Social Media wird immer wichtiger. Folge: Man will auch genau wissen, welche Maßnahmen wo am besten angekommen sind und auf welchen Plattformen am meisten interagiert wird. Social Media Monitoring Tools werden also ebenfalls immer notwendiger, wenn man wissen will, wo und wie im WWW über Marken, Produkte und Websites gesprochen wird. Doch wie kann man das am besten messen, bzw. welche Tools eignen sich dafür?

Um diese Frage zu beantworten, möchte ich im folgenden Artikel zwei Tools vorstellen. Gleich vorweg: Natürlich gibt es auch viele kostenneutrale oder günstige Lösungen für Social Media Monitoring Tools. In meinem Artikel stelle ich jedoch zwei Tools vor, für die man Geld bezahlen muss. Das äußert sich unter anderem in dem Vorteil, mehr Funktionen nutzen zu können. Für erste kurze Analysen, mit denen man sich einen Überblick verschaffen kann, sind aber natürlich auch kostenlose Tools geeignet.

Sysomos Heartbeat

Zwei der ganz großen Anbieter im Bereich Social Media Monitoring Tools sind zugleich auch die mit den meisten Funktionen. Wie z. B. Sysomos Heartbeat: Bei diesem Tool überzeugt in erster Linie das einfach zu bedienende Interface, denn bei der Vielzahl von Quellen, die man im Bereich Social Media überwachen will/kann, ist es wichtig, dass man sich mit einem Tool schnell zurecht findet. Außerdem bietet Sysomos Heartbeat „Social Profiles“. Dieses Feature sorgt ebenfalls dafür, dass man schnell voran kommt und sich nicht erst stundenlang einarbeiten muss.

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Für die tägliche Arbeit sehr komfortabel. Allerdings liegt der Fokus von Sysomos Heartbeat auf Foren, Newsportalen und Blogs! Wer also primär auf Facebook oder Twitter (und später sicher auch Google Plus) schielt, der wird sich trotzdem an diesem Tool erfreuen, weil man auch direkt aus der Anwendung heraus twittern oder Statusupdates für Facebook (Monitoring inklusive, gilt auch für die Konkurrenz) machen kann. Dennoch: Das „Social Web“ besteht nicht nur aus Facebook & Co.! Vor allem im so genannten „Deep Web“ lauern sehr viele Inhalte, die man ebenfalls überwachen kann (wenn der eigene Brand dort z. B. viel diskutiert wird).

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Radian 6

Neben Sysomos Heartbeat gilt vor allem Radian6 als Platzhirsch. Und es hat zudem einen entscheidenen Vorteil gegenüber Sysomos, denn dank Firehose-Access kommt man mit Radian6 uneingeschränkt an alle Daten aus Facebook und Twitter. Nur wenn das Suchaufkommen sehr hoch ist, kann es zu Einschränkungen kommen. Usabilitytechnisch ist Radian6 entspannt angelegt und setzt auf Widgets. Das geht mit wenigen Widgets auf dem Desktop sehr gut – wenn es zu viele werden kann allerdings die Übersichtlichkeit leiden.

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Außerdem problematisch: Obwohl man die Benutzeroberfläche dank Widgets nach den eigenen Bedürfnissen anpassen kann, muss man sich mit der Erstellung der Widgets erstmal ein bisschen intensiver befassen. Das stört in der Tat ein wenig – vor allem, weil das Prozedere für neue User auf den ersten Blick verwirrend sein kann. Davon abgesehen überzeugt Radian6 im Bereich der Social Media Monitoring Tools aber mit einem sehr hohen Leistungsspektrum. Bis auf die Tatsache, dass derzeit noch Flash in der Anwendung genutzt wird (was mittelfristig vermutlich durch ein HTML-5-Dashboard abgelöst wird), kann sich Radian6 mit anderen Social Media Monitoring Tools messen und liegt im oberen Bereich.

Weitere Social Media Monitoring Tools (auch für den kleineren Geldbeutel oder komplett gratis) findest du auf dieser Seite.