Wenn es um das Thema Suchmaschinenoptimierung geht, dann haben viele Leute oft zunächst diesen Gedanken: „Ich muss bei Google auf Platz 1 und dafür brauch ich ganz viele Links!“. Und dieser Gedanke ist grundsätzlich gar nicht falsch. Google berücksichtigt für seine Suchergebnisse ganz eindeutig Links, die von einer Website auf die andere führen. Wie stark diese Gewichtung tatsächlich ist und wie hoch deshalb die Bedeutung von Links wirklich ist, darüber könnte ich ganze Bücher schreiben. In diesem Testbericht aber schildere ich meine Erfahrungen mit OnpageDoc. Das ist ein Tool, das mit Links grundsätzlich nichts am Hut hat. Es untersucht vielmehr alle Faktoren, die sich auf einer Website selbst bewerten lassen und empfiehlt dann Maßnahmen zur Verbesserung. Die SEO-Fachwelt spricht bei diesem Prozedere von „Onpage-Optimierung“: Die Optimierung der eigenen Website, damit Google sie besser findet – denn neben den Links ist das ein ebenso wichtiger Faktor! Der OnpageDoc hilft dabei. Wie genau und wie gut er das macht, das erfährst du im folgenden Artikel:

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Diagnose der Website und Fehlerfindung

Der OnpageDoc „verarztet“ deine Website: Das Tool macht eine umfassende Diagnose und deckt Fehler auf. Das sind quasi die „Verletzungen“, wegen der deine Seite bei Google nicht so gut performt, wie sie es eigentlich könnte.

Es gibt mehr als 200 Faktoren, die Google für eine Website bei der Erstellung seiner Suchergebnisse berücksichtigt. Viele davon finden auf der eigenen Website statt und sind damit auch direkt von dir aktiv beeinflussbar.

Genau bei diesen Faktoren setzt der OnpageDoc an. Um die korrekte Diagnose zu bekommen und um zu erfahren, bei welchen Faktoren du selbst Fehler gemacht hast, muss das Tool zunächst mit der Adresse (d)einer Website gefüttert werden.

Webmaster werden in die Pflicht genommen

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Danach geht es los, der OnpageDoc untersucht die Website bis in den kleinsten Winkel. Alle Elemente, die der Doc in die Finger bekommt, werden einer detaillierten Analyse unterzogen.

Das dauert eine Weile – danach ist aber bekannt, wo die einzelnen Probleme liegen. Wer jetzt aber denkt, dass diese Probleme per Knopfdruck aus der Welt geschafft werden können, der irrt.

Der OnpageDoc protokolliert alle Fehler und zeigt sie gebündelt im Dashboard an. Nun ist es am Webmaster, sich um die Seite zu kümmern und alle Fehler zu beheben – wie im echten Leben halt: Dein Doktor sagt dir, was du tun kannst, um dich besser zu fühlen, die Durchführung liegt jedoch überwiegend bei dir.

Hilfe zur Selbsthilfe

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Allerdings ist das völlig in Ordnung, denn nur so macht ein Tool wie OnpageDoc überhaupt Sinn. Es ist gut, wenn man eine maschinelle Unterstützung hat, die auch Probleme und Fehler aufmerksam macht.

Um aber eine wirklich gute Website zu zaubern, muss man selbst im Thema fit sein (werden). Auch hier hilft der OnpageDoc, denn es gibt massenweise Empfehlungen und Hinweise, was genau getan werden muss, um den aktuellen Zustand zu verbessern.

Doch eins nach dem anderen: Um die Funktionsweise des Tools genau zu verstehen, zeige ich dir ein paar Aspekte im Detail. Nur dann weißt du, was sich mit der Software überhaupt erreichen lässt.

Übersichtliches Dashboard

Das Dashboard des OnpageDoc zeigt eine Übersicht an, wo überall der Hund begraben liegt – in der Regel sind mehrere Bereiche mit Problemen belastet. Eine solche Aufteilung ist also sinnvoll, denn nur so kannst du strategisch vorgehen, um die eigene Website zu verbessern.

Im oberen Bereich wird dann in die einzelnen Unterbereiche gewechselt. Dort finden sich 11 Sektionen, die teilweise selbst noch weiter unterteilt sind.

Die Hauptsektionen sind: Keywords, Server, Meta, Inhalt, WDF*IDF, Backlinks, interne Links, Bilder, Places, Struktur und Performance. Ich werde diese Bereiche nicht alle einzelne durchgehen, sondern einen fundierten Überblick bieten.

Via Dashboard ins Detail

Ein solcher Überblick eignet sich aus meiner Sicht optimal, um die Erfahrungen mit dem Tool möglichst genau beschreiben zu können. Außerdem ist es so für dich als User leichter, die Arbeitsweise des OnpageDocs zu verstehen.

Nehmen wir also den Bereich „Inhalt“. Dieser Bereich hat für sich selbst auch wieder ein Dashboard, auf dem die wichtigsten Erkenntnisse angezeigt werden.

