Seit 2011 hat Google im Bereich SEO mit verstärkten Aktivitäten zur Verbesserung der Qualität der Suchergebnisse deutliche Spuren hinterlassen. Erst kam der Panda und räumte mit minderwertigen Inhalten auf, dann schlug der Pinguin zu und machte das gleiche mit Links. Und erstmals bliebt es nicht bei einzelnen Maßnahmen. Beide Updates sind laufende Updates, immer wieder gibt es neue Versionen. Und wer bisher verschont geblieben ist, für den gibt es keine Entwarnung: Panda und Pinguin können auch jetzt noch zuschlagen. Einfach so, aus heiterem Himmel. Doch wie sollte man am besten mit den neuen Gegebenheiten umgehen? Dieser Frage hat sich auch die folgende Infografik gewidmet, die das Thema eindrucksvoll aufgreift.

Wie dramatisch sich SEO verändert hat

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Panda und Pinguin haben deutliche Spuren hinterlassen

Nicht alle, aber einige Maßnahmen, die man vom klassischen SEO kennt, funktionieren in der Ära nach Panda und Pinguin nicht mehr (gut). Ich will mich aber gar nicht erst mit dem, was nicht mehr klappt, aufhalten. Die Infografik listet all das auf, viel wichtiger erscheint mit aber die Betrachtung dessen, was alternativ künftig passieren muss, damit SEO weiterhin erfolgreich ist. Aus meiner Sicht amüsant: Viele der Dinge, die als „neu“ deklariert werden, gehören nach meinem Verständnis eigentlich immer schon zu SEO – und das nicht erst seit Panda und Pinguin.

OnPage wird wieder wichtiger

Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Design und Technik sollten nicht mehr getrennt werden. Konnte man früher Smartphones und Tablets außen vor lassen, ist heute „Responsive Webdesign“ das probatere Mittel. Der Content muss für die Nutzer geschrieben werden, nicht für Suchmaschinen. Die Keyworddichte ist nicht mehr so wichtig und neue Techniken wie schema.org sorgen für bessere Struktur in HTML Dokumenten. Auch der AuthorRank spielt künftig eine Rolle: Wer gute Inhalte abliefert, der wird dafür von Suchmaschinen auch belohnt werden.

Klassischer Linkaufbau hat ausgedient

Nicht nur OnPage, auch OffPage hat sich einiges getan – dafür hat der Pinguin gesorgt. In Zukunft reichen die alten Maßnahmen nicht mehr, Linkaufbau wird anspruchsvoller. Im Grundsatz geht es darum: „Bau keine Links auf, sondern Beziehungen!“ Dieser Spruch ist bei manchen ähnlich beliebt wie „Content is King“, aber wenn man mal ganz genau darüber nachdenkt, dann ist es logisch: Um wirklich erfolgreich zu sein, muss man möglichst viele Leute zu Stammlesern oder dauerhaften Kunden machen. Nur so kann man diese Menschen als Multiplikatoren nutzen und nur so kann es gelingen, eine Basis aufzubauen, von der aus man weiter wachsen kann.

SEO ist ein Werkzeug von vielen

Es hat sich also viel getan und man muss reagieren. Geschieht das nicht, dann kann man mit SEO bald keinen Blumentopf mehr gewinnen. Passt man sich an, dann sieht das schon besser aus. Was die Infografik eindrucksvoll klar macht: SEO als einzelne Disziplin verändert sich in sich selbst stetig und ist auch als alleiniges Instrument nicht mehr grundsätzlich sinnvoll. Vielmehr gehört SEO in den Werkzeugkasten Online Marketing und ergänzt sich mit anderen Maßnahmen.