Manchmal sind die einfachsten Dinge gleichzeitig die effektivsten Dinge. Das trifft oft vor allem auch im mittlerweile an vielen Stellen ziemlich überladenen Bereich „Social Media“ zu. Nach Facebook und Twitter gibt es seit Sommer 2011 mit Google Plus einen dritten Player, der soziale Signale erzeugt. Arbeitet man als Marketeer auf allen drei Plattformen (wie ich das z. B. mache), dann muss man den Überblick behalten, welches Netzwerk wie viele Signale erzeugt hat.

Die Ermittlung der genauen Anzahl der erzeugten sozialen Signale kann man natürlich per Hand vornehmen. Eleganter ist es jedoch, wenn man dafür elektronische Helferchen hat. Eines dieser praktischen Helferchen ist die Website, die sich hinter der URL www.socialsignals.de verbirgt.

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Bei „socialsignals“ ist der Name Programm. Gibt man eine beliebige URL ein, dann erhält man die entsprechenden Werte bzgl. der erzeugten sozialen Signale. Für Facebook bedeutet das: Shares, Likes und Kommentare. Für Twitter bietet „socialsignals“ derzeit nur eine Gesamtangabe an sozialen Signalen an. Retweets und eigentliche Postings werden scheinbar nicht voneinander getrennt gezählt. Und Google Plus scheint derzeit noch außen vor zu stehen, das wird sich nach meiner Einschätzung aber in Bälde ändern.

Das Projekt unter www.socialsignals.de ist also ein ganz guter Punkt, um bei der reinen Analyse einzusteigen. Man bekommt schnell einen ersten Eindruck, ob die eigene Website überhaupt und wenn ja wie gut in sozialen Netzwerken verbreitet ist. Wer diese Schnellanalyse nutzt, sollte anschließend je nach Bedarf mit weiteren Tools etwas in die Tiefe gehen. Für eine grundsätzliche Analyse, auf der sich aufbauen lässt, ist die Seite in meinen Augen allerdings schon ganz gut geeignet.