Auf Basis dieser Punkte kann mit der qualifizierten Optimierung begonnen werden. Für mich besonders interessant ist der Unterpunkt „Interne Texteinzigartigkeit“, denn hier geht es um die Qualität der eigenen Inhalte und die (neben anderen Faktoren) so hoch wie möglich sein.

Handlungsbedarf bei dringenden Fehlern

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Der OnpageDoc zeigt an, welche Fehler es gibt: Orange sind Fehler markiert, denen man sich widmen sollte, wenn auch nicht unmittelbar. Bei den rot markierten Fehlern sieht das anders aus, hier wird es höchste Zeit, die Probleme abzustellen.

Ein Klick auf die roten Fehlerbuttons führt in ein neues Untermenü. Hier wird genau erklärt, was jeweils nicht stimmt und was dagegen getan werden muss.

Um bei der „Texteinzigartigkeit“ zu bleiben: Der OnpageDoc errechnet den Prozentsatz, mit dem sich einzelne Texte von anderen auf der gleichen Website unterscheiden. Wer auf seiner Website also viele ähnlich klingende Texte hat, muss handeln.

Schonungslose Aufklärung

Allerdings ist das Prozedere nicht nur auf den Text selbst bezogen. Es geht darum, wie einzigartig die Unterseiten jeweils sind: Wer also auf dünne Texte in seinem Internetprojekt gesetzt und drumherum viel Inhalt produziert hat, der immer wieder auf allen Seiten auftaucht (zum Beispiel im Header, in der Sidebar oder an anderen typischen Stellen), wird keine hohe Texteinzigartigkeit erreichen.

Das ist aber wichtig, weil Google vornehmlich nur solche Inhalte toll findet, die so einzigartig wie möglich sind. Du kennst das vom der leidigen „Duplicate Content“-Diskussion: Wenn du einen Online Shop hast und für ein Produkt die gleiche Herstellerbeschreibung wie 100.000 andere Shops auch verwendest, dann bist du nicht einzigartig.

Und Google ist nicht blöd. Google erkennt das und ganz ähnlich verhält es sich mit der Texteinzigartigkeit auf deiner Website – der OnpageDoc kommt dir nun zu Hilfe und zeigt dir, welche Unterseiten bei dir nicht viel taugen.

Anzeige des Fortschritts nach weiteren Crawls

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Jetzt bist du am Zug: Du kannst diese Unterseiten löschen, auf „noindex“ stellen oder sie erweitern. Neue Inhalte hinzufügen oder die Seiten komplett umstellen.

Wie du dieses Problem löst, bleibt letztendlich dir überlassen. Wichtig ist, dass du mit dem OnpageDoc ein Tool hast, das dir überhaupt er zuverlässig mitteilt, welche Texte betroffen sind und welche nicht.

Wenn du die Probleme behoben hast, dann merkt der OnpageDoc das bei seinem nächsten Crawl und zeigt dir dann den genauen Fortschritt an. So kannst du nach und nach beobachten, wie deine Website besser wird – und das zeigt sich dann auch in den Suchergebnissen bei Google.

Mit der Zeit selbst zum Experten werden

Das ist die grundsätzlich Funktionsweise beim OnpageDoc. Insgesamt durchdacht und sinnvoll, wie ich finde: Indem man sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit den Anleitungen zur Verbesserung der eigenen Websites beschäftigt, lernt man gleichzeitig das komplette Konstrukt auch noch genau kennen.

Aus meiner Sicht extrem wichtig, denn nur so wird man selbst ebenfalls besser – eine wichtige Voraussetzung für den zukünftigen Erfolg einer Website. Je größer das Verständnis für die eigenen Inhalte ist, desto eher bist du auch in der Lage, strategisch zu handeln und entsprechend erfolgreich zu sein.

Ich habe recht lange mit dem OnpageDoc gearbeitet und kann deswegen aus dieser Erfahrung heraus sagen, dass das Tool auf jeden Fall nützlich ist. Es erleichtert die Arbeit, denn wenn man sich alle Fehler per Hand aus der eigenen Website heraussuchen müsste, würden Jahre vergehen.

Fazit

Der OnpageDoc hat zudem einen weiteren Vorteil, denn im Vergleich zu anderen Tools im Bereich Suchmaschinenoptimierung schont er den Geldbeutel. Und die Katze im Sack kauft man auch nicht, denn mit bei einer Testdauer von 14 Tagen kannst du wirklich jedes Detail des Tools untersuchen.

Ich habe es mir auch nicht nehmen lassen und den Support mehrfach getestet. Dabei gab es durchweg schnelle Reaktionen und meine „Probleme“ wurden gelöst – allerdings hatte ich ein paar davon natürlich konstruiert, um den Support auch wirklich auf die Probe zu stellen.

Du siehst, der OnpageDoc kann dir helfen, wenn deine Website bei Google nicht vom Fleck kommt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und kann sich sehen lassen, das Tool an sich ist übersichtlich strukturiert und stellt so auch Anfänger nicht vor Probleme – wer dennoch Schwierigkeiten hat, kann sich mit der „SEO-Flatrate“ zum günstigen Kurs zusätzlich in Sachen Suchmaschinenoptimierung beraten lassen.