Hast du schon mal den perfekten Facebook Post geschrieben? Zugegeben, wenn es um diese „Perfektion“ geht, dann scheiden sich die Geister – denn „perfekt“ ist auch immer relativ. Allerdings gibt es auf für einen Facebook Post Kennzahlen. KPIs also, an denen du dich orientieren kannst und mit deren Hilfe du prüfen kannst, wie gut dein Facebook Post wirklich ist. Und spätestens dann geht es nicht mehr um Relativitäten, sondern um knallharte Fakten. Je nachdem, welches Ziel du vor Augen hast, musst du gut aufgestellt sein und deine Status Updates auf Facebook entsprechend gestalten, um möglichst viel zu erreichen. Der Impact muss stimmen und dich näher an dein Ziel bringen – das ist nicht immer leicht… aber unmöglich ist es auch nicht! Die folgende Anleitung zeigt dir genau, wie du dich deinem perfekten Facebook Post näherst:

Wie du den perfekten Facebook Post schreibst

Bild: Subbotina Anna, Shutterstock.com

Sei nett, freundlich und positiv

„Sich nähern“ meine ich wortwörtlich, denn es wird dir nicht passieren, dass du sofort immer alles richtig machst. Selbst wenn du deine Zielgruppe ganz genau kennst, hast du unterschiedliche Themen am Start – für die sich deine Zielgruppe zwar grundsätzlich interessiert, aber eben nicht komplett und durchgehend in gleicher Stärke.

Ganz unabhängig von deinem Content gibt es aber auch eine technische Vorgehensweise, an der du dich orientieren kannst. Und genau darum geht es in diesem Artikel.

Denk im ersten Schritt also immer daran, dass du deinem Publikum nützliche Inhalte vermitteln willst, für die deine Leserinnen und Leser im Idealfall deine Website besuchen und dort Traffic verursachen. Sei also am besten immer positiv und mach keine negative Stimmung – auch auf Facebook finden es die User besser, wenn es freundlich und in einer angenehmen Atmosphäre zugeht.

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Liefere hochwertige Infos, Mehrwerte und Lösungen

Deine Leserinnen und Leser werden viel besser auf dich reagieren, wenn du deinen Content positiv rüberbringst und keine schlechte Laune verbreitest. Doch allein mit Nettigkeiten erreichst du auf Dauer nichts…

Deswegen muss dein Content punkten! Bring Inhalte mit Mehrwert, versuche dich in der Lösung von akuten Problemen, die deiner Community das Leben schwer machen – wenn du Tipps und weiterführende Hinweise gibst, dann werden deine User dich nach und nach als Autorität auf deinem Gebiet er- und auch anerkennen.

Wenn du diesen Status erreicht hast, bist du auf dem Weg zum Ziel. Je mehr Informationen, nützliche Inhalte und Problemlösungen du in deine Facebook Posts packst, desto mehr wird es dir dein Publikum danken und dich entsprechend auch mit viel Aufmerksamkeit (=Traffic für deine Website!) belohnen.

Bilder, Fotos und Videos entscheiden über deinen Erfolg

Kein perfekter Facebook Post ohne ein überzeugendes Bild! Es kommt oft auf deine Zielgruppe an, welche Bilder und Fotos am besten funktionieren – und auch über Videos solltest du natürlich nachdenken, denn damit lässt sich auf Facebook mittlerweile sehr viel erreichen.

Ob dein Creative nun eine eigene Bildsprache hat oder ob du deine Produkte oder deine Marke bestmöglich in Szene setzen willst, ist zweitrangig ist. Wichtig ist, dass dein Bild, Foto oder Video klickstark ist!

Je mehr und je schneller dein Facebook Post geklickt wird, desto eher erkennt Facebook, dass dein Post offensichtlich eine höhere Relevanz als andere Beiträge hat. Das ist auch schon die halbe Miete, denn dann steigt deine organische Reichweite und dein Facebook Post wird viel öfter geteilt – was zu mehr Aufmerksamkeit und wieder mehr Traffic führt.

Veröffentliche nur Facebook Posts, die mobil funktionieren

Wenn es um den perfekten Facebook Post geht, dann musst du „mobilefriendly“ sein – oder einfacher ausgedrückt: Dein Beitrag muss auf eine mobile Landing Page verlinken, wenn du mit Links zu Zielen außerhalb von Facebook arbeitest.

Ist deine komplette Website bereits für mobile Endgeräte optimiert? Die Frage mag dir seltsam erscheinen, weil es bei dir schon der Fall ist – aber bitte glaub mit: Da draußen gibt es noch verdammt viele Websites, bei denen das nicht der Fall ist.

Facebook aber ist inzwischen ein mobiles soziales Netzwerk geworden. Wenn du deine Inhalte nicht entsprechend anpasst, dann hast du ein Problem – sei also mobil, deine User werden es dir danken und dein Facebook Post hat dann die besten Chancen, wirklich gut zu performen.

Reagiere immer auf Kommentare

Wenn du auf Facebook aktiv bist, dann bekommst du auch entsprechendes Feedback. Dieses Feedback ist wichtig, weil du nur so erkennen kannst, ob deine Inhalte von deinem Publikum richtig angenommen werden.

