Twitter, Facebook, Google Plus: In dieser chronologischen Reihenfolge sind die drei wichtigsten sozialen Netzwerke ihrerzeit jeweils in mein Blickfeld gerückt. Obwohl es natürlich weitere Netzwerke gibt, die durchaus ihre Existenzberechtigung haben, gelten die drei genannten aktuell als die wichtigsten sozialen Netzwerke – nicht nur reichweitentechnisch, sondern auch in Sachen Einfluss. Je populärer ein Thema wird, desto mehr Menschen stürzen sich darauf. Aus diesem Grund macht es meines Erachtens Sinn, sich im Bereich Social Media mit Richtlinien zu befassen. 10 Social Media Richtlinien habe ich nachfolgend zusammengefasst.

Dabei geht es hauptsächlich um die Grundsätzlichkeiten. Wie immer kann man eine solche Liste natürlich noch durch diverse andere Punkte erweitern. Ich habe mich bewusst darauf beschränkt, nicht für jeden nur erdenklichen Fall eine Richtlinie zu erstellen, denn ich meinen Augen ist das prinzipielle Fundament im Bereich Social Media immer noch ein vernünftiges Miteinander. Alle anderen Faktoren bauen darauf mehr oder weniger auf:

1. Social Media ist keine Aufgabe für Praktikanten. Rein aufgabenmäßig lässt sich Social Media am besten mit einer großen Community vergleichen. Aus diesem Grund benötigt man für die Betreuung von Social Media Kampagnen wie zum Beispiel einer Fanpage bei Facebook auch keinen Webmaster sondern einen Community Manager.

2. Im Idealfall ist eine einzelne oder sind mehrere Personen nur für den Bereich Social Media zuständig. Der Betreuung einer Community sollte mit entsprechenden Human Ressources begegnet werden. Das besonders dann, wenn es, aus welchen Gründen auch immer, Probleme gibt und man schnell reagieren muss.

3. Ständiges Monitoring ist wichtig, auch am Wochenende, an Sonn- oder Feiertagen. Besonders dann, wenn Menschen nicht berufstätig sind, verbringen sie ihre Zeit gern in sozialen Netzwerken. Ergänzend gibt es Tools, mit denen man feststellen kann, wann die eigenen Follower und Fans in den einzelnen Netzwerken am aktivsten sind. Entsprechend sollte man Kapazitäten vorhalten.

4. Die Präsenz in einem sozialen Netzwerk kann in 9 von 10 Fällen nur Ergänzung, nicht aber Ersatz sein. Die eigene Website komplett aufzugeben ist nicht sinnvoll. Besser ist es, die eigenen Inhalte mit den „Fillialen“ in den sozialen Netzwerken zu verknüpfen, indem man auch die Inhalte aufmerksam macht. Das klappt nur, wenn die Inhalte für die Fans oder Follower im jeweiligen Netzwerk interessant sind.

5. Social Crosspostings sind ein beliebtes Mittel, um möglichst viel Reichweite zu generieren. Die Chance, eine maximale Anzahl von Fans oder Followern zu erreichen, steigt auf diese Art und Weise. Sofern man allerdings von Personen in mehr als einem Netzwerk verfolgt wird, kann das zu Problemen führen, weil diese Personen sich durch mehrfache Inhalte belästigt fühlen können. Es ist sinnvoll, bei Crosspostings darauf zu achten, dass sich die einzelnen Aussendungen untereinander so wenig wie möglich ähneln.

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6. Social Media bedeutet Kommunikation. Follower oder Fans wollen informiert und abgeholt werden. Hier muss man sich darüber im Klaren sein, dass man einen echten Dialog führen muss, um ernst genommen zu werden. Es reicht nicht, einfach nur Botschaften absetzen zu wollen. Postings sollten sowohl vom Inhalt her als auch in Punkto Aufmachung sinnvoll und vor allem nützlich sein, also einen Mehrwert bieten. Nur dann fühlen sich Fans und Follower informiert.

7. In Problemfällen muss schnell reagiert werden, auch an Wochenende oder Feiertagen. Eine Pinnwand, die außerhalb der Geschäftszeiten von unzufriedenen Fans vollgeschrieben wird, ist keine gute Visitenkarte und kann einem Unternehmen im schlimmsten Fall sogar nachhaltig schaden. Kritik und Probleme müssen deswegen auf- und ernstgenommen sowie behandelt und im besten Fall aus der Welt geschafft werden.

8. Das Erscheinungsbild in sozialen Netzwerken muss mit dem auf anderen Plattformen oder der eigenen Website identisch sein. Andernfalls kann das beim Fan oder Follower zu Verwirrung führen. Das Einhalten der Corporate Identity sorgt nach außen für eine bessere Wahrnehmung und stärkt das Branding. Das Branding muss nachhaltig sein, Namen und Logos sollten beim Fan oder Follower in Erinnerung bleiben, damit er sie später erkennt und im besten Fall auch in anderen Situationen positiv darüber berichten kann.

9. Postings in sozialen Netzwerken sollten sich daran orientieren, den viralen Charakter von Facebook, Twitter und Co. zu bedienen. Insofern macht es Sinn, möglichst interessant zu sein und nicht einfach nur auf Inhalte hinzuweisen. Wie bei einer Schlagzeile ist es gut, sich im Rahmen seiner Inhalte möglichst vorteilhaft zu positionieren. Durch Fragen oder auch kleine Rätsel kann man seine Community vor allem bei Facebook gut unterhalten und sorgt so für Mehrwerte.

10. Bei allen Aussendungen, egal für welches soziale Netzwerk, sollte man auf jeden Fall immer bei der Wahrheit bleiben und sich nur auf Fakten und Tatsachen stützen. Irreführungen und Betrugsversuche werden von Nutzern sozialer Netzwerke schnell aufgedeckt und können sich dann als Bumerang erweisen und so langfristigen und nachhaltigen Schaden anrichten.

Diese Social Media Richtlinien kannst du hier als PDF-Dokument downloaden.