Schnell und hektisch reich werden? Das klappt nur in den wenigsten Fällen. Auch als Affiliate muss man sich Mühe geben und dauerhaft an der eigenen Website arbeiten, damit Umsätze generiert werden und diese dauerhaft steigen. Voraussetzung dafür ist eben die eigene Affiliate Website, bei deren Aufbau es eine Menge zu beachten gibt. Viel wurde genau darüber auch schon geschrieben, aber ist es nicht besser, alle relevanten Informationen auf einen Blick und übersichtlich serviert zu bekommen? Genau das tut eine Infografik, die mir kürzlich aufgefallen ist. Dort wird sehr genau beschrieben, was genau zu tun ist, damit die eigene Affiliate Website erfolgreich wird. Das ist wichtig, denn wenn man mit einer solchen Website kein Geld verdient, dann kann man es auch gleich sein lassen. Doch was genau muss getan werden, damit eine Affiliate Website „durch die Decke geht“?

Wie du mit einer erfolgreichen Affiliate Website Geld verdienst

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Es beginnt mit einer spannenden Domain

Die vorliegende Infografik erklärt Schritt für Schritt, worauf im Detail zu achten und fängt ganz vorn an: Mit der Domain. Wer sich hier nicht vorab ein paar Gedanken hat, wird es später schwer haben, wirklich zu punkten. Und was ist schon ärgerlicher, als ohne Konzept zu starten, nur um später zu merken, dass man es unter Beachtung von ein paar einfachen Regeln viel besser hätte machen können?

Der Namen einer Affiliate Website und ihre Domain sind wichtig. Was bedeutet wichtig? Es bedeutet, einen direkten Zusammenhang zum Produkt herzustellen, sofern das rechtlich möglich ist. Eine Domain muss einfach sein, die User müssen sie sich leicht merken können. Und auch Suchmaschinen wie Google finden es gut, wenn die Domain in direktem Zusammenhang zum Produkt (oder Thema) steht.

Lange Domain-Namen sind nicht sinnvoll. Gleiches gilt für fiktive Namen, die sich kein Mensch merken kann. Ausnahme: Wenn man nicht eine Affiliate Website, sondern gleich ein ganzen Affiliate Portal aufbauen will. In diesem Fall macht es schon Sinn, sich einen „Gattungsnamen“ zu besorgen, der vielleicht nicht das spezielle Produkt kenntlich macht, sondern eher den „Rundumschlag“ versucht. Dann müssen allerdings einzelne Landing Pages entsprechend benannt werden, damit wenigstens so der direkte Bezug deutlich wird.

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Ohne hochwertige Inhalte geht nichts

Wie viele schlechte Affiliate Websites hast du in deinem digitalen Leben schon zu Gesicht bekommen? Ich vermute, dass es eine ganze Menge waren. Google ist erst in den letzten Jahren besser geworden und kann spätestens seit dem initialen Panda-Update von 2011 gut mit schlechten Inhalten umgehen. Denn genau darauf sollte jede Affiliate Website verzichten: Auf schlechte Inhalte.

Besser ist es, nur solche Inhalte zu erzeugen, die zwar in direktem Bezug zu einem Produkt stehen, dem User aber konkreten Mehrwert bieten und vor allem in der Lage sind, Vorteile zu transportieren. Das kann die Lösung eines konkreten Problems sein und selbstverständlich steht es außer Frage, dass diese Inhalte „unique“, also einzigartig sein sollen.

Zwar leicht Off-Topic, aber ein schönes Beispiel: Vor allem Shop-Betreiber fallen oft darauf rein, Produktbezeichnungen einfach vom Hersteller zu übernehmen. Das mag Arbeit sparen, hilft aber überhaupt nicht, wenn es um gute Inhalte für eine Affiliate Website geht. Google merkt das sehr schnell (gleiches gilt für viele User) und belohnt solche Seiten dann nicht mit guten Rankings. Folge: Kein Traffic und auch kein Umsatz.

