Bereits vor Jahren haben die ehemaligen Kommilitonen von Mark Zuckerberg einen Vergleich erwirkt. Sie haben dem erfolgreichen CEO von Facebook vorgeworfen ihre Idee für ein soziales Netzwerk geklaut zu haben und ihn deshalb verklagt. Damals erhielten sie laut Medienberichten rund 20 Millionen Dollar in bar und Anteile im Wert von damals 45 Millionen Dollar. Anfang des Jahres gingen sie erneut vor Gericht um den Vergleich neu zu verhandeln und wurden vom Gericht abgewiesen. Nun haben die Zwillinge den Streit wohl endlich ad acta gelegt.

Angeblich soll Facebook den beiden Zwillingen Cameron und Tyler Winklevoss bei den damaligen Vergleichsverhandlungen falsche Zahlen vorgelegt haben. Ein Gericht wies ihren Antrag auf Neuverhandlung des Vergleichs aber dann im Mai ab. Anschließend wollten die beiden Ruder-Profis vor dem Obersten Gerichtshof der USA ihr angebliches Recht durchsetzen. Jetzt haben sie es sich aber anders überlegt und wollen laut Medienberichten nicht weiter gegen Facebook und Mark Zuckerberg gerichtlich vorgehen.

Da kann Mark Zuckerberg nun nur hoffen, dass auch der weitere Rechtsstreit mit Paul Ceglia schnell geklärt wird. Er legte kürzlich angebliche Beweise vor, die bestätigen sollen, dass er damals als finanzieller Partner bei „The Face Book“ mit eingestiegen ist. Facebook bezeichnete die Unterlagen in der Vergangenheit als Fälschung. Im Hinblick auf den vermutlich geplanten Börsenstart im kommenden Jahr wird es Zeit die Angelegenheit endgültig zu klären.