Die Facebook Interaktionsrate ist ein Faktor von vielen, wenn es darum geht, auf Facebook wirklich erfolgreich zu sein. Wie so oft lohnt es nicht, nur auf diese eine Metrik zu schielen. Wer sich ein neues Auto kauft, schaut sich schließlich auch nicht nur den Motor an. Trotzdem gibt es unterschiedliche Gewichtungen und es macht schon etwas aus, wenn man auf einzelne Punkte etwas mehr achtet. Die Facebook Interaktionsrate ist ein solcher Punkt, mit dem man sich genauer befassen muss. Dabei geht es nicht so sehr darum, diese Interaktionsrate als kompletten Faktor zu betrachten. Wichtiger ist zu wissen, wie sie entsteht und mit welchen Mitteln man sie positiv beeinflusst. Genau zu diesem Thema ist mir jetzt eine neue Infografik untergekommen, die ich mit diesem Artikel vorstelle und erläutere.

Wie man seine Facebook Interaktionsrate um fast 300 Prozent verbessert

Quelle

Struktur und Inhalte entscheidend

Wie verbessert man die Facebook Interaktionsrate um fast 300 Prozent? Diese Frage stellt sich auch die Infografik und gibt passenderweise gleich die Antwort. Wer jetzt aber dachte, dass es mit ein paar Einstellungen getan hat, wird enttäuscht sein. Wie so oft greifen zahlreiche einzelne Maßnahmen ineinander und entfalten nur gemeinsam ihre Wirkung.

All das ist aber keine Raketenwissenschaft, sondern solides Handwerk. Wer die Tipps aus der Infografik beherzt, wird schon bald mit mehr Interaktionen für eigene Inhalte auf Facebook gesegnet sein. Schauen wir uns die Infografik also in Ruhe an. Zunächst gibt es ein paar Zahlen, wie viel Traffic Facebook erzeugt. Ist auch interessant, viel spannender wird es aber danach.

Die Facebook Interaktionsrate ist maßgeblich davon abhängig, wie zum Beispiel ein veröffentlichter Beitrag strukturiert ist. Hier kann man viel falsch machen – wer aber den Dreh raus hat, kann aus seinen Posts sehr viel mehr herausholen. Dazu gibt es eine erste, ganz einfache Regel: Posts mit Fotos veröffentlichen!

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Vorsprung durch Kreativität

Diese Erkenntnis ist nicht neu, auch auf Twitter oder Google+ funktioniert das. Die Facebook Interaktionsrate steigt durchschnittlich um 39 Prozent, wenn man Beiträge mit Fotos oder Bildern veröffentlicht. Wer mit weniger als 80 Zeichen auskommt, bekommt 23 Prozent mehr Interaktionen und Emoticons wie ein simpler Smiley verbessern die Facebook Interaktionsrate um 33 Prozent, weil mehr kommentiert wird.

Wem das noch nicht reicht, sollte über das Stellen einer Frage nachdenken. Durchschnittlich gibt es doppelt so viele Kommentare wie gewohnt, wenn jemand fragt. Ein weiterer „Trick“ ist das Veröffentlichen von Textbestandteilen in Anführungszeichen: Solche „Zitate“ bekommen 26 Prozent mehr Likes und werden auch häufiger geteilt (plus 19 Prozent).

Kreativität setzt sich durch, auch auf Facebook. Spannende Ideen sind also gefragt und sorgen bei den Nutzerinnen und Nutzern für Unterhaltung – und das gilt auch immer noch für Gewinnspiele. Meiner Ansicht nach nicht das beste Mittel, dennoch funktioniert es nach wie vor, denn 35 Prozent der Facebook User sagen, dass sie eine Facebook Page liken, weil sie an solche Aktionen teilnehmen wollen (muss nicht immer ein Gewinnspiel sein).

Timing ist wichtig

Laut Infografik für die Facebook Interaktionsrate ebenfalls von Vorteil: Der Zeitpunkt einer Veröffentlichung. Hier stoßen wir in den Bereich „Social Timing“ vor und auch wenn die Infografik ein paar Tipps gibt, kann der beste Zeitpunkt für die Veröffentlichung von Beiträgen auf Facebook stark variieren. Das ist oft abhängig vom Thema eines Posts und wie genau die Zielgruppe aussieht.

Grundsätzlich kann man sich merken, dass es für die Verbesserung der Facebook Interaktionsrate gut ist, wenn man weiß, wann die eigene Zielgruppe auf Facebook aktiv ist. Beispiel: Nur bestimmte Zielgruppen erreicht man nachts um 2 Uhr 43. Die meisten Menschen (also auch Facebook-User) sind dann im Bett und schlafen.

Ganz anders am Vormittag zwischen 9 und 11 Uhr: Zu dieser Zeit sind viel mehr Menschen aktiver und schauen gern, vor allem montags, bei Facebook rein. Aber auch nachmittags nach dem Mittagessen oder abends nach 20 Uhr: Facebook wird viel als Freizeit-Aktivität genutzt und entsprechend sind auch dann viele Menschen zu erreichen. Grundsätzlich aber kann man die besten Zeiten für eigene Veröffentlichungen nur dann herausfinden, wenn man ausgiebig testet.

Privat- und Geschäftskunden erreichen

Zum Schluss gibt die Infografik Tipps darüber, mit welchen Themen man auf Facebook punkten kann. Wenig überraschend findet sich auf dem ersten Platz dieser Themenliste ein Bereich, der auch sonst für viel Gesprächsstoff sorgt. Und wer Facebook zu diesem Thema schon mal analysiert hat, wird wissen, dass es tatsächlich das am meisten frequentierte Thema ist.

Allerdings sind viele andere Themen sehr beliebt. Für eine bessere Facebook Interaktionsrate kann es also sinnvoll sein, eines dieser Themen aktiv zu bespielen. Gleiches gilt für bestimmte Wörter, die man in seinen Veröffentlichungen benutzen kann. Eine Garantie ist das natürlich nicht, lediglich eine Hilfe. Auch hier empfehle ich umfangreiche Tests, damit man ganz genau herausfindet, was für die eigenen Inhalte am besten klappt.

Übrigens: Facebook erobert nach und nach auch die Geschäftswelt. Ging es in den letzten Jahren primär darum, dass man als Unternehmen via Facebook vornehmlich private Kunden erreichen konnte, wird das soziale Netzwerk nun auch immer mehr dazu genutzt, um im Bereich „Business to Business“ (kurz „B2B“) Geschäfte zu machen. Überflüssig zu erwähnen, dass also auch Unternehmen die eigene Facebook Interaktionsrate steigern müssen, um erfolgreich zu sein.

Fazit

Mit auf den ersten Blick einfachen Mitteln lässt sich auf Facebook viel mehr erreichen. Dabei muss man aber im Hinterkopf behalten, dass es nicht immer darum geht, möglichst viel Aufsehen auf Facebook zu erzeugen. Auch eine hohe Interaktionsrate nützt nichts, wenn man von seiner Facebook Page keinen Traffic für die eigene Website erzeugen kann. Hilfreich ist sie aber auf jeden Fall und genau aus diesem Grund ist Facebook ein wichtiger Baustein im Online-Marketing-Mix. Es kommt wie immer darauf an, alle Elemente sinnvoll miteinander zu verbinden und potenzielle Kunden letztendlich dahin zu bringen, wo sie genau das tun sollen, was man von ihnen wünscht.