Wenn du mein aktuelles eBook gelesen hast, dann weißt du, dass ich mich besonders für die Erzeugung von Traffic interessiere. Website-Traffic, der aus unterschiedlichen Quellen dafür sorgt, dass mehr Besucher auf dein Angebot im Internet aufmerksam werden. Keine Frage, Traffic IST wichtig – doch einfach nur Traffic reicht nicht. Die Besucher auf deiner Website müssen auch konvertieren. Bei einem Online Shop zum Beispiel geht es darum, dass die Besucher des Shops dort einkaufen. Die entsprechende Landing Page muss in diesem Shop also entsprechend aufgebaut sein. Kommen nur Besucher, die nichts kaufen, dann wird so ein Online Shop schnell zu einer frustrierenden und vor allem kostspieligen Angelegenheit. Und selbst wenn deine Landing Page möglicherweise schon gut funktioniert – es geht immer noch besser! Im folgenden Artikel zeige ich dir 5 simple Tricks, die du sofort anwenden kannst und mit denen deine Landing Pages deutlich besser als vorher konvertieren werden:

Wie deine Landing Page mit diesen 5 simplen Tricks deutlich besser konvertiert

Bild: Aliaksandr Khmialiou

Nutze ganz bestimmte Wörter in deinen Handlungsaufforderungen

Keine Landing Page ohne Handlungsaufforderungen! Das ist ja der Witz an diesem Konstrukt: Du bietest ein Produkt oder eine Dienstleistung an und sagst den Besuchern deiner Website, was genau sie tun sollen.

Diese Handlungsaufforderung (auch „CTA“ für „Call-To-Action“) ist ein kritischer Punkt und eigentlich darfst du dir hier keine Fehler erlauben. Ich persönlich bin immer wieder erstaunt, wie viele schlechte CTAs im Internet zu finden sind.

Häufigstes Problem: Die Handlungsaufforderung erklärt nicht deutlich genug, was getan werden soll. Dabei ist das einer der wichtigsten Hebel, je genauer und eindeutiger du deinen Besuchern sagst, was sie tun sollen, desto eher machen sie es auch.

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Versteh mich nicht falsch, ich will hier nicht behaupten, dass deine Besucher sich von dir komplett vorschreiben lassen, was zu tun ist. Aber mit einem wirklich guten CTA nimmst du deinen Besuchern Arbeit ab.

Seien wir ehrlich, du hast doch auch keine Lust, ständig wieder und wieder neu darüber nachzudenken, was der nächste Schritt sein könnte. Geht mir auch so – viele Dinge in unserem Leben haben wir selbst automatisiert und das gilt auch für Verhaltensweisen.

Diesen Umstand kannst du dir auf deiner Landing Page zunutze machen, wenn du dafür sorgst, dass es deine Besucher besonders einfach haben… und letztendlich nicht darum herumkommen, deine Handlungsaufforderung zu befolgen!

Damit das aber wirklich hundertprozentig klappt, musst du auch an deinem Wording arbeiten! Langweilige CTAs mit „Hier klicken“ oder „Jetzt kaufen“ funktionieren nur bedingt.

Werde deutlicher und vor allem offensiver! Nutze Formulierungen wie „Hol dir…“ oder Wörter wie „anfordern“ und „abrufen“ – und wenn du etwas kostenlos anzubieten hast, dann vergiss auf keinen Fall das Wort „gratis“ (oder eben „kostenlos“).

Allein mit diesen Wörtern wird deine Landing Page schon deutlich besser performen. Und ja, ich weiß – wenn zum Beispiel Waren verkauft werden, dann muss bei uns in Deutschland deutlich darauf hingewiesen werden („kostenpflichtig bestellen“, etc.), doch auch dafür hab ich im weiteren Verlauf dieses Artikels die richtige Lösung für dich.

Geh auf die Ängste der User ein und gib ihnen die passende Lösung

Jeder hat vor irgendwas Angst. Und wenn ich „Angst“ schreibe, dann meine ich das wortwörtlich.

