Soziale Netzwerke bestimmen mehr und mehr unser Leben, wenn wir online sind. Schuld daran ist vor allem Facebook, denn ohne den blauen Riesen ist der Alltag für viele von uns nicht mehr denkbar. Sicher, wenn es darum geht, Facebook nicht zu nutzen, dann stimmen alle zu: es ist möglich. Verzichtet man aber mal absichtlich auf den Check des Newsfeeds, dann kann es nach wenigen Stunden zu Entzugserscheinungen kommen. Und mit sozialen Netzwerken auf dem Smartphone und die immer tiefere Verbindung dank Innovationen wie Facebook Home wird es nicht leichter, sich davon zu distanzieren. Dennoch: es gibt natürlich Unterschiede zwischen den sozialen Netzwerken und den Menschen, die sie nutzen. Es stellt sich also folgende Frage: zu welcher Art „Social Media Typ“ zählt man selbst?

Welcher Social Media Typ bist du?

Quelle

Zwei Stunden pro Tag auf Facebook

Die Antwort auf diese Frage gibt es jetzt. Dank einer schicken Infografik, über die ich zufällig gestolpert bin, lässt sich leicht klären, in welche Schublade man sich selbst stecken kann, wenn es darum geht, was für ein Social Media Typ man selbst ist (oder zu sein meint).

Aber der Reihe nach: ganz oben stehen die „Hardcore Nutzer“, die von einem oder mehreren Netzwerken besessen sind. Immerhin: 14% aller Facebook User hängen pro Tag mindestens zwei Stunden auf ihrem geliebten Netzwerk ab. Kein schlechter Wert, zumindest aus Sicht von Facebook.

Und immerhin 20% behaupten von sich, dass soziale Netzwerke ihr Leben nicht beeinflussen würden. Auf der anderen Seite werden aber genau diese 20% unruhig, wenn sie mal nicht auf Facebook und Co. zugreifen können, weil sie zum Beispiel keinen Empfang haben und nicht online gehen können.

[BONUS] Gratis PDF eBook und Checkliste: Lade dir das gratis eBook "10 Internet Marketing Tipps, mit denen du deine Website sofort verbesserst" jetzt runter und mach deine Website in wenigen Schritten erfolgreicher. Klick hier auf diesen Link und starte den Download deines kostenlosen eBooks!

Informationen stehen hoch im Kurs

Ebenfalls weit verbreitet, wenn es um die korrekte Einordnung eines Social Media Typs geht, sind diejenigen, die von sich behaupten, dass sie „einfach nur mitlesen“ würden. Das Gegenteil zum Power User also.

Bei Facebook soll diese Gruppe mit 45% fast die Hälfte aller Mitglieder umfassen und glaubt man sich hartnäckig haltenden Gerüchten, dann ist dieser Anteil bei Twitter noch viel größer. Das Informationsbedürfnis scheint also groß zu sein.

Exzentrischer wird es, wenn man die „Geister“ anschaut. Bei diesem Social Media Typ handelt es sich um User, die sich gern über anonyme Profile anmelden und grundsätzlich Angst haben, zu viele Daten von sich preiszugeben. Merke: solche User gibt es nicht nur in Deutschland, obwohl man bei uns dank dauernder Datenschutzdiskussion davon ausgehen könnte. Es scheint sich um ein globales Phänomen zu handeln.

Wieso, weshalb, warum?

Sehr beliebt sich auch die „Quizzers“. Wir alle kennen Sie, denn sie stellen gern Fragen. Verständlich, schließlich hält Facebook zum Beispiel selbst Betreiber von Facebook Pages dazu an, Fragen zu stellen. Das sei „ein gutes Mittel, um zu erfahren, was Menschen denken“, findet Facebook.

Und natürlich gibt es in sozialen Netzwerken auch den Social Media Typ (m/w), der nach Anerkennung sucht. Immerhin ein User von sieben sagt über sich, dass es wichtig sei, wenn andere die eigenen Status Updates auf Facebook teilen, liken oder kommentieren.

Die Infografik hat noch ein paar mehr Social Media Typen auf Lager. Meine Empfehlung: mal in Ruhe anschauen. Mit Sicherheit finden sich einige von euch in der einen oder anderen Beschreibung wieder. Was die Infografik aus meiner Sicht auch sehr schön zeigt: Social Media Typen gibt es im Prinzip mit ähnlichen Merkmalen wie auch „normale Leute“ in der „normalen Welt“. Soll heißen: so eigenartig ist Social Media gar nicht. Es bildet einfach nur digital das ab, was wir schon immer in unserer eigenen Umgebung tagtäglich beobachten können.