Der Software-Hersteller Sophos hat sich in einem offenen Brief an Facebook bezüglich der aktuellen Sicherheits-Problematiken gewandt und den Betreibern dazu geraten einige Dinge zu ändern, die die Sicherheit ihrer Nutzer verbessern soll. Schon mit wenigen Veränderungen kann man laut Sophos gleich mehrere Sicherheitslücken schließen.
Zum einen sollen die Standardeinstellungen der Privatsphäre überarbeitet werden. Es soll so sein, dass die Daten der neu registrierten Mitglieder erst einmal geheim sind und der Nutzer die Daten manuell freigeben muss. Viele Datenschützer bemängeln schon seit langem den Umstand, dass Facebook automatisch alle Daten jedem zugänglich sind und der Nutzer selbst diese verstecken muss.
Außerdem soll Facebook die Möglichkeiten als App-Entwickler aktiv zu werden einschränken. Aktuell ist es so, dass jeder seine Apps anbieten kann. Einige Nutzer bieten aber nur Betrugs-Apps an und machen damit das Netzwerk kaputt. Wird die Anzahl der App-Entwickler reduziert, dann lassen sich die neuen Apps um einiges besser Kontrollieren und bei Bedarf wieder aus den Verkehr ziehen.
Als dritte und letzte Änderung fordert Sophos die sichere Datenübrtragung mittels HTTPS. Aktuell werden alle Sitzungen unverschlüsselt übertragen, was es Hackern leicht macht an persönliche Informationen der Facebook-Mitglieder zu gelangen. Eine sichere Übertragung ist bei diversen Seiten im Internet bereits Standard, dies bei Facebook einzuführen eigentlich nur eine Formsache, trotzdem spielt das Unternehmen weiterhin mit der Sicherheit der Nutzerdaten.

















