Twitter Cards sind in Deutschland aus meiner Sicht noch nicht sehr verbreitet. Weil ich selbst aber viel auf Websites unterwegs bin, die aus den USA stammen, ist mir schon mehrfach aufgefallen, dass zum Beispiel viele Blogs mit ihren Tweets auf Twitter einfach prominenter erscheinen. Doch woran liegt das? Hier kommen die Twitter Cards ins Spiel, die im Prinzip nichts weiter sind als die OG Tags für Facebook. Wer also eine sinnvolle und ausführliche Vorschau für den jeweiligen Inhalt seiner Website haben will, der sorgt dafür, dass soziale Netzwerke wie eben Twitter die Inhalte besser auslesen und entsprechend auch bessere Snippets anzeigen können. Das ist im Prinzip schon alles. Und weil die Einrichtung ebenfalls nicht schwer ist und sogar via Plugin für WordPress gemacht werden kann, lohnt sich die Einrichtung aus meiner Sicht auf jeden Fall. Aber wie genau macht man das mit den Twitter Cards?

Twitter Cards erfolgreich nutzen? So geht's!

Steigerung der Sichtbarkeit auf Twitter

Um ein Ergebnis wie in der obigen Abbildung zu erhalten, kann man sich zum Beispiel ein Plugin für WordPress besorgen. Ich selbst nutze „JM Twitter Cards“. Diese Plugin wird aktuell laufend aktualisiert und funktioniert auch einwandfrei.

Wer Twitter Cards mit der eigenen WordPress Seite nutzen will, für den ist das Plugin zu empfehlen. Die Einrichtung ist leicht nachvollziehbar und geht schnell. Und grundsätzlich bedarf es nur einiger Werte, die an Twitter übermittelt werden müssen, damit es mit den Twitter Cards auch klappt.

Für dieses Beispiel stand die Variante „Summary Card“ Pate – dabei handelt es sich auch um die Twitter Card, die ich selbst nutze. Warum? Das Wort „Summary“ impliziert, dass diese Twitter Cards einen Inhalt am besten zusammenfassen. Ähnlich wie mit den OG Tags für Facebook – wer sich grundsätzlich für den Content interessiert, bekommt einen sinnvolleren Teaser angezeigt. Das ist gut für die Klickrate und somit für den Traffic.

Twitter Cards erfolgreich nutzen? So geht's!

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Einbindung via Plugin oder manuell

Wer kein Plugin verwenden will kann das natürlich alles auch per Hand machen. Welche Möglichkeiten es für die „Summary Card“ gibt, zeigt die Abbildung über diesem Absatz. Die pure Einrichtung ist aber nur die halbe Miete, denn man muss seine Twitter Cards bei Twitter validieren lassen.

Das ist natürlich gut, weil man so Fehler eliminieren kann. Auf der anderen Seite bedeutet es aber auch, dass man die Twitter Cards nicht einfach so nutzen kann. Twitter hat das letzte Wort und wenn es keine Bestätigung von dort gibt, dann wird die „Summary Card“ (oder jede andere der Twitter Cards) auch nicht angezeigt, wenn man selbst seinen Content twittert oder andere das tun.

Für die Validierung muss man sich in der Developer Sektion bei Twitter mit seinem Account anmelden und die entsprechende Karte auswählen. Dann erscheint der Card Validator, mit dem man seinen Twitter Cards entsprechend prüfen und dann auch freischalten lassen kann.

Twitter Cards erfolgreich nutzen? So geht's!

Steigerung der Klickrate um 10%

Die Prüfung der eigenen Twitter Cards funktioniert schnell und einwandfrei, leider hatte der Server von Twitter beim Test scheinbar einige Probleme mit der Performance. Obwohl bei meinem Selbstversuch alles korrekt angegeben wurde, konnte keine Verifizierung erreicht werden – das galt aber nur für einzelne Versuche.

Nach einigen Durchgängen klappte es dann. Nach der „Bewerbung“ folgte recht schnell eine E-Mail. In dieser Nachricht hieß es, dass meine „Bewerbung“ für die Twitter Cards erfolgreich war. Dennoch dauerte es einige Tage, bis Twitter die Summary Card auf meiner Website auch wirklich bei meinen Tweets anzeigte.

Twitter Cards sind aus meiner Sicht eine extrem gute Möglichkeit, um mehr Traffic von Twitter zur eigenen Website zu leiten. Ich habe das selbst in den letzten zwei Wochen getestet und entsprechend gemessen: durschnittlich ist die Klickrate um mehr als 10% gestiegen, entsprechend stieg auch der Traffic von Twitter zu meiner Website. Der Einsatz von Twitter Cards lohnt sich also eindeutig.