Nun ist es mit Sicherheit nicht so, dass es Marketer in der digitalen Branche gibt, die Todesangst davor haben, dass die eigene Landing Page nicht konvertiert. Aber es gibt schon eine Menge Leute, die bereits die ein oder andere Nacht kein Auge zugetan haben, weil die Konvertierungsraten im Keller waren.

Was ich damit sagen will: Wenn du auf deiner Landing Page dafür sorgen willst, dass die Conversion nach oben geht, dann kannst du Ängste schüren.

Das mag beim ersten Lesen rabiat klingen, aber denk zum Beispiel mal an Tierheime: Hast du schon mal eine „lustige“ Werbung für Tierheime gesehen, bei denen man dich fröhlich darum bittet, einen Hund dort zu kaufen?

Gleiches Prinzip bei fast allen humanitären Organisationen: Dort wird natürlich sehr oft über Erfolge berichtet – und das ist auch gut so! Die Werbung aber spielt immer mit den Ängsten (oder auch dem Mitleid) potenzieller Spenderinnen und Spender, ganz besonders, wenn es um notleidende Menschen geht.

Die Nutzung solcher Ängste kann ein Grund für eine erfolgreiche Landing Page sein. In der Regel funktionieren solche Landing Pages natürlich nur dann, wenn die potenziell zu konvertierenden Personen auch auf diese Ängste anspringen – sie müssen also grundsätzlich dafür empfänglich sein.

Zur Konvertierung kommt es dann, wenn du die passende Lösung anbietest, die diese Angst beseitigt. Bist du also zum Beispiel ein Hersteller von Anti-Viren-Software für Computer, dann sollte deine Landing Page die Angst potenzieller Käufer der Software aufgreifen.

Ich sehe solche Werbungen ständig: „Achtung, Ihr Computer ist infiziert! Reinigen Sie ihn jetzt!“, steht da oft geschrieben.

Viren im ersten Halbjahr 2015

Oft wird solche Werbung dann mit irgendwelchen Pseudo-Bildern unterstützt, die die Angst davor, dass der eigene Computer mit Viren verseucht sein könnte, noch verstärken. Und auf einer passenden Landing Page wird dann die Lösung angeboten: Eine Software, die den eigenen Computer schützt und somit die Angst vor Viren und anderen Schädlingen eliminiert.

So kann man doch wieder ruhig schlafen, oder? Aber ernsthaft: Dieses Prinzip funktioniert, weil es auf psychologischen Fakten basiert.

Und nicht erst seit gestern haben Psychologie und Neuromarketing den Weg auch in die digitale Branche gefunden. Ob du selbst dieses Prinzip für dich und deine Landing Page nutzen willst, sei dahingestellt – das darfst du dir selbst überlegen und abwägen, ob du solche drastischen Schritte gehen willst.

Fakt ist aber, dass diese Methode funktioniert und nachweislich zu einer besseren Konvertierungsrate führt (meine eigenen Tests haben ein Plus von mehr als 60 Prozent bei der Konvertierungsrate gezeigt). Und ja, auch beim Online Marketing lässt sich diese Masche anwenden – denn auch hier gibt es jede Menge Ängste (man denke nur mal an die Angst vor schlechten Links, die die Rankings so vieler SEOs bedrohen).

Gib den Leuten genau das, was sie wollen und brauchen

Apropos SEO: Ich erinnere mich gut, dass vor ein paar Jahren in der SEO-Branche jemand mal auf den Trichter kam, dass es irgendwie sinnvoll sei, wenn die Suchanfrage mit der letztendlich angezeigten Website größtenteils übereinstimme.

Ich weiß, dass das seltsam klingt – denn eigentlich ist es doch logisch, dass es genau so sein muss. Aber, auch wenn es lang her ist, war es eine gewisse Zeit der Fall, dass eine Website nicht zwingend die Suchanfrage aufgriff, zu der sie rankte.

Was damals im SEO-Bereich ein Problem war, taucht heute immer noch auf vielen Landing Pages auf – die aber meist via AdWords (also mit bezahlten Anzeigen) beworben werden. Im Klartext: Es gibt Leute, die bewerben eine Landing Page und geben dafür Geld aus, obwohl die Landing Page nicht die Erwartungen des Suchenden erfüllt.