Experten verkaufen und verdienen mehr

Ob das nun in einem Shop oder konkret auf einer einzelnen Affiliate Website passiert, ist nebensächlich. Frage dich also immer selbst: „Ist dieser Content so gut, dass er nur von mir stammen kann? Könnte keine andere Person einen ähnlichen Inhalt produzieren?“ Wenn du auf diese Fragen mit „Nein“ antworten musst, dann taugt dein Content sehr wahrscheinlich nichts. Ein guter Weg, wirklich einzigartige Inhalte zu schaffen ist die Nutzung des eigenen Experten-Wissens. Leichter gesagt als getan, ich weiß – schließlich muss man dann auch selbst auf genau diesem Gebiet Experte sein.

Von nix kommt aber leider auch nix. Wenn du es mit dem Geld verdienen über eine Affiliate Website also wirklich ernst meinst, dann muss du auf genau diesem Gebiet zum Experten werden. Mit der Zeit wird das auch klappen, schnelle Erfolge sind nur in den wenigsten Fällen wirklich zu erreichen. Die meisten Affiliate Websites funktionieren nur, weil sich jemand dauerhaft immer wieder mit der Optimierung beschäftigt.

Ganz wichtig ist es auch, die Besucher einer guten Affiliate Website direkt einzubeziehen. So verzichten viele Affiliate Websites auf die Möglichkeit, dass andere zum Beispiel Kommentare abgeben können. Der Hintergrund ist oft klar: Wer von seinen eigenen Inhalten nicht überzeugt ist, der will darüber auch nicht diskutieren. Diese Einstellung ist aber sehr schädlich und kontraproduktiv. Affiliate Websites, die inhaltlich wirklich überzeugen, sind auch immer mit Interaktivität versehen. Nur so schafft man es, die User an eine Seite zu binden und nur so bleibt der Inhalt (und der Verfasser) besser im Kopf der Leute.

Wenn schon Social Media, dann richtig!

Gleiches gilt übrigens natürlich für Social Media. Es ist legitim, den eigenen Content zu verwerten, um damit via Facebook und Co. andere auf sich aufmerksam zu machen. Es reicht aber nicht, einfach nur immer die gleichen Inhalte zu posten. Wer sich dann wundert, dass niemand aus einem sozialen Netzwerk auf die eigene Affiliate Website kommt, hat das Prinzip nicht verstanden. Die Anreicherung von Inhalten, die außerhalb der Affiliate Website veröffentlicht werden, um auf eben diese aufmerksam zu machen, kann der entscheidende Erfolgsfaktor sein, um zum Beispiel eine lebendige und loyale Community zu erzeugen.

Solche Communities sind wichtig, weil man sie immer wieder nutzen kann, um Traffic auf die eigene Affiliate Website zu bringen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wer eine Website bereits kennt, hat eine niedrigere Hemmschwelle, wenn es letztendlich darum geht, wirklich Geld auszugeben. Auch hier ist Kreativität und Ausdauer gefragt und – nicht zu vergessen – es muss eine ganz klare Einbindung der User direkt auf der Affiliate Website erfolgen.

Die dort veröffentlichten Inhalte müssen nicht nur konsumiert werden. Personen, die sich auf der Affiliate Website befinden und die dortigen Inhalten lesen, müssen auch dazu gebracht werden, diesen Content aus freien Stücken selbst zu verbreiten – doch wie macht man das? Einfache Lösung: Die komplette Website muss an diversen Stellen darauf ausgerichtet sein, dass der User gar keine andere Wahl mehr hat, einen Text zum Beispiel auf Facebook zu teilen. Dafür muss sich natürlich überall dort, wo es sinnvoll ist, ein Share-Button befinden. Alle OG-Tags müssen passend gefüllt sein, damit das Teilen auch den gewünschten Effekt (mehr Reichweite) bringt.

Es geht immer noch ein bisschen besser

Das Thema „Conversion Optimierung“ ist auch im Jahr 2014 noch nicht so populär wie es eigentlich sein müsste. Nicht jeder Webmaster testet die eigene Website mit kleinen (oder großen) Änderungen auf unterschiedliche Wirksamkeiten und nicht jeder ist bereit, den sinnvollsten Weg zu gehen. Das kann persönliche Gründe haben, meist liegt es aber einfach auch nur daran, dass man keine Lust dazu hat. Doch Conversion Optimierung kann wahre Wunder vollbringen und wäre es nicht schön, wenn man die Verkäufe eines Produkts auf der eigenen Affiliate Website signifikant erhöhen könnte?

