Der durchschnittliche Facebook Nutzer hat weniger als 150 Freunde. Grundsätzlich gut, denn wie ein Forscher jetzt herausgefunden haben will, kommt das menschliche Gehirn mit maximal 150 Freunden zurecht. Grund dafür soll die Evolution des Menschen sein.
Schon seit der Steinzeit sei das Teamwork in kleineren Gruppen effektiver gewesen. Ab einer bestimmten Gruppengröße würde es laut Studie deutlich schneller zu Konflikten und Problemen kommen. Übertragen auf Facebook bedeutet das, dass vermutlich nur die wenigsten Personen wirklich mehr als 150 “reale Freunde” haben würden, weil das evolutionstechnisch schlicht und ergreifend für den Einzelnen zu kompliziert würde.
Für die Studie wurden Gruppen zum Beispiel aus dem Bereich Militär oder auch aus Industrie, Dienstleistung und Handwerk untersucht und beobachtet. Ergebnis: In Firmen oder Institutionen, wo die Gesamtanzahl der Angestellten oder dort Tätigen unter 500 liegt, kommt es eher zu echten Freundschaften, als wenn diese Zahl überschritten wird. Das sei übrigens auch in Stammengemeinschaften so, behauptet die Studie.


















