Dieser Meinung ist Dick Costolo, seines Zeichens CEO von Twitter. Seiner Meinung nach ist Twitter bisher so erfolgreiche gewesen, weil es so einfach und simpel zu bedienen ist. Daran solle sich auch in der Zukunft nicht viel ändern. Und während Facebook und Google Plus durch immer neue Funktionen zunehmend komplexer würden, sei Twitter eine echte Alternative, weil man schnell und mit einfachen Mitteln im Bereich Social Media agieren könne.

Twitter wird Facebook und Google Plus schlagen

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In der Tat hat Twitter gegenüber Facebook und Google Plus in Sachen „Simplicity“ einige Vorteile. Und seit seinem Start vor nunmehr über 5 Jahren hat sich Twitter auch nicht großartig verändert. Dass die User trotzdem treu bleiben und zudem immer neue Nutzerinnen und Nutzer hinzukommen, spricht in der Tat für den Microblogging-Service.

Twitter wird Facebook und Google Plus schlagen

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Auf der anderen Seite hat Twitter vor allem gegenüber Facebook noch nicht eine so große Nutzerschaft ansammeln können. Laut Costolo würde sich das in Zukunft aber ändern. Aktuelle Zahlen könnten seine Behauptung unterstützen. So hat zum Beispiel die Zahl täglichen Logins seit der Einführung von iOS 5 stark zugenommen. Das liege vor allem daran, dass sich Twitter nun auf iPhone und iPad direkt in den allgemeinen Einstellungen verankern ließe. Nutzer dieser Endgeräte können nun von so gut wie allen mobilen Anwendungen heraus auf Twitter zugreifen und dort Inhalte weiterverbreiten.

Twitter wird Facebook und Google Plus schlagen

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Für Costolo eindeutig der richtige Weg. Und damit in Zukunft noch mehr Nutzer auf den Twitter-Geschmack kommen, will er das Tool weiter vereinfachen. Damit folgt man bei Twitter einem Trend, der in letzter Zeit im Social Web vermehrt zu beonbachten ist. Durch die Vereinfachung von Services wird es für viele Nutzer immer einfach, sozial im Web zu interagieren. Und hier sollten auch Facebook und Google Plus meines Erachtens am Ball bleiben. Auch wenn Facebook noch immer der Platzhirsch ist und es meiner Ansicht nach eher schwer sein wird, diesen Status Quo mittelfristig zu brechen, könnte Twitter in der Tat ein zweiter Frühling bevorstehen, wenn es künftig noch einfacher wird, damit umzugehen.