Ich höre dann oft Sätze wie: „Das läuft schon so gut, das reicht mir!“ Solche Sprüche halte ich für ausreden, denn was spricht dagegen, ein gut laufendes Produkt so zu optimieren, dass es noch besser läuft? Simple A/B-Tests sind ein sehr wirksame Möglichkeit, um genau das zu erreichen. Indem man immer wieder Variationen einzelner Bestandteile einer (oder gleich der ganzen) Affiliate Website erstellt und sie gegen die etablierte Version antreten lässt, kann man über A/B-Tests ermitteln, wo es noch Optimierungspotenzial gibt. Diese Tests wiederholt man dann so lange, bis man keine wirkliche Steigerung mehr feststellen kann. Ist dieser Punkt erreicht, dann ist die Affiliate Website insgesamt oder in Teilbereichen maximal optimiert.

Übrigens funktioniert dieses Prinzip nicht nur bei einer Affiliate Website. Auch bei Social Plug-Ins, bei Überschriften, bei Farben, bei Call-To-Actions und so ziemlich jedem anderen Element auf einer Website kannst du mit klug aufgesetzten A/B-Tests herausfinden, wo sich noch Dinge verbessern lassen. Mittel- bis langfristig gesehen wird sich das auf jeden Fall auszahlen, selbst wenn es nur um kleine Verbesserungen geht. In der Summe sorgen viele kleine Verbesserungen nämlich dafür, dass das große Ganze (also die komplette Affiliate Website) wesentlich besser performt. Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wer will das nicht?

E-Mail-Marketing ist Pflicht

Auch das Thema „E-Mail-Marketing“ wird gern unterschätzt. Der Aufbau einer thematisch relevanten Liste mit echten E-Mail-Adressen kann wahre Wunder bewirken – auch und vor allem in Bezug auf eine Affiliate Website. Wer User über mehrwertige, nützliche und vorteilhafte Inhalte einfängt, die zudem vielleicht auch exklusiv sind (was den Zulauf einer E-Mail-List dramatisch ansteigen lassen kann), bekommt eine eigene Community, die abseits von Facebook oder anderen sozialen Netzwerken komplett in Eigenregie administriert und auch genutzt werden kann.

Im Klartext: Wenn kein externer Anbieter bei der eigene Community etwas zu sagen hat, sei es inhaltlich oder auch technisch, dann ist das ein extremer Vorteil, den man selbst in bares Geld ummünzen kann. Features wie der gute alte RSS-Feed gehören ebenfalls in diese Kategorie. All das hat mit Markenaufbau und Kundenbindung zu tun und selbst für keine Affiliate Websites oder solche, die in extremen Nischen unterwegs sein, kann diese Vorgehensweise sehr lohnenswert sein.

Ich gehe sogar so weit und behaupte, dass man als Affiliate in einer sehr speziellen Nische eher auf List Building und RSS-Marketing setzen sollte, als sich mit sozialen Netzwerken zu beschäftigen. Der Aufbau einer Marke und der dazugehörigen Reputation ist enorm wichtig. Nur so kann man sich dauerhaft in den Köpfen der User verankern und nur so schafft man es, die Hemmschwelle bei dieser Zielgruppe so weit zu drücken, dass man letztlich viel leichteres Spiel hat.

Social Media ist nicht das Allheilmittel

Wer der Ansicht ist, dass es für die eigene Affiliate Website eine entsprechende Reichweite auf Facebook und Co. gibt, soll sich aber auf jeden Fall auch in diese Richtung orientieren. Ich will Social Media im Rahmen dieses Artikels auf keinen Fall schlecht machen oder davon abrate, aber: Nicht immer erreicht man die wirklich passende Zielgruppe mit bestimmten sozialen Netzwerken. Klar, auf Facebook und Co. tummeln sich die Massen, aber weißt du vorab wirklich ganz genau, dass du an deine Zielgruppe dort auch leicht herankommst?

