Letzte Woche wurde bekannt, dass Facebook ein weiteres Unternehmen aufgekauft hat. Für den nach der Akquise von WhatsApp fast schon als Schnäppchen anmutenden Preis von nur 2 Milliarden US-Dollar kaufte sich Mark Zuckerberg die Firme Oculus VR, die hinter dem Produkt Oculus Rift steht. Oculus Rift wird offiziell als „Headset“ bezeichnet, ist im Prinzip aber eine Brille, mit der sich eine virtuelle Realität erzeugen lässt. Weil die Oculus Rift als Gerät aber komplett auf dem Gesicht des Anwenders aufliegt, werden alle anderen externen Einflüsse wie zum Beispiel Licht eliminiert. Auf diese Weise fühlt man sich tatsächlich komplett wie in einem echten Raum. Was aber will Facebook mit einem solchen Produkt? Eine Antwort auf diese spannende Frage bietet ein neues Video. Dort wird gezeigt, wie Facebook durch die Oculus Rift Brille aussehen könnte.

Auf in die „Facebook Mall“

Das Video zeigt nicht nur, wie Facebook durch die Oculus Rift Brille aussehen könnte. Es präsentiert auch gleich einen praktischen Ansatz für die Nutzung eines Shops innerhalb von Facebook. Der von der virtuellen Realität erzeugte Raum fungiert als Verkaufsraum, in dem man Waren ansehen und von allen Seiten betrachten kann.

Damit nicht genug: Weil man auf Facebook eingeloggt ist, kann man sich mit Dritten austauschen und das Bild aus dem virtuellen Raum via Facebook per Video-Konferenz mit anderen teilen. Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn man nicht zusammen einkaufen gehen kann, aber zusammen ein Produkt auswählen möchte. Facebook und die Oculus Rift Brille verbinden Menschen mit gleichen Interessen auf diese Weise.

Das virtuelle Shopping könnte sich in Zukunft genau so abspielen. Mit der Oculus Rift Brille wird es dann auch möglich sein, das Produkt in der „Facebook Mall“ zu kaufen. Nur mitnehmen kann man es natürlich nicht, der Empfang des Produkts muss traditionell auf dem physischen Weg per Versand erfolgen. Grundsätzlich aber handelt es sich dabei um Online Shopping der nächsten Generation, bei dem man sich alle Waren viel genauer anschauen kann, als das heute der Fall ist.

Zukunft des Online Shoppings

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Das Video zeigt eine mögliche Anwendungsweise von Oculus Rift in Verbindung mit Facebook, viele andere werden vermutlich folgen, wenn sich dieses Produkt in seiner jetzigen Form wirklich durchsetzt. Dabei ist es jedoch grundsätzlich egal, ob diese „Datenbrille“ oder ein anderes Produkt den Weg in die Gesichter der User finden wird. Fakt ist, dass diesen Wearables definitiv die Zukunft gehört. Großer Vorteil gegenüber dem traditionellen Online Shopping: Dank der im Video vorgestellten Anwendungsweise von Oculus Rift hat man als User die Hände frei.

Alle Wearables, die dafür sorgen, dass man die Hände frei hat und ein Gerät nicht mehr primär mit den Fingern bedienen muss, werden sich höchstwahrscheinlich durchsetzen. Grund dafür ist der Wunsch vieler User, die Hände frei zu haben – um damit parallel andere Dinge tun zu können, so wie wir das auch heute schon machen, wenn wir zum Beispiel einen Film sehen oder Radio hören. Aus dieser Sicht heraus ist der Kauf von Oculus VR für Facebook prinzipiell eine sinnvolle Sache. Nun muss sich in den kommenden Monaten zeigen, ob man die Oculus Rift Brille auch wirklich für einen alltäglichen Einsatz modifizieren und unter die Leute bringen kann.

Auch wenn Facebook sich aus der weiteren Entwicklung und dem Vertrieb größtenteils heraushalten will, wird man mit Sicherheit ein sehr großes Interesse daran haben, dass dieses Wearable an sich ein Erfolg wird. Schließlich soll es uns in ein paar Jahren zum Online Shopping nur noch in die „Facebook Mall“ ziehen – wo dann neben dem eigentlichen Produkt mit Sicherheit auch noch jede Menge Werbung wartet, die gemäß unseren Interessen mehr oder weniger zahlreich angezeigt werden wird.