Nicht erst seit den jüngsten Abmahnwellen für Bilder, die bei Facebook geteilt werden, ist das Thema „Internet & Recht“ wieder in aller Munde. Auch wenn es vielen Leuten oft nicht klar ist: das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Es gibt immer mehr Vorkommnisse, bei denen es darum geht, dass bislang unbescholtenen Bürgern unliebsame Post ins Haus flattert. Und war in der Vergangenheit zum Beispiel nur die Zielgruppe der „Tauschbörsennutzer“ oder „Raubkopierer“ im Visier, so scheint sich das zu ändern. Ein fehlendes Facebook Impressum, ein unabsichtlich geteiltes Bild – das kann schon massiven Ärger bedeuten. Doch was kann man tun, um sich zu schützen?

Wie online schützen vor rechtlichen Stolperfallen?

Internet kein rechtsfreier Raum

Fakt ist: was man im echten Leben nicht darf, das darf man auch im Internet nicht. Nur weil es leichter ist, sich hinter einem Pseudonym zu verstecken, bedeutet das nicht, dass man Narrenfreiheit genießt. Unabhängig davon ist man heutzutage in der Lage, auch solche Menschen online zu entlarven, die sich gut zu tarnen glauben.

Ist zum Beispiel bei einer Urheberrechtsverletuzung Vorsatz im Spiel, dann hört der Spaß natürlich auf. Wer absichtlich gegen ein Gesetz verstößt, für den muss es Grenzen geben.

Geschäftspartnerschaften können brechen

Es kann jedoch auch dazu kommen, dass sich zum Beispiel Geschäftspartner schlicht und ergreifend nicht einig sind. In solchen Fällen sind Rechtsstreitigkeiten keine Seltenheit. Selbst wenn man als Auftraggeber oder Auftragnehmer unverschuldet in einen solchen Rechtsstreit hineinschliddert… oft geht es zu Anfang auch einfach nur darum, die Grundsätzlichkeiten zu klären. Ein mögliches Verfahren ist dann noch lange nicht in Sicht. Doch auch zu diesem Zeitpunkt können schon Kosten fällig werden, für Gutachten oder den gegnerischen Anwalt.

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Ist man hier als Dienstleister nicht abgesichert, dann kann das schnell unangenehm werden. Nicht nur eine Abmahnung kostet Geld – oft sind es harmlose Kleinigkeiten oder auch Missverständnisse, aus denen sich Rechtsstreitigkeiten oder sogar Gerichtsverfahren entwickeln.

Freiberufler haben oft kein Finanzpolster

Vor allem für Freiberufler können solche rechtlichen Auseinandersetzungen zum Problem werden, nicht erst seitdem es Abmahnungen wegen Bildern auf Facebook gibt. Grundsätzlich kann jedes soziale Netzwerk eine solche „Zeitbombe“ sein und immer mehr Dienstleister sichern sich mittlerweile mit einer Berufshaftpflicht Versicherung ab, um sich zu schützen. Oft ist das sehr sinnvoll. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man so im Zweifel bei den Kosten deutlich bremsen kann.

Flattert eine Abmahnung ins Haus, dann sollte man zunächst natürlich kühlen Kopf bewahren und sich nicht auf irgendwelche Zusagen einlassen. Im zweiten Schritt ist der Gang zum Anwalt zu empfehlen und dann muss gemeinsam entschieden werden, was man tut. Eine passende Versicherung, die dafür sorgt, dass Kosten aufgefangen werden oder gar nicht erst entstehen, kann da sehr nützlich sein.

Hinterher ist man immer schlauer

Wer sich sicher ist, dass er (oder sie) immer auf dem rechten Weg wandelt, der (oder die) wird keine Versicherung brauchen. Versicherungen haben ja sowieso den Ruf, in vielen Fällen unnötig und zudem auch noch teuer zu sein.

Schaut man sich aber zum Beispiel die Streitwerte an, die bei Urheberrechtsverletzungen aufgerufen werden, dann sollte klar sein, dass es mitunter sinnvoll sein kann, sich als Freiberufler, Blogger, Berater, IT Freelancer oder Webmaster zumindest mal mit dem Thema einer beruflichen Versicherung auseinanderzusetzen – bevor es dann irgendwann zu spät ist.