Heute wage ich einen kleinen Ausblick und versuche, das Thema Content Marketing zu erweitern. Seit ein paar Monaten ist Content Marketing ja hip und trendy. Neuerdings wird gern behauptet, dass zum Beispiel in der SEO Branche eigentlich immer schon Content Marketing betrieben wurde. Zum Teil ist das sogar korrekt. Aber halt eben auch nu zum Teil. Und weil das hier auch nicht Thema sein soll, will ich mich lieber mit der eigentlichen Frage befassen und gehe einen Schritt weiter. Was kommt nach dem Content Marketing? Man könnte auch fragen, ob Content Marketing wirklich ausreicht oder ob das noch mehr kommen muss. Aus meiner Sicht ein ganz klares “Ja”! Hintergrund: selbst der genialste Content bringt nichts, wenn man nicht die richtigen Personen erreicht. Und wer diesen Teil des Content Marketings nicht dem Zufall überlassen will, der wirft ein Auge auf das Thema “Influencer Marketing”.

Was kommt nach dem Content Marketing?

Einfluss wichtiger als Inhalt?

Influencer Marketing ist im Prinzip auch keine wirkliche Neuigkeit, aber: in der Online Marketing Branche ist es eben noch nicht so weit verbreitet. Grund dafür ist die Tatsache, dass man sich zum Beispiel als SEO in den letzten Jahren auch mit diesem Thema eigentlich nicht so richtig beschäftigen musste.

Stimmten die Rankings, dann gab es auch Traffic, ganz einfach. Inluencer (gern auch als “Multiplikatoren” bezeichnet), sind aber nicht zwingend Leute, die informationsgetrieben suchen. Es handelt sich also nicht um die eigentliche Zielgruppe von Suchmaschinenoptimierern. Folge: man muss eine andere Möglichkeit finden, um solche Leute zu aktivieren.

“Leute zu aktivieren…” Klingt irgendwie bekannt, oder? Richtig, Influencer Marketing hängt auch wieder ein bisschen mit Social Media zusammen, denn natürlich kann man Multiplikatoren in sozialen Netzwerken erreichen. Man muss eben nur wissen, wo genau man mit der Suche beginnt.

Networking wichtiger Bestandteil

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Die Pflege von Kontakten kann anstrengend sein, ist aber notwendig. Jeder, der schon mal auf einer halbwegs sinnvollen Konferenz im Bereich des Online Marketings war, kann bestätigen, dass man die besten Infos außerhalb der Vorträge und abends während der Party bekommt.

Das liegt am Networking. Hier trifft man sich ungezwungen und plaudert im Austausch mit anderen Spezialisten auch gern mal aus dem Nähkästchen. Influencer Marketing funktioniert ein bisschen wie Networking auf einer Konferenz und im Grunde geht es darum, die richtigen Kontakte zu suchen, sie zu finden und sie zu pflegen.

Heißt im Klartext: wer weniger Leute “kennt”, wird vermutlich auch weniger Reichweite erzeugen. Allerdings ist es natürlich utopisch, sich einzubilden, jeden sinnvollen Kontakt wirklich immer 100%ig persönlich zu kennen. Das ist oft einfach nicht so. Dennoch kennt man über soziale Netzwerke interessante Leute, die sich im gleichen Themenbereich aufhalten.

E-Mail ist gut für das Marketing

Um nun solche Personen aktivieren zu können, muss man sie nicht nur “kennen”, sondern auch ein Stück weit in seiner Marketing Strategie berücksichtigen. Das kann man tun, indem man zum Beispiel E-Mail Listen pflegt. Die Kontakte für solche E-Mail Listen muss man zunächst generieren.

Besonders für Kontakte aus dem Journalismus (ob nun online oder offline) sind solche Listen sinnvoll und empfehlenswert. Die Erzeugung einer solchen Liste ist natürlich mit Arbeit verbunden. Kontakte wollen recherchiert und schließlich auch geknüpft werden.