Kommentare auf deine Facebook Posts sind also eine wertvolle Quelle, denn natürlich kannst du auf diese Weise auch herausfinden, was nicht gut funktioniert und wo es noch Optimierungsbedarf gibt. Das setzt aber voraus, dass du dich auch aktiv mit den Kommentaren, die zu deinen Facebook Posts geschrieben werden, auseinandersetzt.

Du musst also auf die Kommentare reagieren und das Feedback deiner User aufnehmen. Damit erreichst du, dass sich dein Publikum von dir wertgeschätzt fühlt, denn es merkt, dass du dich für deine User interessierst und dass sie dir wichtig sind. Kümmerst du dich nicht, dann wird man dir das früher oder später übel nehmen – außerdem kann es dann passieren, dass Kommentarthreads aus dem Ruder laufen (so entstehen Shitstorms).

Wehe, wenn dein Facebook Post nicht interaktiv ist!

Keine Frage, die Konkurrenz auf Facebook ist knallhart. Der Algorithmus gibt sich rund um die Uhr Mühe, nur die besten Inhalte zuzulassen – doch natürlich ist auch das wieder relativ, denn „der beste Content“ ist für jeden Facebook User unterschiedlich, je nach den eigenen persönlichen Vorlieben.

Wenn du einen Facebook Post absetzt, musst du genau deswegen darauf achten, dass du deine bestehende Community immer möglichst stark involvierst. Stell Fragen, bring außergewöhnliche Inhalte, provoziere Diskussionen und stell so sicher, dass deine Fans auch mit deinen Inhalten interagieren – denn das ist einer der Schlüssel zu einem erfolgreichen Facebook Post.

Letztendlich funktioniert Facebook ziemlich simpel: Je besser dein Content ist und je mehr Leute du damit zu einer Interaktion bringen kannst, desto mehr wirst du von Facebook mit noch mehr Reichweite belohnt. Diese Reichweite manifestiert sich am Ende immer in einer größeren Community, mit der du noch mehr Aufmerksamkeit und Traffic erzeugst.

Bessere Facebook Posts dank Routinen und verlässlichen Abläufen

Viele Menschen hassen es, immer wieder die gleichen Abläufe und Routinen zu erleben – doch das ist nur die halbe Wahrheit. Bei zu konsumierenden Inhalten zum Beispiel legen die gleichen Menschen oft sehr großen Wert darauf, dass bestimmte Abläufe eingehalten werden.

Für deinen Content auf Facebook gilt das auch! Du wirst erfolgreicher sein, wenn deine Fans sich daran gewöhnen, in regelmäßigen Abständen informiert zu werden – zum Beispiel 2 Mal pro Woche oder auch nur monatlich, Hauptsache immer zur gleichen Tages- oder Uhrzeit.

Das klingt langweilig für dich? Dann überleg doch mal, warum zum Beispiel Nachrichten immer zur gleichen Zeit kommen: Darauf kann man sich als Konsument verlassen und man muss nicht viel darüber nachdenken – es passieren keine unvorhergesehenen Überraschungen. Das gleiche Prinzip muss für deine Facebook Posts gelten und du solltest versuchen, konsistent zu sein – poste also zu Tages- und Uhrzeiten, an die sich deine User gewöhnt haben, denn genau das wird dazu führen, dass du mit jedem Facebook Post mehr Menschen erreichst.

Finde deine „Corporate Voice“!

Wie oft solltest du posten und wann genau? Das musst du selbst herausfinden – teste, was deine Community will und finde heraus, welche Tages- und Uhrzeiten am besten funktionieren.

Fakt ist und bleibt aber, dass die Konsistenz wichtig ist und sie einen entscheidenden Baustein deines Erfolgs darstellt. Gleiches gilt übrigens für die Art und Weise, wie du deine Inhalte präsentierst – auch hier musst du deinen eigenen Stil finden, der sich durch alle deine Facebook Posts zieht.

Dein Publikum wird ganz sicher irritiert sein, wenn es dich plötzlich nicht mehr wiedererkennt und das führt dazu, dass dein Content nicht so stark konsumiert wird, wie es eigentlich möglich wäre. Präsentiere dich also nicht nur mit deinem „Corporate Design“ – finde auch deine „Corporate Voice“ und zeig deinen Usern, dass sie sich auf dich verlassen können!

Fazit

Den „perfekten Facebook Post“ gibt es natürlich nicht – oder hast du das wirklich geglaubt? Es hängt immer von diversen Faktoren ab: Was genau ist dein Thema? Wie setzt sich deine Zielgruppe zusammen? Welche Inhalte funktionieren am besten und wann funktionieren sie am besten? Diskutiert deine Zielgruppe gern oder lässt sie sich eher mit Content „berieseln“?

Das alles sind Dinge, die du selbst herausfinden musst – und das schaffst du nur, wenn du immer wieder neuen Content veröffentlichst und genau analysierst, wie er auf dein Publikum wirkt. Probier dich also an neuen Möglichkeiten für jeden einzelnen Facebook Post aus – schau genau hin und übernimm Dinge, die besonders gut funktionieren.

Teste unterschiedliche Arten von Postings und beobachte Erfolge und Misserfolge – mit der Zeit wirst du für dich und deinen Content genau die Art von Facebook Post mit den besten Erfolgschancen finden. Das ist zwar nicht „perfekt“, aber verdammt nah dran!