20. August 2012

Twitter schränkt Drittanbieter ein

Die Datennutzung für Drittanbieter bei Twitter soll strenger reglementiert werden. Es soll ein Update der Datenschnittstelle API geben, zusätzlich wird eine Software eingesetzt, die entsprechende Verknappungen regelt. Das kündigte das Unternehmen jetzt an. Bislang war es so, dass sämtliche Twitter-Apps innerhalb von 60 Minuten maximal 350 Mal pro User auf die Daten des Internet-Dienstes zugreifen konnten. Mit der neuen Version 1.1 wird es eine Veränderung geben, die möglicherweise aber keine Verbesserung im eigentlichen Sinne darstellt. Twitter unterscheidet nun bei diesem Limit nach der Art der abgerufenen Daten.

System soll vor Missbrauch geschützt werden

So kann es sein, dass künftig für manche Datentypen nur noch 60 Abrufe pro Stunde möglich sind, für andere jedoch über 700 (zum Beispiel für ganz normale Tweets). Das System soll, teilt das Unternehmen mit, vor Missbrauch geschützt werden, dabei aber gleichzeitig auch die uneingeschränkte Nutzung der meisten Anwendungen unbeeinflusst lassen.

Deutliche Kritik

Negative Stimmen ließen allerdings nicht lange auf sich warten. Gerade bei Software-Entwicklern scheint die neue Version der Twitter-API keinen großen Zuspruch zu bekommen. So gehen Experten und Spezialisten davon aus, dass die neue API deutlich restriktiver sei als vorher. Man könne mit dem wichtigen Update eine Veränderung und ein Umdenken beim Unternehmen feststellen, heißt es weiter.

Twitter muss am Ball bleiben

Twitter muss, um den Anschluss an andere Social-Web-Player wie Facebook nicht zu verlieren, in vielerlei Hinsicht updaten. Die neue API würde zwar Drittanbieter wie Tweet Deck einschränken, könnte aber auch dafür sorgen, dass weniger maschinell erzeugter Social Spam im Netzwerk landet, was auf jeden Fall wünschenswert wäre. Auch andere soziale Netzwerke haben mit Spam zu kämpfen, darunter auch Facebook und Google+. Mit der neuen API könnte Twitter in diesem Bereich sogar zu einem Vorreiter werden.

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