Wer sich so viel Arbeit nicht machen will, um die richtigen Multiplikatoren zu finden, der kann sich das Leben ein bisschen einfacher machen. Influencer Marketing lässt sich zum Beispiel mit Blog Marketing sinnvoll ergänzen, denn oft haben Influencer auch entsprechend eine Website oder einen Blog.

Echtheit ist wichtig, aber anstrengend

Auch diese Vorgehensweise ist mit Recherche verbunden, aber: es ist einfacher, jemanden ausfindig zu machen, der einen reichweitenstarken Blog betreibt. Vorteil: hier werden oft sehr authentische Meinungen verbreitet, weil meistens auch die Schreibe etwas “lockerer”.

Man kann über diese Vorgehensweise also höchtswahrscheinlich solche Multiplikatoren erreichen, die sich intensiver mit bestimmten Themen befassen, als das zum Beispiel auf dem Onlineportal einer großen Tageszeitung der Fall ist.

Recherche bedeutet hier, dass man die Inhaber solcher Blogs (also die Influencer und/ober Multiplikatoren) gewissermaßen akquirieren muss. Das ist unter anderem dann sinnvoll, wenn man einen Gastartikel platzieren will. Bei Dingen wie korrekten Ansprache und Kontaktaufnahme generell (auch “Outreach” genannt) gelten sinvolle und teilweise strenge Regeln.

Finden und gefunden werden

Auf der anderen Seite kann man sich quasi auch selbst anbieten. Menschen, die ihrerseits andere zur Verbreitung der eigenen Inhalte suchen da gern einschlägige Websites wie zum Beispiel teliad.de auf. Beim Influencer Marketing geht um zwei Dinge: finden und gefunden werden.

Content Marketing hat das Blog Marketing (wie ich das gern nenne, wenn sich Leute auf Marktplätzen für Inhalte treffen) überhaupt erst etabliert. Und wie so oft wurde hier kein neuer Trend etabliert. Grundsätzlich ist das eher eine Anleihe aus der analogen Welt. “Presse- und Öffentlichkeitsarbeit” hieß das früher.

So heißt es natürlich auch heute noch. Die digitalen Komponenten sind aber hinzugekommen. Und das gilt eben nicht nur für Content Marketing, sondern auch für Social Media und Influencer Marketing.

Strategie als Planungsmittel

Wie bei jeder Strategie macht nur eine geschickte Kombination Sinn. Solche Dinge sind natürlich auch oft eine Frage von Ressourcen, sei es nun Geld oder Personal. Eine ausgewogene Mischung kann also nicht verkehrt sein.

Plattformen und Marktplätze, die auf Blog Marketing setzen, gehen diesen Weg ausschließlich. Für den Marktplatz an sich kein Risiko. Als Teilnehmer dieses Marktes sollte man aber aus meiner Sicht darauf achten, dass man sich nicht verzettelt.

Weil man “auf einem Bein nicht stehen kann”, gehört Influencer Marketing in Kombination mit Blog Marketing aus meiner Sicht auf jeden Fall in den Marketing Mix. Darüber dürfen aber klassische Aspekte – ob nun online oder offline – nicht vergessen werden.

Multiplikatoren über Inhalte definieren

Für den langfristigen Erfolg schadet es also nicht, sich allem zu bedienen, was das Waffenarsenal im Bereich Marketing so zu bieten hat. Um selbst zum Influencer zu werden, führt übrigens kein Weg an exzellentem Content Marketing vorbei.

Das wiederum bedeutet nichts anderes, dass man seinen Leserinnen und Lesern möglichst gute Inhalte präsentieren muss. Indem man gelesen, weiterverbreitet und zitiert wird, steigt die eigene Reichweite.

Ob man nun also Influencer werden oder erreichen will: Strategie zahlt sich aus. Welche Mittel und Wege gibt es, um das eigene Ziel zu erreichen? Wie setzt man die eigenen Ressourcen möglichst sinnvoll ein? Nur zwei Fragen, die man sich vorab beantworten sollte. Das gilt übrigens nicht nur beim Influencer Marketing, sondern zum Beispiel auch in Sachen Content.