch eine Entschuldigung von ihrem ehemaligen Studienkamerad hören.  Dies würde Mark Zuckerberg als Mensch reifen lassen. Zudem hofft Cameron Winklevoss das einige Firmen auf Grund dieses Vorfalls nicht mehr mit Facebook zusammen arbeiten werden. Das wird allerdings sicherlich nicht der Fall sein und die Winklevoss Brüder verspotten sich mit solchen Aussagen selbst.

Fakt ist, dass Cameron und Tyler Winklevoss durch einen Vergleich mit Facebook CEO Mark Zuckerberg 65 Millionen US Dollar erhalten haben. Dies scheint ihnen aber nicht genug zu sein und gehen nun scheinbar mit solchen Äußerungen sehr niveaulos mit der Sache um. Denn das es ihnen nur um das Geld und nicht um eine Entschuldigung geht, wissen wir wohl alle. Leise aus der Ferne hört man immer wieder das Wort Schmarotzer.