Sie tragen Namen wie Multicon Widget, Toggle Switch oder DroidStats: Mobile Widgets gewinnen immer mehr an Bedeutung, die Nutzung stationärer Rechner gerät dabei in den Hintergrund. Tablets und Smartphones sind weiter stark auf dem Vormarsch und so werden Apps immer wichtiger – nicht nur für die mobile Kommunikation. Kürzlich wurde die Bedeutung und der Absatz von Apps in einer Studie erforscht und das Ergebnis veröffentlicht. Die US-Marktforscher von GlobalWebIndex haben die Studie beauftraft, durchgeführt und herausgegeben. Ermittelt wurde das Wachstum in der Zeitspanne zwischen dem ersten und dem dritten Quartal des laufenden Jahres. Unabhängig von den oben genannten Apps, die – neben einigen anderen – als die Beliebtesten gelten, hat es die Vine-App geschafft.  Sie ist aktuell die App mit dem schnellsten Wachstum überhaupt.

Studie: Vine-App mit stärkstem Wachstum

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Anstieg um 500 Prozent

Das Programm stammt nicht von einem Getränkehersteller, aufmerksame Leserinnen und Leser wissen, dass es die Video-App von Twitter ist.

Es gibt sie erst seit Anfang des Jahres und mit ihr kann man Videos in einer Länge von bis zu 6 Sekunden aufnehmen und natürlich mit seinen Freunden teilen, direkt via Vine oder eben via Twitter (andere sozialen Netzwerke sind natürlich auch möglich).

Die Zahl der Nutzer ist innerhalb eines halbes Jahres um das Fünffache angestiegen. Danach folgen Flickr, Instagram und WhatsApp, wenn man nur das Wachstum und die nicht die absolute Verbreitung betrachtet.

Beliebteste App ist GoogleMaps

Doch die beliebteste App rund um den Erdball ist laut der Studie von GlobalWebIndex nicht die Vine-App, sondern immer noch GoogleMaps (54 Prozent). Es folgen Facebook und YouTube (etwa 35 Prozent).

Schaut man tiefer in die Studie, kann man feststellen, dass 72 Prozent aller Apps im PlayStore von Google kostenlos angeboten werden. Dagegen sind es nur 56 Prozent im AppStore von Apple.

Die gesamte App-Industrie setzt aber dennoch 25 Milliarden US-Dollar um, trotz des hohen Anteils an kostenloser Ware. Im Vergleich zum Vorjahr 2012 ist dies ein Plus von 62 Prozent.