Mobile Shopping ist eigentlich eine gute und vor allem schnelle Sache, wenn es denn mit der Geschwindigkeit funktioniert. Läuft es nicht schnell genug, wirkt sich das schnell auf das Kaufverhalten von Kunden aus, insbesondere auch dann, wenn die jeweiligen Webseiten auf Tablets und Smartphone schlecht zu lesen sind. Jeder vierte Kunde verzichtet dann schon zu Anfang auf einen Kauf oder bricht ihn mittendrin ab. Das ist kontraproduktiv, denn eigentlich sind mobile Websites beliebter als Apps – Kunden WOLLEN eher über die mobile Seite eines Shops einkaufen, als sich erst eine App besorgen zu müssen. Und das hat Folgen.

Studie: Viele mobile Websites sind schlecht

Studie von IFH, Paypal und Shopgate

Etwa 23% bevorzugen den Einkauf über eine App. Zum Vergleich: Über 40% nutzen am liebsten über Smartphone-Browser erreichbare Online-Shops. Dies geht aus einer Studie des ECC Handels am IFH (Institut für Handelsforschung) Köln in Zusammenarbeit mit PayPal und Shopgate hervor. Dass im mobilen Onlineshopping dringend nachgebessert werden muss, finden 59% der potenziellen Kunden. Mobile Websites von Onlineshops sollten so optimiert sein, dass sich dort mit Smartphone und Tablet unkompliziert einkaufen lässt.

Datenschutz am Wichtigsten

Eine Umfrage unter 700 Smartphone-Besitzern, die bereits Erfahrung mit Onlineshopping haben, hat gezeigt, dass der Datenschutz bei ihnen an erster Stelle steht und Wert auf eine sichere Verschlüsselung gelegt wird (85% der Befragten gabe dies an). Der Mehrheit ist zudem Transparenz in Sachen Gesamtkosten (wie z. B. Mehrwersteuer) besonders wichtig. Dahinter: Optimale Menüführung (80%). Schon jeder Dritte befasst sich mit Social-Media-Elementen. Und über 27% lassen sich von schlechter Darstellung von Webseiten auf dem Smartphone von einem Kauf oder der Informationssuche abhalten. Es herrscht also dringender Nachholbedarf.