Wer brauchst schon Schule oder Studium, wenn es doch so viele informative Kanäle auf YouTube gibt, die einen wirklich über alles informieren, was man bislang noch gar nicht zu träumen gewagt hat. Gut, natürlich ersetzt das keinen klassischen Bildungsweg, aber es hilft immerhin, sich ausgiebig am Rande seines Werdegangs über das ein oder andere augenscheinlich wichtige Thema zu orientieren. Wie man zum Beispiel ganz schnell erfolgreich wird oder auf welche verschiedenen Art und Weisen man eine Krawatte binden kann – das sind nur ein ganz kleiner Teil jener Beiträge, die durchaus zur Anwendung im täglichen Leben nützlich sein können. Anders sieht es dagegen mit Spaß-Tutorials aus oder Kanälen für Heim und Gesellschaft: Richtig Kuchen backen zum Beispiel und wie man ein Hemd korrekt bügelt. Hilft das beim Studium? Nicht unbedingt, aber es gibt auch weitaus seriösere Kanäle, die von offizieller Stelle kommen – also von seriösen Universitäten. Immer mehr Hochschulen nutzen YouTube als Medium, um intellektuelle Informationen zu verbreiten und den Zugang zu Wissen zu erleichtern.

Wie Universitäten YouTube effektiv nutzen

Renommierte Universitäten machen mit

So gibt es unter anderem Kanäle renommierter Universitäten wie Harvard, Oxford oder Stanford. Dort geht es natürlich auch um entsprechende Werbung für die Uni (schließlich will man letztendlich Studenten für sich begeistern), aber auch kostenlose Vorlesungen werden zur Verfügung gestellt.

Gewusst wie, denn so ein Tutorial oder eine Vorlesung kann durchaus bereichernd sein für das eigene Studium, ganz legal und ohne Plagiatsvorwürfe. Das Medium Video wird via YouTube also häufig genutzt, so auch von Schweizer Hochschulen. Da die Uhren dort aber bekanntlich anders ticken, werden YouTube-Kanäle in diesem Falle wenig genutzt.

Das will aber nichts heißen: Generell ist der anglo-amerikanische Raum auch bei YouTube deutlich weiter vorangeschritten, als das bei uns der Fall ist.

Stardozenten treten via YouTube auf

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Wer ein wenig sucht, findet übrigens auch die Stars unter den Dozenten, die international auf sich aufmerksam machen. Einer von ihnen ist Michael Sandel. Er ist Philosoph an der Universität in Harvard. Seine Videos schaffen Millionen von Klicks, wie man zum Beispiel bei „The Moral Side Of Murder“ sehen kann.

Seine Vorträge und Vorlesungen werden als so packend beschrieben, dass man von zu Hause aufmerksam zuhört, dranbleibt und sich der knisternden Spannung nicht entziehen kann. Hierzulande schaffen es nur Wenige, eine solche Reichweite zu erzeugen – doch ein Professor von der FH Bielefeld hat es geschafft. Sein Name: Jörn Loviscach.

Er philosophiert über Ingenieurwesen und technische Informatik. An die hohen Klicks der ausländischen Kollegen kann er zwar nicht heranreichen, kommt aber immerhin auf etwa 58.000 Views.

Zwölf Millionen Views

Nimmt man alle seine Videos zusammen, so sind es jedoch schon zwölf Millionen Abrufe, die auch international Beachtung finden. Unter anderem bietet er den Studierenden auch Unterlagen zum Download an und tritt interaktiv mit seinen Zuschauern in Kontakt.

Solche Vorlesungen via YouTube werden immer beliebter und können dazu beitragen, dass vom Wissen anderer profitiert, ohne direkt vor Ort zu sein. Ein vollwertiges Studium kann so zwar nicht ersetzt werden, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

YouTube als zweitgrößte weltweite Suchmaschine stellt einen extrem großen Fundus dar, aus dem man sich vielfach kostenlos bedienen kann. Wie genau man mit dem Medium umgeht, das bleibt den jeweiligen Akteuren überlassen. Dass die Chancen riesig sind, dürfte jedoch außer Frage stehen.