Mit dem zunehmenden Erfolg von Social Media ist auch das Thema Social Media Monitoring immer wichtiger geworden. Logisch: man will nicht nur sicherstellen, dass über eine Firma, ein Produkt oder eine Dienstleistung auf Facebook und Co. gesprochen wird, man will auch wissen, über was sich die Leute da im Detail austauschen. Die sozialen Kanäle, auf denen man stattfindet, müssen also beobachtet werden. Nur so lässt sich herausfinden, was wirklich Sache ist. Und nur so kann man auch reagieren, wenn die Dinge nicht rund laufen sollten. Der wichtigste Grund ist aber, dass man nur mit einem sinnvollen Social Media Monitoring herausfinden kann, welche Inhalte gut funktionieren und welche nicht. Wie auch im Bereich SEO gibt es dafür mittlerweile zahlreiche Tools. Ich bin durch Zufall auf eine Infografik gestoßen, die nicht erklärt, warum Social Media Monitoring Tools wichtig sind oder was sie können. Hier geht es darum, warum solche Tools überhaupt angeschafft werden. Was sind also die Gründe für den Kauf und was erwarten die Leute von solchen Tools?

Social Media Monitoring: Was ist wirklich wichtig?

Quelle

Einzelpersonen kaufen öfter

Die Infografik geht pragmatisch vor und zeigt am Anfang auf, wer denn überhaupt zur Käuferschicht gehört, wenn von Social Media Monitoring Tools die Rede ist. Wenig überraschend findet sich hier der „klassische“ Social Media Manager an erster Stelle.

Weit abgeschlagen werden solche Tools direkt von Agenturen bezogen. Ein Indiz dafür, dass die Anschaffung scheinbar sehr oft von einzelnen Personen forciert wird, die damit den eigenen Arbeitstag erleichtern wollen oder wo versucht sind, schlicht und ergreifend Licht ins Dunkel der eigenen Social Media Aktivitäten zu bringen.

Berater und KMUs zählen laut Infografik ebenfalls zum Kundenkreis, nur 10 Prozent der Studienteilnehmer, auf der die Infografik basiert, hatten eine „Direktive von oben“. Daraus lässt sich schließen, dass die Notwendigkeit, Social Media Monitoring zu machen, zum Zeitpunkt der Umfrage in den Chefetagen noch nicht deutlich gesehen wurde.

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Preis ist nur ein Grund

Womit sich die Infografik ebenfalls befasst: welche Faktoren sprechen für den Kauf eines Tools im Bereich Social Media Monitoring? Interessant ist hier, dass der Preis nicht die größte Rolle spielt. Viel wichtiger ist den potenziellen Käufern, was sie von dem Tool zu erwarten haben.

Die meisten Personen, die bereits solche Tools nutzen, geben dafür 100 US Dollar pro Monat oder weniger aus. Diese Angabe beißt sich zwar mit dem Umstand, dass der Preis angeblich nicht besonders ausschlaggebend sein soll.

Auf der anderen Seite macht es aber Sinn, weil es viele Social Media Monitoring Tools am Markt gibt, die eben auch für den kleinen Geldbeutel geeignet sind oder entsprechende Pakete anbieten. Nur 25 Prozent aller Befragten zahlen 500 US Dollar oder mehr pro Monat für das jeweilige Tool.

User vermissen wichtige Funktionen

Auch zur Zufriedenheit hat die Studie Zahlen erhoben, die in der Infografik verarbeitet wurden. Über ein Drittel der befragten Personen ist mit dem eigenen Social Media Monitoring Tool sehr zufrieden.

Knapp zwei Drittel allerdings vermissen aus ihrer Sicht wichtige Funktionen und schauen sich aktiv um, warten also auf eine bessere Gelegenheit. Bei diesen Leuten scheint es so, als würden sie nur aus Gründen der Bequemlichkeit nicht nach einem neuen Tool für das eigene Social Media Monitoring suchen.

Knapp 6 Prozent hingegen sagen ganz offen, dass sie mit ihrem aktuellen Tool nicht zufrieden sind und es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis eine neue Software angeschafft wird.

Fazit

Die Infografik ist sicherlich als Momentaufnahme zu betrachten. Sie zeigt meiner Ansicht nach aber deutlich, wo die eigentliche Schwierigkeit beim Social Media Monitoring liegt und warum viele Anbieter von Tools keine 100 prozentig zufriedenstellende Lösung anbieten.

Das schiere Datenaufkommen, das entsteht, wenn man soziale Netzwerke und andere Quellen wirklich ganz genau beobachten will, ist sehr groß. So wird es immer eine Frage des Preises bleiben, wie viele Erkenntnisse man wirklich bekommt.

Ich denke, dass die Anbieter von Tools im Bereich Social Media Monitoring hier ganz klar aufgefordert sind, aufzurüsten. Wie sich der Infografik entnehmen lässt, sind sehr viele Leute nicht bereit, übermäßig viel Geld für ein solches Tool auszugeben. Das mag auf der einen Seite ein Problem sein, bringt aber auch große Chancen mit sich – nämlich für den Anbieter, der es schafft, im Rahmen dieser Preisspanne wirklich viel gute Leistung abzuliefern.