Verrückt, oder? Leider aber oft trauriger Alltag und vor allem Realität im Internet – obwohl es grundsätzlich nicht schwer ist, die richtigen Infos zu ermitteln, um es besser zu machen.

Aber egal… du wirst es besser machen, davon bin ich fest überzeugt und hoffe, dass ich mit diesem Artikel einen Teil dazu beitragen kann. Du musst immer daran denken, dass es einzig deine User sind, die dafür sorgen, dass du erfolgreich bist.

Ohne Traffic kannst du die genialsten Inhalte haben – bringt dir alles nichts, wenn deine User darauf nicht anspringen und sich davon nicht begeistern lassen. Es ist letztendlich nur ein einziger Grund, der aber ausreichend ist und auf dem du deine gesamte Strategie aufbauen solltest.

Google predigt schon seit Jahren, dass du Inhalte für deine User machen sollst, statt deine Zeit damit zu verschwenden, Google hinters Licht führen zu wollen. Dubiose SEO-Methoden haben in der modernen Welt des Online Marketings nichts mehr verloren.

Wenn du also Zubehör für Skifahrer, Autoreifen, Hochzeitskleider oder frisches Obst im Internet anbietest, dann gib den Leuten auch genau das auf deiner Landing Page. Tust du das nicht, dann sind die User verwirrt – und du kannst mir glauben, dass du keine verwirrten User haben willst (die klicken nämlich nicht auf das Logo, um eine neue interne Suche von der Startseite zu beginnen, die klicken sich weiter zur Konkurrenz und du siehst sie nie wieder).

Erfülle die Erwartungen potenzieller User auf deiner Landing Page und sorge für klare Verhältnisse. Achte immer darauf, dass sich Anzeigen, mit denen du deine Landing Pages bewirbst, zu 100 Prozent auf den tatsächlich dort vorkommenden Inhalt beziehen – und versuch bitte nicht, die User zu veräppeln, denn das merken die meisten sehr schnell und nehmen dir das dann auf Dauer übel!

Nutze zwei Handlungsaufforderungen in einem CTA-Button

Die „ganz bestimmten“ Wörter in deinen Handlungsaufforderungen hatte ich bereits erwähnt. Ich hatte dir auch versprochen, eine Lösung für Online Shops zu präsentieren, die nach deutschem Recht solche Dinge wie „kostenpflichtig bestellen“ auf ihr Call-To-Action-Buttons schreiben müssen.

Dieses „Kostenpflichtig bestellen“ klingt nicht so sexy. Natürlich, wenn ein potenzieller Käufer bis zu diesem Punkt in einem Shop vorgedrungen ist, dann wird der Button oft geklickt – aber eben nicht immer!

Betreiber großer Online Shops können dir ein Lied davon singen, wie dramatisch hoch die Quote der Kaufabbrüche im Bestellprozess sein kann – hier wird teilweise richtig viel Geld verbrannt! Dieser Prozess muss schlank sein und am Ende eine eindeutige Aufforderung beim Call-To-Action haben.

Die 10 häufigsten Gründe für Warenkorbabbrüche

Quelle

Was also tun? Das ungeliebte „Kostenpflichtig bestellen“ kann nicht entfernt werden (es sei denn, du stehst auf Abmahnungen) – es kann aber erweitert werden!

Wenn du also zum Beispiel auf deiner Landing Page einen geschlossenen Mitgliederbereich bewirbst, dann kannst du eine Handlungsaufforderung wie diese verwenden: „Kostenpflichtig bestellen und Premium Mitgliedschaft jetzt anfordern“.

Ich weiß, das wird ein ganz schon langer Button, aber was spricht denn dagegen, einen CTA-Button auf einer aufgeräumten Landing Page gern auch über die gesamte Breite des Fließtextes laufen zu lassen?

Im Gegenteil, das kann sogar enorm helfen und sorgt dafür, dass sich die Klickraten deutlich verbessern. Ich hab das selbst schon getestet und die Klickrate verbesserte sich um 198 Prozent.

