Das dürfte den meisten Nutzern sicher nicht gefallen: Google möchte sein Informationsangebot kompakter gestalten und mit ihm die Informationen der Nutzer in einer zentralen Datenbank zusammenfassen, schon ab diesem Monat. Laut Konzern soll man so einfacher auf die Angebote Googles (wie Google Plus oder YouTube) zugreifen können.

Vertößt Google gegen EU-Richtlinien?

Was zunächst den Eindruck einer neuen Nutzerfreundlichkeit erweckt, ist Datenschützern aber ein Dorn im Auge, denn die Anwender müssen für diese Regelung neuen Datenschutzbestimmungen zustimmen. Und genau dies könnte einen Verstoß gegen geltendes EU-Recht bedeuten, zumindet nach Auffassung der Datenschutzkommission CNIL (Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés – der nationalen Datenschutzbehörde Frankreichs mit Sitz in Paris).

Und auch Peter Schaar, Bundesdatenschutzbeauftragter ist von der Verknüpfung personenbezogener Daten der Google-Angebote alles andere als begeistert. EU-Datenschützer fordern Google nun auf, die Umstellung bis zur endgültigen Klärung der rechtlichen Fragen auszusetzen. Konzernchef Larry Page lehnt dies bislang ab. Allerdings verspricht Google, die Nutzerprofile weiterhin nur für interne Zwecke zu nutzen.