Passwörter sind wichtig, sollte man meinen. Ich gehe mal davon aus, dass viele Leute das in Bezug auf WLAN oder auch die eigene Website unterschreiben werden. Wie aber schaut es mit mobilen Devices aus? Glaubt man aktuellen Studien, dann nicht wirklich rosig. Wenn es darum geht sich Passwörter überhaupt mal auszudenken, seien viele User immer noch so sorglos. Ein simples Passwort ist ziemlich schnell geknackt und kann dann dazu führen, dass auch das Smartphone oder das Tablet im Verlustfall schnell missbraucht werden kann. Und weil laut aktuellen Zahlen mehr als zwei Drittel aller User persönliche Daten auf ihren mobilen Endgeräten speichern, wird das im Verlustfall dann besonders ärgerlich. Wie aber sollte man auf diese Bedrohung reagieren?

Viele Smartphones und Tablets laut Studie ohne Passwort

Bild: © maxkabakov, fotolia.com

Komplexe Passwörter schützen

Relativ einfache Antwort: ein gutes Passwort benutzen. Das Internet bietet mittlerweile quasi unendliche Möglichkeiten, sich ein Passwort via Generator „auszudenken“. Wer dann auch noch wissen will, wie sicher seine Verschlüsselung ist, der kann auch sein Passwort testen.

Das alles bringt jedoch nichts, wenn man zu sorglos mit der Thematik umgeht. Ein Smartphone ist fast immer mit dabei und entsprechend häufig wird ein solches Gerät auch verloren. Das trifft auf 30 Prozent aller Nutzerinnen und Nutzer tatsächlich zu. Laut Studie von Symantec haben drei von zehn Nutzerinnen und Nutzer ihr mobiles Gerät schon verloren oder wurden Opfer eines Diebstahls.

Für die Studie wurden immerhin fast 5.000 Leute in vielen Ländern Europas befragt. Grundsätzlich gibt es keine echten nationalen Unterschiede. Geht es um das Smartphone, herrscht überall eine vergleichbare Sorglosigkeit.

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Studie fordert mehr Aufklärung

Und die Studie offenbart noch mehr: obwohl die User heute für das Thema Sicherheit, zum Beispiel für den eigenen PC oder beim Online Banking, sensibilisert sind, fehlt das Verständnis bei mobilen Endgeräten oft. Diesem Problem müsse man durch mehr Aufklärung begegnen, fordert die Studie.

10 Prozent der Befragten sind laut Studie schon Opfer von Internetkriminalität geworden. Fast die Hälfte der Teilnehmer gab außerdem zu, auf ihren Mobilgeräten Apps zu nutzen, die nicht auf offiziellen Quellen stammen.

Ein weiteres Problem, dass mit dem Risiko von Diebstahl oder Verlieren einhergeht. Inoffizielle Apps können oft Tür und Tor für schadhafte Software vie zum Beispiel Viren öffnen. Solche Viren sind mittlerweile auch für Smartphones alltäglich. Es ist daher zu empfehlen, so die Studie, nur Apps aus den offiziellen Stores der Anbieter herunterzuladen.

Passwörter auf Qualität testen

Eine Herausforderung für viele Nutzerinnen und Nutzer von mobilen Endgeräten scheint es zudem zu sein, sich komplexe Passwörter zu nutzen. Ob ein Passwort überhaupt sicher ist, kann mit einem Passwort Tester ermitteln. Hat man dann einen gewissen Grad der Sicherheit erreicht, sollte man das Passwort entweder gut im Kopf haben oder es an einem sicheren Ort deponieren.

Denn die Angst, das Smartphone zu verlieren ist da. Selbst wenn man Karten sperren oder Passwörter ändern kann, dauert es oft eine Weile, bis das wirklich passiert. In dieser Zeit ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. 43 Prozent der in der Studie befragten Personen fürchten sich vor allem davon, dass das eigene Smartphone von einem Dieb dazu missbraucht wird, um illegale Telefonate zu führen oder Downloads zu tätigen, die dann zu hohen Kosten führen.

Die Studie von Symantec macht deutlich, dass es noch nicht in den Köpfen aller mobilen User angekommen ist, dass man auch Tablet und Smartphone schützen muss. Wer auf Sicherheit Wert legt, der denkt sich unterschiedliche Passwörter aus, die jeweils nur schwer zu entschlüsseln sind.