Welche Varianten sich für dich speziell lohnen, kannst du über klassische A/B-Tests herausfinden. Erstelle einfach zwei Varianten der gleichen Landing Page und wandle nur den Call-To-Action-Button ab.

Nach kurzer Zeit weißt du, welcher Button häufiger geklickt wurde und kannst dann entsprechend weiter optimieren. Diese Methode klappt übrigens auch für alle anderen Maßnahmen, die ich in diesem Artikel vorgestellt hab – eine Maßnahme fehlt allerdings noch…

Entferne alle potenziellen Ablenkungen von der Landing Page

Je mehr deine Landing Page auf das eigentliche Thema fokussiert wird, desto erfolgreicher wird sie sein. Eigentlich ziemlich einfach und leicht nachzuvollziehen: Wenn man dir in einem ansonsten leeren Raum nur ein einziges Produkt präsentieren würde, von dem bekannt ist, dass es dich interessiert, dann würdest du dich ausschließlich damit beschäftigen.

Frage: Warum sollte das auf einer Landing Page anders sein? Du musst also handeln und alles entfernen, was einen potenziellen User davon abhalten könnte, die von dir gewünschte Aktion auszuführen.

Wenn dir das gelingt, dann steigt die Klickrate auf deinen Landing Pages rapide an. Ich habe dieses Szenario selbst nachgebaut und eine Landing Page für meinen Newsletter gebaut, die sich einzig und allein auf die drei Give-Aways fokussiert.

Auf diese Art und Weise werden fast drei Viertel aller Besucher dieser speziellen Landing Page auch Abonnenten meines Newsletters. Ich entferne die Ablenkungen und sorge dafür, dass die User nicht mehr um das Produkt herumkommen.

Es gibt also nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder beschäftigt sich der User mit dem Newsletter-Abonnement und wird letztendlich auch Newsletter-Abonnement – oder er verlässt die Seite wieder mit dem „Zurück“-Button seines Browsers, denn eine andere Möglichkeit zum Verlassen der Landing Page gibt es nicht.

Stelle es dir also einfach wie einen Tunnel mit zwei Türen an jedem Ende vor: Wenn du erst drin bist, dann kannst du nur noch durch die nächste Tür gehen oder umdrehen. Eine dritte Variante gibt es nicht.

Genau diese kompromisslose Vorgehensweise aber macht Landing Pages, die nach diesem Prinzip verfahren, so erfolgreich. Leider wird dieses Prinzip nach meiner Erfahrung viel zu selten eingesetzt, weil viele Leute immer auch noch den ganzen Ballast mitschleppen wollen, der auch auf normalen Websites angezeigt wird.

Ich rate davon ab, denn auf einer Landing Page ist es genau das: Ballast! Wozu brauche ich eine Sidebar, in der aktuelle Beiträge aus dem Blog vorgeschlagen werden, zu dem die Landing Page gehört?

Diese Vorschläge sind sinnvoll, wenn es um die Vermarktung und Verbreitung von Content geht, nicht aber bei einer professionellen Landing Page. Bei Landing Pages steht die Fokussierung im Vordergrund – alles, was damit nicht direkt in Verbindung steht, hat auf einer Landing Page nichts zu suchen!

Exklusiver Bonus

Als Erweiterung zu diesem Artikel, den du soeben gelesen hast, gibt es eine Checkliste. In dieser Checkliste findest du noch mehr nützliche und extrem praktische Informationen darüber, wie du eine optimal konvertierende Landing Page erstellst.

Die Checkliste umfasst 13 Punkte und du kannst sie als PDF-Datei downloaden, wenn du diesen Artikel teilst und deine Freunde, Kollegen und Bekannte darauf aufmerksam machst.

Klick jetzt auf einen der folgenden Buttons und hol dir die Checkliste für bessere Landing Pages!

Vielen Dank für dein Interesse! Hast du Ergänzungen zu meinem Artikel? Schreib einen Kommentar und lass mich wissen, was du denkst…