In den USA hat sich der gleichzeitige Konsum von Internet und TV eingebürgert. Viele Amerikaner nutzen das Internet, während der Fernseher läuft. Dabei liegt es im Auge des jeweiligen Betrachters, was „nebenbei“ läuft und was die Hauptbeschäftigung ist. Eine Studie hat sich nun damit beschäftigt, welche TV Shows in den USA von Facebook profitieren – und umgekehrt. Grundsätzlich wollte die Studie herausfinden, ob Sendungen, die viele Fans bei Facebook haben, diese auch zum Konsum der eigenen Show mobilisieren können, wenn sie ausgestrahlt wird.

Das Ergebnis ist durchwachsen. Generell gilt: Nur weil eine TV Show viele Fans bei Facebook hat, wird sie nicht zwingend mehr gesehen. Prozentual ergeben sich unterschiedliche Werte. Das macht deutlich, dass es darauf ankommt, wie sich der jeweilige Kanal (Facebook oder TV) einer Sendung präsentiert. Ebenso kann man aus der Studie ableiten, dass es vielen Shows nicht gelingt, mögliche Vorteile von Facebook zu nutzen, um die Reichweite der Sendung zu erhöhen – und umgekehrt.

Einige Beispiele (genannt wird der Name der jeweiligen Show, der Sender, der Anteil der Persone, die die Show sehen, während sie auf Facebook aktiv sind und die Anzal der Fans der jeweiligen Sendung auf Facebook):

„Sons of Anarchy“, FX, 81%, 902.133 Fans
„Parks and Recreation“, NBC, 90%, 380.660 Fans
„Community“, NBC, 36%, 739.935 Fans
„Dexter“, Showtime, 76%, 8.161.094 Fans
„The Simpsons“, FOX, 51%, 26.250.133 Fans

Es kommt also scheinbar nicht auf reine Anzahl der Fans auf Facebook an. Dieser Wert scheint nicht darüber zu entscheiden, ob sich auch ein entsprechender Prozentsatz aktiv beteiligt.

Weitere Zahlen zu der Studie sind hier zusammengestellt worden.