Möglicherweise muss man diese Personen erst mühsam „zusammensammeln“, zum Beispiel mit teurer Werbung oder anderen Aktionen, die dann das Budget belasten. Besser ist es da, für die eigene Affiliate Website je nach Thema auf die Suche nach Plattformen zu gehen, wo sich bestimmte Zielgruppen gebündelt aufhalten. So wird man auf Websites wie fotocommunity.de oder speziellen Foren für Automarken ganz sicher viel eher auf die richtige Zielgruppe treffen, weil sie dort viel konzentrierter anwesend ist. Das kann ein Vorteil sein, wenn man diese Zielgruppen dort mit der eigenen Affiliate Website seriös und vor allem nicht zu plump ansprechen kann.

Vor allem in Foren fällt man schnell dumm auf, wenn man sich zu ungeschickt verhält. Wenn zu leicht deutlich wird, dass man nur Werbung machen will, wird man oft ganz schnell wieder rausgeworfen. Angesichts dieser Tatsache ist behutsames Vorgehen wichtig. Wer mit seiner Affiliate Website ein sinnvolles und vor allem konstruktives und mehrwertiges Mitglied einer digitalen Gemeinschaft wird, kann davon dauerhaft profitieren. Auch das geht jedoch nicht von heute auf morgen und erfordert Zeit und – wie könnte es anders sein – hochwertige Inhalte.

Markenaufbau, Branding, Vertrauen – das ist es

Von der vorliegenden Infografik kann man als Anbieter einer Affiliate Website viel lernen, wenn man sie hochwertige gestalten will. Und auch wenn ich in diesem Artikel teilweise Aspekte hervorgehoben habe, die auf der Infografik so gar nicht vorkommen, ist eine Sache ganz sicher: Letztendlich geht es darum, eine positive Beziehung zu (potenziellen) Usern aufzubauen. Das klappt in der Regel aber nur über das, was man selbst auf seiner Affiliate Website veröffentlicht. Hochwertige Inhalte, die in der Lage sind, Vorteile zu bieten, nützliche Informationen zu transportieren oder sogar akute Probleme zu lösen, gewinnen immer – das kann man an zig erfolgreichen Portalen und Websites (ja sogar auf kleinen Blogs oder Microsites) überprüfen und dort im Idealfall auch immer wieder neue Dinge lernen, um sie dann für die eigene Affiliate Website lukrativ einzusetzen.

Der Aufbau einer Marke, das „Brand Building“ steht auch bei einer Affiliate Website oder einem kompletten Affiliate Portal immer im Mittelpunkt. Über die eigenen Inhalte erarbeitet man sich einen Experten-Status und sorgt für Vertrauen. Wenn dann auch noch die beworbenen Produkte wirklich gut sind, man bei der Programmierung der Website keine technischen Fehler gemacht hat und bereit ist, immer wieder an der Optimierung zu arbeiten, wird man früher oder später erfolgreich sein. Selbstverständlich ziehen hochwertige Websites Likes, Tweets, Shares und auch Verlinkungen an. Solche Affiliate Websites werden also nicht nur viel mehr Reichweite über soziale Netzwerke erreichen, sondern letztendlich auch bei Google mit guten Rankings belohnt.

Nicht zu vergessen: Die persönliche Community, die man mit dem eigenen E-Mail-Verteiler aufbaut und entsprechend mit Informationen versorgt, die andere User nicht bekommen. Ein solcher E-Mail-Verteiler bedeutet Freiheit, denn nur so ist es möglich, sie von fremdbestimmten System unabhängig zu machen. Wer im Internet auf die Erzeugung von Reichweite scharf ist (und damit sind nicht nur Affiliate Websites gemeint) muss sich immer vor Augen führen, dass eine Reichweite, die man nicht selbst kontrollieren kann, immer nur gemietet ist. Und soziale Netzwerke schließen auch gern mal eine (Fan-)Seite, negative Beispiele gibt es davon reichlich. Und dass deine von einem fremden System abhängige Community mit mehreren tausend Kontakten einfach so blockiert oder geschlossen wird, das willst du doch sicherlich vermeiden, oder?